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Malta verlangt PCR-Test von Rumänen, Spaniern und Bulgaren

Der stellvertretende Premierminister der Republik Malta, Christopher Fearne, veröffentlichte am Dienstag die so genannte “Amber List”. Auf dieser enthalten sind Bulgarien, Rumänien und Teile Spaniens. Passagiere die Rumänien, Bulgarien oder aber Barcelona, Girona oder Madrid nach Malta einreisen wollen müssen ab Freitag einen negativen Coronatest vorweisen, der nicht älter als 72 Stunden sein darf. Liegt dieser nicht vor, so kann eine Quarantäne in Malta angeordnet werden. Alternativ kann auch ein PCR-Test auf dem Flughafen Luqa veranlasst werden, wobei die maltesischen Behörden keine Auskunft zu eventuellen Kosten veröffentlicht haben. Staaten wie Österreich, Deutschland, Vereinigtes Königreich, Schweiz, Slowakei und so weiter befinden sich weiterhin auf der grünen Liste. Hat man sich in den letzten 14 Tagen vor der Einreise in die Republik Malta in den “green States” aufgehalten, so müssen lediglich zwei Formulare ausgefüllt werden, jedoch Beschränkungen gibt es nicht. Alle Länder, die nicht explizit auf der grünen Liste oder der “Amber List” genannt werden, sind weiterhin mit einem Einreiseverbot belegt. Fearne kündigte an, dass die Einstufung der Staaten wöchentlich überarbeitet werden soll. Jene Länder und/oder Regionen, die in die “Amber List” aufgenommen werden, veröffentlicht man im Amtsblatt und auf den Homepages der Regierung. Einfach zusammengefasst bedeutet das nun: Ist das Land, aus dem man einreisen möchte, grün gelistet, so gibt es keine Beschränkungen. Lediglich zwei Formulare müssen ausgefüllt werden. Scheint es auf der “Amber list” auf, so muss ein negativer PCR-Test vorgelegt werden. Findet sich der Staat auf der “Roten Liste” besteht ein generelles Einreiseverbot.

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Gatwick: Wizzair UK kündigt dritte UK-Basis an

Ende Oktober 2020 wird Wizzair UK am Flughafen London-Gatwick eine neue Basis eröffnet. Vorerst wird ein Airbus A321 auf dem zweitgrößten Flughafen der Hauptstadt des Vereinigten Königreichs stationiert. Gatwick ist nebst Luton und Doncaster/Sheffield die dritte Base des “Brexit-Ablegers” der ungarischen Billigfluggesellschaft. „Die neue Base in Gatwick stärkt auch die Position von Wizz Air UK als britische Airline, die für Wachstum, neue Jobs und mehr Verbindung für UK steht und der Wirtschaft helfen soll, wieder auf die Beine zu kommen“, betont Owain Jones, Managing Director von Wizz Air UK. Den Gatwick Airport steuert Wizzair seit dem Jahr 2016 an und zählt dort eigenen Angaben nach rund eine Million Passagiere pro Jahr. Mit dem stationierten Airbus A321 sollen Ziele wie Athen, Neapel, Lanzarote und Malta angeflogen werden. Der Carrier kritisierte in den letzten Wochen wiederholt, dass derzeit nicht genutzte Slots bis auf weiteres geschützt sind. Das Unternehmen fordert in einer Aussendung erneut, dass die betroffenen Fluggesellschaften “ihre Blockade” aufgeben sollen.

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Emirates mit 25 Europa-Destinationen

Golfcarrier Emirates Airline wird im September 2020 das Netzwerk auf 75 Destinationen erweitern. Davon befinden sich 25 Ziele auf dem europäischen Kontinent. Am 4. September 2020 wird die polnische Hauptstadt Warschau wieder angeflogen. Bereits am 7. Oktober 2020 soll die Frequenz aufgestockt werden. Gegenüber der Zeit “vor Corona” ist das momentane Angebot von Emirates eher klein, jedoch ist man bestrebt dieses nach und nach zu erweitern. Verschiedene Einreisebeschränkungen machen dieses Vorhaben derzeit für alle Fluggesellschaften schwierig. Auch ist die Nachfrage dem Vernehmen nach gering und stark schwankend.

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Deutschland: Grünes Licht für Staatshilfen für LH-Töchter

Am Montag erteilte der deutsche Wirtschaftsstabilisierungsfonds (WSF) grünes Licht für die Staatshilfen für die Lufthansa-Töchter Brussels Airlines, Swiss und Austrian Airlines. Nun wird die AUA einen Zuschuss in der Höhe von 150 Millionen Euro von der Republik Österreich erhalten. Weitere 300 Millionen Euro sollen in Form von staatlich garantierten Krediten in drei Tranchen zu je 100 Millionen Euro ausbezahlt werden. Im Juli 2020 überwies die Deutsche Lufthansa AG einen Zuschuss in der Höhe von 150 Millionen Euro an die marode Tochter in Österreich. Dem Vernehmen nach soll es jedoch bereits Gespräche über eine mögliche Aufstockung des Kreditvolumens geben.

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Swiss verlagert Genf-Zürich auf die Schiene

Die Lufthansa-Tochter Swiss bietet in Zusammenarbeit mit den SBB ein Schienenverbindung zwischen Genf und Flughafen Zürich an. Diese wird als “Flugzug” bezeichnet und soll die Anbindung der Westschweiz an das Drehkreuz in Kloten verbessern. Aufgrund der Corona-Pandemie wurde das Flugangebot zwischen den beiden Airports stark reduziert. Nun erhalten einige SBB-Züge zwischen Genf Cornavin und dem Flughafen Zürich-Kloten Flugnummern der Swiss. Die Reise mit diesen Zügen an das Drehkreuz ist nach Angaben des Carriers im Flugpreis inkludiert. Dieses soll auch ab dem Bahnhof Flughafen Genf gelten. Nach Lugano und Basel handelt es sich um die dritte Kooperationsstrecke innerhalb der Schweiz. “Die enge Anbindung der Westschweiz an unser weltweites Streckennetz am Flughafen Zürich liegt uns am Herzen”, erklärt Swiss-Chef Thomas Klühr. “Diese Ausweitung des Flugzugangebotes auf Genf bietet unseren Fluggästen noch mehr Auswahl bei ihrer Reiseplanung mit Swiss. Mit dem Angebot kommen wir zudem dem steigenden Bedürfnis unserer Gäste nach flexibler Kombinierbarkeit der beiden Verkehrsträger nach”.

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Deutschland: Flightright pfändet TAP-Bankkonten

Das Fluggastrechteportal Flightright hat in Deutschland einen Pfändungsbeschluss gegen TAP Air Portugal erwirkt. Laut Mitteilung geht es um 750.000 Euro, die der Carrier trotz eines rechtskräftigen Gerichtsurteils und mehrfacher Zahlungsaufforderungen nicht beglichen habe. Flightright lässt nun Konten und sonstige Guthaben, die TAP bei deutschen Kreditinstituten unterhält pfänden, um die Summe eintreiben zu können. Hintergrund der Forderung sind Entschädigungsansprüche von Kunden aus dem Jahr 2019. Zuzüglich der zugesprochenen Kosten für das Gerichtsverfahren und die Auslagen für Anwaltshonorare ist die Summe mittlerweile auf über eine Million Euro angewachsen. Laut Flightright habe TAP Air Portugal aufgrund des Exekutionsverfahrens nun keinen Zugriff mehr auf Bankkonten in Deutschland. Wie viel Geld der Carrier bei deutschen Kreditinstituten liegen hat ist derzeit noch unklar. Das Fluggastrechteportal kritisiert jedenfalls, dass TAP trotz eines rechtskräftigen Gerichtsurteils nicht bezahlen würde.

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Türkei: Corona-Versicherung mit Haken und Ösen

In Kooperation mit der türkischen Versicherung Güneş Sigorta bietet die Ferienfluggesellschaft SunExpress eine Reiseversicherung an, die eventuelle Kosten einer COVID-19-Erkrankung innerhalb der Türkei abdecken soll. Diese ist abhängig von der Reisedauer ab 15 Euro pro Woche erhältlich. Ein Blick in die Versicherungsbedingungen zeigt allerdings, dass die “Touristenversicherung” diverse Einschränkungen hat. Leistungen werden nur dann erbracht, wenn ein stationärer Aufenthalt in einem türkischen Krankenhaus notwendig ist. Bei einer eventuellen Ansteckung in der Türkei, die erst nach der Rückkunft in das Heimatland festgestellt wird, ist der Versicherer leistungsfrei. Auch bei ambulanten Behandlungen innerhalb der Türkei gibt es keinen Deckungsschutz. Personen, die älter als 65 Jahre sind, können keine Polizze erwerben.

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Deutschland: Reisewarnung auch für Mallorca

Deutschland weitet die Reisewarnung für das EU-Land-Spanien weiter aus. Zunächst waren nur Teile von Nordspanien und Madrid betroffen, nun auch die Balearen und das Festland. Diese wurden zum Risikogebiet erklärt und gleichzeitig wurde die Reisewarnung der höchsten Stufe ausgerufen. Pauschalurlauber haben nun die Möglichkeit von ihren gebuchten Reisen kostenfrei zurückzutreten. Dies ist gesetzlich verankert und indiskutabel. Personen, die ihren Spanien-Urlaub individuell organisiert haben, sind jedoch auf die Kulanz der Fluggesellschaft und sonstigen Leistungsträger angewiesen. Die Einstufung der Balearen, zu denen auch die insbesondere bei Deutschen beliebte Insel Mallorca zählt, hat zur Folge, dass bei der Rückkunft verpflichtend ein PCR-Test gemacht werden muss. Im Gegensatz zu Österreich ist dieser in Deutschland jedoch kostenfrei. Die Alpenrepublik hat derzeit noch keine Reisewarnung für die Balearen, wohl aber für Festland-Spanien ausgesprochen. Das einzige Gebiet Spaniens, für das weder Österreich noch Deutschland eine Reisewarnung ausgesprochen haben, sind die kanarischen Inseln.

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Ufo und Lufthansa erzielen Einigung

Lufthansa konnte sich mit den Flugbegleitern auf Sparmaßnahmen in Folge der Coronakrise einigen. Die Gewerkschaft Ufo teilte mit, dass 87,9 Prozent der Mitglieder den Krisentarifvertrag angenommen haben. Mit dem Bodenpersonal und den Piloten konnte der Konzern noch keine Einigung erzielen. Die mit den Flugbegleitern abgeschlossene Vereinbarung verhindert, dass etwa 2.600 Stellen bei Lufthansa gestrichen werden. Allerdings werden nun Versorgungsleistungen ausgesetzt und auch Lohnerhöhungen wird es in den nächsten Jahren nicht geben. Im Gegenzug gibt es aber eine Beschäftigungsgarantie bis 2024. Laut Ufo ist man sich grundsätzlich einig, jedoch sind einige wichtige Details zur genauen Ausgestaltung der Sparmaßnahmen noch offen. Die Gewerkschaft sicherte sich diesbezüglich bereits ab und sicherte sich gleich auch das Mandat für eventuelle Arbeitskampfmaßnahmen. Lufthansa kann die Vereinbarung unter Einhaltung einer zweiwöchigen Kündigungsfrist auflösen, sofern sich die wirtschaftlichen Bedingungen erheblich ändern sollten.

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Air Astana nimmt Frankfurt wieder auf

Mit Maschinen des Typs Airbus A321LR wird die kasachische Fluggesellschaft Air Astana nach Deutschland zurückkehren. Der Carrier wird ab 18. August 2020 die Strecke Nur-Sultan-Frankfurt/Main viermal pro Woche bedienen. Die Route wurde aufgrund der Corona-Pandemie und der damit verbundenen Einreisebeschränkungen temporär ausgesetzt. Je nach Nachfrage ist eine Aufstockung der Frankfurt-Strecke möglich.

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