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Wizzair akzeptiert wieder Cash an Bord

Im Zuge der Corona-Pandemie führten einige Fluggesellschaften ausschließliche bargeldlose Zahlung an Bord ein. Unter anderem war dies bei Wizzair und Ryanair der Fall. Nun akzeptiert der ungarische Lowcoster wieder Cash an Bord. Wer jedoch mit Mastercard oder Visa bezahlt, bekommt nun einen Preisnachlass in der Höhe von zehn Prozent. Der Mitbewerber Ryanair hingegen will weiterhin kein Bargeld sehen, sondern dort kann weiterhin nur mit Kredit- und Debitkarten (ausgenommen Maestro und Vpay) bezahlt werden. Die “Cards-Only”-Policy führt auf vielen Flügen zu Problemen, mit normalen Bankomatkarten (Maestro oder Vpay) kann an Bord nicht bezahlt werden. Die Verbreitung offlinefähiger Kredit- und Debitkarten der Schemes Mastercard und Visa ist insbesondere in Osteuropa recht überschaubar. Dazu kommt der Umstand, dass bestimmte Issuer, beispielsweise Fintechs, seitens der Airlines zur Akzeptanz gesperrt sind. Offenbar dürfte Wizzair durch die Nichtakzeptanz von Bargeld einiges an Umsatz entgangen sein, so dass man nun wieder auf Cash steht. Der Verkauf an Bord erfolgt übrigens im Namen und auf Rechnung der Gategroup, wobei die Airlines selbstredend mitverdient. Eurowings verzichtete nie auf die Akzeptanz von Bargeld. Zwar wies man die Fluggäste stets darauf hin, dass Kartenzahlung aufgrund der Pandemie bevorzugt wird, jedoch Cash wurde und wird immer angenommen, sofern es sich um Euro handelt. Easyjet bevorzugte schon lange vor der Corona-Pandemie die bargeldlose Bezahlung an Bord und weist darauf seit einigen Jahren mittels Borddurchsagen hin. Ob nun das Bargeld eine wesentliche Rolle in der Verbreitung des Coronavirus spielt oder nicht ist äußerst umstritten. Es gibt Studien, die besagen, dass die Ansteckungsgefahr äußerst gering

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Bratislava: Go2Sky kündigt Neustart an

Die slowakische Fluggesellschaft Go2Sky teilte vor einigen Wochen mit, dass aufgrund der Corona-Pandemie der Flugbetrieb eingestellt wird. Nun bestätigte das Unternehmen gegenüber CH-Aviation.com, dass ein Neustart mit drei Maschinen im Frühjahr 2021 erfolgen soll. „Unsere Mission ist es, bereits im Frühjahr 2021 flexible Kapazitäten anzubieten, die den Bedürfnissen der von der Corona-Krise betroffenen Luftfahrtindustrie entsprechen“, so Geschäftsführer Daniel Ferjancek. Der Neustart soll mit folgenden Flugzeugen erfolgen: OM-GTF, OM-GTH und OM-GTG. CH-Aviation.com schreibt weiters, dass diese von zwei verschiedenen Lessoren geleast werden. Derzeit sind die Maschinen des Typs Boeing 737-800 auf dem slowakischen Flughafen Piestany abgestellt.

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Brüssel mit 120 Zielen – Innsbruck hängt in der Luft

Der Flughafen Brüssel geht mit 120 Destinationen in den Winterflugplan. Trotz Corona-Pandemie befinden sich darunter möglicherweise auch neue Ziele wie Kittila, Kuusamo und Innsbruck. Deren Aufnahme hängt allerdings von der weiteren Entwicklung der Krise ab. Die Air France-KLM-Billigtochter Transavia hat noch nicht final darüber entschieden, ob die “Schifahrerstrecke” nach Tirol aufgenommen wird oder nicht. Hintergrund ist die Reisewarnung, die Belgien ausgesprochen hat. Diese hat zur Folge, dass bei der Rückkehr eine Quarantäne blühen könnte. Das wirkt sich selbstredend enorm nachteilig auf die Nachfrage aus. Transavia beobachtet daher die weiteren Entwicklungen und wird zu einem späten Zeitpunkt über Hops oder Drops bezüglich Brüssel-Innsbruck entscheiden. Homebase-Carrier Brussels Airlines bietet im Winterflugplan 2020/21 nach aktuellem Planungsstand 50 Ziele, davon 16 Langstreckendestinationen, an. Tuifly Belgium hat derzeit 30 Ziele im Programm. Insgesamt planen 40 Fluggesellschaften wöchentlich 450 Verbindungen ab Brüssel zu 120 Destinationen durchzuführen. In welchem Umfang möglicherweise aufgrund der Pandemie-Entwicklungen reduziert werden muss, ist momentan nicht abschätzbar. Die Lage verändert sich in ganz Europa Woche für Woche, manchmal sogar täglich.

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Dortmund mit mehr Winter-Zielen als im Vorjahr

Dem Flughafen Dortmund ist mitten in der Corona-Pandemie ein kleines “Kunststück” gelungen: Während viele Airports unter reduziertem Angebot leiden, gibt es dem Regionalflughafen sogar mehr Ziele als im Vorjahr. Angesteuert werden 42 Destinationen in 25 Ländern – in der Vorperiode waren es 39 Ziele in 22 Staaten. Allerdings ist die durchaus euphorische Ankündigung des Dortmunder Flughafens auch ein wenig mit Vorsicht zu genießen, denn die letzten Monate und Wochen haben gezeigt, dass aufgrund sehr kurzfristiger und dynamischer Entwicklungen in Sachen Corona-Pandemie oftmals Strecken später oder gar nicht aufgenommen werden. Auch Einstellungen sind absolut keine Seltenheit. Daher gilt es abzuwarten, ob die in Dortmund tätigen Airlines tatsächlich 42 Destinationen in 25 Ländern anfliegen werden.

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Zürich: Edelweiss kehrt nach Kapstadt zurück

Der schweizerische Ferienflieger Edelweiss Air beabsichtigt ab 25. November 2020 einmal wöchentlich von Zürich nach Kapstadt zu fliegen. Die beiderseitigen Einreisebeschränkungen wurden am 19. Oktober 2020 aufgehoben. Auch müssen Schweizer bei ihrer Rückkehr nicht mehr in Quarantäne. “Wir freuen uns, dass wir mit der Feriendestination Kapstadt nicht nur allen Sportbegeisterten und Naturliebhabern, sondern auch Weinliebhabern und Gourmets abwechslungsreiche und unbeschwerte Ferien bieten können”, so Patrick Heymann, Chief Commercial Officer bei Edelweiss. Weitere Langstreckenziele, die seitens der Swiss-Konzernschwester wieder angeboten werden, sind Punta Cana, Mahé, Malé und Cancún. Nach Kapstadt wird Edelweiss vorerst einmal pro Woche fliegen.

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Wizzair kündigt Cluj ab Hamburg, Köln und Karlsruhe an

Die ungarische Billigfluggesellschaft Wizzair kündigt für den Sommerflugplan 2021 ab Hamburg, Köln/Bonn und Karlsruhe/Baden-Baden jeweils die Destination Cluj-Napoca an. Diese sollen schrittweise ab 1. Juni 2021 aufgenommen werden. Den Auftakt wird Karlsruhe/Baden-Baden mit drei wöchentlichen Umläufen machen. Einen Tag später folgt Hamburg mit zwei Rotationen pro Woche. In selbiger Frequenzen wird Wizzair ab 5. Juni 2021 ab Köln/Bonn die rumänische Destination ansteuern. Wizzair-Flüge nach Cluj gibt es bereits ab Dortmund, Frankfurt Hahn, Memmingen, Nürnberg und Berlin. „Traditionell bestehen zwischen Siebenbürgen und Deutschland vielfältige Beziehungen. „So können wir nicht nur Menschen, die ihre Arbeits- und Studienplätze in Deutschland erreichen wollen, eine schnelle und preisgünstige Reisemöglichkeit anbieten, sondern ermöglichen auch Besuche bei Freunden und Verwandten in beiden Ländern“, erklärt Wizz Air Pressesprecher Andras Rado.

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Air Baltic mit verkleinertem Winternetzwerk

Die lettische Air Baltic wird aufgrund der Corona-Pandemie einen deutlich reduzierten Winterflugplan 2020/21 anbieten. Dieser wird ab Riga aus 40 Destinationen bestehen, wobei der Schwerpunkt auf europäischen Geschäftsreise-Drehkreuzen liegt. Auch einige wenige Leisure-Ziele sind im Streckennetz enthalten. Dabei handelt es sich unter anderem um Kittilä, München, Wien, Salzburg, Zürich, Genf, Mailand-Malpensa und Verona. Diese werden als „Schiziele“ vermarktet. Weiters bietet man Sonnenziele wie Rom oder Larnaka an. Ab Vilnius und Tallinn soll ebenfalls ein reduziertes Netzwerk angeboten werden.

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Bergamo hält an Ausbauplänen fest

Ungeachtet der Corona-Pandemie hält der Flughafen Mailand-Bergamo an seinem Masterplan zur Weiterentwicklung der Infrastruktur fest. Vor kurzem wurde ein neuer Ankunftsbereich mit einem zusätzlichen Schengen-Bereich vorgestellt. Insgesamt will das Unternehmen 435 Millionen Euro investieren und die Gesamtfläche des Terminals auf 70.000 Quadratmeter erweitern. Diese umfasst auch die derzeitigen Erweiterungsarbeiten an der Westseite des bestehenden Gebäudes zur Vorbereitung einer künftigen direkten Verbindung zum Eisenbahnverkehr, wodurch die Konnektivitätsoptionen für die Passagiere des Flughafens erheblich verbessert werden. „Wir müssen nach vorne schauen und positiv bleiben, dass wir wieder auf das Verkehrsniveau vor der Pandemie zurückkehren, und daher müssen wir für die Zukunft vorbereitet und bereit bleiben“, erklärt Giacomo Cattaneo, Direktor für kommerzielle Luftfahrt bei SACBO. „Während wir unsere Infrastruktur erweitern und weiterentwickeln, bleiben wir unserem einfachen Ansatz sowohl für Passagiere als auch für unsere Airline-Partner treu. Wir möchten sicherstellen, dass wir weiterhin ein schneller und lebendiger Flughafen sind, der voller Dienstleistungen und Einrichtungen für alle ist“. Während die Bauarbeiten weiter an Fahrt gewinnen, ist der Flughafen weiterhin entschlossen, sein Streckennetz auszubauen. Zuletzt wurde der Erstflug von Blue Panorama nach Dakar gefeiert. Die am vergangenen Freitag gestartete Verbindung der italienischen Fluggesellschaft zur Hauptstadt Senegal ergänzt neben Flügen nach Marokko und Ägypten das wachsende Angebot an afrikanischen Strecken des Flughafens. „Wir sind überglücklich, dass Blue Panorama die Nachfrage auf dem Markt erkannt und sich entschieden hat, der großen senegalesischen Gemeinde in Italien von Mailand Bergamo aus zu dienen. Trotz der Strapazen dieses Jahres fühlen wir uns weiterhin unseren Passagieren und Partnern verpflichtet und es ist

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Erster A220-300 aus U.S.-Fertigung ausgeliefert

Die Fluggesellschaft Delta übernahm vergangene Woche den ersten in den Vereinigten Staaten von Amerika endmontierten Airbus A220-300. Der Regionaljet wurde in der Produktionslinie Mobile (Alabama) hergestellt. „Die Auslieferung des ersten in den USA gebauten A220-300 ist ein historischer Moment, der den wachsenden industriellen Fußabdruck von Airbus in Nordamerika unterstreicht und uns alle äußerst stolz macht“, sagte C. Jeffrey Knittel, Vorsitzender und CEO von Airbus Americas, Inc. Bis heute wurden ungefähr 400 US-Mitarbeiter in der A220-Produktion geschult – einige in Mirabel, Quebec, Kanada, wo sich das A220-Programm und die primäre Endmontagelinie befinden. Vor einem Jahr begann das erste in den USA ansässige A220-Produktionsteam, das sich aus erfahrenen und neuen Teammitgliedern zusammensetzte, mit der Montage von A220 in Mobile. Delta Air Lines ist derzeit der größte A220-Kunde mit insgesamt 95 bestellten A220-Flugzeugen und wird der erste A220-Betreiber in Amerika sein, der sowohl A220-100 als auch A220-300-Flugzeugtypen betreibt.

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Italien: Erneuter Streik angekündigt

Italien-Reisende müssen sich am 29. Oktober 2020 auf neuerliche Einschränkungen im Flugverkehr einstellen, denn die Gewerkschaften rufen bei der Zivilluftfahrtbehörde ENAC zu landesweiten Streiks auf. Diese sollen um 10 Uhr 00 starten und gegen 14 Uhr 00 enden. Sollte den die Arbeitsniederlegungen nicht kurzfristig abgesagt werden, so ist mit Einschränkungen im Flugverkehr zu rechnen. Betroffene Passagiere sollten daher den Status ihrer Buchung im Auge behalten und beispielsweise mit ihrer Fluggesellschaft bei Fragen in Kontakt treten. Zuletzt sorgte am vergangenen Freitag ein Streik für zahlreiche Ausfälle und Verspätungen.

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