Boeing 737-800, betrieben von Malta Air, am Flughafen Luqa (Foto: Jan Gruber).
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Malta-Air-Chef rechnet mit niedriger Nachfrage im Winter

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Diarmuid O’Conghaile, Geschäftsführer von Malta Air, geht von einem äußerst nachfrageschwachen Winter aus. Das von ihm geleitete Unternehmen befindet sich mehrheitlich im Eigentum der Republik Malta, wobei die tatsächliche Kontrolle offensichtlich der Minderheitsaktionär Ryanair ausübt, denn man fliegt nahezu ausschließlich für diesen.

Im Gespräch mit Times of Malta beschreibt O’Conghaile die momentane Nachfrage als schwierig, jedoch steigt die Nachfrage kontinuierlich. Dennoch müsse man Schadensbegrenzung betreiben, denn das Lock-Down-Quartal wirkte sich verheerend auf die Einnahmen aus. Das Angebot an der Homebase Luqa wurde mittlerweile auf etwa 70 Prozent hochgefahren, jedoch ist mit einer weiteren Steigerung vorläufig nicht zu rechnen.

Im Winter rechnet der Malta-Air-Manager allerdings mit einer sehr niedrigen Nachfrage. Ryanair versucht hier mit besonders billigen Ticketpreisen gegenzusteuern. Derzeit befördert Malta Air im Auftrag der irischen Konzernschwester etwa 17.000 Passagiere pro Woche ab Luqa. 

Er betont, dass es bei Malta Air keine Entlassungen gegeben habe. Stattdessen hat es die Bezahlung seiner 1.200 Piloten um 20 Prozent gesenkt, ein ähnlicher Schritt, den Ryanair auf Gruppenebene für Mitarbeiter in Frankreich, Irland und Großbritannien unternommen hat. In Deutschland hingegen soll es zur Schließung von Bases und Abbau von Mitarbeitern kommen.

„Wir konnten unsere 2.500 Mitarbeiter in Jobs halten. Wir sind der Meinung, dass dies sehr positiv ist, da die Luftfahrtindustrie insgesamt voraussichtlich bis zum Ende der Pandemie zwischen 80.000 und 100.000 Arbeitnehmer abbauen wird“, so Diarmuid O’Conghaile gegenüber Times of Malta.

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