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Transat-Übernahme wird für Air Canada deutlich günstiger

Die Übernahme von Transat durch Air Canada wird günstiger ausfallen, denn pro Aktie werden aufgrund durch die Corona-Pandemie gesunkenen Airlinewerte nur noch fünf kanadische Dollar bezahlt werden. Darauf einigten sich die Verwaltungsräte der beiden Unternehmen und empfehlen den Transat-Aktionären die Annahme des Angebots. Diese haben die Wahl zwischen einer Zahlung in bar oder in Form von Air-Canada-Aktien im Verhältnis 0,2862 AC-Anteilsscheine pro Transat-Aktie. Das Gesamtvolumen der geplanten Transaktion sinkt auf etwa 190 Millionen kanadische Dollar ab. Diese steht unter dem Vorbehalt diverser Genehmigungen, die noch eingeholt werden müssen. Mit dem Closing wird Ende Jänner oder Anfang Feber 2021 gerechnet. „COVID-19 hat verheerende Auswirkungen auf die globale Luftfahrtindustrie gehabt und sich erheblich auf den Wert von Fluggesellschaften und Luftfahrtanlagen ausgewirkt. Dennoch beabsichtigt Air Canada, die Übernahme von Transat zu einem reduzierten Preis und zu geänderten Bedingungen abzuschließen“, so Calin Rovinescu, Präsident und Chief Executive Officer von Air Canada. „Diese Kombination wird die Geschäftstätigkeit von Transat und seine Stakeholder stabilisieren und Air Canada und die kanadische Luftfahrtindustrie in die Lage versetzen beim Eintritt in die Welt nach COVID-19 stärker aufzutreten.“

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September: Reisewarnungen verhagelten Berlin-Zahlen

Die Berliner Flughäfen Schönefeld und Tegel verzeichneten im September 2020 im Vergleich mit August 2020 einen deutlichen Passagierrückgang. Insgesamt nutzten 693.601 Reisende die beiden Airports – ein sattes Minus von 16,3 Prozent. Die Geschäftsleitung führt dies auf zunehmende Reisewarnungen und veränderte Quarantäneregeln zurück. „Der Rückgang der Fluggastzahlen im September zeigt, wie unmittelbar das Infektionsgeschehen und die Quarantänepflicht sich auf die Fluggastzahlen auswirken. Um die Hauptstadtregion auch in der Pandemie verlässlich mit der Welt verbinden zu können, brauchen wir weniger pauschale Quarantäneregelungen und mehr Testmöglichkeiten an den Flughäfen. Außerdem sollten die tatsächlichen Infektions-Hotspots klarer eingegrenzt werden, um andere Gebiete weiterhin erreichen zu können“, so BER-Chef Engelbert Lütke Daldrup. Insgesamt fertigte der Standort Schönefeld 213.412 Passagiere ab; in Tegel waren es 480.189 Passagiere. Im Vergleich zum Vorjahresmonat war das ein Rückgang von 78,7 Prozent. Für beide Flughäfen wurden 9.522 Flugbewegungen registriert, davon führte Schönefeld 3.747 und Tegel 5.775 Flüge durch. Verglichen zum Vorjahr bedeutet das ein Minus von 63 Prozent. Im Zeitraum von Jänner bis September 2020 wurden bisher insgesamt 8.038.590 Passagiere befördert. Davon rund 2.600.446 in Schönefeld und 5.438.144 in Tegel. Das sind 70,5 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum.

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Noch heuer: Eurowings plant Beirut und Erbil

Die Lufthansa-Tochter Eurowings begibt sich in die Fußstapfen der nicht mehr existierenden Carrier Germania und SunExpress Deutschland. Der Carrier wird noch heuer Nonstop-Flüge in den Libanon und Irak aufnehmen. Beirut soll ab 15. Dezember 2020 ab Berlin-Brandenburg angeboten werden. Diese Destination wird ist ab 22. Dezember 2020 auch ab Düsseldorf geplant. Zusätzlich beabsichtigt Eurowings ab diesem Airport auch Erbil anzusteuern. Die Aufnahme ist für den 19. Dezember 2020 angekündigt. Dies berichtet das Portal Airliners.de unter Berufung auf einen Firmensprecher.

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Drohnen-Testflug über 380kV-Leitung durchgeführt

Der Stromnetzbetreiber Austrian Power Grid führte in Zusammenarbeit mit Smart Digital und der Austro Control einen Drohnen-Testflug über eine Strecke von 100 Kilometern durch. Beabsichtigt ist künftig Inspektionsflüge mit unbemanntem Fluggerät durchzuführen. „Drohnen ermöglichen viele Innovationen und erleichtern uns in vielen Bereichen das Leben. Die Anwendungsbereiche sind vielfältig und vielversprechend und das Zukunftspotenzial sehr hoch. Gerade für ein Land wie Österreich, das stark durch eine mittelständische Luftfahrtzulieferindustrie geprägt ist, birgt dieses Potenzial eine große Chance“, so Staatssekretär Magnus Brunner (ÖVP). SmartDigital führte im Auftrag der APG diesen ersten Testflug erfolgreich durch. Beflogen wurde die 380-kV-Leitung, die vom Umspannwerk Süd-Ost in 1100 Wien ins Burgenland führt. Allerdings wurde nicht die gesamte Trasse, sondern ein Teilabschnitt von Wien nach Rotenturm an der Pinka bei diesem ersten Testflug inspiziert. „Das Innovationspotential von Drohnen ist enorm, und es ist unser erklärtes Ziel, sowohl als Luftfahrtbehörde, als auch als Flugsicherung, innovative Anwendungen zu fördern und ein Partner für die österreichische Luftfahrtindustrie zu sein“, sagt Austro Control-Geschäftsführer Axel Schwarz.

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650.000 Lufthansa-Group-Kunden warten noch auf Geld

Die Lufthansa Gruppe teilte am Freitag mit, dass mit Stand 7. Oktober 2020 rund 3,2 Milliarden Euro an Ticketerstattungen an etwa 7,3 Millionen Kunden geleistet wurden. Offen sind nach Angaben des Konzerns noch 650.000 Anträge im Wert von 300 Millionen Euro. „Ständig wechselnde Reisestriktionen und -warnungen zwingen Lufthansa dazu, Flugpläne immer wieder zu ändern. Das führt zu unvermeidlichen Flugstreichungen. Die damit verbundenen Erstattungsanträge werden so schnell wie möglich bearbeitet. Daher wird sich die Zahl der offenen Erstattungsanträge weiter dynamisch entwickeln, in den kommenden Wochen weiter abnehmen, aber nicht gänzlich null erreichen“, so der Kranich in einer Aussendung.

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Icelandair verkauft drei B757 als Frachter

21 Millionen US-Dollar möchte Icelandair mit dem Verkauf von drei Boeing 757 erzielen, welche in Kürze aus der bisherigen Verwendung im Passagierdienst genommen und zu Frachtmaschinen umgerüstet werden. Dadurch ist es möglich die Flugzeuge höher als der aktuelle Buchwert auszuscheiden. Nach Informationen der Airline handelt es sich um zwei 1994 und eine im Jahr 2000 gebauten Maschinen. Ob sich darunter die als „Hekla Aurora“ bekannte Boeing 757-200 Winglets befindet ist offen. Auch Icelandair ist stark von der Coronavirus-Pandemie getroffen wurden, wird aber neben einer bereits begonnenen Verkleinerung die schrittweise Umstellung auf das georderte Muster Boeing 737-MAX8 fortsetzen. Wie der Unternehmensführung zu entnehmen war, prüft Icelandair allerdings den Erwerb eines Airbus-Produkts für ihre längeren Mittelstrecken:“ Wir halten den A321XLR für einen guten B757-Ersatz ab 2025, zumal dieser Typ eine optimale Ergänzung unserer Flotte zwischen der B737-MAX und unserer B767-300ER wäre“. Eine definitive Entscheidung ist jedoch noch nicht gefallen.

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Soziale Botschafterin bei LH Cargo unterwegs

Die erst vor wenigen Tagen abgelieferte Boeing 777-F D-ALFI wurde unter dem Motto „Step by step. Giving children a future“ eine entsprechende Sonderlackierung als soziale Botschaft für das Hilfsprojekt Cargo Human Care e.V. versehen. Die vom Gründungsmitglied des Hilfsprojekt Franka Doyen gezeichneten kenianischen Kinder weisen auf das Waisenheim Mother’s Mercy Home hin, welches von Cargo Human Care und Lufthansa Cargo unterstützt wird. „Soziales Engagement ist seit jeher Bestandteil der DNA von Lufthansa Cargo. Mit den neuen Motiven auf dem Frachter bekennen wir uns nicht nur weiterhin zur Unterstützung von Cargo Human Care, sondern auch zu dem Nachhaltigkeitsziel ‚No Poverty‘ der Vereinten Nationen“, erklärt Lufthansa Cargo Operations Vorstand Harald Gloy. Cargo Human Care e.V. wurde 2007 von Lufthansa Cargo Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gegründet und unterstützt seitdem Menschen in Kenia, die so Zugang zu Bildung und medizinischer Versorgung bekommen. Neben einem Waisenheim betreibt der Verein in Kenia ein Medizinzentrum, zwei Grundschulen, ein Jugendheim und eine Ausbildungswerkstatt für Lederwerkverarbeitung. „Cargo Human Care ist nicht nur mir, sondern auch vielen Kolleginnen und Kollegen, eine Herzensangelegenheit. Dass wir nun eine neue Botschafterin haben, die Cargo Human Care um den ganzen Globus trägt, macht mich sehr stolz.“, freut sich Fokko Doyen, erster Vorsitzender von Cargo Human Care, Flugkapitän bei Lufthansa Cargo und Ehemann der Künstlerin Franka Doyen.

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Sechste Boeing 747 für Aerotranscargo

Eine zuletzt bei Air Cargo Global eingesetzte und seit etwa einem Jahr eingemottete Boeing 747-400BDSF wechselt nun in das moldawische Luftfahrzeugregister und verstärkt damit die Flotte von Aerotranscargo. Somit wurde für die ehemalige ex-Air-Canada-Maschine OM-ACB, seit 2006 umgebaut zum Frachter, wieder eine Beschäftigung gefunden, nachdem vor einiger Zeit ein Einsatz bei Aquiline Austria kolportiert wurde. Bei Aerotranscargo wird die Maschine demnächst als ER-BBC als sechste Boeing 747-400 für Cargoflüge zwischen Europa, den Nahen Osten und Asien fliegen.

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München: Passagierzahlen drastisch eingebrochen

Die Corona-Pandemie hat am Flughafen München tiefe Spuren hinterlassen: Das Passagieraufkommen reduzierte sich in den ersten neun Monaten des Jahres 2020 zum 72,6 Prozent auf 10.040.373 Fluggäste. Bis Jahresende rechnet die Geschäftsleitung mit 12 Millionen Reisenden. Die Anzahl der Starts und Landungen sank im gleichen Zeitraum um knapp 200.000: Bisher wurden im laufenden Betriebsjahr rund 123.000 Flugbewegungen gezählt – ein Minus von 61 Prozent. Bei der geflogenen Luftfracht lag das Aufkommen bei rund 116.000 Tonnen und hat sich damit gegenüber dem Vorjahreswert etwa halbiert. Wie drastisch sich die Reiserestriktionen auf die Verkehrsentwicklung des Münchner Flughafens auswirkten, macht ein Blick auf die Passagierzahlen der letzten sechs Monate deutlich: In den Monaten April und Mai, in denen der Flugverkehr in München fast zum Erliegen kam, wurden am Airport insgesamt lediglich 60.000 Fluggäste gezählt – weniger als ein Prozent des Vorjahresaufkommens. Mit der schrittweisen Lockerung der Reisebeschränkungen innerhalb der Europäischen Union zog der Verkehr in den Folgemonaten spürbar an und erreichte während der bayerischen Sommerferien knapp 20 Prozent des Vorjahresniveaus. So nutzten im August 2020 rund 880.000 Fluggäste die bayerische Luftverkehrsdrehscheibe. Durch die Ausweisung von immer mehr Risikogebieten und die damit verbundenen Einschränkungen wurde dieser Aufwärtstrend allerdings im September wieder gestoppt. Die Anzahl der Fluggäste ging infolgedessen im September auf 730.000 Passagiere zurück und lag damit nur noch bei 16 Prozent des Vorjahreswertes. Mit einer baldigen Trendwende ist nach Einschätzung der Experten in den kommenden Monaten nicht zu rechnen. Auf Basis der bisher vorliegenden Daten zeichnet sich für das Gesamtjahr 2020 ein Passagieraufkommen

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SunExpress: Bodrum neu ab Wien und Köln/Bonn

Die türkische Ferienfluggesellschaft SunEpress befindet sich mitten in den Planungen für den Sommerflugplan 2021. Zwei neue Strecken ab Bodrum sind bereits veröffentlicht. Dabei handelt es sich um je einen wöchentlichen Flug nach Wien-Schwechat. Vorliegenden Flugplandaten nach soll der Wien-Umlauf in der Nacht von Samstag auf Sonntag mit Boeing 737-800 durchgeführt. Der Mittelstreckenjet hebt dabei unter der Flugnummer XQ606 um 23 Uhr 30 Lokalzeit in Bodrum ab und erreicht die österreichische Hauptstadt am Folgetag um 1 Uhr 00 Lokalzeit. Der Rückflug XQ607 verlässt Wien um 1 Uhr 50 und erreicht die türkische Stadt um 5 Uhr 15. Flug XQ606 verlässt jeweils an Freitagen um 22 Uhr 15 den Flughafen Bodrum. Köln/Bonn erreicht man um 0 Uhr 50 am Folgetag. Der Rückflug XQ601 habt um 1 Uhr 45 ab und kehrt um 6 Uhr 00 in die türkische Metropole zurück. Auch diese Route wird mit Boeing 737-800 bedient.

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