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LCY: Mehr als ein Drittel der Mitarbeiter sollen gehen

Der Luftfahrtsektor ist angeschlagen. Entlassungen stehen in Zeiten von Corona an der Tagesordnung. So auch am London City Airport: Mehr als ein Drittel der Arbeitsverträge sollen aufgelöst werden. Das könnte das Aus für bis zu 239 Arbeitsplätze heißen. Diese Menschen müssen gehen, damit andere bleiben können – damit der Flughafen überhaupt durch die Krise kommt. Denn die Passagierzahlen sanken in der Lockdown-Phase wie nie zuvor. Wie das Nachrichtenportal „The Guardian“ berichtet, werden nach der Wiederaufnahme des regulären Flugbetriebs Ende Juni nur noch 17 Strecken am eigentlich verkehrsreichen Flughafen bedient. „Der Luftverkehrssektor befindet sich in der größten Krise der Geschichte. Wir haben uns so lange wie möglich zurückgehalten und versucht, möglichst alle Mitarbeiter an Bord zu halten. Aber leider sind auch wir nicht immun gegen die verheerenden Auswirkungen dieses Virus“, so Vorstandsvorsitzender Robert Sinclair.

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VC: „Lufthansa will mit der Brechstange in die Touristik“

Die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit wirft Lufthansa vor, dass diese über den geplanten Ferienflieger Ocean “mit der Brechstange” ins Leisure-Geschäft einsteigen will. Das Konzept ist dabei deutlich an die Funktionsweise der Swiss-Tochter Edelweiss  angelehnt und soll als zweite Produktlinie neben der Lufthansa Classic an den Hubs Frankfurt und München starten. „Die Frage stellt sich schon, ob die Lufthansa mitten in der größten Krise seit dem 11. September so viel Geld in die Hand nehmen muss, um den ohnehin schon angeschlagenen Carriern Condor und Tui Konkurrenz im Touristikgeschäft zu machen. Wir gehen von jahrelangen Anlaufverlusten aus“, so Markus Wahl, Präsident der Vereinigung Cockpit. Die Strecken, die demnächst unter der kommerziellen Verantwortung von Ocean fliegen werden, sollen bis dahin von Beschäftigten aus dem Konzern bereedert werden. Dennoch werden die Arbeitsplätze aktuell neu ausgeschrieben. „Die Beschäftigten gelten nicht als gesetzt, sondern müssen sich dann auf ihre eigenen Strecken zu deutlich verschlechterten Bedingungen neu bewerben und dürfen auch nur auf einen befristeten Arbeitsplatz hoffen. Über ein solches Vorgehen kann man nur den Kopf schütteln“, so Wahl weiter. Marcel Gröls, Vorsitzender Tarifpolitik der VC: „Ocean soll das Premiumsegment der Touristik von und nach Deutschland bedienen. Premium hat aber seinen Preis – da sollte die Lufthansa sich nicht zu schade sein, die Beschäftigten zu Tarifbedingungen einzustellen.“ Bislang plant der Konzern nicht, die Beschäftigten zu den Tarifbedingungen einzustellen, die für die Passage gelten. „Wir fordern den Konzern auf, die Ocean-GmbH mit uns zu tarifieren“, so Gröls weiter, „ein Unternehmen wie die Lufthansa muss seriös planen. Sollte die Profitabilität

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Wizzair streicht Wien-Bremen

Die ungarische Billigfluggesellschaft Wizzair nimmt weitere Kürzungen im Flugplan ab Wien-Schwechat vor. Die Nonstop-Verbindung nach Bremen wird eingestellt und ist im Winter 2020/21 nicht mehr buchbar. Vorerst letztmalig wird Wien-Bremen am 23. Oktober 2020 bedient. Ob ein Zusammenhang mit der von Deutschland am Mittwoch für Wien ausgesprochenen Reisewarnung besteht, ist unklar. Auf anderen Strecken reduzierte der ungarische Billigflieger die Frequenzen zum Teil heftig oder setzt diese vorzeitig aus. Beispielsweise wird Luqa nur noch bis Ende September 2020 angeflogen.

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Frankfurt: Lufthansa baut Touristik-Angebot aus

Lufthansa setzt ab dem Hauptdrehkreuz Frankfurt am Main im Sommer 2021 verstärkt auf touristische Ziele. Die Airline wird insgesamt 15 zusätzliche Verbindungen aufnehmen. Insgesamt wird man pro Woche etwa 70 Rotationen zu 29 Warmwasserzielen anbieten. Der Kranich setzt damit wieder verstärkt auf das Geschäft mit Urlaubern, aus dem man sich einige Jahre lang herausgehalten hat. „Noch nie haben wir so viele Urlaubsziele neu in unser Programm aufgenommen. Damit reagieren wir auf die Wünsche unserer Kunden. Die Nachfrage nach Urlaubsreisen erholt sich deutlich schneller als die nach Geschäftsreisen. Mit Lufthansa haben wir bereits eine große und langjährige Kompetenz bei touristischen Angeboten und diese bauen wir als Teil unserer Strategie nun entschlossen aus”, so Lufthansa-Vorstandsmitglied Harry Hohmeister in einer Aussendung. Der Kranich wird ab Frankfurt am Main die nachstehenden Ziele neu aufnehmen: Varna, Djerba, Lamezia Terme, Rijeka, Paphos, Hurghada, Teneriffa, Gran Canaria, Jerez de la Frontera, Preveza, Kavala, Kos, Mykonos, Chania und Korfu. Für die Operation sollen bis zu fünf zusätzliche Jets abgestellt werden.

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Berlin: Erste Rundflüge mit E-Lufttaxis

Zum Preis von 300 Euro bietet Volocopter Rundflüge mit so genannten elektrischen Lufttaxis an. Eigenen Angaben nach handelt es sich dabei um die weltweit ersten kommerziellen Flüge. Diese werden während dem Greentech-Festival in Berlin durchgeführt. Erhältlich sind zunächst 1.000 Flugscheine. Volocopter kündigt die Reservierungen nach einer Reihe erfolgreicher Flüge in Stuttgart, am internationalen Flughafen Helsinki und über Singapurs Marina Bay an. „Der Traum vom elektrischen Fliegen in Innenstädten wird in nur wenigen Jahren Alltag sein. Unsere öffentlichen Testflüge mit internationalen Zulassungen sind Beweis dafür. Wir laden nun unsere Fans ein, Pioniere zu werden und zu den Ersten zu gehören, die bald diese neue Form der Mobilität erleben dürfen“, sagt Volocopter-CEO Florian Reuter. Tickets für die ersten VoloCity-Flüge sind weltweit über die Volocopter-Reservierungsplattform für begrenzte Zeit erhältlich. „Während die endgültige Zulassung für Flugtaxis noch aussteht, setzen wir bereits unseren realistischen Zeitplan für die Aufnahme kommerzieller VoloCity-Flüge in den nächsten 2-3 Jahren um. Darüber hinaus können diejenigen, die jetzt reservieren, die neuesten Updates über unsere Fortschritte und den kommerziellen Startplan erhalten,“ sagte Christian Bauer, Chief Commercial Officer von Volocopter. Volocopter hat 2011 mit seinem „Yogaball-Flug“ erstmals Luftfahrtgeschichte geschrieben. Seitdem stellte Volocopter seine technologische Kompetenz wiederholt bei pilotierten und ferngesteuerten Flügen auf der ganzen Welt unter Beweis. Es ist das einzige Luft- und Raumfahrtunternehmen, welches elektrisch angetriebene VTOL (= Vertical Take-Off and Landing, zu Deutsch Senkrechtstarter) entwickelt und gleichzeitig eine Genehmigung als Entwicklungsbetrieb der Europäischen Agentur für Flugsicherheit (EASA) innehat. Volocopter arbeitet weltweit eng mit Aufsichtsbehörden, Städten, Infrastrukturentwicklern und Anbietern von Flugverkehrsmanagementsystemen zusammen,

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Trotz Einreiseverbot: Ukraine International baut aus

Mit 1. Oktober 2020 baut Ukraine International das Flugangebot weiter aus und beabsichtigt die Ziele Brüssel, Düsseldorf, London-Gatwick, Prag und Baku wieder anzusteuern. Auch sollen weitere Umsteigeverbindungen via Borispil ermöglicht werden. Allerdings ist die Anzahl der Frequenzen stark eingeschränkt, denn die Ukraine gestattet es Ausländern derzeit nur in wenigen Ausnahmefällen in das Land einzureisen. Die harte Maßnahme soll noch bis mindestens 24. Oktober 2020 aufrecht bleiben. Das hat zur Folge, dass Ukraine International eine Art Notflugplan bedient, der unter diesem Link eingesehen werden kann. Dieser soll – so das Unternehmen – auch bis zum 24. Oktober 2020 aufrecht bleiben. Was danach kommt ist noch nicht entschieden. Ukrainische Fluggesellschaften haben es derzeit besonders schwer, denn ukrainische Staatsbürger können derzeit nur in Ausnahmefällen in die Europäische Union einreisen. Umgekehrt gilt dies in die Ukraine für EU-Bürger. Das wirkt sich natürlich massiv nachteilig auf die Nachfrage aus. Viele Staaten der Europäischen Union, darunter Österreich, stufen die Ukraine weiterhin als Corona-Risikoregion ein und halten derzeit eine Reisewarnung der höchsten Stufe aufrecht.

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Hebenstreit: Trotz Staatshilfe keine Jobgarantie bei der AUA

Die österreichische Gewerkschaft Vida kritisiert, dass es bei der Lufthansa-Tochter Austrian Airlines keine “nachhaltigen Jobgarantien” gibt, sondern “riesige Sparpakete im Raum stehen”. Arbeitnehmervertreter Roman Hebenstreit sieht aber ein generelles Problem in der Touristik- und Transportbranche und sieht die Regierung in der Pflicht. Der Gewerkschafter verweist darauf, dass Wien bis zum Corona-Lockdown eine wichtige Kongressstadt war und davon sowohl der Tourismus als auch Verkehrsunternehmen profitiert haben. Daran hängen viele Arbeitsplätze, die akut gefährdet sind. Hebenstreit dazu: “Jetzt stehen in Wien und in vielen anderen heimischen Städten zahlreiche Betriebe und Menschen vor einem Scherbenhaufen und müssen um ihre Existenzgrundlagen fürchten, wie etwa die 140 Beschäftigten, die in den Sacher-Hotels gekündigt werden“. Finanzminister Gernot Blümel solle nun handeln bevor es zu spät ist. “Abgesehen von den Einbrüchen im Tourismus seien auch in vielen anderen Branchen die durch Corona entstandenen Probleme noch immer nicht vollständig gelöst worden. So habe die Regierung etwa in der Luftfahrt trotz dreistelliger Millionen-Euro-Hilfe für die AUA keine nachhaltigen Jobgarantien für die ArbeitnehmerInnen zusammengebracht. Aber auch im Bahnbereich seien alle Umsätze eingebrochen, riesige Sparpakete stünden auch hier im Raum”, so der Vida-Vorsitzende, der fordert, dass Bundeskanzler Sebastian Kurz und sein Finanzminister ihre plakatierten Versprechen zu Gunsten der Arbeitnehmer und der Wirtschaft einlösen sollen.

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Noch heute: Deutschland erklärt Wien zum Risikogebiet

Jetzt könnte es sehr schnell gehen: Wie „Der Standard“ in seiner Online-Ausgabe berichtet, wird die deutsche Regierung die österreichische Hauptstadt auf die „rote Liste“ setzen – und das noch heute Nachmittag. Grund dafür seien die zuletzt sehr stark ansteigenden Infektionszahlen hierzulande. Bereits am Wochenende soll man die Situation genauestens beobachtet haben. Nun sehe man sich zum Handeln gezwungen. Und würde Österreich im Laufe des Tages erneut zum Corona-Risikogebiet erklären.  Wer künftig also aus Wien nach Deutschland einreisen möchte, muss einen negativen Covid-19-Test, der nicht älter als 48 Stunden ist, mit im Gepäck haben. Andernfalls droht eine zweiwöchige Quarantäne. 

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Linz: Oktober ohne Abflüge droht

Planungssicherheit sieht anders aus: Der Linzer Flughafen steht immer noch in Verhandlungen, um in Zeiten von Corona zumindest ein Mini-Programm an Flügen zusammenzukratzen.  Blickt man auf die Vorschau-Tafel, so zeigt diese im Oktober lediglich Flüge zu den ägyptischen Badeorten Hurghada und Marsa Alam sowie Linienflüge nach Düsseldorf an. Angesichts der aktuellen Reise-Situation kann man aber davon ausgehen, dass Ägypten-Flüge nicht angeboten werden können. Auch die Destination Düsseldorf bleibe fraglich, wie volksblatt.at berichtet. Es droht ein Oktober ohne regulären Passagier-Verkehr für den Airport Linz. Das hat sich der Caterer DoN bestimmt ganz anders vorgestellt. Die Corona-Zwangspause nutze der Gastronomiepartner des Flughafens, um die Räumlichkeiten des Cafés in der Abflughalle neu zu gestalten. Eine Serviceoffensive, die nun – so wie es aussieht – nach hinten losgeht.

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Reiseveranstalter optimistisch: 2021 sinken die Preise

Die Nachrichtenagentur „DPA“ hat einige Reiseveranstalter gebeten, ihre Einschätzung zu der Preisentwicklung des nächsten Jahres abzugeben. Dabei sind sich die Befragten sicher: 2021 wird ein günstigeres Reise-Jahr. Im nächsten Sommer dürfte die Reiselust besonders hoch sein, mussten sich die Menschen heuer aufgrund diverser Reiseeinschränkungen doch zurückhalten. Da kommt es gelegen, dass große Reiseanbieter wie beispielsweise DER Touristik oder TUI mit Preissenkungen und „attraktiven“ Preisen im nächsten Jahr rechnen. Letzterer plane, 2021 deutlich Flugkapazitäten zu reaktivieren und wieder aufzunehmen, wie reisevor9.de berichtet. Schon jetzt könne man viele Neubuchungen für die nächstjährigen Sommermonate verzeichnen. Diese Zukunftsaussichten machen optimistisch. Gleichzeitig sind sie auch mit enormer Unsicherheit behaftet. Denn es ist nach wie vor unklar, ob und ab wann der Großteil der touristischen Ziele wieder uneingeschränkt bereisbar ist. 

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