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Österreich macht wieder dicht: Das sind die Regeln

Die österreichische Bundesregierung verschärft ab 17. November 2020 die Corona-Maßnahmen drastisch. Der Hauptausschuss des Nationalrats stimmte für die so genannte Covid-19-Notmaßnahmenverordnung. Die Opposition verweigerte jedoch geschlossen die Zustimmung. Die neuen Regeln sind auch von Reisenden zu beachten. Das Sozialministerium schreibt in einer Aussendung, dass vorerst die nachstehenden Ausgangsbeschränkungen bzw. Ausnahmen von diesen gelten: „Das Verlassen des privaten Wohnbereichs und der Aufenthalt außerhalb des privaten Wohnbereichs sind nur zu folgenden Zwecken zulässig: Abwendung einer unmittelbaren Gefahr für Leib, Leben und Eigentum Betreuung von und Hilfeleistung für unterstützungsbedürftige Personen sowie Ausübung familiärer Rechte und Erfüllung familiärer Pflichten Deckung der notwendigen Grundbedürfnisse des täglichen Lebens, wie insbesondere der Kontakt mit dem/der nicht im gemeinsamen Haushalt lebenden LebenspartnerIn oder der Kontakt mit einzelnen engsten Angehörigen bzw. einzelnen wichtigen Bezugspersonen, mit denen in der Regel mehrmals wöchentlich Kontakt gepflegt wird die Versorgung mit Grundgütern des täglichen Lebens die Inanspruchnahme von Gesundheitsdienstleistungen die Deckung eines Wohnbedürfnisses die Befriedigung religiöser Grundbedürfnisse, wie Friedhofsbesuche und individuelle Besuche von Orten der Religionsausübung, sowie die Versorgung von Tieren. berufliche Zwecke und Ausbildungszwecke, sofern dies erforderlich ist. Aufenthalt im Freien zur körperlichen und psychischen Erholung zur Wahrnehmung von unaufschiebbaren behördlichen oder gerichtlichen Wegen zur Teilnahme an gesetzlich vorgesehenen Wahlen und zum Gebrauch von gesetzlich vorgesehenen Instrumenten der direkten Demokratie zum Zweck des Betretens von Orten und Kundenbereichen von Betriebsstätten, deren Betreten nach dieser Verordnung zulässig ist und zur Teilnahme an in der Verordnung aufgezählten Veranstaltungen“ Zum Abstand und zur MNS-Pflicht schreibt das Ministerium: „Es gilt auch weiterhin die Abstandspflicht von mindestens

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Portugal: Ryanair klagt gegen Sata-Staatshilfe

Die irische Billigfluggesellschaft Ryanair kündigt weitere Klagen gegen Staatshilfen für Airlines an. Diesmal trifft es Azores Airlines und Sata Air Acores. Chefjurist Juliusz Komorek bezeichnet die Beihilfe als „illegal“ und will vor den Europäischen Gerichtshof ziehen. „Dies ist ein interessanter Fall. Die Europäische Kommission genehmigte teilweise staatliche Beihilfen für SATA und es wurde auch eine Untersuchung zu alten Rekapitalisierungsmaßnahmen eingeleitet. Es gab drei verschiedene Rekapitalisierungsmaßnahmen zugunsten von SATA, die der Europäischen Kommission nicht mitgeteilt wurden. Wenn diese Art von Hilfe nicht mitgeteilt wird, ist sie illegal“, so Komorek gegenüber der Nachrichtenagentur Lusa. „Wir sind uns der Bedeutung von SATA für die Gewährleistung der Konnektivität zwischen den Azoren und dem Kontinent bewusst, aber eine Sache, die in diesem Prozess übersehen wurde, war, dass es auch andere Fluggesellschaften wie Ryanair gibt, die dies tun.“ Die EU-Kommission gab am 18. Oktober 2020 grünes Licht für 133 Millionen Euro, die der Staat Portugal dem Carrier bereitgestellt hat. Argumentiert wurde die Beihilfe unter anderem damit, dass die Konnektivität zwischen den Azoren und dem Festland weiterbestehen muss.

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Israir kündigt Nonstop-Flüge zwischen Israel und Bahrain an

Nach der Aufnahme bzw. Ankündigung von Nonstopflügen von Israel in die Vereinigten Arabischen Emirate geht es nun weiter voran: Israir beabsichtigt ab dem 31. Jänner 2020 zweimal wöchentlich zwischen Tel Aviv und Manama (Bahrain) zu fliegen. Dies kündigte der Carrier in einer Aussendung an. Nachdem die Vereinigten Arabischen Emirate offizielle diplomatische Beziehungen mit Israel aufgenommen haben, ging es schnell. Bahrain und Jordanien wollen ebenfalls ihr Verhältnis mit Israel normalisieren. Mit dem Nachbarn konnte ein Luftfahrtabkommen unterzeichnet werden, da Airlines beider Staaten die Überflüge ermöglicht. Auch die Gespräche mit Bahrain schreiten voran, denn nun stehen die ersten kommerziellen Linienflüge zwischen den beiden Staaten an. In Richtung Dubai sind schon einige Angebote angekündigt, wie Aviation Direct berichtet.

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Kuba öffnet Havanna für den Tourismus

Kuba ermöglicht ab 15. November 2020 touristische Einreisen über den Flughafen Havanna. Die Reisenden müssen sich jedoch einer Gesundheitsprüfung inklusive PCR-Testung unterziehen. Die Bewegungsfreiheit ist bis zum Vorliegen eines negativen Befunds eingeschränkt. Dies soll jedoch maximal 24 Stunden andauern. Die Testung ist allerdings nicht kostenfrei, sondern hierfür ist eine so genannte “Gesundheitssteuer” zu bezahlen. Über die Höhe haben die Behörden bislang keine konkreten Angaben gemacht. Möglicherweise werden bald weitere Gebiete des abgeschotteten Staats wieder für den Tourismus geöffnet. Für den Badeort Varadero gilt bereits seit einiger Zeit eine Sonderregelung.

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Spanien verlangt ab 23. November 2020 einen negativen PCR-Test

Ab 23. November 2020 müssen alle Personen, die aus von der spanischen Regierung definierten Risikogebieten einreisen, einen negativen PCR-Befund, der nicht älter als 72 Stunden sein darf, vorlegen. Eine anschließende Quarantäne ist dann nicht erforderlich.  Spanien reagiert damit auf weltweit steigende Fallzahlen und will so die weitere Einschleppung des Coronavirus verhindern. Die Vorlagepflicht gilt ausdrücklich auch für Deutsche, die nach Palma de Mallorca reisen wollen. Die Kanaren verlangen bereits seit 14. November 2020 die Vorlage eines negativen Befundes, akzeptieren jedoch nicht nur PCR-Ergebnisse, sondern auch Antigen-Tests. Spanienweit muss der Befund in englischer oder spanischer Sprache vorgelegt werden. Achtung: Wer kein negatives PCR-Ergebnis vorweisen kann, muss mit einer Geldstrafe rechnen. Weiters kann ein Antikörper-Test angeordnet werden. Innerspanisch gilt diese Beschränkung nicht, auch nicht für Inselbewohner.

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Judith Engel leitet künftig die Verkehrssektion im BMK

Die Verkehrssektion im österreichischen Klimaschutzministerium steht ab Jänner 2021 unter neuer Leitung. In diesem Bereich ist auch die Luftfahrt angesiedelt. Ministerin Leonore Gewessler (Grüne) teilte mit, dass der Posten nach Ausschreibung an Judith Engel vergeben wurde. Die Stelle war seit 30. Juni 2020 aufgrund der Pensionierung des bisherigen Sektionschefs, Gerhard Gürtlich, vakant. Engel war zuletzt Leiterin des Rahmenbauprogramms im Wiener Gesundheitsverbund und davor bei der Flughafen Wien AG und der ÖBB-Infrastruktur AG in Leitungsfunktionen tätig. Sie ist ausgebildete Bauingenieurin und bringt einen umfassenden Erfahrungsschatz in unterschiedlichen Teilen des Verkehrssektors und der Bauwirtschaft mit. „Ich freue mich, dass wir mit Judith Engel eine großartige Expertin für die Leitung der Sektion Verkehr gewinnen konnten. Gemeinsam werden wir in den nächsten Jahren die großen Herausforderungen im Kampf gegen die Klimakrise angehen. Denn heute ist der Verkehr leider noch unser Sorgenkind in der Klimabilanz – in Zukunft liegen aber enorme Chancen in der klimafreundlichen Mobilität“, so Leonore Gewessler.

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Eurowings: Beirut ab Berlin, Düsseldorf und Stuttgart

Die Billigfluggesellschaft Eurowings nimmt ab 19. Dezember 2020 Nonstop-Flüge ab Berlin-Brandenburg, Düsseldorf und Stuttgart nach Beirut auf. Ab der NRW-Landeshauptstadt wird zusätzlich auch Erbil angeboten. Während die Flüge ab Berlin und Düsseldorf bereits kurz vor Weihnachten starten, geht es in Baden-Württemberg erst am 2. Feber 2021 los. „Familien und Freunde zu besuchen ist gerade in Krisenzeiten besonders wertvoll. Menschen egal welcher Nationalität suchen regelmäßig die Nähe und den persönlichen Austausch mit ihren Angehörigen. Dies ermöglichen wir mit attraktiven Nonstop-Verbindungen in die jeweiligen Heimatländer. Dabei beobachten wir eine anhaltend stabile Nachfrage in diesem Segment, auch in den letzten Wochen und Monaten der Corona-Krise“, so Jens Bischof, CEO von Eurowings. Ab dem 19. Dezember 2020 bringt Eurowings ihre Passagiere von Berlin nach Beirut, die Hauptstadt des Libanon. Flüge starten jeweils dienstags und samstags in Berlin mit anschließendem Rückflug nach ihrer Landung in Beirut. Der Flugplan ab Berlin auf einen Blick: Dienstag: BER – BEY 08.25 Uhr – 13.25 Uhr; BEY – BER, 14.30 Uhr – 17.45 Uhr Samstag: BER – BEY, 12.05 Uhr – 17.05 Uhr; BEY – BER, 18.15 Uhr – 21.30 Uhr Ab dem 19. Dezember fliegen Eurowings Passagiere von Düsseldorf per Direktverbindung nach Erbil im Irak und ab dem 22. Dezember nach Beirut im Libanon. Die Flüge werden jeweils dienstags und samstags angeboten. Der Flugplan ab Düsseldorf auf einen Blick:  Düsseldorf – Erbil: Dienstag und Samstag: DUS – EBL, 07.30 Uhr – 14.15 Uhr; EBL – DUS, 15.15 – 18.25 Uhr Düsseldorf – Beirut: Dienstag: DUS – BEY, 11.30

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Mit e-Learning gegen den Trend

Während pandemie-bedingt weltweit immer mehr Flugzeuge abgestellt werden, nutzen derzeit viele Airlines die Möglichkeiten zur Weiterbildung für ihre Belegschaft. Insbesondere im Bereich des e-Learnings ist eine starke Entwicklung gegen den eigentlichen Trend feststellbar, bislang zurückhaltende Kunden entscheiden sich zur Zeit für entsprechende Softwarelösungen. Expertenschmiede für derartige e-Learning-Technologie ist dabei die Infowerk Medien & Technik GmbH aus Innsbruck, welche nun den diesjährigen regionalen Sieg des von Der Presse, KSV1870 und PwC Österreich ausgelobten Awards of Austria´s Leading Companies für Unternehmen bis 10. Mio. Euro Umsatz erzielen konnte. Der Gewinn eines der bedeutendsten Wirtschaftspreise Österreichs ist dies ein weiterer Meilenstein in der nun mehr über 25-jährigen Firmengeschichte, welche 1994 mit der Entwicklung von e-Learning Lernsoftware vor allem für die Luftfahrtindustrie startete. Mit entsprechen Know-How erweiterte Infowerk stetig ihr Portfolio, spezialisiert auf online-basierten Aus- und Weiterbildungstools für Berufspiloten und Flugzeugtechniker. Im Bereich der Luftfahrt zählen mittlerweile namhafte Unternehmen zum Kundenkreis der Tiroler, etwa Aeronautx, Air Greenland, Austrian Airlines, Avantiair, Cargolux, Condor, Eurowings, Globe Air, LOT, Lufthansa, Peoples, South African, SunExpress, Swiss, Wideroe oder Zimex. Selbst Boeing, Embraer und RUAG vertrauen bereits auf Produkte aus Innsbruck. War zu Beginn der Corona-Pandemie ein Einbruch erwartet worden, kam es ganz anders. „Es gibt hier weltweit nur zwei Handvoll Spezialisten wie uns, und durch den Boom bei den kleinen Geschäftsreiseflugzeugen können wir gerade viele Neukunden gewinnen. Vor allem Asien zieht wieder an“, so Infowerk-Geschäftsführer Roland Gatt gegenüber Der Presse. Neben den Softwarelösungen für die Luftfahrt setzt Infowerk auf weitere Standbeine im Bereich der Medientechnik. So entwickelt man

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Lufthansa Group testete erstmals alle Passagiere

Die Lufthansa Group führte am Donnerstag die ersten Flüge, auf denen alle Passagiere zuvor einen Antigen-Schnelltest absolvieren mussten, durch. Diese führten von Wien nach Hamburg und zurück sowie von München nach Hamburg und zurück. Der Konzern teilte mit, dass alle Ergebnisse negativ waren. Auch die Besatzungen mussten sich der Testung unterziehen. Das Ergebnis wurde per Push-Nachricht, SMS und/oder E-Mail zugestellt. Anschließend erfolgte eine Freischaltung der Bordkarte, die das Betreten des Sicherheitsbereichs ermöglichte. Derzeit ist ein negatives Antigen-Ergebnis weder in Deutschland, noch in Österreich als Ersatz für einen möglicherweise benötigten negativen PCR-Befund anerkannt. „Wir wollen für unsere Kunden die weltweiten Reisemöglichkeiten bei höchsten Hygiene- und Sicherheitsstandards wieder erweitern. Erfolgreiches Testen ganzer Flüge kann hierfür ein wichtiger Schlüssel sein. Mit unseren heute erfolgreich gestarteten Testflügen sammeln wir wichtige Erkenntnisse und Erfahrungen im Umgang mit Schnelltests”, so Ola Hansson, CEO des Lufthansa Hub München. Fluggäste, die sich nicht testen lassen möchten, werden ohne Zusatzkosten auf einen Alternativflug umgebucht. Erst bei Vorliegen eines negativen Ergebnisses wird die Bordkarte freigeschaltet und der Zutritt zum Flugsteig ermöglicht. Alternativ können Fluggäste einen negativen PCR-Test, der bei Abflug nicht älter als 48 Stunden ist, vorlegen. Lufthansa kümmert sich um den kompletten Schnelltestablauf. Für den Fluggast entstehen derzeit keine Extrakosten. Er muss sich lediglich im Vorfeld registrieren und etwas mehr Zeit vor Abflug einplanen. „Der Probelauf mit den Antigen-Schnelltests auf ausgewählten Flügen der Lufthansa ist ein positives und wichtiges Signal für die Branche. Über die umfangreichen Hygienemaßnahmen hinaus, die Flughäfen und Airlines schon jetzt für die Passagiere bereithalten, bieten

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Emirates steckt tief in den roten Zahlen

Die Emirates Group verzeichnete im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2020/21 einen Umsatzrückgang auf 3,7 Milliarden U.S.-Dollar. Damit lagen die Einnahmen um 74 Prozent unter dem Vorjahreswert. Unterm Strich steht ein Verlust in der Höhe von 3,8 Milliarden U.S.-Dollar. Die Fluggesellschaft hatte einem um 75 Prozent reduzierten Umsatz, der mit 3,2 Milliarden U.S.-Dollar ausgewiesen wird. Die Service-Tochter Dnata verzeichnete einen Rückgang um 67 Prozent auf 644 Millionen U.S.-Dollar. Der Verlust beträgt 396 Millionen U.S.-Dollar.  „Wir begannen das laufende Geschäftsjahr inmitten eines weltweiten Lockdowns, als der Fluggastverkehr buchstäblich zum Erliegen kam. In dieser für die Luftfahrt und Reisebranche beispiellosen Situation verzeichnete die Emirates Group zum ersten Mal seit über 30 Jahren einen Halbjahresverlust”, so Chairman Ahmed bin Saeed Al Maktoum. „Mit dem Stillstand des Passagierverkehrs haben Emirates und dnata sich schnell angepasst, um die Fracht-Nachfrage und andere Renditepotenziale zu bedienen. Dies hat uns dabei geholfen, Einnahmen von null auf 26 Prozent des Vorjahres zurückzugewinnen. Wir konnten auf unsere eigenen starken Liquiditätsreserven zurückgreifen. Durch unseren Anteilseigner und den erweiterten Finanzsektor stellen wir weiterhin sicher, dass wir Zugang zu ausreichenden Finanzmitteln haben, um das Geschäft aufrechtzuerhalten und uns durch diese herausfordernde Zeit zu führen. In der ersten Hälfte des Finanzjahres 2020-21 hat unser Anteilseigner zwei Milliarden US-Dollar in Form einer Kapitalinvestition Emirates zugeführt und wird uns auf unserem Erholungskurs unterstützen“.  Die Mitarbeiteranzahl der Emirates Group lag mit Stand 30. September 2020 bei 81.334 Mitarbeitern und hat sich damit im Vergleich zum 31. März 2020 erheblich um 24 Prozent reduziert. Dies steht im Einklang mit

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