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Bombardier Defense rüstet Global 6000 für deutsche Luftwaffe um

In Kansas wird derzeit ein Global 6000 Jet, der für die deutsche Luftwaffe bestimmt ist, in ein Aufklärungsflugzeug umgerüstet. Es handelt sich um die erste von vorerst drei Einheiten, die von Bombardier Defense und Lufthansa Technik im Rahmen des deutschen Pegasus-Programms konvertiert werden. Bombardier wird nun umfangreiche strukturelle Modifikationen vornehmen, um den Jet für die Aufnahme eines von dem deutschen Sensorspezialisten Hensoldt entwickelten „Kalætron Integral“-Signalaufklärungssystems (SIGINT) zu rüsten.  Sobald die Modifikationen abgeschlossen sind, wird das Flugzeug zum Hauptsitz der Lufthansa Technik in Hamburg überführt, wo das Aufklärungssystem zur Erfassung und Analyse militärischer Signale von Radar- und Funksystemen installiert werden wird. „Dieser jüngste Meilenstein ist ein Beweis für die Qualität der Bombardier-Jets sowohl für den VIP-Transport als auch für Spezialeinsätze. Bombardier Defense verfügt über ein umfassendes Angebot an missionsspezifischen Konstruktions-, Fertigungs- und Zertifizierungskapazitäten, die in Verbindung mit dem Fachwissen von Lufthansa Technik sicherstellen, dass HENSOLDT eine zuverlässige, leistungsstarke Plattform erhält, die perfekt auf die Missionsanforderungen und die Nutzlast zugeschnitten ist“, so Steve Patrick, Vizepräsident von Bombardier Defense. 

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Oktober 2022: Deutlicher Passagierrückgang bei russischen Airlines

Im Oktober 2022 mussten die russischen Fluggesellschaften im direkten Vergleich mit dem Vorjahresmonat ordentlich Federn lassen. Man beförderte rund 8,25 Millionen Passagiere und damit um rund ein Viertel weniger als vor einem Jahr. Die Auslastung sank um zwei Prozentpunkte auf 817 Prozent. Mittlerweile veröffentlichen die russischen Behörden keine Passagierzahlen mehr. Allerdings verlautbaren die meisten Carrier weiterhin ihre Beförderungsleistung. Diese finden dann auch ihren Weg in die Medien. Die Rückgänge sind je nach Carrier unterschiedlich, jedoch mussten die fünf größten Anbieter ausnahmslos im zweistelligen Bereich Federn lassen. Nachstehend sind jene Anbieter, die im Oktober 2022 die meisten Passagiere befördert haben, aufgelistet. Je nach Fluggesellschaft fallen die Rückgänge prozentual stärker bzw. niedriger aus, jedoch sind die „Big Five“ gleichermaßen vom Fluggastschwund betroffen. Finanziell ist es für die Carrier auch nicht sonderlich rosig gelaufen. Nur fünf der 20 größten russischen Fluggesellschaften konnten ihre Betriebsergebnisse verbessern, nämlich Gazpromavia (um 88 %), Izhavia (um 23,5 %), NordStar (um 16,8 %), IrAero (um 9 %) und Smartavia (um 1,7 %). Drei Fluggesellschaften mit einer weit unter dem Marktdurchschnitt liegenden Dynamik waren die Freizeitfluggesellschaften Nordwind (-60%), Azur Air (-54%) und Ikar (-52,6%).

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Nigeria: Air Peace hat zwei weitere Airbus A320 übernommen

Die nigerianische Fluggesellschaft Air Peace hat ihre Flotte um zwei Mittelstreckenjets des Typs Airbus A320 erweitert. Damit wird man Unternehmensangaben nach nun zehn Maschinen des europäischen Herstellers betreiben. „Diese neuen Flugzeuge werden dazu beitragen, unseren Flugbetrieb in der bevorstehenden Weihnachtszeit zu stärken und gleichzeitig neue Verbindungen und höhere Frequenzen auf bestimmten Strecken zu ermöglichen“, so die Fluggesellschaft. Die zusätzlichen Maschinen sollen auf dem Murtala Muhammed International Airport stationiert werden und sowohl im Inland als auch im Regionalverkehr eingesetzt werden. „Diese beiden neuen Airbus-Flugzeuge werden uns zusätzlich zu den acht Flugzeugen, die wir bereits besitzen, dabei helfen, unseren Betrieb zu stärken, wenn das Weihnachtsfest näher rückt und wir die Flüge nach Yola, Uyo und Monrovia wieder aufnehmen und unsere neuen Verbindungen sowie die erhöhten Frequenzen auf bestimmten Strecken unterstützen“, so Air Peace.

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Auf „Kundenwunsch“: Frontier nicht mehr telefonisch erreichbar

Die U.S.-amerikanische Billigfluggesellschaft Frontier Airlines will künftig für ihre Kunden nicht mehr telefonisch erreichbar sein. Man schafft das Callcenter ab und will die Passagiere künftig nur noch per E-Mail und über Chats betreuen. Was macht man, wenn einem ein ständig läutendes Telefon auf die Nerven geht? Beim Festnetz zieht man den Stecker und Handies schaltet man einfach aus. So oder so ähnlich dürfte Frontier denken, denn man betrachtet die starke Nutzung der Hotline als bedeutenden Kostenfaktor, den man schleunigst loswerden will. Gegenüber USA Today bestätigte ein Firmensprecher, dass der Kundenservice nicht mehr telefonisch erreichbar ist. Er hebt hervor, dass die „Umstellung“ am vergangenen Wochenende abgeschlossen wurde und man nun „zeitgemäß vollständig digital erreichbar ist“. Die Kunden sollen davon nur profitieren, so die Vorstellung von Frontier Airlines. Es handle sich gar um einen „wichtigen Kundenwunsch“, denn diese würden die digitale Kommunikation bevorzugen. Allerdings dürfte das Luftfahrtunternehmen die Entscheidung eher getroffen haben, weil die Hotline in den letzten Monaten chronisch überlastet war. Ob man sich selbst wirklich einen Gefallen tut, wird sich noch zeigen. In den USA gibt es bereits erste Kritik seitens Konsumentenschützern, denn schnelle Problemlösungen sind über Chatbots und E-Mails schlichtweg nicht möglich. Auch gibt es an vielen Airports, die von Frontier angesteuert werden, keinen Schalter, an den man sich im Falle des Falles wenden könnte. Damit die Kunden auch gleich verstehen, dass der Betrieb der Hotline zu teuer geworden ist, werden die Anrufer nun mit nachstehender Tonband-Ansage abgewimmelt: „Bei Frontier bieten wir die niedrigsten Tarife in der Branche, indem

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Silver Ray: Silversea Cruises lässt weiteres Schiff bauen

Die Reederei Silversea Cruises wird mit der Silver Ray ein weiteres Kreuzfahrtschiff bekommen. Dieses soll im Sommer 2024 in See stechen und ist ein Schwesterschiff der sich in Bau befindlichen Silver Nova. Deren Jungfernfahrt ist für den August 2023 angekündigt. Die beiden Neubauten sollen über ein Antriebssystem, das sich sowohl aus LNG als auch aus Brennstoffzellen speisen wird, bekommen. Überschüssige Energie soll in Akkumulatoren zwischengespeichert werden und beispielsweise für die Beleuchtung oder im Hotelbetrieb verwendet werden können. Hersteller der neuen Kreuzfahrtschiffe ist die Meyer Werft. In einer gemeinsamen Medienerklärung, die anlässlich des so genannten Brennstarts verschickt wurde, heben die Reederei und der Schiffsbauer hervor, dass die Neubauten dem aktuellen Stand der Technik in Sachen Umwelt- und Klimaschutz entsprechen sollen. Für die Meyer-Werft sagte Geschäftsführer Jan Meyer: „Die Silver Ray stellt wie die Silver Nova mit ihrem innovativen Antriebskonzept und weiteren maßgeblichen technischen Verbesserungen einen Meilenstein auf dem Weg zur klimaneutralen Kreuzfahrt dar“.

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Air Serbia: Serbische Regierung will direkte Subventionen einstellen

Die serbische Regierung will ab dem kommenden Jahr die Fluggesellschaft Air Serbia nicht mehr direkt aus dem Bundeshaushalt subventionieren. Es ist das erste Mal seit etwa neun Jahren, dass im Budget keine Mittel für den Carrier reserviert wurden. Wie viel Geld Air Serbia über die Jahre hinweg von der Regierung zugewiesen bekommen hat, wird in Serbien als großes Geheimnis behandelt. Klar ist, dass es erhebliche Finanzmittel waren, denn nachdem sich Etihad Airways aus den defizitären Beteiligungen nach und nach zurückgezogen hat, ist in Belgrad die Regierung in die Bresche gesprungen. Dies hatte für die Fluggesellschaft den Vorteil, dass Schicksale wie jene von Jet Airways, Air Berlin, Darwin Airline und Alitalia erspart geblieben sind. Der Golfcarrier ist weiterhin als Minderheitsaktionär aktiv, jedoch wurden zwischenzeitlich auch die gewährten Kredite getilgt. Air Serbia befindet sich auf einer Liste von etwa 60 Unternehmen, die von der Regierung als besonders wichtig eingestuft sind. Für diese waren im Jahr 2022 etwa 80 Millionen Euro budgetiert. Weiters erhält der Carrier zusätzliche Zuschüsse, die beispielsweise in Form von Streckensubventionen gewährt werden. Aus dem Geschäftsbericht geht hervor, dass so rund 20,8 Millionen Euro pro Jahr an die Fluggesellschaft geflossen sind. Allerdings behaupten Regierungsmitglieder, dass Air Serbia gar nicht direkt subventioniert wurde. Die Finanzmittel würden der Tilgung von Altlasten, die noch aus der Zeit von Jat Airways stammen, dienen. Dazu habe man sich bei Vertragsabschluss mit Etihad Airways verpflichtet. Daher sollen diese Schulden bis zum Jahr 2023 im Geschäftsbericht ausgewiesen sein und waren bislang auch im Jahreshaushalt des Staats budgetiert.

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Im Kundenauftrag: Japan Airlines wird mit A321P2F im Inland fliegen

Im Auftrag der Yamoto Holdings wird Japan Airlines ab Frühjahr 2024 bis zu 21 tägliche Frachtflüge mit dem Maschinentyp Airbus A321P2F durchführen. Vorerst sollen drei A321 durch die Elbe Flugzeugwerke in Singapur umgebaut werden. Operativ werden die Cargoflugzeuge dann von der JAL-Tochter Spring Airlines Japan betrieben werden. Lackiert werden diese in den Farben von Yamoto Transport. Die Konvertierung soll im März 2023 starten und bis Frühjahr 2024 abgeschlossen sein. „An jedem der Flughäfen, an denen Frachter eingesetzt werden sollen, installieren wir die erforderlichen Flugzeuge und verbessern die Einrichtungen, die für den Einsatz von Frachtern erforderlich sind. Beide Unternehmen werden in Vorbereitung auf den Start der neuen Flugzeuge im Jahr 2024 neue Mitarbeiter einstellen, darunter auch solche, die im Flugbetrieb und bei der Frachtabfertigung tätig sein werden“, so Japan Airlines in einer Stellungnahme. Die drei Airbus A321P2F sollen überwiegend im Inlandsverkehr eingesetzt werden. Derzeit ist geplant, dass diese bis zu 21 Mal pro Tag zwischen Tokio, Kitakyushu, Sapporo und Okinawa verkehren werden. Der Einsatz der Umbau-Frachter soll dem Auftraggeber signifikante Kostenvorteile bieten. Aufgrund des Umstands, dass der Staat Japan aus verschiedenen Inseln besteht, spielt Luftfracht eine große Bedeutung im Inland.

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Azores Airlines soll privatisiert werden

Die Regionalregierung der Azoren beabsichtigt die Fluggesellschaft Azores Airlines zu privatisieren. Hintergrund ist, dass die Sata-Gruppe finanziell unter Druck steht. Derzeit ist nicht geplant, dass die Regionalfluggesellschaft Sata verkauft werden soll. Duarte Freitas, der in der Regionalregierung für die Finanzen zuständig ist, erklärte vergangene Woche im Rahmen der Haushaltsdebatte, dass man sich auf die Suche nach einem Käufer für Azores Airlines machen wird. Eine entsprechende Ausschreibung werde man in den nächsten Wochen veröffentlichen. Weiters: „Bei der Rettung der SATA vor dem Desaster, auf das sie zusteuerte, haben wir uns verpflichtet, die Mehrheit des Kapitals der Azores Airlines zu privatisieren. Das werden wir tun“. Vorgesehen ist, dass am 1. Jänner 2023 eine Ausschreibung veröffentlicht wird. Zuvor wird der Sata-Konzern eine Holding-Struktur bekommen. Dies soll die Herauslösung von Azores Airlines vereinfachen. Weiters sagte der Politiker: „Ich kann an dieser Stelle ankündigen, dass die Umstrukturierung der Sata-Gruppe Anfang Dezember abgeschlossen sein wird und eine Holdinggesellschaft geschaffen wird, die die Trennung der verschiedenen Unternehmen ermöglicht, wodurch SATA Air Açores von schädlichen Auswirkungen isoliert wird und die Veräußerung von Azores Airlines möglich wird“.

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Hongkong hat dritte Piste offiziell eröffnet

Der Flughafen Hongkong hat am 25. November 2022 die dritte Start- und Landebahn offiziell in Betrieb genommen. Der Airport wird nun im Three-Runway-System betrieben. Dies soll zu einer erheblichen Steigerung der Kapazität führen. Derzeit hält sich im Passagierbereich die Nachfrage internationaler Touristen, die die chinesische Sonderverwaltungszone besuchen wollen, in sehr eng gesteckten Grenzen. Hintergrund ist, dass die Einreise- und Quarantänebestimmungen noch immer vergleichsweise streng sind. Zwar praktiziert Hongkong lockerere Regeln als die Volksrepublik China, jedoch schrecken diese noch immer potentielle Besucher ab. Am 25. November 2022 wurde die dritte Piste des Flughafens Hongkong feierlich eröffnet. Die Bauarbeiten haben bereits im August 2016 begonnen und waren sehr aufwendig. Es mussten zunächst 650 Hektar Land gewonnen werden. Dies geschah durch Aufschüttung im Meer rund um den bestehenden Airport, dessen Areal seinerzeit ebenfalls aufgeschüttet wurde. Die rund 3.800 Meter lange Start- und Landebahn ging im Juli 2022 in den Probebetrieb. Im nächsten Ausbauschritt soll das Terminal 2 um den Flugsteig T2 erweitert werden. In diesem Zusammenhang werden auch ein neues Gepäckabfertigungssystem sowie ein automatisierter People-Mover errichtet werden.

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Zypern: Wizz Air baut Saudi-Arabien-Strecken auf

Die Billigfluggesellschaft Wizz Air beabsichtigt im Sommerflugplan 2023 ihre Präsenz auf Zypern auszubauen. Man wird zwei weitere Airbus A321neo, die von der maltesischen Tochter betrieben werden, in Larnaka stationieren. Erst vor wenigen Tagen hat der Konkurrent Ryanair angekündigt, dass man die Präsenz auf der Insel Zypern ausbauen wird. Der irische Lowcoster expandiert aber nicht in Larnaka, sondern am kleineren Flughafen Paphos. Somit gehen sich die beiden Billigflieger in Sachen Expansion im Inselstaat aus dem Weg, da die beiden Airports völlig unterschiedliche Zielregionen bedienen. Wizz Air wird im Sommer 2023 drei Maschinen in Larnaka stationieren Dazu kommen, genau wie bei Ryanair, Flugzeuge, die von anderen Bases heraus Zypern ansteuern werden. Der pinkfarbene Lowcoster will drei neue Strecken aufnehmen. Weiters stockt man auf sechs bestehenden Routen die Frequenzen auf. Insgesamt wird man 32 Ziele, darunter neu Dammam, Jeddah und Riyadh, anbieten. Aufgestockt werden die Ziele Athen, London-Luton, Prag, Tel Aviv, Thessaloniki und Eriwan. „Wir freuen uns, in Zypern zu expandieren und unser Engagement für den Ausbau unserer Marktpräsenz durch die Verdoppelung der Anzahl der Flugzeuge, die wir von diesem Land aus betreiben, zu demonstrieren. Die Bereitstellung dieser beiden zusätzlichen Flugzeuge in Larnaca ermöglicht es uns, unser Marktangebot weiter zu stärken und unseren zypriotischen Kunden die Möglichkeit zu geben, mit uns auf insgesamt 32 Routen in 18 Länder zu reisen und den Tourismus auf der Insel der Liebe zu steigern, indem wir Zypern mit so vielen Zielen verbinden“, so Robert Carey, Präsident von Wizz Air.

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