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München verbessert die Schienenanbindung

Während andere Bauvorhaben aufgrund der Coronakrise (noch) nicht realisiert werden können, hat das Projekt „Erdinger Ringschluss“ ein weiteres Etappenziel erreicht: Die Bayerische Verkehrsministerin Kerstin Schreyer und der Konzernbevollmächtigte der Deutschen Bahn, Klaus Dieter Josel, unterzeichneten heute am Münchner Airport den Vertrag zur Realisierung und Finanzierung des Streckenabschnitts vom Flughafen bis nach Schwaigerloh. Der Flughafenbetreiber nimmt hier rund 115 Millionen Euro selbst in die Hand und schafft eine durchgehende Schienenverbindung von Freising über den Münchner Flughafen nach Erding. In dem Tunnel, dessen Gleise in etwa zehn Meter unter der Oberfläche liegen, werden die Züge überwiegend in Bereichen unterwegs sein, in denen über ihnen Flugzeuge rollen. Mitte des nächsten Jahres soll schon der Rohbau fertiggestellt werden – danach folgt die technische Ausstattung durch die Deutsche Bahn.

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Österreich verlängert Kurzarbeit um sechs Monate

Besonders die Luftfahrtbranche hat seit Monaten mit dem Coronavirus und seinen Folgen zu kämpfen. Bis heute verloren weltweit etliche Menschen ihren Arbeitsplatz. Dass es nicht noch mehr wurden, ist auch dem Kurzarbeitsmodell zu verdanken. Dieses wird nun ab Oktober um weitere sechs Monate verlängert. Ein neues Modell war zu erwarten, da die aktuell geltende Kurzarbeit im September ausläuft. Mit der Novellierung kommen einige Anpassungen. So wird die Mindestarbeitszeit  von zehn auf 30 Prozent angehoben. In Ausnahmefällen kann sie jedoch nach Zustimmung der Sozialpartner unterschritten werden. Beschäftigte in Kurzarbeit bekommen aber weiterhin 80 bis 90 Prozent des Nettoeinkommens ausgezahlt. Die Unternehmen müssen (nur) die tatsächlich erbrachte Arbeitsleistung bezahlen. Die Differenz übernimmt weiterhin das Arbeitsmarktservice (AMS).  Auch der Flughafen Wien zeigt sich erfreut über das neue Kurzarbeitsmodell: „Diese Verlängerung um weitere sechs Monate bietet Unternehmen die nötige Unterstützung, um die dramatische Krise zu bewältigen. Wichtig ist diese Grundlage für Unternehmen, um für die Zeit der Krise und zur Überbrückung des Nachfrageausfalls möglichst viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Beschäftigung zu halten, die nach Ende der Krise wieder gebraucht werden. Gleichzeitig sollte jedoch die Flexibilität geschaffen werden, unerlässlich nötige, individuelle Anpassungen auf Betriebsebene vorzunehmen“, so Günther Ofner, Vorstand der Flughafen Wien AG. 

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Berlin: Wisag meldet Insolvenz an

Die Corona-Krise setzt dem Bodendienstleister am Flughafen Tegel schwer zu. Nun zieht man wohl endgültig die Reißleine: Wie die Gewerkschaft Verdi berichtet, sei für das Unternehmen Insolvenz angemeldet worden.  Die Lage sei fatal. Man habe das Verfahren eingeleitet, um einen „dreimonatigen Schutzschirm über das Unternehmen“ zu spannen, heißt es in einem Schreiben an die Beschäftigten. Rund 350 Mitarbeiter blicken damit in eine ungewisse Zukunft. Merken soll man davon aber nichts. Denn das operative Geschäft soll trotz allem weiter laufen, wie rbb24.de berichtet. Vonseiten der Verdi muss man sich schwerwiegende Vorwürfe gefallen lassen. „Das Verhalten der Wisag lässt vermuten, dass die Corona-Krise und die absehbare Schließung von Tegel dazu benutzt werden, Kosten zu sparen und die teureren, aber am besten qualifizierten Altbeschäftigten billig loszuwerden“, so Enrico Rümker, zuständiger Verdi-Gewerkschaftssekretär.

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Deutschland: Verpflichtende PCR-Tests bei der Rückreise

Der deutsche Bundesgesundheitsminister möchte künftig alle Menschen, die aus einem Risikogebiet nach Deutschland einreisen, auf das Coronavirus testen lassen. Die dafür erforderliche gesetzliche Grundlage soll schon nächste Woche in Kraft treten und Reisende verpflichten, sich nach dem Urlaub ärztlich untersuchen zu lassen – und das kostenlos. Dies soll dem Schutz aller Bürgerinnen und Bürger dienen. „Wir müssen verhindern, dass Reiserückkehrer unbemerkt andere anstecken und so neue Infektionsketten auslösen“, so der CDU-Politiker. Welche Länder nun schlussendlich als Risikogebiete eingestuft werden sei noch ungeklärt, wie zeit.de berichtet. Eine entsprechende Liste soll in Zusammenarbeit mit dem Robert-Koch-Institut (RKI) vorgelegt werden.

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Ryanair hofft auf rasche 737-Max-Auslieferung

Ryanair gibt die Hoffnung nicht auf: Der Low Cost Carrier rechnet damit, die Flugzeugflotte noch in diesem Jahr mit der ersten Boeing 737 Max erweitern zu können. Danach sollen bis zu 40 weitere Flieger dieser Baureihe folgen, wie flightglobal.com berichtet. Die Lauda-Mutter wartet schon seit über einem Jahr auf die Auslieferung der Boeing Krisen-Maschine. Denn nach zwei Abstürzen mit insgesamt 346 Toten verpasste man der Reihe ein weltweites Start- und Auslieferungsverbot. Dieses gilt noch bis heute. Doch nun sieht man etwas Licht am Ende des Tunnels. Denn vor wenigen Tagen leitete die US-Luftfahrtaufsicht FAA die finale Phase der Wiederzulassung ein – damit scheint das Comeback der 737 Max zum Greifen nah.

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Wien weitet PCR-Öffnungszeiten aus

Aufgrund der seit Montag für die Ankunft aus insgesamt 32 Staaten verschärften Einreisebedingungen weitet der Flughafen Wien die Betriebszeiten der kostenpflichtigen PCR-Teststation ab 1. August 2020 aus. Die Republik Österreich verlangt, dass Personen, die aus den Ländern Ägypten, Albanien, Bangladesch, Bosnien und Herzegowina, Brasilien, Bulgarien, Chile, Ecuador, Indien, Indonesien, Iran, Kosovo, Mexiko, Moldawien, Montenegro, Nigeria, Nordmazedonien, Pakistan, Peru, Philippinen, Portugal, Rumänien, Russland, Schweden, Senegal, Serbien, Südafrika, Türkei, Ukraine, Vereinigte Staaten von Amerika, Weißrussland sowie die Provinz Hubei (China) einreisen wollen, einen negativen PCR-Test vorlegen. Alternativ kann dieser innerhalb von 48 Stunden auf eigene Kosten nachgeholt werden. Zum Preis von 190 Euro kann die Testung im Office Park 3 des Wiener Flughafens durchgeführt werden. Die Öffnungszeiten werden ab 1. August 2020 auf täglich von 7 Uhr 00 bis 20 Uhr 00 ausgeweitet. Das Ergebnis soll binnen sechs Stunden per E-Mail an den Kunden übermittelt werden. Allerdings entbindet dies nicht mehr von der Quarantänepflicht, denn nun ist bei Einreise aus den zuvor genannten Ländern zusätzlich zur Isolation der PCR-Test vorzulegen oder innerhalb von 48 Stunden zu absolvieren. Flughafenchef Günther Ofner hofft, dass durch diese Regelung auch Flugverbote aufgehoben werden können. Ob die Behörden allerdings darauf verzichten werden, ist noch unklar. Die momentane Regelung läuft am 31. Juli 2020 aus. Wahrscheinlich gilt derzeit, dass aus dem Vereinigten Königreich kommend wieder in Österreich gelandet werden darf, da UK von der roten Liste gestrichen wurde und daher keine Quarantäne mehr notwendig ist.

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Malta-Air-Chef rechnet mit niedriger Nachfrage im Winter

Diarmuid O’Conghaile, Geschäftsführer von Malta Air, geht von einem äußerst nachfrageschwachen Winter aus. Das von ihm geleitete Unternehmen befindet sich mehrheitlich im Eigentum der Republik Malta, wobei die tatsächliche Kontrolle offensichtlich der Minderheitsaktionär Ryanair ausübt, denn man fliegt nahezu ausschließlich für diesen. Im Gespräch mit Times of Malta beschreibt O’Conghaile die momentane Nachfrage als schwierig, jedoch steigt die Nachfrage kontinuierlich. Dennoch müsse man Schadensbegrenzung betreiben, denn das Lock-Down-Quartal wirkte sich verheerend auf die Einnahmen aus. Das Angebot an der Homebase Luqa wurde mittlerweile auf etwa 70 Prozent hochgefahren, jedoch ist mit einer weiteren Steigerung vorläufig nicht zu rechnen. Im Winter rechnet der Malta-Air-Manager allerdings mit einer sehr niedrigen Nachfrage. Ryanair versucht hier mit besonders billigen Ticketpreisen gegenzusteuern. Derzeit befördert Malta Air im Auftrag der irischen Konzernschwester etwa 17.000 Passagiere pro Woche ab Luqa.  Er betont, dass es bei Malta Air keine Entlassungen gegeben habe. Stattdessen hat es die Bezahlung seiner 1.200 Piloten um 20 Prozent gesenkt, ein ähnlicher Schritt, den Ryanair auf Gruppenebene für Mitarbeiter in Frankreich, Irland und Großbritannien unternommen hat. In Deutschland hingegen soll es zur Schließung von Bases und Abbau von Mitarbeitern kommen. „Wir konnten unsere 2.500 Mitarbeiter in Jobs halten. Wir sind der Meinung, dass dies sehr positiv ist, da die Luftfahrtindustrie insgesamt voraussichtlich bis zum Ende der Pandemie zwischen 80.000 und 100.000 Arbeitnehmer abbauen wird“, so Diarmuid O’Conghaile gegenüber Times of Malta.

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UK überrascht mit neuer Quarantäne

Durchaus eiskalt erwischt hat es britische Urlauber, die sich momentan in Spanien aufhalten. Die Regierung des Vereinigten Königreichs führte mit sofortiger Wirkung eine 14-tägige Quarantäne ein. Dies hat auch Folgen für die Luftfahrt. Ryanair rechnet mit einem Einbruch der Nachfrage zwischen den beiden Staaten. Die Tui Group stricht bereits alle Verbindungen vom Vereinigten Königreich aufs spanische Festland. Lediglich die Balearen und Hannover werden weiterhin angeflogen. Nach Angaben des Unternehmens soll es allerdings nicht dazu kommen, dass britische Urlauber standen, denn bis etwa 9. August 2020 will man sieben bis acht Rückflüge pro Woche durchführen. Anschließend hofft man, dass auch wieder Urlauber nach Spanien gebracht werden können. Die Regierung des Vereinigten Königreichs führte am Wochenende überraschend eine 14-tägige Quarantäne für Reisende, die sich zuletzt in Spanien aufgehalten haben, ein. Da es keinerlei „Schutzfrist“ gab, sind nun alle betroffen. Österreich hingegen stufte Großbritannien hinsichtlich der Reisewarnung von sechs auf vier herab.

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Virgin fährt den Flugbetrieb wieder hoch

Während der Corona-Zeit ging es bei Virgin Atlantic drunter und drüber. Nun gibt es wieder erfreuliche Nachrichten: Der Carrier nahm am 20. Juli den Flugbetrieb wieder auf. Die britische Fluggesellschaft fliegt aber nur sehr wenige Flughäfen an – dies soll sich schon sehr bald ändern.  So sei man zuversichtlich, die Flugverbindungen nach Bridgetown, Shanghai-Pudong, San Francisco, Kalifornien und Tel Aviv-Ben Gurion Anfang August wieder anbieten zu können. Danach sollen schrittweise weitere Strecken hinzugefügt werden, wie ch-aviation.com berichtet. Die zweite Augusthälfte habe man sich auch schon im Kalender vermerkt. Da wolle man die  Transatlantikdienste vom Flughafen in Manchester wieder aufnehmen.

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DHL erweitert die Frachter-Flotte

Vier umgebaute Boeing 767-300 werden künftig für DHL Express im Einsatz sein. Damit wolle der Konzern den hohen Anforderungen gerecht werden und die Modernisierung der Interkontinentalflotte weiter vorantreiben, um künftig umweltfreundlicher zu fliegen. „Wir freuen uns sehr, weitere B767-Frachter in unserer Flotte in Betrieb zu nehmen. Das Modell 767-300F ist bereits seit vielen Jahren fester Bestandteil unseres globalen Netzwerks. Daher freuen wir uns, mit dem Kauf zusätzlicher 767-300BCF weiterhin in Boeing zu investieren. Dieses vielseitig einsetzbare Frachtflugzeug bietet uns die Möglichkeit, unsere Effizienz zu steigern und gleichzeitig unsere Umweltbilanz zu verbessern. So kommen wir den Zielen unserer Strategie 2025 Schritt für Schritt näher und stellen sicher, dass wir unseren Kunden die bestmögliche Qualität unserer Dienstleistungen bieten können“, so Geoff Kehr, SVP Global Air Fleet Management bei DHL Express.

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