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Qatar Airways liebäugelt mit Aufstockung der B777X-Order

Golfcarrier Qatar Airways denkt laut über eine mögliche Erweiterung der Großbestellung für das Langstreckenmuster Boeing 777X nach. Dies könnte aufgrund des Dauerstreits, den man mit Airbus bezüglich behaupteter Qualitätsmängel beim A350 hat, auch notwendig werden, um die Wachstumspläne umsetzen zu können. Im Rahmen der Farnborough Air Show erklärte Qatar-Konzernchef Akba Al Baker, dass man derzeit mit dem Gedanken spielt weitere Boeing 777X zu bestellen. Derzeit hat man bereits 60 Stück auf Order und ist darüber hinaus auch Erstkundin für die Frachtversion dieses Musters. Das B777X-Programm befindet sich deutlich hinter dem Zeitplan. Es sind einige Verzögerungen eingetreten, so dass der U.S.-amerikanische Hersteller derzeit damit rechnet, dass man erst im Jahr 2025 das erste Exemplar an einen Kunden ausliefern kann. Man befindet sich bereits ein paar Jahre hinter dem ursprünglichen Zeitplan. Davon betroffen ist auch Lufthansa, denn die deutsche Fluggesellschaft hat dieses Muster ebenfalls bestellt.

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Japan: Start-Up Feel Air ordert bei ATR 36 Flugzeuge

Die japanische Feel Air Holding hat im Rahmen der Farnborough Air Show eine Absichtserklärung über den Erwerb von 36 Maschinen der Typen ATR42 und ATR72 unterschrieben. Man plant im Jahr 2004 unter der Marke Feel Air East an den Start zu gehen. Die vorläufige Bestellung umfasst auch das stol-fähige Muster ATR42-600S. Man will mit den Turbopropflugzeugen neue Strecken innerhalb Japans erschließen. Die Bestellung der besonderen Variante der ATR42 deutet darauf hin, dass man auch kleinere Airports mit kurzen Pisten ins Auge gefasst hat. „In den kommenden Jahren wird Feel Air Holdings mindestens fünf regionale Fluggesellschaften gründen, deren Flotte letztlich 36 ATR-Flugzeuge umfassen wird“, sagte Hideki Ide, Chief Executive Officer von Feel Air Holdings, in einer Erklärung. „Unser grundlegendes Ziel ist es, die regionale Luftverkehrsmobilität in Japan zu verbessern, indem wir lokale Ziele, die derzeit nicht angeflogen werden, miteinander verbinden und so eine stärkere Verbindung zwischen regionalen Unternehmen und Menschen schaffen, neue Märkte erschließen und die lokale Wirtschaft bereichern. ATR-Flugzeuge spielen eine wesentliche Rolle in unserer Geschäftsstrategie, da sie die ideale Größe für solche regionalen Operationen haben und eine außergewöhnliche Betriebseffizienz aufweisen.“

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Leasinggeber 777 Partners bestellt 30 Boeing 737-Max-200

Das Investmentunternehmen 777 Partners hat im Rahmen der Farnborough Air Show kommuniziert, dass man bis zu 66 weitere Boeing 737-Max erwerben wird. Bereits fixiert wurde eine Order über 30 B737-Max-200. Es handelt sich bereits um die fünfte Max-Bestellung von 777 Partners. Das Unternehmen ist an verschiedenen Fluggesellschaften, darunter auch Flair Airlines, beteiligt. Die Maschinen werden in erster Linie an Beteiligungen verleast. Die Boeing 737-Max-200 ist eine spezielle Variante der Max-8, die über eine erhöhte Sitzplatzkapazität verfügt. Entwickelt wurde diese Version für Billigflieger. Erstkunde war Ryanair. Josh Wander, Managing Partner von 777 Partners, bezeichnete die neuerliche Großbestellung als wichtigen Meilenstein in der Geschäftsbeziehung mit Boeing. Mit dieser würde das geplante Wachstum der von ihm geleiteten Leasinggesellschaft abgesichert werden.

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Nigeria: Aero Contractors muss Flugbetrieb auf unbestimmte Zeit einstellen

Die nigerianische Fluggesellschaft Aero Contractors musste am Mittwoch bekanntgeben, dass der Flugbetrieb auf unbestimmte Zeit eingestellt wurde. Das Unternehmen begründet den Schritt damit, dass fast alle Flugzeuge gewartet werden müssen. Daher könne man den Flugplan nicht aufrechterhalten. Wie auch andere Fluggesellschaften mit Sitz in Nigeria befindet sich dieser Carrier seit einiger Zeit in einer tiefen Finanzkrise, die unter anderem auch durch die Corona-Pandemie hervorgerufen wurde. Derzeit betreibt man die Maschinentypen Boeing 737-400, 737-500 und de Havilland Dash 8-300. Man fliegt überwiegend innerhalb des Landes, hat jedoch auch einige Ziele in den Nachbarstaaten im Portfolio. Laut einem Bericht der „The Daily Sun“ sollen die Finanzprobleme auch auf den Umstand, dass man mit der Einflottung zweier geleaster Airbus A320 nicht wie geplant voran gekommen ist. Eine der beiden Maschinen ist seit einiger Zeit defekt und kann daher nicht eingesetzt werden. Der Leasinggeber forderte den zweiten Airbus A320 zurück, weil man mit den Raten im Rückstand sein soll. Zusätzlich soll die älteste Fluggesellschaft Nigerias unter den stark gestiegenen Kerosinpreisen leiden. Dazu kommt der Umstand, dass an manchen Airports der Treibstoff knapp oder gar nicht mehr vorhanden ist. „Diese Entscheidung wurde sorgfältig erwogen und getroffen, da die meisten unserer Flugzeuge derzeit gewartet werden und wir unseren geschätzten Kunden daher keinen nahtlosen und effizienten Service bieten können“, heißt es in einer am Montag veröffentlichten Erklärung von Aero Contractors. „Wir arbeiten daran, diese Flugzeuge in den nächsten Wochen wieder in Betrieb zu nehmen, damit wir unseren Passagieren weiterhin den sicheren, effizienten und zuverlässigen Service bieten können,

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Australien: Kreuzfahrtschiffe mit hohen Corona-Positiv-Raten

Auf Kreuzfahrtschiffen sind Corona-Infektionen noch immer ein aktuelles Thema. Erst kürzlich legte die mit rund 3.000 Fahrgästen und Crewmitgliedern besetzte Pacific Explorer in Australien an. An Bord befanden sich mehr als 100 bestätigte Corona-Fälle. Das Schiff dockte am Montag White Bay Cruise Ship Terminal in Sydney an. Zuvor befand es sich auf einer neuntägigen Kreuzfahrt vor der Queensland-Küste. Laut Reederei müssen sich die positiv Getesteten weiterhin in ihren Kabinen aufhalten. Diese hat man gar mit roten Stickern markiert. Verlassen darf das Schiff nur wer einen negativen Antigen-Schnelltest vorweisen kann. Es handelt sich nicht um einen Einzelfall, denn erst vor wenigen Tagen legte die Coral Princess mit ebenfalls mehr als 100 positiv Getesteten in Sydney an. Im Nachgang wurden die Zahlen gar nach oben korrigiert. Die Regionalregierung will nun über weitere Schritte im Umgang mit Kreuzfahrtschiffen beraten.

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Juni 2022: Wizz Air flog neuen Monatsrekord ein

Die Billigfluggesellschaft Wizz Air beförderte im Juni 2022 rund 4,34 Millionen Passagiere. Damit hat man eigenen Angaben nach einen neuen Monatsrekord aufgestellt. Im direkten Vergleich mit dem Vorjahresmonat legte man um 179 Prozent zu. Das Luftfahrtunternehmen erklärte unter anderem, dass man innerhalb der letzten 12 Monate das Streckennetz „rasant ausgebaut und 200 neue Routen zu insgesamt 126 Zielen in Europa und darüber hinaus aufgenommen“ habe. Eingeflottet wurden in diesem Zeitraum 27 Flugzeuge des Herstellers Airbus. Der Auftragsbestand umfasst derzeit 13 Airbus A320neo, 255 A321neo, 47 A321XLR sowie die zusätzliche Bestellung von 15 A321neo und Kaufrechte für 75 A321neo – somit also insgesamt 411 Flugzeuge. Die Flotte will man in den nächsten Jahren auf 500 Maschinen ausbauen, wobei die ceo-Modelle sukzessive durch Neos ersetzt werden sollen. „Wir sind stolz darauf, dass wir im Juni eine neue Rekordzahl von Reisenden an ihre Destination geflogen haben. Trotz der bekannten Herausforderungen, denen sich die Reisebranche stellen muss, haben wir im vergangenen Jahr ein beträchtliches Wachstum erzielt und damit die Voraussetzungen für weiteres Wachstum im nächsten Jahrzehnt geschaffen. Unsere Bestellung von über 400 Airbus-Flugzeugen ist ein echter Durchbruch für Wizz, da sie den geringsten ökologischen Fußabdruck pro Passagier aufweist und unsere ambitionierte Wizz500-Strategie untermauert. Wir möchten uns bei unseren treuen Kunden dafür bedanken, dass sie sich weiterhin für Wizz Air entscheiden, weil sie die günstigen Preise, das vielfältige Streckennetz, die junge und umweltfreundliche Flotte und den großartigen Service an Bord schätzen“, so Paulina Gosk, Communications Manager bei Wizz Air.

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Leipzig: Air Moldova nimmt Chisinau auf

Mit Leipzig nimmt die Fluggesellschaft Air Moldova eine dritte Deutschland-Destination auf. Diese soll ab 16. August 2022 zunächst zweimal wöchentlich bedient werden. Laut Mitteilung des Carriers will man zunächst an den Verkehrstagen Dienstag und Samstag fliegen. Bei entsprechender Nachfrage will man einen dritten Umlauf hinzufügen. Leipzig wird die dritte Stadt, die Air Moldova ab Chisinau ansteuert, sein. Bislang ist man in Frankfurt und Düsseldorf präsent. Die Flotte des Carriers besteht derzeit aus fünf Flugzeugen. Dabei handelt es sich um zwei Airbus A321, einen A320 und zwei A319. Gegründet wurde Air Moldova im Jahr 1993. Eigenen Angaben nach hat man Chisinau einen Marktanteil von 50 Prozent.

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Alaska Air Group ordert acht weitere Embraer E175

Die Alaska Air Group hat acht weitere Regionaljets des Typs Embraer 175 bestellt. Gleichzeitig sicherte man sich Optionen für bis zu 13 weitete Flugzeuge dieses Typs. Die Order wurde auf der Farnborough Air Show 2022 bekannt gegeben. Die Auslieferungen sollen ab dem zweiten Quartal 2023 über einen Zeitraum von vier Jahren verteilt erfolgen. Die 76-sitzigen Regionaljets werden von Horizon Air im Auftrag von Alaska Airlines betrieben werden. Bestuhlt werden diese mit 12 Sitzen in der Business-, 12 in der Premium-, und 52 in der Economy-Class. Derzeit fliegt Horizon Air mit 30 Embraer 175 und 32 de Havilland Dash 8-400 für Alaska Airlines. Bereits vor einiger Zeit hat man 12 Embraer 175 bestellt, so dass die Order nun auf 20 Exemplare angewachsen ist. SkyWest Airlines fliegt mit 42 Embraer 175 für Alaska Airlines, wobei die Maschinen Eigentum des Auftraggebers sind.

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Ita Airways: Air France-KLM und Delta bessern Angebot deutlich nach

Im Schatten der jüngsten Regierungskrise in Italien scheint sich ein Bietergefecht um Ita Airways anzubahnen. Bislang wurde das Konsortium Lufthansa/MSC als Favorit gehandelt, aber das wollen Air France-KLM und Delta nicht auf sich sitzen lassen. Ein nachgebessertes Angebot, mit dem der konkurrierende Bieter ausgestochen werden soll, wurde übermittelt. Für Air France-KLM und Delta steht durchaus einiges aus dem Spiel, denn derzeit ist Ita Airways Mitglied der Luftfahrtallianz SkyTeam. Bei einem Einstieg von Lufthansa ist damit zu rechnen, dass der italienische Carrier in die Star Alliance wechseln könnte. Damit würde dem zuerst genannten Luftfahrtbündnis der Italien-Markt defacto verloren gehen. Eigentlich wollte die italienische Regierung bereits vergangene Woche bekanntgeben mit welchem Bieter man in exklusive Verhandlungen tritt. Eine Regierungskrise hat aber dazu geführt, dass Ita Airways derzeit die geringste Sorge ist und damit keine Priorität hat. Dies betrachten Air France-KLM, Delta und Certares als Chance doch noch zum Zug zu kommen. Laut einem Bericht der Zeitung „Il Messagero“ hat man das ursprüngliche Angebot stark nachgebessert und will das italienische Finanzministerium auch damit überzeugen, dass dem Staat bei der Besetzung von Schlüsselpositionen im Topmanagement ein Mitspracherecht eingeräumt werden soll. Auch will man eine Art Vetorecht bei wichtigen strategischen Entscheidungen gewähren. Finanziell will man deutlich mehr Geld als Lufthansa/MSC in das Unternehmen investieren. Delta will Ita Airways stärker in die Transatlantik-Strategie einbinden. Auch argumentiert man damit, dass Lufthansa mit maximal 20 Prozent einsteigen will und die branchenfremde MSC den Löwenanteil übernehmen will. Das „Konkurrenzangebot“ würde von lange auf dem Markt etablierten Luftfahrtunternehmen stammen.

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TAAG least sechs Airbus A220-300

Die Fluggesellschaft TAAG Angola Airlines hat im Rahmen der Farnborough Air Show kommuniziert, dass man sechs Airbus A220-300 beziehen wird. Diese sollen zwischen 2023 und 2024 an den Carrier übergeben werden. Die Bestellung hat man nicht direkt bei Airbus getätigt, sondern es handelt sich um Leasingflugzeuge, die man von der Air Lease Corporation beziehen wird. Die sechs Maschinen stammen aus einer bestehenden Order, die die ALC bereits vor einiger Zeit beim europäischen Flugzeugbauer getätigt hat. Mit den zusätzlichen Flugzeugen will TAAG das Flugangebot ab Luanda erweitert. Erst kürzlich hat man nach elf Jahren Pause die Nonstop-Flüge nach Madrid reaktiviert. Auf dem Erstflug zeigte sich eine noch verhaltene Nachfrage, da nur wenige Fluggäste an Bord waren.

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