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Delta gibt Anleihe über 9 Milliarden Dollar aus

Delta Airlines stellt mitten in der Corona-Krise einen neuen Rekord auf: Die US-amerikanische Fluggesellschaft konnte Anleihen über 9 Milliarden Dollar am Kapitalmarkt platzieren – so viel wie keine einzige Airline jemals zuvor. Damit spült die Fluglinie ordentlich Geld in die Kassen und ist laut dem Nachrichtenmagazin „Bloomberg“ vorerst nicht auf weitere Staatshilfe angewiesen. Dieser Geldregen soll auch dabei helfen, die coronavirusbedingten Verluste abzufedern und das Unternehmen weiterhin konkurrenzfähig zu halten. Eigenen Angaben zufolge liegt das Passagieraufkommen bei 30 Prozent des Vergleichszeitraumes des Vorjahres.

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Die sechs Flughäfen Londons im Vergleich

Kaum eine europäische Hauptstadt verfügt über so viele Flughäfen wie London. Dieser sind sechs für den Linienflugverkehr relevante Airports zugeordnet. Drei weitere tragen zwar “London” im Namen, sind jedoch primär für die Business-Aviation relevant. Wer bei einer Reise in die Hauptstadt des Vereinigten Königreichs den Flughafen clever wählt, kann sogar viel Geld sparen. Auf der Linie werden hauptsächlich Heathrow, Gatwick, Stansted, City, Luton und Southend angeflogen. Deren Lage ist allerdings äußerst unterschiedlich und auch die Anbindung mit öffentlichen Verkehrsmitteln sowie deren Kosten weichen stark ab. Auch der Zeitfaktor spielt eine Rolle, denn beispielsweise ab dem London-City-Airport sind es nur wenige Minuten mit der DLR bis in die City of London. Ab Stansted sind es mit dem Bus mindestens 90 Minuten, je nach Verkehrslage durchaus auch mehr. Die Flughäfen Oxford und Farnborough spielen im Linienverkehr keine nennenswerte Rolle. Der erstgenannte Airport befindet sich gar rund 100 Kilometer nordwestlich von London. Farnborough ist 50 Kilometer südwestlich der britischen Hauptstadt und wird vorwiegend militärisch, aber auch für die Air Show, genutzt. Beide Plätze sind in der Bedarfsluftfahrt durchaus beliebt. Der London Biggin Hill Airport, der sich nur 20 Kilometer südöstlich der City of London befindet, gilt in der Business Aviation als erste Wahl. Nachstehend werden die für den normalen Linienverkehr relevanten Flughäfen der Hauptstadt des Vereinigten Königreichs kurz vorgestellt. Dabei liegt der Fokus auf Städtetrips nach London. Trotz der Entfernungen können die Airports dennoch Vorteile haben und zwar dann, wenn das Ziel beispielsweise Southend on Sea ist und nicht die Hauptstadt. London City

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Elba: Paradies mit glasklarem Meerwasser

Glasklares Meerwasser, in dem viele, zum Teil bunte, Fische anzutreffen sind, bietet die italienische Insel Elba. Viele Sandbuchten sind dafür bekannt, dass sie sehr seicht sind und somit optimal auch für Urlaube mit kleinen Kindern geeignet sind. Die Insel befindet sich in der Nähe von Korsika (Frankreich) und Sardinien und ist ein sehr beliebtes Urlaubsziel. Zwar verfügt Elba über einen eigenen Flughafen, der sich in Marina Di Campo befindet, jedoch ist das Flugangebot äußerst überschaubar. Bedingt durch die Insolvenzen von SkyWork und InterSky gibt es ab Deutschland keine Nonstop-Flüge mehr. Von der Schweiz aus fliegt Zimex Air im Auftrag eines Reiseveranstalters ab Bern-Belp und von Lugano aus fliegt die tschechische Silver Air mit Let 410. Der Großteil der Touristen reist daher mit den Fähren, die beispielsweise ab Piombino angeboten werden, an. Es besteht ein hochfrequenter Schiffsverkehr und die Preise sind durchaus moderat. Silver Air bietet einige subventionierte Verbindungen ab Mailand-Linate, Pisa und Firenze während der Sommermonate an. Allerdings sind die Frequenzen eher gering und in der Vergangenheit wurde das Angebot wiederholt kurzfristig und ohne große Ankündigung ausgesetzt. Die eingesetzten Flugzeuge des Typs Let 410 bieten 16 Sitzplätze und stammen aus tschechischer Produktion. Entscheidet man sich für eine Anreise auf dem Luftweg, so eignet sich Pisa als Umsteigeort. Allerdings sollte bedacht werden, dass Silver Air weder Interline- noch Codeshareabkommen mit anderen Airlines unterhält. Das bedeutet, dass eventuelles Gepäck abgeholt und erneut eingecheckt werden muss. Auch gibt es im Falle von Verspätungen keine Haftung und der nächste Flug könnte gegebenenfalls erst in

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Bundesheer soll 18 Leonardo AW196M bekommen

Das österreichische Bundesheer wird bald Ersatz für die über 50 Jahre alten Alouette-III-Hubschrauber bekommen. Verteidigungsministerin Klaudia Tanner entschied sich laut einem Bericht der Kronen Zeitung für das Modell Leonardo AW169M. Zuletzt waren neben dem italienischen Hersteller auch Airbus und Bell im Rennen. Nun sind die Würfel gefallen. Das Verteidigungsministerium wird insgesamt 18 Einheiten kaufen, die ab Mitte 2022 an das Bundesheer ausgeliefert werden sollen. Eine offizielle Bestätigung der Ministerin gibt es allerdings noch nicht. Der Auftragswert nach Listenpreisen beträgt in etwa 300 Millionen Euro. Damit handelt es sich um das größte Heeres-Investment seit etwa 20 Jahren. Von den 18 Hubschraubern sollen sechs auch zur Ausbildung neuer Piloten eingesetzt werden. Die anderen 12 sind als reine Einsatzgeräte vorgesehen.

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Air Baltic: 25 A220-300 bis Jahresende

Die lettische Fluggesellschaft Air Baltic übernahm am Sonntag einen weiteren Airbus A220-300. Die Flotte ist damit auf 23 Exemplare angewachsen. Bis Jahresende sollen noch zwei weitere Jets dieses Typs dazu kommen. Das jüngste Flottenmitglied trägt die Registrierung YL-AAW und ist am Sonntag in Riga eingetroffen. Im Zuge der Coronakrise besiegelte Air Baltic das vorzeitige Aus für die Teilflotten Boeing 737 und DHC Dash 8-400. Seither ist man ein reiner A220-300-Operator. “Die aktuelle Krise ermöglichte es uns, uns auf den Airbus A220-300 zu konzentrieren. Das ist der einzige Flugzeugtyp, den Air Baltic in Zukunft fliegen wird. Bei unserer Flugzeugauswahl liegt der Fokus auf Nachhaltigkeit, die ein Vorteil ist, um aus der Krise herauszukommen”, so Geschäftsführer Martin Gauss.

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Fernbus-Verbindungen an Airports weiterhin ausgedünnt

Vor einigen Jahren liberalisierte Deutschland den Fernbusverkehr und löste damit nicht nur national, sondern in ganz Europa einen regelrechten Boom aus. Das Comeback der Fernreisebusse auf europäischen Autobahnen war besiegelt. Auch Flugreisende profitieren davon, denn viele wichtige Airports sind in den Streckennetzen der Anbieter enthalten und somit stehen preiswerte und zuverlässige Zubringer zur Verfügung. Direkte Kooperationen zwischen Fluggesellschaften und Fernbusbetreibern sind eher die Ausnahme. Der deutsche Postbus arbeitete einige Zeit mit Lufthansa zusammen und bot beispielsweise eine Linie von Salzburg zum Flughafen München an. Diese wurde bereits wieder eingestellt und der deutsche Postbus vom Mitbewerber Flixbus übernommen. Dieser schluckte viele Start-Ups, aber auch Angebote von Schwergewichten wie den Österreichischen Bundesbahnen. Andere, darunter der Berlin Linien Bus der Deutschen Bahn AG, gaben auf. Der Markt konsolidierte sich bereits vor der Corona-Pandemie auf Flixbus und einige wenige kleinere Anbieter wie Regiojet. Momentan gilt es beim Reisen mit Fernbussen, insbesondere dann, wenn man pünktlich einen Flug erreichen möchte oder am Airport auf einen zuverlässigen Anschluss angewiesen ist, durchaus einiges zu beachten. Besonders wichtig ist, dass man sich über das Angebot informiert, denn die Streckennetze der Fernbusbetreiber sind noch nicht vollständig wieder in Betrieb. Aufgrund zahlreicher Restriktionen sind viele internationale Verbindungen weiterhin ausgesetzt. Das betrifft am Flughafen Wien beispielsweise die Buslinien nach Ungarn, die in der Vergangenheit sehr rege genutzt wurden. Die harten Einreisebestimmungen haben zur Folge, dass kein wirtschaftlich tragfähiger Linienbetrieb möglich ist. An anderen Airports, beispielsweise den Flughäfen Warschau-Chopin und Warschau-Modlin pausieren die Fernbuslinien weiterhin. Die ÖPNV-Busse fahren allerdings nach regulärem Fahrplan,

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Spanien schnürt Rettungspaket für Air Europa

Die Finanzlage der spanischen Fluggesellschaft Air Europa ist aufgrund der Coronakrise enorm angespannt. Nun scheint die Regierung dem Carrier mit einem 400-Millionen-Euro-Darlehen unter die Arme zu greifen. Allerdings will Spanien auch am Erfolg des Unternehmens teilhaben. Laut der lokalen Zeitung Cinco Dias machen Air Europa insbesondere die laufenden Leasingkosten für die Flotte schwer zu schaffen. Diese werden auf etwa 30 Millionen Euro pro Monat beziffert. Gleichzeitig können derzeit nur wenige Destinationen bedient werden und die Nachfrage hält sich ebenfalls in sehr eng gesteckten Grenzen. Auf der Langstrecke werden nur wenige Destinationen bedient und das überwiegend nur einmal pro Woche. Die spanische Regierung soll demnach Bereitschaft signalisiert haben ein Fixzinsdarlehen in der Höhe von 201 Millionen Euro zu gewähren. Bei diesem ist vorgesehen, dass je nach Erfolg von Air Europa auch der Staat profitiert. Weitere 199 Millionen Euro sollen über einen normalen, jedoch staatlich besicherten Kredit fließen. Die Staatsholding “Sociedad Estatal de Participaciones Industriales Sepi” führt derzeit eine Due-Diligence-Prüfung durch. Das Ergebnis soll in Kürze feststehen und ist maßgeblich für die Gewährung des Notkredits. Eigentlich wollte die International Airlines Group die Fluggesellschaft Air Europa zum Preis von knapp einer Milliarde Euro übernehmen und mit Iberia zusammenführen. Die Coronakrise führte jedoch dazu, dass der Wert des spanischen Carriers massiv gesunken ist und die IAG auch nicht mehr dazu bereit ist den hohen Preis an Globalia zu bezahlen. Zuletzt wurde kolportiert, dass maximal 500 Millionen Euro seitens der IAG als Angebot auf dem Tisch liegen. Das schmeckt dem bisherigen Eigentümer naturgemäß überhaupt nicht,

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Kenton Jarvis wird neuer Easyjet-Finanzchef

Kenton Jarvis wird von Tui zum britischen Billigflieger Easyjet wechseln und dort die Funktion des Finanzchefs übernehmen. Dies teilte der Lowcoster am Freitag in Luton mit, nannte jedoch noch keinen genauen Termin für den Amtsantritt. Der momentan amtierende Finanzchef Andrew Findlay wird das Unternehmen verlassen. Das wurde allerdings schon im Frühjahr offiziell kommuniziert. „Seine tiefen Kenntnisse der Reiseindustrie, sowie seine Fähigkeiten im Finanzbereich werden für die Periode des Wiederaufbaus nach der Pandemie entscheidend sein“, so Easyjet-Vorstandsvorsitzender Johan Lundgren in einer Aussendung.

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Auch Israel erklärt Österreich zum Risikogebiet

Österreich ist nun von einem weiteren Land zum Risikogebiet erklärt worden: Ungeachtet dessen, dass Israel selbst nationale Rekordinfektionszahlen meldet und bereits den zweiten Lockdown veranlasst hat, wurde eine Reisewarnung für die Alpenrepublik ausgesprochen. Die Auswirkungen werden sich aber in sehr eng gesteckten Grenzen halten. Der Grund dafür ist, dass Israel äußerst harte Einreisebestimmungen praktiziert und derzeit touristische Aufenthalte gar nicht möglich ist. Eigene Staatsbürger können zwar jederzeit das Land betreten, müssen sich allerdings einer Quarantäne unterziehen. Angehörige anderer Länder dürfen nur unter ganz besonderen Umständen nach Israel einreisen. Umgekehrt ist es für Israelis schwierig in Österreich einzureisen, denn der Mittelmeerstaat gehört nicht der europäischen Union an. Daher gelten die Bestimmungen für Drittstaatenangehörige und diese sehen nur sehr wenige Ausnahmen vor. In jedem Fall ist dann die Vorlage eines negativen PCR-Tests zwingend notwendig. Diese Umstände haben bereits dazu geführt, dass der Reiseverkehr zwischen Österreich und Israel auf einem äußerst niedrigen Niveau ist. Daher hat die Reisewarnung nun eher symbolischen Charakter.

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Boeing: Marc Allen und Chris Raymond werden befördert

Boeing befördert mitten in der Coronavirus-Pandemie gleich zwei Mitarbeiter: Marc Allen wird zum Chief Strategy Officer ernannt und Chris Raymond zum ersten Chief Sustainability Officer des Unternehmens. Allen, der seit 2014 bereits Mitglied des Boeing Executive Councils ist, verantwortet als Chief Strategy Officer und Senior Vice President, Strategy and Corporate Development, künftig die globale Unternehmensstrategie. Dabei berichtet er direkt an Boeing President und CEO David Calhoun. Raymond wird zum Chief Sustainability Officer des Unternehmens ernannt, eine neu geschaffene Position, die dem Executive Vice President, Enterprise Operations und Chief Financial Officer Greg Smith untersteht. In dieser Rolle soll er die Nachhaltigkeitsziele des Unternehmens vorantreiben. Beide Ernennungen treten zum 1. Oktober in Kraft.

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