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Ex-Germania-Chef Balke klagt Insolvenzverwalter

Vor rund drei Jahren ging die traditionsreiche Fluggesellschaft Germania pleite. Nun liefern sich zwei Rechtsanwälte, namentlich Ex-Germania-Chef Karsten Balke und Insolvenzverwalter Rüdiger Wienberg, einen Rechtsstreit. Laut einem Bericht der Frankfurter Allgemeine Zeitung wird am Mittwoch vor dem Landgericht Berlin in Sachen einer von Balke eingebrachten Klage verhandelt. Dieser hat eine Einstweilige Verfügung beantragt, die nachträgliche Korrekturen der Germania-Bücher verhindern soll. Dem Medienbericht nach sollen auch zwei weitere ehemalige Germania-Geschäftsführer einen Eilantrag bei Gericht gestellt haben. Die FAZ zitiert Balke dahingehend, dass seiner Ansicht nach der Insolvenzverwalter die Finanzen vor der Insolvenzanmeldung dramatischer verändern will als es wirklich war. Auch kritisiert er, dass er weiterhin als Geschäftsführer eingetragen ist, jedoch ihm die Einsicht verweigert. Der Masseverwalter weist die Vorwürfe zurück.

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Flughafen Istanbul im Schnee versunken

Dass der Flughafen Istanbul wegen extrem starkem Schneefall geschlossen werden muss, kommt in der Tat nicht oft vor. Am Dienstag wurde der Flugbetrieb zeitweise komplett eingestellt und später vereinzelt ausschließlich Langstreckenmaschinen zur Landung zugelassen. Betroffen war der neue Flughafen Istanbul, der sich im europäischen Teil der Metropole befindet. Der kleinere Sabiha Gökcen Airport konnte weitgehend stabil operieren. Türkish Airlines strich ab dem Hauptflughafen sämtliche Abflüge bis Mitternacht. Augenzeugen sprachen unter anderem davon, dass es am größten Flughafen der Türkei momentan regelrechtes Alaska-Feeling gibt. Das ist natürlich stark vereinfacht ausgedrückt, jedoch sind starke und länger anhaltende Schneefälle in dieser Region recht selten. Daher kann man den Umfang der Vorkehrungen für den Winterdienst nicht mit jenen von Airports in Alaska oder in den Alpen vergleichen.

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Cathay Pacific hatte nur noch 717.059 Passagiere

Die größte Fluggesellschaft der chinesischen Sonderverwaltungszone Hongkong, Cathay Pacific, wurde auch im Vorjahr hart von der Corona-Pandemie und den strengen Einreise- und Quarantäneregeln getroffen. Der Carrier hatte nur noch 717.059 Passagiere. Damit war man nochmals deutlich schwächer unterwegs als in 2020. Im ersten Corona-Jahr hatte man immerhin 4,6 Millionen Reisende an Bord. Zum Vergleich: Im Jahr 2019 waren es noch 35,2 Millionen Passagiere. Damit wurde Cathay Pacific in einem unvergleichbaren Ausmaß von der Pandemie und den Einreise- und Quarantänebestimmungen Hongkongs gebeutelt. Im Frachtbereich konnte man das Niveau von 2020 halten und hatte rund 1,3 Millionen Tonnen an Bord. Allerdings lag man auch hier deutlich unter dem Aufkommen von 2019, denn damals hatte man in etwa zwei Millionen Tonnen Cargo. Somit konnte Cathay Pacific nicht wirklich von der teilweise erhöhten Nachfrage profitieren. Derzeit rechnet die Firmengruppe damit, dass der Verlust im Vorjahr bei 5,6 bis 6,1 Milliarden Hongkong-Dollar gelegen hat. Die Bilanz befindet sich derzeit in der üblichen Wirtschaftsprüfung und ist daher zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht testiert. Den Fehlbetrag konnte man gegenüber 2020 reduzieren, denn damals schloss man mit einem Minus von 21,6 Milliarden Hongkong-Dollar ab.

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Wegen Uniformen: Montenegro-Airlines-Insolvenzverwalter verklagt Air Montenegro erneut

Der Insolvenzverwalter der ehemaligen Fluggesellschaft Montenegro Airlines hat mittlerweile die dritte Klage gegen die staatliche Nachfolgegesellschaft Air Montenegro wegen mutmaßlicher Verstöße gegen Markenrechte eingebracht. Diesmal geht es um die Uniformen des fliegenden Personals. Im Nachgang von Insolvenzen kommt es immer wieder mal vor, dass beispielsweise Flugbegleiter bei ihrem neuen Arbeitgeber temporär die Dienstkleidung des vormaligen Arbeitgebers tragen. So waren bei Eurowings über einen längeren Zeitraum ehemalige Air-Berlin-Kabinenmitarbeiter in Uniformen der insolventen Airline unterwegs. Ein aktuelles Beispiel ist ITA Airways, denn die meisten fliegenden Mitarbeiter tragen noch immer die Alitalia-Kleidung. Bei Air Montenegro ist es ähnlich gelaufen, denn fast alle Piloten und Kabinenmitarbeiter nutzen weiterhin ihre Montenegro-Airlines-Uniformen. Das passt dem Insolvenzverwalter so ganz und gar nicht in den Kram, denn er sieht darin nicht nur einen Verstoß gegen das Markenrecht, sondern vertritt auch die Ansicht, dass die Dienstkleidung Eigentum von Montenegro Airlines ist. Somit wären die Kleidungsstücke Teil der Insolvenzmasse. Die eingebrachte Klage stützt sich auch auf Klauseln in den Dienstverträgen. Diese besagen unter anderem, dass die Uniformen Eigentum von Montenegro Airlines sind und beim Austritt aus dem Unternehmen zurückgegeben werden müssen. Im Zuge der Betriebseinstellung war es aber durchaus chaotisch, denn zahlreiche Beschäftigte haben seit mehreren Monaten keinen Lohn mehr bekommen. Geklagt wird auch nicht gegen die einzelnen Mitarbeiter, sondern gegen den staatlichen Nachfolger Air Montenegro. In erster Linie stützt sich die gerichtliche Maßnahme auf das Markenrecht. In diesem Zusammenhang brachte der Insolvenzverwalter schon zwei andere Klagen ein. Unter anderem wirft man „Abkupfern“ des Logos vor.

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Schnee wirbelte Aegean-Flugplan durcheinander

Weite Teile Griechenlands sind in den letzten Tagen regelrecht im Schnee versunken. Da dies nicht sonderlich oft vorkommt, sind viele Flughäfen nur mangelhaft auf winterliche Bedingungen vorbereitet. Die Folge daraus: Flüge müssen gestrichen werden. Der größte Anbieter des Landes, Aegean, entschied sich am Montag zur Absage der meisten Flugverbindungen. Betroffen sind auch die Inlandsflüge, die von der Tochtergesellschaft Olympic Air durchgeführt werden. Seit Dienstag, 12 Uhr 00, ist der reguläre Betrieb wieder schrittweise angelaufen. Der Aegean-Konzern führte am Montag lediglich die Flüge von Thessaloniki nach Frankfurt, von Larnaka nach Athen, von Frankfurt nach Athen sowie von Thessaloniki nach Stuttgart und zurück durch. Es kann aufgrund des Umstands, dass Flugzeuge derzeit noch an den „falschen“ Airports sind, einige Tage dauern bis sich der Flugplan endgültig stabilisiert.

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Finanzprobleme: Crystal Cruises stellt den Fahrbetrieb ein

Die Reederei Crystal Cruises muss den Fahrbetrieb bis auf weiteres einstellen. Hintergrund ist, dass die finanzielle Lage aufgrund der Insolvenz des Eigentümers Genting Hong Kong stark angespannt ist. Bis mindestens Ende April 2022 finden keine Hochseekreuzfahrten statt. Die Flußfahrten wurden sogar bis Ende Mai 2022 abgesagt. Derzeit prüft das Management der Reederei die Fortführung unter den aktuellen Bedingungen, die aufgrund der Pleite des Eigentümers nicht gerade vorteilhaft sind. Ob es zu einem Verkauf oder einer Schließung kommen wird, ist derzeit unklar. Crystal Cruises erklärte aber, dass jene Kreuzfahrten, die momentan laufen, noch zu Ende gefahren werden sollen Crystal Symphony sollte wegen offener Spritrechnungen gepfändet werden Allerdings kam es bereits zu einer ungewöhnlichen Angelegenheit, denn die Crystal Symphony änderte kurzfristig den Kurs. Das Schiff sollte eigentlich Miami anlaufen, aber dort drohte die Beschlagnahmung des Kreuzfahrtschiffs. Ein U.S.-amerikanisches Gericht hatte dies aufgrund offener Treibstoffrechnungen angeordnet. Peninsula Petroleum fordert von der Reederei rund 4,6 Millionen U.S.-Dollar. Dieser behördlichen Maßnahme konnte man sich entziehen, in dem man die Hoheitsgewässer der Vereinigten Staaten von Amerika nicht angelaufen hatte. Dort hätte ein U.S.-Marshal das Kommando übernommen und die Crystal Symphony in einen Hafen geführt und dort an die Kette gelegt. Dazu kam es aber nicht, denn der Kapitän änderte den Kurs und lief mit dem Schiff auf den Bahamas statt in den USA ein.

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Stuttgart hatte 3.582.906 Fluggäste in 2021

Der deutsche Flughafen Stuttgart-Echterdingen fertigte im Vorjahr insgesamt 3.582.906 Passagiere ab. Man lag damit um 11,5 Prozent über der Leistung von 2020, jedoch deutlich unter dem Vorkrisenniveau. Geschäftsführer Walter Schoefer rechnet für das heurige Jahr mit einer „deutlichen Erholung“. Die Zahl der Flugbewegungen lag mit 62.135 Starts und Landungen nur wenig über dem Vorjahr (+ 5,7 Prozent). Positiv entwickelte sich im Pandemie-Jahr die Nachfrage nach Luftfracht am Landesflughafen. Vergangenes Jahr wurden insgesamt 40.523 Tonnen Cargo umgeschlagen, ein Plus von 112,4 Prozent. Viele der weltweiten Lieferketten waren durch die Pandemie beeinträchtigt, der Transport auf dem Luftweg sicherte schnelle Zustellung und die Aufrechterhaltung der Produktion und Versorgung mit wichtigen Gütern. „Die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Luftfahrt waren und sind aktuell gravierend. Unsere Aufgabe ist weiterhin, die FSG gut durch die Krise zu steuern, Liquidität und Beschäftigung zu sichern und gleichzeitig unsere ehrgeizigen Klimaziele weiter umzusetzen. Wir sehen einen großen Nachholbedarf bei Reisen, sei es geschäftlich oder zu privaten Zwecken. Wir rechnen daher in diesem Jahr mit gut 6 Millionen Passagieren“, erklärt Stuttgarts Flughafenchef Walter Schoefer.

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Condor baut Palma-Angebot ab Frankfurt stark aus

Die deutsche Ferienfluggesellschaft Condor ist offensichtlich bestrebt in Frankfurt am Main die Marktführerschaft in Richtung Palma de Mallorca zu gewinnen. Der Carrier stockt das Angebot im Sommerflugplan 2022 stark auf. In der Hauptsaison bietet Condor bis zu 36 Flüge pro Woche zwischen den beiden Airports an. Damit fliegt man deutlich häufiger als noch vor der Corona-Pandemie. Die Aufstockungen werden schrittweise vorgenommen. Zunächst fährt der Carrier per 1. Juni 2022 die Frequenzen um sieben Rotationen auf 35 Umläufe pro Woche hoch. Einen Monat später kommt Umlauf Nummer 36 dazu. Bis vorerst 30. September 2022 will Condor derartig hochfrequent fliegen. Neu ist auch, dass man freitags einen Abendflug, der Frankfurt am Main um 20 Uhr 10 verlassen und Palma um 22 Uhr 20 erreichen wird, einführt. Der dazugehörige Rückflug hebt an Samstagen um 2 Uhr 55 ab und erreicht die deutsche Stadt gegen 5 Uhr 10. Der Hinflug dürfte besonders für Personen, die am Freitag arbeiten müssen, jedoch das Wochenende auf Mallorca verbringen wollen, interessant sein.

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Easyjet legt neue Strecken ab Basel und Genf auf

Die Fluggesellschaft Easyjet legt mit Beginn der Sommerflugplanperiode 2022 drei weitere Ziele ab der Schweiz auf. Dabei handelt es sich um Heraklion ab Basel sowie Hammamet und Izmir ab Genf. Kreta soll ab Basel im Zeitraum von 27. März bis 29. Oktober 2022 an den Verkehrstagen Donnerstag und Sonntag angesteuert werden. Von Genf aus geht es ab 29. März 2022 jeweils dienstags, donnerstags und sonntags nach Hammamet. Ebenso ab diesem Datum wird Izmir donnerstags und sonntags bedient. „Die Lockerung der Reisebedingungen ist eine gute Nachricht für den lokalen Tourismus und folglich positiv für die laufende Schweizer Skisaison, aber auch eine gute Nachricht für Schweizer, die ins Ausland reisen wollen. Wir stellen an all unseren Standorten fest, dass die Menschen reisen wollen“, erklärt Easyjet-Manager Thomas Haagensen.

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Geimpfte: England schafft Testpflicht bei Einreise ab

Der britische Premierminister Boris Johnson kündigte am Montag an, dass die derzeit für die Einreise verpflichtenden Corona-Tests für Geimpfte komplett abgeschafft werden sollen. Momentan müssen auch diese spätestens am zweiten Tag nach der Einreise auf eigene Kosten eine Testung durchführen lassen. Vorerst wird die Einreiseerleichterung nur für den Landesteil England gelten, jedoch schließen sich Schottland, Wales und Nordirland in der Regel an. Die überwiegende Mehrheit der Passagiere reist über die Flughäfen Londons ins Vereinigte Königreich ein. Die Änderung soll zum 11. Februar 2022 in Kraft treten. Naturgemäß reagierte die Luftfahrt- und Reisebranche positiv auf die bevorstehende Abschaffung der Testpflicht. Beispielsweise sagte Easyjet-Chef Johan Lundgren: „Wir begrüßen diese Nachricht, da wir wissen, dass Millionen unserer Kunden ebenfalls erfreut sein werden, die Rückkehr des uneingeschränkten Reisens in Großbritannien zu sehen. Wir blicken nun auf einen unserer Meinung nach starken Sommer. Wir glauben, dass das Testen für Reisen nun endgültig der Vergangenheit angehören sollte. Es ist klar, dass Reisebeschränkungen die Verbreitung von Omicron in Großbritannien nicht wesentlich verlangsamt haben, und daher ist es wichtig, dass es keine reflexartigen Reaktionen auf zukünftige Varianten mehr gibt“.

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