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Geimpfte: England schafft Testpflicht bei Einreise ab

Der britische Premierminister Boris Johnson kündigte am Montag an, dass die derzeit für die Einreise verpflichtenden Corona-Tests für Geimpfte komplett abgeschafft werden sollen. Momentan müssen auch diese spätestens am zweiten Tag nach der Einreise auf eigene Kosten eine Testung durchführen lassen. Vorerst wird die Einreiseerleichterung nur für den Landesteil England gelten, jedoch schließen sich Schottland, Wales und Nordirland in der Regel an. Die überwiegende Mehrheit der Passagiere reist über die Flughäfen Londons ins Vereinigte Königreich ein. Die Änderung soll zum 11. Februar 2022 in Kraft treten. Naturgemäß reagierte die Luftfahrt- und Reisebranche positiv auf die bevorstehende Abschaffung der Testpflicht. Beispielsweise sagte Easyjet-Chef Johan Lundgren: „Wir begrüßen diese Nachricht, da wir wissen, dass Millionen unserer Kunden ebenfalls erfreut sein werden, die Rückkehr des uneingeschränkten Reisens in Großbritannien zu sehen. Wir blicken nun auf einen unserer Meinung nach starken Sommer. Wir glauben, dass das Testen für Reisen nun endgültig der Vergangenheit angehören sollte. Es ist klar, dass Reisebeschränkungen die Verbreitung von Omicron in Großbritannien nicht wesentlich verlangsamt haben, und daher ist es wichtig, dass es keine reflexartigen Reaktionen auf zukünftige Varianten mehr gibt“.

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Deutschland deklariert 60 weitere Staaten als „Hochrisikogebiete“

Die Bundesrepublik Deutschland betrachtet weitere 19 Staaten als so genannte Hochrisikogebiete. Damit rückt man immer näher an die vormalige „weltweite Reisewarnung“ heran, denn nur wenige Länder sind nicht mit diesem Makel belegt. Beachtlich ist abermals, dass die Sieben-Tagesinzidenzen in einigen neuen „Hochrisikogebieten“ deutlich unter jenen der Bundesrepublik liegen. Beispiele hierfür sind unter anderem Indien, Ecuador, Marokko, Tunesien und Japan. Die inflationäre Aussprache von Reisewarnungen führt bei Pauschalreisen mittlerweile zunehmend dazu, dass Tour Operator die vormals üblichen kostenfreien Stornierungen verweigert. Neu auf die deutsche Hochrisikoliste geschafft haben es: Algerien Bhutan Brasilien Chile Ecuador Indien Japan Kasachstan Kosovo Malediven Marokko Moldau, Republik Mongolei Nepal Paraguay Rumänien Saudi-Arabien Tunesien Usbekistan

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Bamboo Airways kündigt Hanoi-Frankfurt offiziell an

Die vietnamesische Fluggesellschaft Bamboo Airways hat ihre schon seit längerer Zeit geplanten Europa-Flüge offiziell angekündigt. Ab 25. Februar 2022 will man zweimal wöchentlich mit Boeing 787-9 von Hanoi nach Frankfurt am Main fliegen. Nach London-Heathrow soll es ab dem 22. März 2022 gehen. In die britische Hauptstadt sind ebenfalls zwei wöchentliche Rotationen geplant. Weitere Neuaufnahmen: Melbourne (2/7) ab Ho-Chi-Minh-Stadt, das am 19. Februar 2022 erstmals geflogen werden soll sowie Tokio-Narita ab dem 25. Januar 2022. „Beginnend mit einer Route, die Vietnam mit Deutschlands größtem Flughafen Frankfurt verbindet, erwarten wir, unser Flugnetz schnell auf viele Wirtschaftszentren Deutschlands auszudehnen und Möglichkeiten zu bieten, neue internationale Ziele zu erreichen und zu erleben“, so Bamboo-Chef Dang Tat Thang. Auf der Frankfurt-Strecke wird man in den Wettbewerb mit Vietnam Airlines treten. Dieser Carrier plant die derzeit pausierende Route per 27. Januar 2022 zu reaktivieren. Ab 8. Februar 2022 soll diese einmal wöchentlich nach dem Muster Hanoi-Frankfurt-London Heathrow-Hanoi bedient werden. Weiters will Vietnam Airlines den zweiten Umlauf als Hanoi-Frankfurt-Paris CDG-Hanoi durchführen. Bamboo Airways plant ab Ho-Chi-Minh-Stadt nach München zu fliegen. Für diese Route gibt es noch keinen konkreten Starttermin. Auch in Richtung Frankfurt am Main will man ab dieser vietnamesischen Stadt fliegen. Vor einigen Wochen stellte man vage die schrittweise Aufnahme ab dem 16. Januar 2022 in Aussicht, jedoch hatte man die notwendigen Genehmigungen noch nicht in der Tasche. Nun beginnt man im Februar 2022 mit Hanoi-Frankfurt. Melbourne war für April 2022 angekündigt, wird jedoch nun früher aufgenommen. In Deutschland wird Bamboo Airways von Aviareps vertreten.

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ITA Airways will Marke Alitalia reaktivieren

So richtig hat man es nicht glauben können: ITA Airways sicherte sich für 90 Millionen Euro in einer Nacht- und Nebelaktion die Markenrechte für Alitalia und das nur damit niemand anderer das Brand bekommt? Das könnte sich schon bald ändern, denn Alfredo Altavilla will die Marke wiederbleben. Die Tageszeitung Corriere della Serra berichtet unter Berufung auf eine Anhörung der parlamentarischen Verkehrskommission, dass ITA Airways plant in Kürze – zumindest teilweise – als Alitalia abzuheben. Eine große Änderung wäre das gar nicht, denn die überwiegende Mehrheit der Maschinen trägt noch immer die Livery des Vorgängers und fast alle Mitarbeiter haben noch keine neuen Uniformen bekommen. Unklar ist noch was genau gemacht wird. Es wurde in Aussicht gestellt, dass nur ein Teil des Angebots als Alitalia vermarktet wird. Dabei wurden die Inlands- und Kurzstreckenflüge genannt. Gleichzeitig wird aber ausgeschlossen, dass die Traditionsmarke als eine Art Billigflieger genutzt werden soll. Am 31. Jänner 2022 sollen entsprechende Beschlüsse im Verwaltungsrat gefasst werden. Es ist nicht auszuschließen, dass am Ende dieses Prozesses steht, dass ITA Airways im Außenauftritt sich wieder als Alitalia präsentieren könnte. Eine Zwei-Marken-Strategie würde angesichts der überschaubaren Größe überhaupt keinen Sinn machen. Indes berichten lokale Medien, dass Lufthansa kurz vor dem Einstieg stehen soll und bis zu 40 Prozent des Aktienkapitals übernehmen könnte.

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Aida und Costa brechen weitere Kreuzfahrten ab

Die Reedereien Costa und Aida müssen weitere Kreuzfahrten absagen. Beim zuerst genannten Unternehmen ist die Ausfahrt der Costa Firenze betroffen. Auch Phoenix Reisen ändert eine Kreuzfahrt und schickt die Amadea nach Europa. Bei Aida sind die so genannten Orientfahrten betroffen. Diese sollten mit der Aida Bella durchgeführt werden. Im Jänner 2022 werden mit dieser keine Ausfahrten mehr durchgeführt. Derzeit ist geplant, dass dieses Schiff am 5. Feber 2022 wieder in See stechen soll. Die Fahrten mit der Aida Luna wurden bereits abgesagt. Die Costa Firenze bricht die aktuelle Ausfahrt ab und wird bis voraussichtlich 4. Feber 2022 nicht mehr in See stechen. Der Tour Operator Phoenix Reisen entschied, dass die Karibik-Ausfahrt der Amadea abgebrochen wird. Das Schiff nahm dann Kurs auf Las Palmas, wo positiv getestete Personen ausgeschifft wurden.

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Sechs Flüge in der Woche: Münchner Airport bekommt erste regelmäßige Frachtverbindung nach Peking

Der Münchner Flughafen bekommt eine neue Frachtverbindung nach Peking. Heute landete eine Boeing 777 der Fluggesellschaft Air China an Bayerns Luftverkehrsdrehkreuz. Von nun an verbindet die Airline München und Peking sechs Mal in der Woche und wird unter anderem Material für die Automobilindustrie transportieren. Der neue Frachtdienst ist die erste regelmäßige Cargoverbindung, die von München aus nonstop in die chinesische Hauptstadt geführt wird.

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Malta MedAir fliegt in Libyen für Medsky Airways

Die staatliche Fluggesellschaft Malta MedAir konnte einen Flugauftrag aus Libyen an Land ziehen. Der Carrier wird mit dem Airbus A320, der die Registrierung 9H-MSA trägt, im Auftrag des Startups Medsky Airways fliegen. Der Newcomer will noch im Laufe dieses Jahres starten. Das erste Flugzeug wurde im irischen Shannon in die Farben von Medsky Airways lackiert. Die 9H-MSA soll von Libyen aus auf zahlreichen Strecken eingesetzt werden. Der operative Betrieb dieser Maschine wird im Rahmen eines Chartervertrags durch Malta MedAir erfolgen.

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Venezuela: Emtrasur Cargo hat Ex-Mahan-Air B747 übernommen

Die neue venezolanische Fluggesellschaft Emtrasur Cargo hat mit der YV3531 das erste Flugzeug übernommen. Es handelt sich um eine Boeing 747-3B3M, die vormals bei Mahan Air als EP-MND im Einsatz war. Das Flugzeug trägt die Seriennummer 23413 und wurde im Jahr 1986 an die französische Union de Transports Aériens ausgeliefert. Bis August 2006 war diese Maschine bei Air France im Einsatz, ehe sie im September 2007 im Iran in Dienst gestellt wurde. Hintergrund der Neugründung in Venezuela ist unter anderem, dass die Vereinigten Staaten von Amerika Sanktionen über Conviasa verhängt haben. Daher wurde ein neuer Carrier gegründet, der vorwiegend Strecken in Richtung China, Russland und Iran betreiben soll.

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Air Belgium wächst mit Investor aus China

Die chinesische Hongyuan Group baut ihr Investment bei der Fluggesellschaft Air Belgium weiter aus. Die Anschaffung der Cargo-Maschinen des Typs Boeing 747-8F folgt nicht zuletzt aufgrund finanzieller Unterstützung aus China. Eine erste Boeing 747 trägt den Schriftzug „Hongyuan Group“ auf dem Rumpf. Auf dem Leitwerk befindet sich das Logo von Air Belgium. Laut Mitteilung will das chinesische Unternehmen die Beteiligung auf bis zu 49 Prozent aufstocken. Die Mehrheit soll weiterhin in den Händen der bisherigen belgischen Gesellschafter verbleiben. Hongyuan will auf dem Flughafen Brüssel weiter wachsen und diesen Airport als Gateway für Europa nutzen. Derzeit hat man ein 8.000 Quadratmeter großes Lager, das erweitert werden soll. Auch unterhält man in Liege eine vergleichbare Liegenschaft. Die ersten beiden Boeing 747-8F stammen aus Beständen von Air Saudia und werden von Aircraft Finance Germany geleast. Es handelt sich um die Maschinen mit den ehemaligen Registrierungen HZ-AI3 und HZ-AI4. Die erste B747F wurde bereits als OO-ABI auf Air Belgium eingetragen.

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AUA-Flugbegleiterin geht gegen Speicherung von 2G-Daten vor

Gegen die für den 1. März 2022 angekündigte 2G-Pflicht für das fliegende Personal von Austrian Airlines formiert sich Widerstand. Eine Flugbegleiterin, die eigenen Angaben nach genesen ist, brachte anwaltlich vertreten eine Beschwerde bei der Datenschutzbehörde ein. Innerhalb von Austrian Airlines sollen sich beim Kabinenpersonal rund 250 Personen gegen die geplante 2G-Pflicht einsetzen. Kürzlich wurde bekannt, dass der Carrier Personen, die bis zum 1. März 2022 diesen Nachweis nicht erbringen, kein Gehalt mehr bezahlen will. Aufgrund der gesetzlichen Lage in Österreich, die für den Status „Genesen“ ein Ablaufdatum vorsieht, es sei denn man frischt diesen mittels Impfung auf, kann von einer defacto-Impfpflicht für das fliegende Personal gesprochen werden. Der Nationalrat hat zwischenzeitlich eine solche für die gesamte Bevölkerung beschlossen. Laut einem Bericht der Tageszeitung „Kurier“ geht es der Initiatorin aber nicht um pro oder contra Impfpflicht, sondern um die Verarbeitung der Gesundheitsdaten des fliegenden Personals. Diese sind im Sinne der Datenschutzgrundverordnung sensibel, weshalb besonders strenge Vorschriften gelten. Die Abrufbarkeit in den EDV-Systemen von Austrian Airlines ist offensichtlich etwa 250 fliegenden Mitarbeitern ein Dorn im Auge. Rechtsanwalt Wolfang Schweinhammer erklärte gegenüber dem Kurier: „Ich habe für eine genesene Flugbegleiterin bei der Datenschutzbehörde eine umfangreiche Beschwerde wegen Verletzung des Grundrechts auf Geheimhaltung der medizinischen Daten eingebracht, weil die AUA dazu übergegangen ist, die 2-G-Nachweise einzufordern und diese Daten dauerhaft zu verarbeiten. Die Speicherung dieser Daten ist gesetzlich nicht gedeckt“. Die Fluggesellschaft Austrian Airlines benötigt aufgrund der DSGVO für die Verarbeitung die Zustimmung der Beschäftigten. Diese muss aus gesetzlichen Gründen einzeln eingeholt werden und

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