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Ryanair: Verdi kritisiert Frankfurt-Schließung scharf

Die deutsche Gewerkschaft Verdi kritisiert die angekündigte Schließung der von Malta Air betriebenen Ryanair-Basis Frankfurt am Main scharf. Die Arbeitnehmervertreter stellen gar den Vorwurf des mutmaßlichen Missbrauchs der Kurzarbeit in den Raum. Seit einigen Jahren werden alle deutschen Bases des irischen Lowcosters von der Tochtergesellschaft Malta Air betrieben. Im Außenauftritt kommen fast ausschließlich Flugzeuge im Design von Ryanair zum Einsatz. Lediglich ein „operated by“-Sticker neben der Fronttür sowie ein Logo auf den aufgeklebten Safety-Cards sind für Passagiere offensichtliche Hinweise darauf. Erst kürzlich verkündete Ryanair, dass die Basis Frankfurt am Main per 31. März 2022 geschlossen wird. Laut Verdi sind davon 250 in Deutschland stationierte Malta-Air-Mitarbeiter betroffen. „Wir erleben Verunsicherung und Gleichgültigkeit gegenüber den individuellen Schicksalen der Beschäftigten und Missmanagement ungeahnten Ausmaßes“, erklärt Dennis Dacke, zuständiger Gewerkschaftssekretär bei Verdi. Malta Air bietet den Betroffenen an, dass diese nach Möglichkeit zu anderen Stationen innerhalb Europas wechseln können. Verdi wirft vor, dass in diesem Zusammenhang neue Arbeitsverträge mit „versteckten Klauseln“ abgeschlossen werden sollen. „Binnen weniger Wochen sollen die Beschäftigten darüber entscheiden, ob sie ihre Zelte abbrechen und wohin sie gehen und ihr neues Leben, häufig mit Familie, beginnen“, so Dacke. Wenn die Beschäftigten diesem Druck nicht nachgeben, stünde am Ende die betriebsbedingte Kündigung zur Disposition: „Gerade dies führt dazu, dass die oftmals transnationalen Beschäftigten in sehr nachteilige individuelle Arbeitsverträge gezwungen werden“. Besonders scharf kritisiert Verdi, dass die Frankfurter Malta-Air-Mitarbeiter mangels Alternativen auf dem deutschen Arbeitsmarkt unter Druck stehen würden. „Für sie sei die Situation alternativlos, da sie nach der betriebsbedingten Kündigung kaum Chancen

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Belgrad: Air Serbia nimmt Salzburg, Hannover und Nürnberg auf

Die Fluggesellschaft Air Serbia kündigt die Aufnahme von Nonstop-Flügen von Belgrad nach Salzburg, Hannover und Nürnberg an. Diese sollen ab Anfang Juni 2022 bedient werden und ganzjährig angeboten werden. Die Mozartstadt wird der Carrier ab 7. Juni 2022 an den Verkehrstagen Dienstag, Donnerstag und Sonntag mit der serbischen Hauptstadt verbinden. Eingesetzt werden Turboprop-Flugzeuge des Typs ATR72. Im Winterflugplan 2022/23 sind derzeit zwei Umläufe pro Woche geplant. Zwischen Belgrad und Hannover will Air Serbia ab dem 3. Juni 2022 fliegen. Derzeit ist geplant, dass an den Verkehrstagen Montag, Freitag und Sonntag mit Airbus A319 geflogen werden soll. Für den Winterflugplan 2022/23 plant man derzeit zwei wöchentliche Rotationen. Nürnberg soll ab dem 6. Juni 2022 zweimal wöchentlich mit Belgrad verbunden werden. Auch auf dieser Route will der Carrier mit Jets des Typs Airbus A319 fliegen. Derzeit ist vorgesehen, dass die Verkehrstage Montag und Freitag sind. Flugplan Belgrad-Salzburg: light No. Place of departure Time of departure Destination Time of arrival Frequency Flight commencement date JU 0620 Belgrade (BEG) 7:00 Salzburg (SZG) 9:00 Tue, Sun 7 June 2022 JU 0621 Salzburg (SZG) 9:30 Belgrade (BEG) 11:20 Tue, Sun 7 June 2022 JU 0624 Belgrade (BEG) 18:00 Salzburg (SZG) 20:00 Thu 9 June 2022 JU 0625 Salzburg (SZG) 20:30 Belgrade (BEG) 22:20 Thu 9 June 2022 Flugplan Belgrad-Hannover: Flight No. Place of departure Time of departure Destination Time of arrival Frequency Flight commencement date JU 0270 Belgrade (BEG) 6:30 Hanover (HAJ) 8:30 Fri, Sun 3 June 2022 JU 0271 Hanover (HAJ) 9:15 Belgrade (BEG) 11:10

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Norwegen beseitigt Quarantänepflicht für alle Reisenden

Trotz enorm hoher Infektionszahlen lockert das Land seine Einreisebeschränkungen: Reisende müssen in Norwegen ab sofort nicht mehr in Quarantäne. Unabhängig vom Impf- oder Genesungsstatus müssen Besucher im Anschluss an die Einreise nach Norwegen nicht mehr in Quarantäne. Bislang mussten in Norwegen alle Reisenden ohne digitalen Impf- oder Genesenennachweis für bis zu zehn Tage in Quarantäne, wenn sie aus einem als rot oder dunkelrot markierten Risikogebiet eingereist sind. Diese Isolationspflicht wurde nun abgeschafft. Ungeimpfte ohne Genesenennachweis seien allerdings verpflichtet bei der Einreise weiterhin einen negativen PCR- oder Antigenschnelltest vorzulegen. Außerdem müssen alle Reisenden einen weiteren Schnelltest direkt am Grenzübergang oder innerhalb von 24 Stunden durchführen und sich vor der Einreise registrieren. Das berichtet das Reiseportal Reisevor9.

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Istanbul: Cargohalle unter Schneelast kollabiert

Die starken Schneefälle am Flughafen Istanbul haben auch erheblichen Sachschaden hinterlassen. Von einer Überwachskamera wurde zufällig der Einbruch des Dachs einer Cargo-Halle festgehalten. Diese wird von Turkish Airlines genutzt, wie das Unternehmen bestätigte. Das Dach des Gebäudes kollabierte unter der Schneelast, so dass die „weiße Pracht“ durchgebrochen ist. Auf dem Video, das in Sozialen Medien die Runde macht, ist auch zu sehen, dass sich ein Arbeiter in letzter Sekunde retten konnte. Ein Firmensprecher bestätigte, dass niemand verletzt wurde und lediglich Sachschaden entstanden ist. In welcher Höhe muss noch durch Sachverständige ermittelt werden.

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Swissport übernimmt Fluggastservices für Eurowings in Köln/Bonn

Eurowings hat Swissport damit beauftragt, am Flughafen Köln/Bonn die Check-in und Gate-Services für Passagiere sowie die Koordination der Flugzeugabfertigung der Flotte zu übernehmen. Der Schweizer Dienstleister hat in Deutschland einen Großauftrag von Eurowings an Land gezogen. Die Zusammenarbeit umfasst die Passagierabfertigung und die Koordination der Flugzeugabfertigung und beginnt schon im Sommer dieses Jahres, wie die ehemalige Swissair-Tochter am Donnerstag mitteilte. Der neue Vertrag mit der Lufthansa-Tochtergesellschaft soll spätestens im Juli 2022 in Kraft treten, heißt es. Ab dann würden rund 310 Eurowings-Flüge pro Woche beziehungsweise 16.000 Flüge pro Jahr abfertigt werden. Für den neuen Auftrag möchte Swissport rund 180 neue Mitarbeiter einstellen. „Es ist ein Privileg für Swissport, Eurowings an einem so bedeutenden Standort mit Passagierservices und Flugzeug-Turnaround-Koordination zu unterstützen“, so Philipp Frech, Regional Managing Director Deutschland und Österreich von Swissport. „Die Aufnahme von Köln/Bonn in die Liste der Flughäfen, an denen Swissport Eurowings bereits bedient, ist ein weiterer Schritt in unserem Bestreben, weltweit operative Exzellenz zu liefern, wo immer unsere Kunden tätig sind. Gleichzeitig freuen wir uns, rund 180 spannende neue Arbeitsplätze am Flughafen schaffen zu können.“

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Wegen Omikron: Southwest Airlines erwartet nun doch Quartalsverlust

Die US-Billigfluggesellschaft Southwest streicht trotz eines überraschend guten Jahresschlusses ihre Prognose für das laufende Quartal wieder zusammen. Die schnelle Ausbreitung der Omikron-Variante des Coronavirus bremse die Erholung der Ticketnachfrage aus, wie das Unternehmen mitteilt. Southwest Airlines kappt nun das Flugangebot für das erste Jahresviertel und rechnet mit roten Zahlen – wie schon die größten Konkurrenten. Wegen der Omikron-Variante und schlechten Wetters rechnet das Management für Januar und Februar mit Verlusten. Zwar werde das Geschäft im März voraussichtlich wieder Gewinne abwerfen, doch das reiche nicht für schwarze Zahlen im gesamten Quartal, erklärte Bob Jordan, der zum 1. Februar zum neuen Southwest-Chef aufsteigt. Die restlichen Quartale und das Gesamtjahr 2022 sollen für die Airline aber profitabel sein. Noch im Dezember hatte das Management auch für den Jahresauftakt ein positives Ergebnis vorhergesagt. Dafür standen zuletzt die Zeichen noch gut. Im vierten Quartal 2021 erzielte Southwest zum ersten Mal seit Beginn der Corona-Pandemie auch durch staatliche Hilfszahlungen einen Gewinn. Mit 85 Millionen US-Dollar lag das um solche Posten bereinigte Ergebnis zudem über den Erwartungen der Analysten. Insgesamt verbuchte das Unternehmen 2021 einen Gewinn von 977 Millionen Dollar. Ohne die Staatshilfen von 2,7 Milliarden Dollar für Gehaltszahlungen hätte hier aber ein hoher Verlust gestanden.

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Kein Interesse: Geplante Linienverbindung Sofia-Skopje vor dem Aus

Nach mehreren Wochen voller Gespräche und Verhandlungen hat keine Fluggesellschaft Interesse an der Aufnahme von Flügen zwischen Sofia und Skopje bekundet. Damit droht der Plan des bulgarischen Verkehrsministeriums zu scheitern. Vor wenigen Wochen waren die beteiligten Parteien noch optimistisch gestimmt. Die Aufnahme einer Linienverbindung zwischen den beiden Hauptstädten schien nur Formsache. Heißester Kandidat für den Vertragsschluss war damals Wizz Air. Doch mittlerweile verdichten sich die Anzeichen, dass es zu gar keiner Linienflugverbindung kommen wird – trotz der intensiven Bemühungen des bulgarischen Ministeriums, Flüge zwischen den beiden Hauptstädten bis zum Beginn der Sommerflugplans aufzunehmen. So wurden zwar Gespräche mit mehreren potenziellen Fluggesellschaften geführt. In den Medien kursierte sogar schon das Gerücht, dass die bulgarische Airline Gullivair schon an der Einführung der Flüge arbeitet. Doch auch dies wurde inzwischen vom CEO des Carrier dementiert. Somit steht die geplante Linienverbindung endgültig vor dem Aus.

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Alafco übergibt heuer vier A350-900 an ITA Airways

Die Fluggesellschaft ITA Airways will im Sommer 2022 den Maschinentyp Airbus A350 zum Einsatz bringen. Es handelt sich um Leasingflugzeuge, die sich der Carrier vor einigen Wochen sichern konnte. Das in Kuwait ansässige Unternehmen Alafco teilte mit, dass man vier Airbus A350-900 bei ITA Airways unterbringen konnte. Laut dem Leasinggeber sollen die Langstreckenjets in den Quartalen zwei und drei an die italienische Fluggesellschaft übergeben werden. ITA Airways sicherte sich im Herbst 2022 insgesamt zwölf Maschinen dieses Typs über Lessoren. Weiters hat man direkt bei Airbus zehn A330-900 bestellt. Diese Langstreckenflugzeuge sollen das von Alitalia übernommene Fluggerät schrittweise ersetzen.

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Aida flottet Aidamira wieder aus

Die deutsche Reederei wird das Schiff Aidamira verkaufen. Die offizielle Ausflottung soll im März 2022 vollzogen werden. Es handelt sich um das älteste Kreuzfahrtschiff dieses Anbieters, jedoch war es nicht sonderlich lange im Einsatz. Laut einem Bericht von Shippingitaly.it wurde bei der Hafenbehörde Genua ein Antrag eingereicht, der zur Ummeldung des Schiffs von Italien in ein nicht näher bezeichnetes Nicht-EU-Land führen soll. Als Käufer wird die Ambassador Cruise Line kolportiert. Das Schiff lag bis inklusive 5. Januar 2022 vor Teneriffa vor Anker und brach dann ins kroatische Pula zu Wartungsarbeiten auf. Dort werden in einer Werft Wartungsarbeiten vorgenommen. Bei Aida war die Mira nur etwa drei Monate im kommerziellen Dienst. Man übernahm dieses Schiff rund drei Monate vor dem Beginn der Corona-Pandemie von der Konzernmutter Costa, wo es lange als Costa Neoriviera im Einsatz war.

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Eurowings Deutschland und Verdi einigen sich auf Tarifvertrag

Die Gewerkschaft Verdi und die Geschäftsleitung der Lufthansa-Tochter Eurowings haben sich auf einen neuen Tarifvertrag für das Kabinenpersonal geeinigt. Dieser sieht unter anderem vor, dass die Gehälter der Flugbegleiter künftig an die Teuerungsraten gekoppelt sind. Vereinfacht gesagt bedeutet das, dass die Bezüge im Ausmaß der jährlichen Inflationsrate steigen werden. Vorgesehen sind zwei Gehaltsstufen, jedoch wird es erst ab dem 1. Jänner 2023 zu tatsächlichen Auswirkungen kommen. Ab diesem Zeitpunkt ist dann vorgesehen, dass die Gehälter um die vom Statistischen Bundesamt festgelegte Teuerungsrate angehoben werden sollen. Die zweite Stufe sollen die Flugbegleiter am 1. Dezember 2023, also kurz vor dem Ende der Vereinbarung, bekommen. Im Herbst 2021 schien es so als wären die Vorstellungen der Arbeitnehmervertreter und der Eurowings-Geschäftsleitung fast unüberwindbar auseinander. Es gab kleinere Protestmaßnahmen. Letztlich einigte man sich auf dem Verhandlungsweg auf einen Kompromiss, der offensichtlich von beiden Seiten getragen wird. Teil der Tarifvereinbarung ist auch, dass die Flugbegleiter höhere Zulagen für Nacht- und Mehrarbeit bekommen sollen. Laut Gewerkschaft Verdi werden diese um rund 75 Prozent angehoben. Auch soll das Kabinenpersonal im März 2022 eine einmalige „Corona-Prämie“ in der Höhe von 400 Euro ausbezahlt bekommen. Quartalsweise soll das Kabinenpersonal Boni bekommen, die an die Gesamtproduktivität gekoppelt sind. Der neue Tarifvertrag gilt ausdrücklich nur für Eurowings Deutschland. Die österreichische Tochtergesellschaft Eurowings Europe hat für die österreichischen Standorte einen eigenen Tarifvertrag. Dieser gilt aber nicht für die Bases Palma de Mallorca, Pristina, Stockholm-Arlanda und Prag. Hier kommen Dienstverträge, die auf dem jeweiligen lokalen Recht basieren, zur Anwendung.

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