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Gourmetrestaurant für 700 Schafe: Nürnberg lässt „Rasenmähen“

Am Flughafen Nürnberg sind auch heuer wieder Schafe als Rasenmäher im Einsatz. Der Airport lässt derzeit von rund 700 Tieren die Rasenflächen „bearbeiten“. Diese stammen von einem Fachbetrieb, der in der Nähe des Airports angesiedelt ist. Für die Schafe sind die Grasflächen des Nürnberger Flughafens ein regelrechtes Restaurant, denn die Tiere ernähren sich hauptsächlich von Gräsern. Der Airport profitiert vom Einsatz der Vierbeiner, denn man spart sich Personal und Treibstoff für klassische Rasenmäher. Die Mäh-Aktion wurde in Kooperation mit dem Landschaftspflegeverband sowie dem Umweltamt der Stadt Nürnberg erfolgreich durchgeführt und soll ab sofort jährlich stattfinden. „Für den Airport Nürnberg bietet der Einsatz der Schafherde eine nachhaltige Form der Landschaftspflege und fördert die Biodiversität am Standort. Das Projekt schafft anschauliche Synergien zwischen den landwirtschaftlich betriebenen Flächen der Knoblauchslandbauern und einem industriell geprägtem Flughafen. Durch Verbiss und Vertritt entsteht ein Mosaik an vielfältigen Lebensräumen, welches bei mechanischen Prozessen ausbleibt“, so der Flughafen Nürnberg in einer Medienerklärung.

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Latam Airlines bestellt 17 weitere Airbus A321neo

Die südamerikanische Latam Airlines hat im Rahmen der Farnborough Air Show 17 zusätzliche Airbus A321neo bestellt. Auch bestätigte man, dass man den A321XLR als Ergänzung auf der Langstrecke einsetzen wird. „Wir begrüßen die strategische Vision und den Nachhaltigkeitsanspruch von LATAM. Dieser Auftrag für die A321neo nach der Umstrukturierung ist ein starkes Zeichen für den Wert, den Airbus in die Verwirklichung dieser Vision und dieses Ziels einbringt. Die A321XLR wird die Eröffnung neuer Routen ermöglichen und es LATAM erlauben, ihre internationale Reichweite in der Region zu erhöhen“, sagte Christian Scherer, Chief Commercial Officer und Leiter von Airbus International. Unter Berücksichtigung der jüngsten Order erhöht sich der Auftragsbestand von Latam Airlines auf 100 Maschinen der A320neo-Reihe. Der A321neo ist das größte Mitglied der A320neo-Familie von Airbus, die mit Triebwerken der neuen Generation und Sharklets ausgestattet ist und eine Treibstoff- und CO2-Einsparung von mehr als 20 Prozent sowie eine Lärmreduzierung von 50 Prozent ermöglicht. Der A321XLR-Version bietet eine weitere Reichweitenverlängerung auf 4.700 nm, was dem Flugzeug eine Flugzeit von bis zu 11 Stunden ermöglicht. Im vergangenen Monat hob der A321XLR zum ersten Mal ab und absolvierte erfolgreich ihren ersten Testflug.

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Urlauberreiseverkehr: ÖAMTC warnt vor langen Staus auf Autobahnen

Der österreichische Autofahrerclub ÖAMTC warnt davor, dass es am Wochenende aufgrund starkem Urlaubereiseverkehr zu Staus auf den österreichischen Autobahnen und Schnellstraßen kommen wird. Schon voriges Wochenende waren die Kolonnen in Salzburg auf der Tauern Autobahn (A10) Richtung Süden insgesamt mehr als zwanzig Kilometer lang. Dieses Wochenende wird aber noch verkehrsintensiver werden”, befürchtet das Alfred Obermayr von den ÖAMTC-Mobilitätsinformationen. In weiteren deutschen Bundesländern und Teilen der Niederlande beginnen die Ferien, aber auch viele Nachzügler brechen erfahrungsgemäß gegen Ende Juli auf. In Tirol werden die Brenner Autobahn (A13) und die Fernpassstrecke zeitweise überlastet sein. Laut ÖAMTC wird es an folgenden Grenzübergängen bei der Ausreise zu Staus und Zeitverlusten kommen:  West Autobahn (A1) Walserberg Pyhrn Autobahn (A9) Spielfeld Karawanken Autobahn (A11) vor dem Karawankentunnel Inntal Autobahn (A12) Kiefersfelden Weitere Staupunkte im Detail Brenner Autobahn (A13) von Innsbruck bis Mautstelle Schönberg sowie in Südtirol vor der Mautstelle Sterzing. Fernpassstraße (B179) im gesamten Verlauf. West- (A1) und Tauern Autobahn (A10) vom Walserberg bis Puch, von Hüttau bis Flachau und vor der Mautstelle St. Michael. Innkreis Autobahn (A8) zwischen Grenze und Ort im Inkreis wegen Bauarbeiten. Pyhrn Autobahn (A9) vor St. Pankraz und Überbach. Eine besondere Rolle kommt in der Sommerreisesaison ÖAMTC-Stauberater Herbert Thaler zu. Auf der Tauern Autobahn verengen derzeit zwischen Hallein und Zetzenberg Tunnel auf über 30 Kilometern einige Baustellenbereiche die Fahrbahn. Schon kleine Pannen können in diesen Engstellen zu kilometerlangen Staus führen. „Wir fahren vor allem diese Baustellenbereiche auf der A10 ab. Mit dem Motorrad sind defekte Fahrzeuge schnell zu erreichen“, so Thaler.

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Condor-Chef Teckentrup erneut an die BDF-Spitze gewählt

Die Mitgliederversammlung des Bundesverbands der Deutschen Fluggesellschaften e.V. hat Condor-Chef Ralf Teckentrup einstimmig zum Präsidenten wiedergewählt. Der Manager steht bereits seit 2007 an der Spitze der Interessensorganisation. Nach der Corona-Krise stehen wir derzeit in der Luftfahrt vor der großen Herausforderung, die sprunghaft angestiegene Nachfrage nach Luftverkehrsreisen operativ reibungslos abzuwickeln. Darüber hinaus brauchen die deutschen Fluggesellschaften für die Zukunft gute Rahmenbedingungen, um im internationalen Wettbewerb weiterhin bestehen zu können, während wir gleichzeitig den weltweit wachsenden Flugverkehr nachhaltiger und klimafreundlicher gestalten müssen. Das sind Aufgaben, denen sich nicht nur jede einzelne deutsche Fluggesellschaft stellen muss, sondern die wir auch gemeinsam im BDF angehen wollen. Ich möchte mich bei meinen BDF-Airline-Kollegen dafür bedanken, dass sie mir erneut das Vertrauen dafür ausgesprochen haben, weiterhin an der Spitze des Verbands zu stehen. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit“, so Teckentrup in einer ersten Erklärung. Gleichzeitig wählte die Mitgliederversammlung des Verbandes den BDF-Vorstand turnusgemäß neu. Wiedergewählt wurden Dorothea von Boxberg (Vorsitzende des Vorstandes der Lufthansa Cargo AG), Jens Bischof (Vorsitzender der Geschäftsführung der Eurowings GmbH) und Oliver Lackmann (Chief Flight Operations Officer der Tui Airline). Neu in den Vorstand wurde Michael Niggemann gewählt. Als Mitglied des Konzernvorstands der Deutschen Lufthansa AG verantwortet er das Ressort „Personal und Infrastruktur” und ist Arbeitsdirektor des Unternehmens.

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Zürich: Ethiopian Airlines nimmt Addis Abeba auf

Das Star-Alliance-Mitglied Ethiopian Airlines verlängert ab 31. Oktober 2022 die bestehende Verbindung zwischen Addis Abeba und Mailand-Malpensa bis Zürich-Kloten. An vorerst drei Verkehrstagen bietet man somit Direktflüge zwischen der Schweiz und Äthiopien an. Immer wieder werden die Begriffe „Nonstopflug“ und „Direktflug“ falsch interpretiert, obwohl die Definition ganz klar ist: Nonstop bedeutet, dass man ohne Zwischenlandung von A nach B fliegt. Bei einem Direktflug hingegen kann es beliebig viele Stopps geben, sofern die Flugnummer gleichbleibt. Besonders im Sommer zeigen sich Ferienpassagiere immer wieder überrascht, wenn ihr Direktflug eine Zwischenlandung aufweist. Ethiopian Airlines wird das Kurspaar ET736/ET737 an den Verkehrstagen Montag, Mittwoch und Freitag nach Zürich verlängern. Derzeit ist geplant, dass folgendes Routing geflogen werden soll: Addis Abeba-Mailand (Malpensa)-Zürich-Mailand (Malpensa)-Addis Abeba. Vorgesehen ist auch, dass auf dem innereuropäischen Teilstück im Rahmen der Fünften Freiheit Passagiere befördert werden. Eingesetzt werden im Regelfall Boeing 787-9. Malpensa soll weiterhin siebenmal wöchentlich bedient werden. An den Verkehrstagen Dienstag, Donnerstag, Samstag und Sonntag gibt es dem aktuellen Planungstand nach keine „Verlängerung“ in die Schweiz.

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Festbestellung: Qatar Airways ordert 25 Boeing 737 Max 10

Nun also doch: Qatar Airways hat im Rahmen der Farnborough Air Show bekanntgegeben, dass man 25 Boeing 737 Max 10 fix bestellt hat. Weiters hält man Optionen für bis zu 25 weitere Exemplare. Erst kürzlich behauptete der Golfcarrier im Zuge eines der vielen Gerichtsverfahren, in denen man sich Airbus gegenübersteht, dass die Anfang dieses Jahre gesicherte Absichtserklärung über den Erwerb von Boeing 737 Max 10 abgelaufen wäre. So wirklich glaubwürdig war das nicht, denn der europäische Flugzeugbauer hat Qatar Airways den Liefervertrag über 50 A321neo gekündigt und die 737 Max 10 stellt die einzige vergleichbare Alternative da. Jedenfalls haben Boeing und der Golfcarrier am Donnerstag in Farnborough kommuniziert, dass ein Kaufvertrag über 25 B737 Max 10 unterschrieben wurde. Gleichzeitig sicherte sich Qatar Airways Optionen für bis zu 25 weitere Exemplare. Derzeit handelt es sich aber um eine Art „Reißbrettbestellung“, denn dieser Maschinentyp hat noch keine Zulassung. Boeing übt inzwischen auf allen Wegen Druck aus, denn Anfang des kommenden Jahres treten neue Kriterien für die Zertifizierung in Kraft. Zuletzt drohte der Hersteller gar mit der Einstellung des Programms.

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Einreise: Kanada führt zufällige Coronatests wieder ein

Erst vor wenigen Wochen hat die kanadische Regierung die bis dahin praktizierte Vorlagepflicht negativer Coronatests bei der Einreise fallen gelassen. Nun macht man wieder eine Rolle rückwärts, denn die Tests werden in abgewandelter Form wieder eingeführt. Man wählte bereits zuvor zufällig Passagiere aus, die sich nach der Ankunft einem Coronatest unterziehen mussten. Dies war jedoch für einige Wochen ausgesetzt und wird nun wieder reaktiviert. Betroffen sind ausdrücklich auch Geimpfte. Die Behörden teilten mit, dass wieder zufällig Passagiere ausgewählt werden, die sich unmittelbar nach der Ankunft einem Coronatest unterziehen müssen. Je nach Verfügbarkeit der Infrastruktur am jeweiligen Flughafen sollen sowohl Antigen-Schnelltests als auch PCR-Tests zum Einsatz kommen. Die Entscheidung wird auch damit begründet, dass in den letzten Wochen die Anzahl der Neuinfektionen angestiegen sein soll.

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Pilatus eröffnet neues Lackierwerk in den USA

Der Flugzeugbauer Pilatus hat in den Vereinigten Staaten von Amerika ein neues Lackierwerk in Betrieb genommen. Dieses befindet sich in Broomfield (Colorado) und soll der stark gestiegenen Nachfrage im Bereich der Typen PC-24 und PC-12NGX Rechnung tragen. Pilatus hat rund 15 Millionen US-Dollar investiert und 25 Arbeitsstellen geschaffen. Das Lackierwerk befindet sich am Standort der US Tochtergesellschaft von Pilatus, welche bereits seit 26 Jahren in Broomfield im US-Bundesstaat Colorado ansässig ist. „Wir sind stolz, unsere Präsenz hier in Colorado zu verstärken und unsere Anzahl Mitarbeitenden erhöhen zu können, um der steigenden Nachfrage auf dem nord- und südamerikanischen Markt nachzukommen“, so Thomas Bosshard, CEO der Pilatus Tochtergesellschaft, der Pilatus Business Aircraft Ltd.

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Streikgefahr bei Lufthansa: Vereinigung Cockpit leitet Urabstimmung ein

Zwischen den gewerkschaftlich organisierten Lufthansa-Piloten und der Geschäftsleitung knirscht es wieder, denn die Vereinigung Cockpit bereitet laut einem internen Papier eine Urabstimmung über mögliche Streiks bei Lufthansa und Lufthansa Cargo vor. Die Verhandlungen über einen neuen Gehaltstarifvertrag gelten seit einiger Zeit als festgefahren. Von Arbeitgeberseite soll es zunächst kein neues Angebot gegeben haben. Die Vereinigung Cockpit hat die bestehende Vereinbarung zum 30. Juni 2022 gekündigt. Gefordert werden unter anderem fünf Prozent mehr Lohn und jährliche Steigerungen, die sich an der Inflation orientieren sollen. Weiters gibt es Unstimmigkeiten darüber wie viele Flugzeuge unter dem Konzerntarifvertrag betrieben werden sollen. In vormaligen Verträgen war festgehalten, dass es sich um mindestens 325 Stück handeln muss. Im Zuge der Corona-Pandemie hat Lufthansa diese Vereinbarung gekündigt und befindet sich derzeit im Aufbaue einer „günstigeren Plattform“, die umgangssprachlich auch „Cityline II“ genannt wird. Dies ist den Arbeitnehmervertretern ein Dorn im Auge. Noch hoffen die Vereinigung Cockpit und Lufthansa, dass am Verhandlungstisch ein Kompromiss gefunden werden kann. Gänzlich ausgeschlossen sind unbefristete Pilotenstreiks während der Hauptreisezeit aber nicht mehr, denn seitens der Arbeitnehmervertreter wird bereits die Urabstimmung eingeleitet.

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Nachtzüge: Alpen-Sylt-Express stellt den Fahrbetrieb ein

Der private Nachtzugbetreiber Alpen-Sylt-Express stellt mit Ende Juli 2022 sämtliche Fahrten ein. Die RDC-Tochter begründet die Entscheidung damit, dass Waggons fehlen und die stark gestiegenen Betriebskosten den Nachtzug unwirtschaftlich gemacht haben sollen. Das Unternehmen bietet ab Salzburg und der Schweiz Fahrten nach Sylt an. Man ging erst im Jahr 2020 an den Start und ist eine Tochtergesellschaft der U.S.-amerikanischen Railroad Development Corporation. „Leider müssen wir Ihnen mitteilen, dass wir uns schweren Herzens entschlossen haben, die Saison des Alpen-Sylt-Nachtexpresses früher zu beenden und alle Fahrten ab dem 29. Juli 2022 zu streichen“, teilte das Unternehmen mit. „Alle bisherigen Fahrten, auch die Fahrt am 23. Juli, finden wie geplant statt Wir hätten uns sehr gefreut, Sie diesen Sommer wieder an Bord unseres Alpen-Sylt-Nachtexpresses begrüßen zu dürfen. Leider sind wir derzeit mit Umständen konfrontiert, die es uns nicht mehr erlauben, unseren Nachtzug in der Qualität und Zuverlässigkeit anzubieten, die Sie von uns erwarten dürfen“. Der saisonale Fahrbetrieb ab Basel und Salzburg wurde erst Ende Mai 2022 reaktiviert. Die Züge wurden bislang in der Nähe von Gemünden zusammengekoppelt und verkehrten gemeinsam bis Sylt. Angeboten wurden Fahrten an den Verkehrstagen Freitag und Sonntag. Die Garnituren weisen Schlaf-, Liege- und Sitzwagen auf.

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