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Reiseveranstalter LMX passt Flex-Konditionen an – Weniger Flexibilität für Kunden

Der Reiseveranstalter LMX hat eine Entscheidung getroffen, die in der Branche für Aufsehen sorgt: Die beliebten Flex-Konditionen, die unter den Veranstalterkürzeln LMXF und LMIF angeboten wurden, sollen künftig aus dem Sortiment genommen werden. Diese Maßnahme, die insbesondere die Flexibilität bei der Stornierung von Reisen betrifft, geht auf die Resonanz der Reisebüros zurück, wie Vertriebschef Mario Krug erklärt. Reisebüros hätten vielfach signalisiert, dass die Flex-Option für sie keinen nennenswerten Mehrwert bringe und die Arbeitsbelastung im Falle von Stornierungen nicht gerechtfertigt sei. Diese Entwicklung stellt eine grundlegende Anpassung in der Praxis des Veranstalters dar und hat sowohl für Reisebüros als auch für Endkunden Auswirkungen. Die Flex-Option: Ein Geschäft mit hohen Kosten Die Flex-Optionen, die es den Kunden ermöglichten, ihre Reise kurzfristig zu stornieren oder umzubuchen, wurden oft als Vorteil für reisewillige Kunden vermarktet. Insbesondere in Zeiten von Unsicherheiten – etwa aufgrund von plötzlichen Änderungen in den Reisebestimmungen oder gesundheitlichen Problemen – war diese Flexibilität besonders begehrt. Allerdings spiegeln die Zahlen aus den letzten Monaten eine klare Tendenz wider: Die Nachfrage nach Flex-Konditionen ist stark gesunken. Nur noch ein kleiner Teil der Buchungen beinhaltete diese Option. In Anbetracht dieser Entwicklung und der Rückmeldungen aus den Reisebüros entschloss sich LMX dazu, das Modell zu ändern. Mario Krug, der Vertriebschef des Unternehmens, erläuterte in einem Interview, dass Reisebüros die Flexibilität nicht mehr als notwendig erachteten. Vielmehr würden die Aufwände für die Reisebüros, die mit Stornierungen und Umbuchungen beschäftigt sind, den erzielten Verdienst nicht rechtfertigen. Für viele Reisebüros stellte die Bearbeitung von Stornofällen und Änderungen von

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Aerosucre: Boeing 727 streift ILS-Anlage in Bogotá

Ein ernstzunehmender Zwischenfall auf dem Flughafen El Dorado in Bogotá hat am 10. November 2024 wieder einmal die Sicherheitsstandards der kolumbianischen Frachtfluggesellschaft Aerosucre in den Fokus gerückt. Ein betagter Boeing-727-Frachter der Airline, der Flug A4-372, verfehlte im Startlauf die nötige Geschwindigkeit und Höhe und streifte mit Tragfläche und Fahrwerk eine der Antennen der ILS-Anlage (Instrument Landing System), die zur Unterstützung von Landungen bei schlechten Wetterbedingungen dient. Der Vorfall, der auf Video festgehalten wurde, erinnert an den tragischen Startunfall einer anderen Boeing 727 derselben Airline im Jahr 2016, bei dem fünf der sechs Insassen ums Leben kamen. Der Ablauf des Vorfalls Der Flug A4-372 startete am Morgen des 10. November in Richtung Valencia, Venezuela. Die Boeing 727-200, die Aerosucre für Frachtflüge einsetzt, kämpfte auf der Startbahn 14L des Flughafens Bogotá bereits früh mit mangelndem Auftrieb. Nach dem Verlassen der Startbahn schaffte es die Maschine nur mühsam, an Höhe zu gewinnen, und kollidierte etwa 300 Meter hinter dem Pistenende mit der ILS-Anlage. Die Kollision war so gravierend, daß die Piloten sich entschlossen, den Flug nach Venezuela abzubrechen. Um das Gewicht für eine sichere Landung zu verringern, kreiste die Maschine in Flughafennähe und ließ Treibstoff ab, bevor sie etwa eine Stunde später sicher auf derselben Startbahn landete. Laut Aufzeichnungen und Videoaufnahmen schien die Boeing 727 stark beladen zu sein, und Beobachter vermuten, daß auch der Umrüstungszustand der Maschine, die ursprünglich als Passagierflugzeug betrieben wurde, zum Problem der unzureichenden Startleistung beigetragen haben könnte. Der Flugbetrieb von Aerosucre wurde in den vergangenen Jahren häufig wegen

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Flughafen Frankfurt: Bündnis fordert drastische Erhöhung der Lärmzuschläge

Im Kontext der stetigen Auseinandersetzungen zwischen den Anwohnern rund um den Flughafen Frankfurt und der Flughafenbetreiberin Fraport erhebt sich ein neues Bündnis aus verschiedenen Frankfurter Bürgerinitiativen. Diese haben sich der Forderung der Fluglärmkommission (FLK) nach einer erheblichen Erhöhung der Lärmzuschläge angeschlossen. Insbesondere geht es um eine Erweiterung der nächtlichen Verspätungszuschläge sowie eine stufenweise Anhebung des lärmabhängigen Entgelts auf 30 Prozent. Die Forderungen richten sich gegen die geplante Genehmigung der Entgeltordnung, die ab Januar 2025 gelten soll. Der Frankfurter Flughafen, als einer der verkehrsreichsten Flughäfen Europas, ist nicht nur für seine Bedeutung im internationalen Flugverkehr bekannt, sondern auch für die Lärmproblematik, die die Anwohner in den umliegenden Stadtteilen belastet. Die Nachtflugbeschränkungen, die seit langem für das Zeitfenster zwischen 23:00 und 5:00 Uhr gelten, sind ein zentrales Thema in den Diskussionen. Diese Regelung soll den Lärmpegel in den nächtlichen Stunden reduzieren und die Lebensqualität der Menschen in den angrenzenden Stadtteilen schützen. Doch trotz der bestehenden Einschränkungen bleibt der Fluglärm für viele Anwohner eine permanente Belastung. Die Forderungen der FLK und des Bürgerbündnisses Die Fluglärmkommission hat in ihrer Stellungnahme an das hessische Wirtschaftsministerium eine deutliche Verschärfung der Lärmzuschläge gefordert. Insbesondere sollen nicht nur die Nachtflüge selbst, sondern auch die Flugbewegungen in den Stunden davor und danach stärker besteuert werden. Ein weiteres Anliegen der Kommission ist die Verteuerung von Flugbewegungen, die von älteren und lauteren Flugzeugen ausgehen. Diese Maschinen sind für einen erheblich höheren Lärmpegel verantwortlich als moderne, leiser konzipierte Flugzeugtypen. Die Bürgerinitiativen und die FLK setzen sich für eine stufenweise Anhebung des lärmabhängigen

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Wasserflugzeuge: Spicejet plant Revival in abgelegenen Regionen

Die indische Billigfluggesellschaft SpiceJet hat bekannt gegeben, dass sie ihren Wasserflugzeugbetrieb im Jahr 2025 wiederaufnehmen möchte. Dies ist ein bedeutender Schritt, um abgelegene Gebirgshöhlen und Küstenregionen, die bislang schlecht an den Luftverkehr angebunden sind, besser zu vernetzen. Die Wiederbelebung des Projekts wurde am 9. November 2024 nach einer erfolgreichen Demonstration von SpiceJets CEO Avani Singh angekündigt, bei der ein Wasserflugzeug einen Demonstrationsflug zwischen zwei Dämmen in Andhra Pradesh absolvierte. SpiceJet verfolgt mit diesem Vorhaben nicht nur das Ziel, regionale Verbindungen zu verbessern, sondern auch den Tourismus in Indiens abgelegenen Gegenden zu fördern. In Zusammenarbeit mit De Havilland, dem renommierten Hersteller von Wasserflugzeugen, plant die Airline die Einführung von zehn neuen Wasserflugzeugen bis Ende des Jahres 2024, mit einer Expansion der Strecke bis 2025. Die Fluggesellschaft hat sich die Rechte an 20 potenziellen Wasserflugzeugstrecken gesichert, wobei der Betrieb starten soll, sobald die erforderliche Infrastruktur in den betroffenen Regionen vorhanden ist. Dieser Schritt ist ein bedeutender Bestandteil der Strategie von SpiceJet, insbesondere nach der schwierigen Zeit der COVID-19-Pandemie, als viele ihrer Flugpläne, einschließlich der ersten Wasserflugzeugverbindungen im Jahr 2020, eingestellt werden mussten. Diese initialen Dienste verbanden den Sabarmati-Fluss in Ahmedabad mit der Statue der Einheit in Kevadia, Gujarat. Leider wurde der Betrieb damals aufgrund der Pandemie und der daraus resultierenden Unsicherheiten gestoppt. Die geplante Wiederaufnahme des Wasserflugzeugbetriebs zielt darauf ab, touristische und wirtschaftliche Lücken zu schließen, die durch die begrenzte Erreichbarkeit abgelegener Regionen entstehen. Laut SpiceJets CEO wird der neue Dienst nicht nur die Mobilität der Bevölkerung in abgelegene Gegenden verbessern, sondern

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Cluburlaub für Singles: Neue Trends und bevorzugte Destinationen

Immer mehr Alleinreisende suchen ihren Traumurlaub in einem Clubresort, und die Nachfrage nach solchen Angeboten ist laut einer aktuellen Auswertung von Tui Magic Life stark gestiegen. Im Jahr 2024 verzeichnete die All-Inclusive-Marke Tui Magic Life eine Zunahme von 15 Prozent bei Buchungen von Einzelreisenden im Vergleich zum Vorjahr. Beliebte Reiseziele sind die Türkei und Griechenland, wobei die Soloreisenden besonders die Nebensaisonmonate wie September und Mai bevorzugen. Diese Zeiträume ermöglichen es ihnen, die Clubs in einer ruhigeren Atmosphäre zu genießen, während gleichzeitig die gesamte Palette der Freizeitangebote, von Sport über Wellness bis hin zu abendlichen Events, in vollem Umfang zur Verfügung steht.Cluburlaube wie die von Tui Magic Life bieten den perfekten Rahmen für Alleinreisende, um sowohl soziale Kontakte zu knüpfen als auch individuelle Freizeitaktivitäten zu genießen. Tui Magic Life hat dafür ein spezielles Konzept entwickelt: die sogenannten „Magic Angels“ sind im Club dafür zuständig, Alleinreisende gezielt in die Gemeinschaftsaktivitäten einzubinden und Kontakte zu anderen Gästen herzustellen. Die angebotenen Aktivitäten reichen von Sportangeboten wie Tennis oder Fahrradfahren bis hin zu Tanz- und Fitnesskursen. Auch spezielle Abendevents, die von den Magic Angels organisiert werden, schaffen Möglichkeiten für Alleinreisende, sich zwanglos kennenzulernen. Beliebte Clubs für Singles: Türkei und Griechenland Besonders beliebt bei Alleinreisenden sind die Clubanlagen Tui Magic Life Candia Maris auf Kreta, Tui Magic Life Jacaranda und Tui Magic Life Masmavi an der Türkischen Riviera. Der Club Candia Maris ist dabei speziell als Adults-only-Resort konzipiert und bietet zahlreiche Möglichkeiten für aktive Freizeitgestaltung. An den Türkischen Riviera-Clubs entscheiden sich rund die Hälfte aller Alleinreisenden

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Wellnesshotellerie in Oberösterreich: Eine Analyse von Preisen, Bewertungen und Trends

Mit sinkenden Temperaturen und kürzer werdenden Tagen zieht es immer mehr Menschen für ein Wellness-Wochenende in Österreichs Thermal- und Wellnesshotels. Diese kurze Auszeit im Herbst ist für viele eine Möglichkeit, sich zu erholen und zu entspannen. In Oberösterreich, wo zahlreiche Wellnesshotels zur Auswahl stehen, wurden die Preise und Bewertungen der Angebote in diesem Jahr besonders kritisch untersucht. Die Arbeiterkammer Oberösterreich (AK OÖ) führte eine umfassende Analyse der Preisspanne für ein typisches Wellness-Wochenende im November durch und verglich die Ergebnisse mit den Bewertungen aus dem „Relax Guide Österreich 2025“, einem etablierten Führer, der jährlich Wellnesshotels in Österreich bewertet. Die Erhebung der AK Oberösterreich zeigte erhebliche Preisunterschiede, die für eine Wochenendbuchung bei einem Standard-Doppelzimmer mit Halbpension zwischen 438 und 948 Euro variieren. Diese Kosten gelten für ein Wochenende für zwei Personen und umfassen den Zugang zu den Wellnessbereichen. Auffällig ist, daß das teuerste Hotel in dieser Erhebung, das „Paradiso Eurothermenresort“ in Bad Schallerbach, für ein solches Wochenende 948 Euro verlangt, während ein Angebot wie das des „Wellnesshotel Aumühle“ in Grein nur 438 Euro kostet. Beide Hotels sind im „Relax Guide“ unterschiedlich bewertet – während das Paradiso Eurothermenresort 15 Punkte erreichte, wird das Aumühle als „guter Durchschnitt“ mit niedrigeren Punkten eingestuft, ist jedoch für preisbewußte Wellnessurlauber durchaus attraktiv. Die Bewertungen im „Relax Guide Österreich“ folgen einem umfassenden Kriterienkatalog, der Faktoren wie Lage, Architektur, Ambiente, Servicequalität und Küche berücksichtigt. Die höchsten Bewertungen erhalten nur Häuser, die in allen Bereichen hervorragende Leistungen bieten. Das Punktesystem reicht von 9 bis maximal 20 Punkten, wobei durchschnittliche Wellnesshotels

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Austrian Aeromedical Center und Health Center Vienna Airport bündeln ihre Leistungen

Mit der Eröffnung des Austrian Aeromedical Center im Health Center Vienna Airport wird der Flughafen Wien einmal mehr zu einem Dreh- und Angelpunkt nicht nur für den internationalen Flugverkehr, sondern auch für spezialisierte medizinische Dienstleistungen. Ab sofort können hier flugmedizinische Untersuchungen und psychologische Betreuungen auf höchstem Niveau direkt am Standort in Anspruch genommen werden. Neben dem fliegenden Personal von Austrian Airlines steht das Angebot des Aeromedical Centers auch externem Flugpersonal zur Verfügung. In diesem Schritt sehen Flughafen und Airline eine strategische Weiterentwicklung der sogenannten „AirportCity“, die den Mitarbeitern kurze Wege und vielfältige Dienstleistungen am Standort bietet. Flugmedizinische Versorgung und psychologische Betreuung für Airline-Personal Im Austrian Aeromedical Center können fliegendes Personal und Airline-Mitarbeiter in einem hochmodernen medizinischen Umfeld betreut werden. Laut Austrian Airlines CEO Annette Mann soll das Center das Vertrauen und die Sicherheit der Airline-Crews stärken. Neben flugmedizinischen Untersuchungen und der Sicherstellung der gesundheitlichen Tauglichkeit wird hier auch eine umfassende psychologische Unterstützung angeboten. Dies ist besonders in Zeiten erhöhter psychischer Belastungen aufgrund der globalen Unsicherheit und der speziellen Anforderungen an das fliegende Personal von Bedeutung. Die psychologische Betreuung erfolgt durch ein spezialisiertes Team, das sowohl präventiv als auch in Krisensituationen zur Seite steht. Unter der Leitung von Dr. Catharina Czerny, einer erfahrenen Fachärztin für Flugmedizin, stehen im Aeromedical Center fünf Ärztinnen und Ärzte, zwei diplomierte Pflegekräfte sowie eine Arbeits- und Organisationspsychologin und ein Notfallpsychologe zur Verfügung. Das Zentrum bietet eine breite Palette flugmedizinischer Dienstleistungen, darunter flugpsychologische Tests, die sowohl für die Ausbildung als auch für die Lizenzierung im Cockpit und

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Virgin Atlantic passt Streckennetz an: Triebwerksprobleme bereiten Sorgen

Virgin Atlantic, die britische Fluggesellschaft mit Sitz in London, hat jüngst eine Reihe von Änderungen in ihrem Streckennetz bekanntgegeben, die durch anhaltende technische Probleme mit den Rolls-Royce Trent 1000-Triebwerken an den Boeing 787 Dreamlinern der Airline bedingt sind. Der Markteintritt auf neuen Routen, wie etwa nach Accra in Ghana und die Wiederaufnahme der Flüge nach Tel Aviv, musste verschoben werden. Stattdessen kündigte die Fluggesellschaft die Aufnahme einer neuen Strecke nach Cancun, Mexiko, an, die ab dem 19. Oktober 2025 mit drei wöchentlichen Flügen ab London-Heathrow betrieben wird. Doch während dieses neue Ziel für den britischen Carrier positiv aufgenommen wird, werfen die technischen Schwierigkeiten einen Schatten auf die Betriebsplanung. Cancun als neue Urlaubsdestination: Ein strategischer Schritt Virgin Atlantic hat beschlossen, Cancun in ihr Streckennetz aufzunehmen, um die wachsende Nachfrage nach Verbindungen in die mexikanische Karibik zu bedienen. Ab Oktober 2025 wird die Fluggesellschaft dreimal wöchentlich mit einem Airbus A350-1000 von London-Heathrow nach Cancun fliegen. Dieser Flug wird den Reisenden nicht nur einen komfortablen Zugang zu den traumhaften Stränden Mexikos ermöglichen, sondern auch den Anschluss an weitere Ziele in Mittel- und Südamerika über die Codeshare-Partner der Airline, Aeromexico und LATAM, bieten. Besonders hervorzuheben ist, dass die Strecke die einzige Direktverbindung zwischen London und Cancun darstellen wird, was den Status der mexikanischen Tourismusdestination weiter stärkt. Die 12-köpfige Airbus A350-1000-Flotte von Virgin Atlantic wird dabei das Rückgrat der neuen Verbindung bilden. Diese Flugzeuge bieten Platz für 397 Passagiere in drei Klassen, darunter eine hochmoderne Upper Class (Business Class), die unter dem Namen „The Booth“

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Eurowings und Lufthansa: Flugstreichungen sorgen für Unsicherheit in der Reisebranche

Die Reisebranche sieht sich aktuell mit wachsenden Unsicherheiten konfrontiert, als Medienberichte von Flugstreichungen und reduzierten Flugverbindungen in Deutschland und Europa die Runde machen. Besonders die Lufthansa-Tochter Eurowings sorgt derzeit für Schlagzeilen, nachdem Berichte auftauchten, dass die Fluggesellschaft ihre innerdeutschen Verbindungen um bis zu 40 Prozent reduziert habe. Diese Nachrichten weckten Besorgnis in der Branche, da sie eine weitere Verschärfung der ohnehin schon angespannten Luftfahrtbedingungen in Europa vermuten ließen. Doch wie reagiert Eurowings auf diese Berichterstattung? Die Airline dementiert diese Informationen und klärt auf, was hinter den angeblichen Flugstreichungen steckt. Falsche Interpretation von Zahlen: Eurowings reagiert In einer Stellungnahme gegenüber „Touristik Aktuell“ betonte Eurowings, dass die Berichte über die Streichung innerdeutscher Flüge missverstanden worden seien. Die 40-prozentige Reduzierung beziehe sich auf einen Vergleich der Flugzahlen zwischen dem Jahr 2019 und der aktuellen Situation, nicht jedoch auf eine tatsächliche Reduzierung im laufenden Betrieb. Tatsächlich habe die Airline ihre innerdeutschen Flüge nicht reduziert. Vielmehr, so die Sprecherin, habe Eurowings seit der Pandemie ihre Flugverbindungen innerhalb Europas und auch zu weiter entfernten Zielen deutlich ausgebaut – insbesondere touristische Ziele, die zu den beliebtesten Reisezielen gehören. Hintergrund der Verlagerung: Kosten und Nachfrage Ein zentraler Grund für die Änderungen im Flugnetz von Eurowings sind die steigenden Standortkosten in Deutschland. Die Airlines haben nach den massiven Einbrüchen der Pandemie mit steigenden Betriebskosten und einer veränderten Nachfrage zu kämpfen. In diesem Kontext entschieden sich die Verantwortlichen bei Eurowings, verstärkt in touristisch attraktive Ziele zu investieren, während innerdeutsche Verbindungen teilweise eingestellt oder neu strukturiert wurden. Die Luftfahrtgesellschaften sehen sich

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Ljubljana: Mord am Flughafen-Parkplatz

Am vergangenen Samstag, den 9. November 2024, konnte der 39-jährige Iraner, der verdächtigt wird, am 7. November 2024 seine 33-jährige Ex-Partnerin am Flughafen von Ljubljana mit mehreren Messerstichen getötet zu haben, in Klagenfurt festgenommen werden. Die Behörden in Österreich und Slowenien hatten zwei Tage lang fieberhaft nach dem Tatverdächtigen gesucht, nachdem eine europaweite Fahndung eingeleitet worden war. Der Vorfall erschütterte nicht nur die Region, sondern löste auch in der breiten Öffentlichkeit Spekulationen über das Motiv aus. Der Tathergang und die Ermittlungen Der Mord ereignete sich am Donnerstag, als die Frau, eine 33-jährige Iranerin, auf dem Parkplatz des Flughafens in Laibach aufgefunden wurde. Ihr Tod war das Ergebnis eines Angriffs, bei dem der Tatverdächtige sie mit einem Messer in mehreren Stichen tödlich verletzte. Die Leiche der Frau wurde auf dem Parkplatz entdeckt, doch die genauen Beweggründe für ihren Aufenthalt dort sind bislang unklar. Es wird derzeit vermutet, dass sie möglicherweise in einer Auseinandersetzung mit ihrem Ex-Partner war. Die Polizei reagierte schnell auf den Mordfall, und in Zusammenarbeit mit slowenischen Behörden wurde eine europaweite Fahndung nach dem Verdächtigen eingeleitet. Der 39-jährige Mann, der in Klagenfurt wohnhaft ist, konnte schließlich am Samstag in seiner Wohnung festgenommen werden. Dabei erhielten die Beamten Unterstützung vom österreichischen Einsatzkommando Cobra, einer Spezialeinheit für schwere Straftaten. Am Sonntag, dem 10. November 2024, wurde gegen den Mann U-Haft verhängt. Er befindet sich derzeit in der Justizanstalt Klagenfurt, wo er auf seine Auslieferung nach Slowenien wartet. Diese ist notwendig, da das Verbrechen auf slowenischem Staatsgebiet begangen wurde. Das Opfer und

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