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Air Moldova warnt vor Betrügern

Offenbar treiben seit einiger Zeit Betrüger rund um vermeintliche Ticketverkäufe und Rückzahlungen im Zusammenhang mit den drastischen Auswirkungen rund um den Coronavirus ihr Unwesen, wie die nationale Flugairline Moldawiens informiert. Passagiere werden daher ersucht, nur den offiziellen Kontakten der Airline sowie den autorisierten Agenturen außerhalb Moldawiens, insbesondere in Rumänien, zu vertrauen. Gleichzeitig gibt es allerdings Berichte von Passagieren, welche der Airline einen äußerst zögerlichen Vorgang betreffend Rückzahlungen von gebuchten, aber aufgrund der Pandemie stornierten Flügen von Air Moldova attestieren. Dieser Umstand dürfte demnach nun Betrüger auf den Plan gerufen haben, Probleme von betroffenen Kunden für illegale Geschäfte auszunutzen.

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Nächstes Corona-Opfer: Air Asia Japan

Mit Air Asia Japan muss eine weitere Fluggesellschaft aufgrund der Coronakrise den Flugbetrieb einstellen. Der Carrier begründet diesen Schritt in einer Medienerklärung mit „äußerst herausfordernden Betriebsbedinungen“. Der Geschäftsbetrieb wurde nach Beschlussfassung durch das Board of Directors mit sofortiger Wirkung aufgegeben. An Air Asia Japan ist die Air Asia Group mit Sitz in Kuala Lumpur mit 33 Prozent beteiligt. In einer erstellen Stellungnahme erklärte der Konzern: „Wir respektieren und haben der Entscheidung von AAJ zugestimmt, da dies den Cash-Burn von AAJ und dem Unternehmen angesichts der äußerst herausfordernden Betriebsbedingungen in Japan verringern würde.“ Air Asia Japan selbst erklärte, dass die Reise- und Quarantänebestimmungen die Nachfrage massiv haben einbrechen lassen und derzeit keine Aussicht auf Besserung besteht. „Diese Faktoren haben die Fähigkeit des Unternehmens, den Betrieb fortzusetzen, stark belastet“, so der Carrier in einer Medienerklärung. Betroffen sind derzeit nur Flüge, die von Air Asia Japan durchgeführt werden. Ein Comeback kann sich Air Asia Japan aber auch vorstellen: „Die internationalen Verbindungen von Malaysia, Thailand und den Philippinen nach Japan werden in Zukunft wieder aufgenommen, wenn die Reisebeschränkungen aufgehoben und die Grenzen zu Japan wieder geöffnet sind“, so Air Asia Japan in einer Medienerklärung. Unklar bleibt allerdings, ob es zu einem Comeback des japanischen Ablegers kommen wird oder ob andere Carrier aus der Air Asia Group die Routen dann übernehmen werden.

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Boeing hat für 62 737-Max gar keine Kunden

Für den U.S.-amerikanischen Flugzeugbauer Boeing sind mit dem Debakel rund um die 737-Max und die Corona-Pandemie gleich zwei „Worst-Case-Szenarien“ zusammengekommen. Neubestellungen für dieses Muster konnte man nur vereinzelt an Land ziehen. Die IAG verkündete im Vorjahr auf der Paris Air Show zwar eine Großbestellung, doch die unterzeichnete Absichtserklärung wurde bis dato nicht in eine fixe Order umgewandelt. Boeing kassierte salopp gesagt viele Stornos und zwar 564 Stück, wie das Portal Aviation Week berichtet. Bereits vor der Corona-Pandemie nahmen einige Airliners, aber auch Lessoren Abstand von der 737-Max-Reihe. Die nunmehrige Krise führte dazu, dass noch mehr Kunden mit Boeing über den Ausstieg aus den Kaufverträgen verhandelt haben. Aviation Week schreibt auch, dass der U.S.-amerikanische Hersteller 62 Exemplare auf dem Hof stehen hat, für die überhaupt kein Käufer in Sicht ist. Produziert wurden diese quasi „auf Lager“. Es gibt aus er Sicht von Boeing aber auch Licht am Ende des Tunnels. Sowohl die FAA als auch die EASA deuteten unmissverständlich an, dass eine Wiederzulassung noch in diesem Jahr erfolgen könnte. Der Hersteller kann – nach Modifikationen – ausliefern, doch genau das könnte vielen Kunden aufgrund der Coronakrise so ganz und gar ungelegen kommen, so dass damit zu rechnen ist, dass Airlines und Lessoren über neuerliche Verschiebungen der Übergaben verhandeln könnten. Immer dann, wenn es bei Boeing mies läuft, ist ein Mann zu Stelle: Michael O’Leary, der seinen Haus- und Hoflieferanten mit einer 737-Großbestellung beglückt. So schreibt „Irish Independent“ ohne Nennung näherer Quellen, dass Ryanair mit Boeing über die Bestellung von 150 bis

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Frankfurt eröffnet Terminal 3 „frühestens 2025“

Das für Billigflieger und Charterfluggesellschaften entwickelte Terminal 3 am Flughafen Frankfurt am Main soll erst im Jahr 2025 eröffnet werden. Es wird seit 2018 errichtet und soll eine jährliche Kapazität von 25 Millionen Passagieren aufweisen. Die Besonderheit für Frankfurt am Main ist: Bislang sind die Terminals 1 und 2 miteinander verbunden. Da die Wege durchaus sehr weit sind, gibt es Buslinie und auf dem Dach verkehrt sogar ein Zug. Der Neubau wird sich quasi gegenüber befinden und wird keine bauliche Verbindung aufweisen, denn dort sollen primär Billigfluggesellschaften und Charterflüge abgefertigt werden, die ohnehin hauptsächlich Point-to-Point-Passagiere befördern. Die Fraport AG hält ungeachtet der Auswirkungen der Corona-Pandemie an der Fertigstellung der neuen Abfertigungshalle fest. Bislang steckte man eigenen Angaben nach rund vier Milliarden Euro in das Projekt. Geplant war auch, dass ab 2021 der erste von insgesamt drei Flugsteigen genutzt werden soll. Die endgültige Fertigstellung ist nun für 2024 angekündigt. Aufgrund verschiedener Umstände könnte dieses sich aber verzögern. Die Kapazität der bestehenden Terminals ist aufgrund der Corona-Pandemie aber mehr als ausreichend und momentan ist gar nicht absehbar wann diese wieder an ihre Grenzen geraten könnten. Daher peilt man nun die Eröffnung für Sommer 2025 an, berichtet das Portal Echo. Die Inbetriebnahme wird an Hand des tatsächlichen Bedarfs erfolgen. Hierzu ist auch darauf zu verweisen, dass seit April 2020 in Frankfurt am Main nur das Terminal 1 genutzt werden. Die zweite Abfertigungshalle ist geschlossen. Das Unternehmen erklärt auch, dass derzeit die Wiedereröffnung nicht absehbar ist, da es aufgrund des niedrigen Passagieraufkommens momentan keinen

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Herbstferien: Streiks in Düsseldorf und Köln stehen bevor

Flugreisen stehen momentan ohnehin nicht hoch im Kurs, doch während der Herbstferien im deutschen Bundesland Nordrhein-Westfalen sind nun die Beschäftigten des Bodenverkehrsdienstleisters AHS zu Warnstreiks aufgerufen. Die sollen laut Gewerkschaft Verdi an den Flughäfen Düsseldorf und Köln/Bonn stattfinden. Verspätungen und Flugausfälle könnten dadurch sehr wahrscheinlich werden und das obwohl das Angebot im direkten Vergleich mit dem Vorjahr ohnehin stark ausgedünnt ist. Unklar ist, ob sich die Streikdrohung negativ auf die derzeit geringe Nachfrage auswirken könnte. Verdi erhebt schwere Vorwürfe gegen AHS und behauptet, dass die im Jänner dieses Jahres vereinbarte Lohnerhöhung zurückgehalten werde. Der Tarifvertag wurde jedoch seitens des Bodenverkehrsdienstleisters nie unterschrieben, wie auch die Gewerkschaft zugeben muss. In der Folge daraus ist es zu keinen Steigerungen der Bezüge gekommen. Verdi gibt an, dass aufgrund der fehlenden Gehaltserhöhungen und der Kurzarbeit der tatsächliche Verdient nur bei etwa 500 bis 600 Euro pro Monat liegen soll. Einigungsversuche seien von der Geschäftsführung abgelehnt worden. Gegenüber dem Portal Airliners.de spricht AHS davon, dass es sich um rechtswidrige Warnstreiks handeln würde, denn es wurde mit dem Verdi-Bundesvorstand eine Friedenspflicht vereinbart. Weiters wäre ausgemacht, dass die Tarifeinigung erst nach der Coronakrise umgesetzt wird. Man stehe zu dieser und habe die Umsetzung per 1. April 2021 angeboten. Das soll jedoch seitens der Gewerkschaft abgelehnt worden sein. Nun habe AHS aufgrund der gebrochenen Friedenspflicht Verhandlungen über die Umsetzung abgelehnt.

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Wizzair-Passagierzahlen um ein Drittel eingebrochen

Einen deutlichen Einbruch hinsichtlich der Anzahl der beförderten Passagiere erlitt die Wizzair Group im September 2020. Hatte man im August noch 2.381.214 Reisende an Bord, so flogen im Folgemonat nur noch 1.567.836 Fluggäste mit dem pinkfarbenen Billigflieger. Ein Rückgang um über 34 Prozent. Der Vergleich mit dem Vorjahres-September macht aufgrund der Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die gesamte Branche nur begrenzt Sinn. Vergleicht man den September 2020 mit dem Vorjahresmonat, so verschlechterte sich Wizzair um 58,93 Prozent. Grob gerundet konnte Wizzair im jüngst abgelaufenen neunten Monat des Jahres 2020 nur etwa 40 Prozent der Reisenden, die man im letzten Jahr an Bord hatte, befördern. Dieser Knick hat auch Auswirkungen im Flugplan, die seitens Wizzair traditionell nicht sonderlich laut kundgetan werden. In Wien und an anderen Bases wurden die Frequenzen zwischenzeitlich sehr stark ausgedünnt. Einzelne Routen werden zumindest temporär pausiert. Der Billigflieger erklärte vor ein paar Tagen, dass man hofft streckennetzweit zumindest die Hälfte der Vorjahreskapazität anbieten und durchführen zu können. Auch bei Betrachtung der Auslastung wird klar, dass die Wizzair-Flugzeuge im September 2020 weniger Passagiere an Bord hatten. Im reisestarken Juli 2020 brachte man es auf 60,5 Prozent und konnte sich im August 2020 sogar auf 70,9 Prozent verbessern. Der Einknick folgte aber rasch nach der Haupturlaubszeit: Wizz hatte im September 2020 einen Ladefaktor von 64,6 Prozent. Der Trend ist aufgrund der allgemeinen Marktsituation negativ, so dass für Oktober 2020 und die Folgemonate mit sinkenden Passagier- und Auslastungszahlen zu rechnen ist.

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München startet teure PCR-Teststation

Am Flughafen München werden seit heute digitalisierte RT-PCR-Tests durch das Labor MVZ Martinsried angeboten Das Ergebnis soll den Nutzern innerhalb von drei bis sechs Stunden auf das Mobiltelefon zugeschickt werden. Die Inanspruchnahme der Dienstleistung im Terminal 2 des Franz-Josef-Strauß-Flughafens ist kostenpflichtig. Der Airport teilt mit, dass das neue Angebot den Antritt einer Quarantäne im Zielland vermeiden soll. Zahlreiche, jedoch ausdrücklich nicht alle, Staaten verzichten bei Vorlage eines negativen PCR-Tests, der je nach Land nicht älter als 72 bzw. 48 Stunden sein darf, auf die Selbstisolation. Vorsicht: Nicht überall kann man sich „freitesten“. Viele Staaten gestatten die Einreise derzeit überhaupt nicht. Daher ist es besonders wichtig, dass die am Einreisetag gültigen Bestimmungen eigenständig geprüft werden. Diese ändern sich häufig, teilweise auch über Nacht. Billig ist das neue Angebot am Flughafen München übrigens nicht. Das Basis-Paket kostet 128 Euro und muss im Voraus bei der Terminbuchung im Internet mit Kreditkarte bezahlt werden. Andere Zahlungsformen werden derzeit nicht akzeptiert. Auch ist es nicht möglich ohne vorherige Reservierung und Bezahlung eine Testung in Anspruch zu nehmen.

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Corona: Reisen auf Risiko

In der größten Luftfahrtkrise der Geschichte hat sich eines gezeigt: Brennt die Hütte, haben Konsumenten oft das Nachsehen. Wird eine Flugreise annulliert, so haben die Passagiere einen gesetzlichen Anspruch auf die Erstattung der gesamten Ticketkosten. Nicht nur das. Die Fluggesellschaft muss das Geld innerhalb der gesetzlichen Frist – in der Regel eine Woche – überweisen. So weit so gut. Doch in der Praxis zeigt sich: Diese sieben Tage haben sich bestenfalls als theoretischer Wert erwiesen. „An die gesetzliche Frist hat sich keine einzige Airline gehalten“, so Ulrike Weiß, Konsumentenschützer bei der Arbeiterkammer Oberösterreich. Dieses unrechtmäßige Verhalten könne man auch bei den großen Airlines – allen voran die Lufthansa-Gruppe, zu der auch die heimische Austrian Airlines gehört – beobachten. Ärgerlich, denkt man an die hohen Summen an Hilfsgelder, die zugeflossen sind. Auch die jeweiligen Regierungen würden in der Hinsicht wenig bis gar keine Kooperationsbereitschaft zeigen. Zumal die Staatshilfen keinerlei Verpflichtungen vorsahen, den Fluggästen ihre verfallenen Tickets zu erstatten. Doch nicht nur Airlines enttäuschten in diesem Punkt. Auch bei Online-Reservierungen über Vergleichs- und Buchungsportale kam es zu Komplikationen. Und das zulasten der Verbraucher. Es sei sogar der Eindruck erweckt worden, dass viele Unternehmen angesichts der Probleme bewusst untergetaucht seien, so die AK-Konsumentenschützerin. So seien E-Mail-Adressen gelöscht und sogar eingeschriebene Briefe der betroffenen Kunden von den Onlineportalen an die Absender retourniert worden, wie es in der Online-Ausgabe des ORF heißt. Diese Portale sind somit nicht mehr erreichbar – auch nicht für die Arbeiterkammer. In solchen Fällen scheint es fast unmöglich, an das eigene Geld

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FTI legt Charterflüge mit Holiday Europe auf

Der deutsche Reiseveranstalter FTI bietet in der Wintersaison 2020/21 ein deutlich reduziertes Programm an. Allerdings setzt man auch auf eigene Charterflüge ab Düsseldorf, München, Frankfurt und Leipzig/Halle in Richtung der kanarischen Inseln. Diese sollen mit flexiblen Stornobedingungen angeboten werden, erklärte Geschäftsführer Ralph Schiller. Ab den zuvor genannten deutschen Airports will FTI jeweils einmal pro Woche Charterflüge nach Gran Canaria, Teneriffa und Fuerteventura anbieten. Eigenen Angaben nach handelt es sich um das umfangreichste Kanaren-Flugprogramm in der Unternehmensgeschichte. Die Verbindungen sollen überwiegend während der Weihnachtsferien angeboten werden. Ebenfalls geplant sind Nonstop-Charterflüge nach Salalah im Oman. Diese werden ab Düsseldorf, München, Frankfurt und Leipzig angeboten. Operativer Partner für sämtliche Charterflüge ist die bulgarische Fluggesellschaft Holiday Europe, an der die türkische Onur Air mit 49 Prozent beteiligt ist. Möglicherweise könnte die Charterfluggesellschaft auch für weitere Ziele beauftragt werden. Der FTI-Geschäftsführer nennt dabei: Hurghada, Marsa Alam und Sharm el Sheik an Düsseldorf, München, Frankfurt und Leipzig/Halle sowie Agadir und Dubai. FTI bietet allen Reisenden, die bis 31. Oktober 2020 buchen, an, dass bis 14 Tage vor Abreise kostenfrei bei voller Erstattung storniert werden kann. Der Reisezeitraum erstreckt sich bis Oktober 2021.

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ANA fliegt Fracht mit Dreamlinern nach Brüssel

Die japanische Fluggesellschaft All Nippon Airways wird am 13. Oktober 2020 nach Brüssel zurückkehren. Fluggäste werden allerdings in den Maschinen des Typs Boeing 787 nicht befördert. Zunächst werden Paletten und sonstige Fracht transportiert, wie der Flughafen Brüssel mitteilte. Die Cargo-Route, auf der adaptiere Passagierflugzeuge zum Einsatz kommen werden, soll an den Verkehrstagen Mittwoch, Donnerstag und Samstag bedient werden. ANA nutzt für die Brüssel-Route den japanischen Flughafen Narita. Der belgische Airport hofft, dass All Nippon Airways möglichst bald die Passagierflüge wieder aufnimmt.

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