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Airport Rostock-Laage muss Personal abbauen

Die Corona-Krise macht auch dem Flughafen Rostock-Laage schwer zu schaffen. Nun hat der Airport keine andere Wahl: es muss Personal entlassen werden. Wie viele Mitarbeiter es am Ende werden, würde derzeit noch in den Sternen stehen, wie das Nachrichtenmagazin „NDR“ berichtet. Wie nahezu bei allen Flughäfen sank auch in Rostock-Laage die Zahl der durchgeführten Flüge enorm. Und mit ihnen auch der Personalbedarf. „Es sind die Auswirkungen der Corona-Pandemie, die den Personalabbau unumgänglich machen“, so Geschäftsführerin Dörthe Hausmann, die derzeit mit dem Betriebsrat einen Interessenausgleich und einen Sozialplan ausverhndelt.

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Hochrisikoland: Zypern reagiert auf steigende Fallzahlen in Österreich

Seit geraumer Zeit schießen die Corona-Zahlen in Österreich in die Höhe. Das sieht auch die Republik Zypern und stuft die Alpen-Republik mit 24. September von Kategorie B auf C herab. Künftig müssen sich österreichische Staatsbürger auf coronavirusbedingte Verschärfungen gefasst machen, die es in sich haben. Bei der Einreise muss ein negatives RT-PCR-Testzertifikat für Covid-19 mitgeführt werden, das mindestens 72 Stunden vor Abflug durchgeführt wurde. Doch selbst damit kommt man nicht allzu weit. Denn trotz negativem Test müssen sich betroffene Personen in eine 14-tägige Selbstisolation begeben. Doch damit nicht genug: am letzten Tag der Quarantäne verlangt die Republik eine zusätzliche Testung. Damit sind touristische Reisen nach Zypern unmöglich. Für viele ein bisschen überraschend: Auch die Schweiz soll dem österreichischen Beispiel folgend herabgestuft werden. Für den angeschlagenen Outgoing-Tourismus beider Länder ist dies ein herber Schlag, ebenso für die Airlines. Seit 15. Juni bestehen wieder tägliche Linienflüge zwischen Wien und Larnaca mit Austrian Airlines, seit Anfang Juli fliegt WizzAir von Larnaka dreimal pro Woche nach Salzburg.  Für wie lange diese Einstufung von Österreich und der Schweiz gelten werde, sei aktuell noch unklar, wie es von Zypern Tourismus heißt.

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Lufthansa: Vertragsverlängerung für Harry Hohmeister

Während bei Lufthansa konzernweit tausende Mitarbeiter um ihre Jobs bangen, kann sich zumindest Vorstandsmitglied Harry Hohmeister über eine vorzeitige Vertragsverlängerung um drei Jahre freuen. Der Kontrakt läuft nun bis zum 30. Juni 2024. Der Aufsichtsrat fasste am Montag den entsprechenden Beschluss. „Die große Erfahrung und Kompetenz von Harry Hohmeister sind in diesen Zeiten großer Herausforderungen wichtiger denn je. Er genießt das Vertrauen des Aufsichtsrats, und wir freuen uns, dass er seine erfolgreiche Vorstandsarbeit fortsetzen wird”, so Lufthansa-Aufsichtsratspräsident Karl-Ludwig Kley. Hohmeister gehört seit Juli 2013 dem Vorstand der größten Fluggesellschaft Deutschlands an und leitet derzeit den Bereich “Commercial Passenger Airlines.”

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Peoples muss den Flugplan erneut kürzen

Aufgrund der Tatsache, dass die Schweizerische Eidgenossenschaft die österreichische Bundeshauptstadt Wien zur Risikoregion erklärt hat, muss nun die österreichische Regionalfluggesellschaft Peoples ihren Flugbetrieb reduzieren. Zwischen Altenrhein und Wien v.v. wird ab 5. Oktober 2020 unter der Woche nur noch einmal täglich geflogen. Die Umläufe an den Wochenenden entfallen bis auf weiteres. Der Ersatzflugplan gilt vorläufig bis November 2020. Das Unternehmen beobachtet die weitere Entwicklung der Lage genau und wird gegebenenfalls reagieren. Bei entsprechender Nachfrage sind Aufstockungen nicht ausgeschlossen. Personen, die sich in Wien aufgehalten haben, müssen in der Schweiz eine Quarantäne antreten. Altenrhein ist insbesondere für Vorarlberg ein bedeutsamer Flughafen, befindet sich jedoch auf dem Staatsgebiet der Schweizerischen Eidgenossenschaft. Die Einreiseregeln sehen diverse Ausnahmen und Erleichterungen vor, jedoch fällt leider nicht jeder Fluggast unter diese.

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Sardinien: Gericht kippt PCR-Test-Vorlagepflicht

Ab sofort ist für die Einreise auf die italienische Mittelmeerinsel Sardinien vorläufig kein negativer PCR-Test mehr notwendig. Ein Gericht kippte die Anordnung der Regionalregierung. Zumindest bis zum 7. Oktober 2020 ist die Einreise wieder ohne Vorlage eines negativen Befundberichts möglich. Das Verwaltungsgericht Cagliari ist der Ansicht, dass durch die Testpflicht das Grundrecht auf Reisefreiheit eingeschränkt ist. Gegen die Verordnung der Regionalregierung ging übrigens die Zentralregierung in Rom vor und obsiegte in erster Instanz. Am 7. Oktober 2020 geht der Prozess allerdings weiter. Bis dahin ist die vom Präsidenten der Region Sardinien herausgegebene Anordnung allerdings außer Kraft. Die übrigen Coronamaßnahmen auf der italienischen Insel sind nicht betroffen, denn diese waren auch nicht Gegenstand des Verfahrens.

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Neue British-Airways-777 kommen mit First-Class-Suiten

Ab Oktober 2020 wird British Airways weitere Maschinen des Typs Boeing 777-300ER erhalten. Diese sind mit neuen, abschließbaren First-Class-Suites ausgerüstet. Die Beförderungsklasse soll zunächst auf einigen ausgewählten Maschinen zur Verfügung stehen. Es handelt sich laut “Simple Flying” um die gleichen Sitze, die schon in den Dreamlinern verwendet werden. Der große Unterschied ist allerdings, dass diese nun als Suite mit verschließbarer Schiebetür angeordnet werden. Eine komplett neue First-Class ist es daher nicht. Alle Boeing 777-300ER, die zur Auslieferung anstehen, sollen jedoch mit dieser Konfiguration ausgerüstet in Dienst gestellt werden.

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NRW greift Düsseldorf mit 250 Millionen Euro unter die Flügel

Der Flughafen Düsseldorf soll aufgrund der Folgen der Corona-Pandemie eine Finanzspritze in der Höhe von 250 Millionen Euro erhalten. Dabei handelt es sich um einen Kredit, der mit einer Bürgschaft des Landes Nordrhein-Westfalen besichert wird. Dies berichtet die lokale Tageszeitung “Rheinische Post”. Die Airports in Düsseldorf und Mönchengladbach litten nicht nur unter den Folgen des Lockdowns, sondern auch weiterhin ist das Verkehrsaufkommen stark unter jenem der vergangenen Jahre. Momentan ist die Nachfrage auch rückläufig. Gleichzeitig allen aber die regulären Kosten an, denn nicht alles kann durch Kurzarbeit abgefangen werden. Laut der “Rheinischen Post” ist die Lage in Düsseldorf mittlerweile stark angespannt, so dass eine Unterstützung benötigt wird. Der 250 Millionen Euro schwere Kredit, für den das Land bürgen will, beinhaltet auch, dass die Eigentümer des Airports und seiner Tochter in Mönchengladbach sechs Jahre lang auf jegliche Gewinnausschüttungen verzichten müssen. Ob jedoch die Summe überhaupt ausreichend ist, werden die nächsten Wochen und insbesondere Monate zeigen, denn die weitere Entwicklung der Coronapandemie und ihrer Folgen ist nicht abschätzbar.

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Paderborn: Aufsichtsrat gibt grünes Licht für Insolvenzantrag

Der deutsche Regionalflughafen Paderborn-Lippstadt wurde von der Coronakrise knallhart getroffen. Der Aufsichtsrat entschied nun, dass im Laufe dieser Woche durch die Geschäftsleitung ein Insolvenzantrag bei Gericht gestellt wird. Beantragt wird allerdings auch die Eigenverwaltung. Die “Neue Westfälische” berichtet, dass durch diese Form der Sanierung die Kosten für die notwendige Restrukturierung um etwa 600.000 Euro billiger werden sollen. Die Kehrseite ist aber auch, dass der Flughafen Paderborn auf eine Kapazität von nur 300.000 Reisenden pro Jahr verkleinert werden soll. Von den 170 Jobs sollen nur 60 erhalten bleiben, weshalb vielen Menschen nun die Arbeitslosigkeit droht.

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Eurowings und Hanse-Merkur starten „Corona-Versicherung“

Nun bietet auch die Lufthansa-Tochter Eurowings in Zusammenarbeit mit einer Assekuranz eine spezielle Corona-Versicherung an. Diese ist bei Buchungen, die bis zum 27. September 2020 getätigt werden, ohne Aufpreis bereits inkludiert. Versicherer ist die Hanse-Merkur, ein deutscher Spezialanbieter im Bereich Reiseversicherungen. Eurowings und die Assekuranz reagieren damit auf das zurückhaltende Buchungsverhalten vieler potentieller Kunden. Die subjektiv empfundenen Unsicherheiten sind momentan doch sehr groß. In der Einführungsphase ist das Versicherungsprodukt bei allen Ticketkäufen, die bis zum 27. September 2020 über die Homepage oder die App getätigt werden, ohne Aufpreis inkludiert. Relevant ist es, dass es sich um einen internationalen Return-Flug handelt. „Menschen wollen fliegen und verreisen, wünschen sich aber mehr Sicherheit für unsichere Zeiten. Die liefern wir in Form einer neuen Corona-Versicherung“, sagte Jens Bischof, CEO und Sprecher der Geschäftsführung von Eurowings. Die Inhalte der Versicherung werden wie folgt beschrieben: Reiserücktritt, beispielsweise wenn am Abflughafen eine Temperaturkontrolle nicht bestanden wird; Auslandskrankenversicherung inklusive medizinisch notwendigem Rücktransport; sowie Reise-Abbruchversicherung (Urlaubsgarantie), die zum Beispiel eine Rückerstattung für einen neu gebuchten Rückflug oder einen verlängerten Aufenthalt aufgrund einer Erkrankung umfasst. Abgesichert sind alle Eurowings Flüge mit einem Rückflugdatum bis Ende 2021. Die Tarife werden dabei nicht teurer, sondern im Rahmen der Herbst-Kampagne („Aus dem Alltag in den Urlaub“) um die genannten Leistungen kostenfrei erweitert. Nach Ende September kann eine Corona-Versicherung auf Wunsch weiterhin zu allen Tarifen hinzugebucht werden.

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Deutsche Luftverkehrsbranche soll neue Corona-Hilfen bekommen

Der deutsche Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer stellt neue Corona-Hilfspakete für den angeschlagenen Luftfahrtsektor in Aussicht. Dazu beruft er ein Gipfeltreffen ein. Die Corona-Krise trifft die Luftfahrtbranche mitten ins Gesicht und kostet nicht nur Nerven, sondern auch massig Geld. Das weiß auch der CSU-Politiker und lädt zum Gipfel. Allen voran soll es weitere Unterstützung für die gesamte Branche geben – einschließlich der Flughäfen. Diese fühlten sich in den letzten Wochen und Monaten von der Regierung im Stich gelassen, während große Konzerne wie die Lufthansa milliardenschwere Hilfsgelder zugesichert bekamen. „Ich werde schnellstens zu einem Luftverkehrsgipfel einladen, der sich mit den Folgen der Corona-Krise für die gesamte Luftverkehrswirtschaft beschäftigt. Dabei denken wir natürlich auch an die Flughäfen. Wir bereiten gerade ein Konzept für die Regionalflughäfen vor und thematisieren die großen Verkehrsflughäfen. Denn wenn wir an dieser Stelle wichtige Infrastruktur verlieren, können wir sie nicht mehr reaktivieren“, so Scheuer, der die „Erhaltung der Struktur“ als oberstes Ziel ernennt. Es gehe um die gesamte Luftverkehrswirtschaft, „vom Flugzeugbauer bis hin zur Airline“. Der Flughafenverband ADV begrüßte die Ankündigung Scheuers, ein Hilfskonzept für die Airports zu prüfen. „Die Flughäfen stehen mit dem Rücken zur Wand“, sagte ADV-Hauptgeschäftsführer Ralph Beisel. Ein Flugbetrieb ohne Einnahmen lasse sich auf Dauer nicht durchhalten, wie airliners.de berichtet.

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