secondnews

Weitere Artikel aus der Rubrik

secondnews

Smartlynx Malta übernimmt Ex-Air-Asia-A330

Bei Smartlynx Malta ist ein von Air Asia übernommener Airbus A330-343 eingetroffen. Dieser trägt weiterhin die Grundlackierung des vormaligen Operators. Das Langstreckenflugzeug wurde auf 9H-SMI registriert und wurde am Montag von Birmingham nach Luqa (Malta) überstellt. Der Smartlynx-Konzern bündelt bei der maltesischen Tochter die Cargo-Aktivitäten. Beispielsweise betreibt man im Auftrag von DHL den Maschinentyp Airbus A321F. Im Vorjahr hat man auch den ersten Widebody eingeflottet. Derzeit ist noch offen, ob Smartlynx Malta die 9H-SMI umlackieren wird oder lediglich Sticker auf der rot-weißen Air-Asia-Grundlackierung anbringen wird. Im Cargobereich ist es nicht gerade selten, dass auf teure Farbenkleider verzichtet wird.

weiterlesen »

O’Brien: Ryanair will mit Lauda in Zagreb weiter wachsen

Die Ryanair Group will im Sommerflugplan 2022 alle 27 Strecken, die man am Zagreb anbietet, bedienen. Derzeit pausieren aufgrund der Omikron-Variante rund zwölf Strecken. Schrittweise nahm man im Vorjahr 24 Ziele auf. In Kürze sollen drei dazu kommen. In der kroatischen Hauptstadt unterhält die maltesische Tochtergesellschaft Lauda Europe eine Airbus-A320-Basis. Geschäftsführer David O’Brien betonte im Zuge eines Medienevents, dass man im Sommer 2022 insgesamt 27 Strecken ab Zagreb bedienen wird. Neu sind Flüge nach Korfu, Lwiw und Bratislava. „Wir freuen uns unseren größten Sommerflugplan aller Zeiten in Zagreb bekannt zu geben. Ryanair wird pro Woche mehr als 70 Flüge zu 27 Destinationen anbieten. Dies verleiht dem Incoming-Tourismus den dringend benötigten Schub. Das Netzwerk bietet eine großartige Auswahl an Freizeit- und Geschäftsreisezielen. Ryanair investiert in Kroatien um der Tourismusbranche zu helfen, sich von der Coronavirus-Pandemie zu erholen und die Beziehungen zum Rest Europas zu stärken. Ryanair wächst weiter und der Flugverkehr wird schon bald auf das Vorkrisenniveau zurückkehren“, so Lauda-Europe-Chef David O’Brien. In Richtung des Mitbewerbers Croatia Airlines sparte der Manager nicht mit Kritik: „Regierungen auf der ganzen Welt subventionieren ihre nationalen Fluggesellschaften und ich muss zugeben, dass uns die Art und Weise nicht gefällt wie die kroatische Regierung Croatia Airlines buchstäblich Geld übergibt ohne zu wissen was dies Kroatien und seinen Bürgern bringen wird. Wir sind jedoch nicht hier, um Croatia Airlines anzugreifen, obwohl wir ihnen als gute Ausrede dafür dienen, warum sie Geld verlieren“. Hinsichtlich der Größe der Basis ist man noch nicht am Ende der Fahnenstange. Derzeit hat

weiterlesen »

Sixt rechnet mit steigenden Preisen für Mietautos

Deutschlands größter Autovermieter, Sixt, geht davon aus, dass die Preise für Mietautos auch dieses Jahr weiter steigen werden. Im Vorjahr profitierte man von der besonders hohen Nachfrage, die letztlich dazu führte, dass man alle Rekorde brechen konnte. Im Gespräch mit dem Handelsblatt erklärt Vorstandsmitglied Alexander Sixt unter anderem: „Für alle Marktsegmente gehen wir 2022 von einem gleichen oder steigenden Marktvolumen aus, aber mit deutlich weniger Fahrzeugen und mit folglich auch tendenziell steigenden Preisen. Das gilt aber auch für andere Bereiche der Reisebranche“. Eine Hauptursache dafür ist laut Sixt, dass die Verfügbarkeit neuer Kraftfahrzeuge derzeit kompliziert ist. Die Nachfrage soll über dem Angebot liegen. Beispielsweise konnte man im Vorjahr um 27 Prozent weniger Autos zulassen als noch vor einem Jahr. Gegenüber dem Handelsblatt betonte der Manager, dass man dennoch die Flotte um etwa fünf Prozent ausbauen konnte. Aber: Wenn wir mehr Autos hätten, könnten wir deutlich mehr Geschäft machen“.

weiterlesen »

Urteil: Behördlich angeordnete Quarantäne ist kein Reisemangel

Das Amtsgericht München hatte sich mit der Frage, ob eine behördlich angeordnete Hotelquarantäne einen Reisemangel im Sinne des Pauschalreiserechts darstellt. Nein, entschieden die Richter und wiesen die Klage eines Paars ab. Diese hatten im Jänner 2020, also vor dem Beginn der Corona-Pandemie in Europa, eine Pauschalreise nach Zypern gebucht. Diese traten sie am 8. März 2020 an, jedoch nahmen dann nach und nach die Ereignisse ihren Lauf. Zwei Tage nach der Landung gab es die erste Hiobsbotschaft, denn eine Person, die sich in der Gruppe des Tour Operators befunden hat, erkrankte an Corona. Daraufhin wurden alle bis zum 24. März 2020 unter Quarantäne gestellt. Der Reiseveranstalter soll für die Verpflegungskosten aufgekommen sein und habe zusätzlich auch die Kosten für zwei weitere Übernachtungen, die aufgrund der behördlichen Quarantäneanordnung notwendig wurden, übernommen haben. Das war den Urlaubern aber nicht genug, denn sie forderten gerichtlich die Rückzahlung des kompletten Reisepreises ein. Das Amtsgericht München wies die Klage zurück und begründete dies unter anderem damit, dass die behördliche angeordnete Quarantäne außerhalb des Einflussbereichs des Tour Operators gelegen hat. Es handle sich um ein Risiko, das persönlich den Reisenden anzulasten ist und sie auch jederzeit im Alltag in Deutschland vergleichbar hätte treffen können. Eine behördliche Quarantäneanordnung stellt laut Amtsgericht München keinen Reisemangel dar.

weiterlesen »

Polen verpasst „LOT-Klon“ neuen Namen: Lotair

Vor einiger Zeit wurde seitens der LOT-Mutter PGL eine „Kopie“ des bestehenden Carriers gegründet. Dieser war bis zuletzt als „LOT Polish Airlines“ bekannt. Nun wurde der Firmenname in „LOTAIR Spółka Akcyjna joint-stock company” geändert. Bislang halten sich PGL und die Regierung zum Sinn und Zweck der neuen Fluggesellschaft bedeckt. Es wurde in der Vergangenheit angedeutet, dass mit dieser Bases außerhalb Polens errichtet werden könnten. Besonders die Corona-Pandemie führte dazu, dass es um das Projekt wieder ruhig wurde. Das Portal CH-Aviation.com berichtet unter Berufung auf Dokumente aus dem polnischen Firmenbuch, dass sich die nunmehrige Lotair weiterhin im vollständigen Eigentum der Staatsholding PGL befindet. Geschäftsführer ist Maciej Wilk, der bei LOT als Chief Operating Officer fungiert.

weiterlesen »

Dezember: Passagiernachfrage an deutschen Flughäfen weiter rückläufig

Im Monat Dezember 2021 ist die Nachfrage der Passagiere an den deutschen Flughäfen weiter rückläufig. Gegenüber dem Vorkrisenniveau fehlen mit -53,4 Prozent mehr als die Hälfte der Reisenden aus 2019. Insgesamt 7.926.629 Fluggäste nutzten die deutschen Flughäfen – im Vergleich zum Dezember 2020 liegen die Aufkommenszahlen auf einem deutlich höheren Niveau (+283,6 Prozent). Die Zahl der gewerblichen Flugbewegungen liegt mit 108.873 Starts und Landungen bei +113,9 Prozent über dem Vorjahr, aber gegenüber 2019 mit -32,4 Prozent noch deutlich unter dem Normalniveau. Der innerdeutsche Verkehr fällt auf unter eine Million – mit 995.427 Passagieren (+193,4 Prozent gegenüber 2020) liegt die Nachfrage im Vergleich zum Vorkrisenjahr (2019) bei nur noch 29,8 Prozent. Im Europa-Verkehr kommt es gegenüber 2020 zu einer Vervierfachung des Aufkommens. Die 5,28 Millionen Passagiere bedeuten ein Plus von +306,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Im Vergleich zum Vorkrisenniveau von 2019 entspricht dies etwas mehr als der Hälfte der normalen Nachfrage (52,2 Prozent). Die Interkont-Nachfrage wächst um +291 Prozent auf 1,63 Millionen Passagiere. Im Vergleich zum Dezember 2019 ist dies nicht einmal die Hälfte (47,8 Prozent). „Zum Ende des Jahres entwickelt sich die Luftverkehrsnachfrage weiter negativ. Zwar kommt es über Weihnachten und den Jahreswechsel nochmal zu einer kleinen Erholung, aber gegenüber den beiden vorangegangenen Monaten fällt das Passagieraufkommen insgesamt ab. Die Omikronwelle und sich wieder verschärfende Reisebeschränkungen verhindern Reiseanlässe. So kann sich keine Luftverkehrsnachfrage entwickeln und die Flieger bleiben leer. Dennoch bricht das Verkehrsniveau nicht so stark wie im Dezember 2020 ein“, resümiert der Flughafenverband ADV in seiner Monatsstatistik. Die Luftfrachtnachfrage ist

weiterlesen »

Eurowings sucht 200 Piloten und 550 Flugbegleiter

Die Lufthansa-Tochter Eurowings rechnet im Sommer 2022 mit einer starken Nachfrage. Man wird rund 140 Ziele anbieten und hat damit eigenen Angaben nach so viele Destinationen im Programm wie noch nie. Jener Airport, an dem die Maschinen von Eurowings und der Konzernschwester Eurowings Europe am Häufigsten anzutreffen sein werden, ist Palma de Mallorca. In der Hauptsaison will man von 20 Flughäfen aus bis zu 380 Mal pro Woche auf die Balearen-Insel fliegen. Der Carrier geht von steigendem Personalbedarf aus und will daher wieder Mitarbeiter einstellen. Gesucht werden rund 200 Piloten und 550 Flugbegleiter. Am Boden sollen die Bereiche Technik in Köln und Düsseldorf, Vertrieb und Kundenservice aufgestockt werden. Die fliegerischen Stellen verteilen sich auf die Flugbetriebe Eurowings (Deutschland) und Eurowings Europe. An den Unternehmensstandorten Köln und Düsseldorf werden in diesem Jahr zehn Interessierte eine Ausbildung oder ein duales Studium bei Eurowings beginnen. In Kooperation mit dem Wartungs- und Instandhaltungs-Unternehmen Nayak-LM Germany GmbH startet bei Eurowings Technik in Düsseldorf erstmalig die Ausbildung von Fluggerätmechaniker:innen mit der Fachrichtung Instandhaltung. Zudem ist die Ausbildung für Industriekaufleute erstmals auch im technischen Betrieb der Airline möglich. Gleichzeitig erweitert Eurowings das Angebot des dualen Studiums: Neben dem etablierten Studiengang der Wirtschaftsinformatik bietet die Airline erstmals auch duale Studienplätze für Aviation Management und Angewandte Informatik an.

weiterlesen »

Green Airlines hatte Flüge bei den Airports nicht angemeldet

Der Ticketverkäufer Green Airlines verschiebt sein für den 14. Feber 2022 angekündigtes Debut in Weeze, München, Berlin und Karlsruhe/Baden-Baden. Das Unternehmen bzw. dessen nicht näher bezeichneter Operating Carrier hatte die Flüge bis 31. Jänner 2022 ohnehin nicht offiziell an den Flughäfen angemeldet. In einer Medienmitteilung schreibt der Ticketverkäufer, dass man sich aufgrund der Omikron-Corona-Variante dazu entschlossen habe die Charterflüge ab Weeze erst per 28. März 2022 aufzunehmen. Für Karlsruhe/Baden-Baden-Berlin gibt es noch keinen neuen Termin. Diese Strecke wurde am Montagnachmittag aus dem Verkauf genommen. Interessanterweise erfolgte die Pressemitteilung, dass man den „Winterflugplan“ vorerst absagt, unmittelbar nach von Aviation.Direct getätigten Medienanfragen an die Flughäfen Karlsruhe/Baden-Baden, München, Berlin und Weeze sowie in Green Airlines selbst. Die slotregulierten Airports Berlin und München bestätigten übereinstimmend, dass man bis dato keine offizielle Anmeldung seitens eines Operating Carriers erhalten habe. „Im aktuellen Flugplan sind keine Flüge von München nach Weeze koordiniert“, so Ingo Anspach, Leiter der Pressestelle des Flughafens München. Fast wortgleich äußerte sich auch eine Sprecherin der Flughafen Berlin-Brandenburg GmbH. „Bis heute haben wir keine Anmeldung von Green Airlines bzw. deren Operating Carrier erhalten“. In Weeze sieht man die Sache anders: „Green Airlines hat uns mitgeteilt, dass sie die Flüge ab Weeze nach Berlin, München und Sylt anbieten wollen. Die Bedienung dieser Ziele soll nach heutiger Information der Green Airlines am 28.3. mit Beginn des Sommerflugplans aufgenommen werden. Inwieweit die Flüge an den Zielflughäfen angemeldet oder koordiniert sind, entzieht sich unserer Kenntnis. An unserem Flughafen sind die Flüge nach den Informationen der Airline entsprechend eingeplant“,

weiterlesen »

Quartalszahlen: Ryanair flog 96 Millionen Euro Verlust ein

Der irische Billigflugkonzern Ryanair verzeichnete im dritten Quartal des laufenden Geschäftsjahres einen Verlust in der Höhe von 96 Millionen Euro. Der Umsatz lag bei rund 1,5 Milliarden Euro. Damit konnte sich die Firmengruppe im direkten Vergleich mit der Vorperiode verbessern. Das dritte Quartal des Geschäftsjahres von Ryanair endete am 31. Dezember 2021. Man hatte in den drei Monaten rund 31,1 Millionen Passagiere und konnte das Aufkommen gegenüber 2020 vervierfachen. Allerdings war der Reiseverkehr im Schlussquartal des Jahres 2020 aufgrund von Lockdowns und sonstiger Restriktionen stark eingeschränkt. Konzernchef Michael O’Leary geht davon aus, dass Ryanair das laufende Geschäftsjahr, das Ende März 2022 enden wird, mit einem Verlust in der Höhe von 250 bis 450 Millionen Euro abschließen wird. Besonders die verhaltene Nachfrage wegen der Omikron-Variante hat sich negativ auf die Finanzzahlen ausgewirkt, denn im Dezember 2021 rechnete Ryanair noch mit einem Fehlbetrag in der Höhe von 100 bis 200 Millionen Euro. Im Sommer 2022 will der Billigflieger die Kapazität deutlich ausbauen. Laut Michael O’Leary wird diese um 14 Prozent über dem Angebot, das man im Vergleichszeitraum des Jahres 2019 hatte. Den Absatz will er mit vergünstigten Tickets, die insbesondere im laufenden Quartal angeboten werden sollen, pushen.

weiterlesen »

Impfpflicht: Swiss kündigt erste ungeimpfte Flugbegleiter

Die Lufthansa-Tochter Swiss macht nun mit der angekündigten Impfpflicht für das fliegende Personal scharf, denn erste ungeimpfte Beschäftigte haben bereits ihre Kündigungen ausgesprochen bekommen. Zuletzt hatte der Carrier mit Personalmangel bei den Flugbegleitern zu kämpfen und auch Beschäftigten, die man im Zuge der Corona-Pandemie gekündigt hatte, das Angebot zur Wiedereinstellung gemacht. Bei der Durchsetzung der firmeninternen Impfpflicht zeigt man sich hart. Gegenüber „20 Minuten“ bestätigte ein Swiss-Sprecher, dass in der vergangenen Woche die ersten Flugbegleiter ihre Kündigungen per Ende April 2022 ausgesprochen bekommen haben. Hintergrund ist, dass diese die Deadline zur Vorlage der Impfnachweise nicht eingehalten haben sollen. Sowohl bei den Piloten als auch beim Kabinenpersonal sollen laut Swiss nur wenige die Covid-Impfungen verweigert haben.

weiterlesen »