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Memmingen: Eurowings nimmt Palma de Mallorca auf

Die Fluggesellschaft Eurowings legt eine Nonstopverbindung zwischen dem bayerischen Memmingen und Palma de Mallorca auf. Diese soll am 2. April 2022 aufgenommen werden und an den Verkehrstagen Dienstag, Donnerstag und Samstag bedient werden. Die Durchführung der Flüge erfolgt durch die österreichische Tochtergesellschaft Eurowings Europe von der Basis Palma de Mallorca aus. Man tritt in den direkten Wettbewerb mit Ryanair. Der irische Lowcoster beabsichtigt im Hochsommer täglich zu fliegen. An den Verkehrstagen Donnerstag und Sonntag sind zwei Umläufe vorgesehen. Die österreichische Eurowings Europe soll im Laufe des Jahres geschlossen werden. Als Nachfolger wurde auf Malta die Eurowings Europe Ltd gegründet. Diese wird die bisherige Tätigkeit von Eurowings Europe GmbH im Winterflugplan 2022/23 schrittweise übernehmen. Die Flugzeuge werden dann ins maltesische Register umregistriert.

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Ukraine-Krieg: IndiGo flog tausende Inder nach Hause

Zwischen Freitag und Sonntag hat die Fluggesellschaft IndiGo im Auftrag der indischen Regierung insgesamt 12 Evakuierungsflüge durchgeführt. Die Maschinen des Carriers holten weit über 2.000 Staatsbürger, die zuletzt in der Ukraine waren, nach Hause. Da sich die Ukraine aufgrund des militärischen Überfalls seitens der Russischen Föderation derzeit im Krieg befindet, konnte IndiGo aus Sicherheitsgründen diesen Staat nicht anfliegen. Daher wurden die Evakuierungsflüge ab den westlichen Nachbarstaaten durchgeführt. Die Maschinen von IndiGo steuerten diverse Flughäfen in Rumänien, Ungarn, Slowakei und Polen an. Nach Angaben des Außenministeriums wurden bisher über 10.300 indische Staatsangehörige in 48 Flügen im Rahmen der Evakuierungsmission „Operation Ganga“ zurückgebracht. Dennoch sitzen immer noch 2.000 bis 3.000 Menschen in der vom Krieg heimgesuchten Region fest. Davon sind 300 Inder in Charkiw und 700 in Sumy gestrandet. In einer Erklärung sagte IndiGo, dass zwischen dem 28. Februar und dem 6. März 42 Evakuierungsflüge mit 9.200 Indianern geplant waren. „Wir haben bis heute bereits 30 Flüge durchgeführt, die mehr als 6.600 unserer Bürger zurückgebracht haben“, sagte der Chief Operating Officer der Fluggesellschaft, Wolfgang Prock-Schauer, am Freitag.

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Im Auftrag des US-Militärs: Atlas Air mit B767 in Nürnberg

Im Auftrag der U.S.-amerikanischen Streitkräfte sind derzeit zahlreiche Flugzeuge verschiedener U.S.-Carrier auf Flügen nach Europa im Einsatz. An Bord befinden sich sowohl Truppen als auch Material. Beispielsweise landete auf dem deutschen Flughafen Nürnberg am 4. März 2022 eine Boeing 767-300 von Atlas Air. Es handelt sich um ein 30 Jahre altes Exemplar, das ursprünglich an die inzwischen aufgelöste nationale ungarische Fluggesellschaft Malev geliefert wurde. Weiters werden einige Twin-Aisle-Flugzeuge von Omni International, United und Delta werden auf TATL-Flügen eingesetzt. Dieser Beitrag wurde verfasst von: Chris Cauchi / MAviO News

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Malta eröffnet neues Aviation College

Der maltesische Premierminister Robert Abela hat eine neue, hochmoderne Anlage am Malta International Airport eingeweiht, die auch einen Wartungshangar mit sechs Stellplätzen für Schmalrumpfflugzeuge umfasst. Die Investition beläuft sich auf insgesamt 42 Mio. EUR und dürfte dazu führen, dass das Unternehmen mit Hauptsitz in der Schweiz die Zahl seiner Mitarbeiter verdoppelt. SR Technics verfügt bereits über Einrichtungen auf der Insel, und zwar im Safi Aviation Park, wo das Unternehmen 2010 seinen Betrieb aufnahm. Das Unternehmen, dessen Ursprünge auf die Swissair Technical Services vor mehr als 50 Jahren zurückgehen, ist heute im Besitz der HNA Group und der Mubadala Development Company. Die Rede des Premierministers warf auch ein Licht auf eine neue Bildungseinrichtung, die ganz auf die Luftfahrtindustrie ausgerichtet sein wird. Der Premierminister ging zwar nicht näher auf die Einzelheiten ein, aber es scheint, dass diese neue maltesische Hochschule für Luftfahrt völlig unabhängig von den Kursen sein wird, die derzeit vom Malta College of Arts, Sciences and Technology angeboten werden. Das MCAST verfügt bereits über eine EASA-147-Lizenz und hat bereits erfolgreich junge Menschen für die Ausbildung in den Bereichen Flugzeugtechnik und Bodenabfertigung gewonnen. Auf der Veranstaltung sprach auch die Ministerin für Energie, Unternehmen und nachhaltige Entwicklung, Dr. Miriam Dalli, die betonte, dass diese neue Investition eine Vielzahl von Möglichkeiten für junge Malteser schaffen wird. Sie bekräftigte, dass die Investition in den Hangar mit sechs Hallenschiffen und den dazugehörigen Büros Malta zu einem Kompetenzzentrum für die Wartung und Reparatur von Flugzeugen machen wird. Der CEO von SR Technics, Jean-Marc Lenz, hob die

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Berlin: Zwei Lockheed Martin F-35 mussten notlanden

Am Samstagvormittag mussten gleich zwei Lockheed Martin F-35 der US Air Force auf dem Flughafen Berlin-Brandenburg notlanden. Die Maschinen waren auf der Airbase Spangdahlem gestartet. Eigentlich sollten die beiden Kampfjets den Luftraum über Polen kontrollieren, mussten jedoch auf während dem Rückflug Luftnotlage erklären. Dem aktuellen Informationsstand nach war nur eine der beiden F-35 betroffen. Die zweite Maschine folgte – ein übliches Vorgehen bei derartigen militärischen Bewegungen. Eine Beschädigung, die einer Konfrontation mit einer russischen Maschine oder einer Rakete geschuldet wäre, kann derzeit mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit ausgeschlossen werden. Aus Militärkreisen ist zu hören, dass ein technisches Problem vorgelegen habe und sich daher der Pilot entschlossen habe aus Sicherheitsgründen auf dem Flughafen Berlin-Brandenburg zu landen. Der Maschinentyp F-35 fällt schon seit längerer Zeit mit wiederkehrenden Problemen verschiedenster Art auf. Es ist daher keine Seltenheit, dass dieses Muster außerplanmäßig landen muss. Allerdings erfährt eine solche militärische Notlandung aufgrund des Kriegs in der Ukraine deutlich mehr Aufmerksamkeit als sonst üblich. Daher ist es auch nicht verwunderlich, dass die deutsche Bundespolizei die beiden Kampfjets am BER regelrecht hermetisch abgeriegelt hat. Der zivile Linienverkehr wurde kurz unterbrochen. Konkret bedeutet das, dass der Start von Maschinen verzögert wurde und Flugzeuge, die in der Luft waren, ins Holding gehen mussten. Diese Vorgehensweise ist auch bei Sicherheits- und Notlandungen von Zivilflugzeugen üblich.

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Russische S7 Airlines legt alle internationalen Verbindungen auf Eis

Wohl aus Angst vor einer Beschlagnahmung ihrer Maschinen stellt die russische Fluglinie ihre internationalen Verbindungen ein. Von diesem Samstag an gebe es keine Flüge mehr ins Ausland. Russische Passagiere, die sich derzeit noch im Ausland befinden, sollen aber mithilfe von Partnern noch zurückgeholt werden. Wer nun nicht mehr fliegen kann, erhält demnach sein Geld zurück. Noch am Vorabend sah das Unternehmen von diesem Schritt ab. S7 hatte lediglich verlautbart, internationale Verbindungen reduzieren zu wollen. Zuvor waren mindestens zwei Fälle bekannt geworden, in denen russische Passagiermaschinen festgehalten wurden: eine Boeing 737 der Billig-Airline Pobeda in Istanbul sowie eine Boeing 777 von Nordwind in Mexiko. Das Berichtes das Luftfahrtportal Airlines.

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Stuttgart: Hilfsgüter mit Antonow An-32P in die Ukraine geflogen

Am Flughafen Stuttgart-Echterdingen haben am Freitag drei Frachtflugzeuge des Typs Antonow An-32P Hilfsgüter für die Ukraine abgeholt. Es handelt sich um dringend benötigtes Material für Feuerwehren und den Katastrophenschutz. Organisiert wurde die Aktion von der Feuerwehr Fellbach (Landkreis Waiblingen), die in einer landesweiten Aktion Hilfsgüter aus ganz Baden-Württemberg beschafft hatte. Verladen wurden unter anderem Pumpen, Starkstromgeneratoren und ein Löschroboter für Spezialeinsätze und andere Materialien zur Brandbekämpfung und Personenrettung. „Das ist ein großartiges, solidarisches Engagement. Das zeigt, dass wir an der Seite der Menschen in der Ukraine stehen.“ Um die Aktion zu unterstützen hat der Flughafen in Abstimmung mit dem baden-württembergischen Verkehrsministerium die sonst üblichen Lande- und Abfertigungsentgelte erlassen“, so Winfried Hermann, Verkehrsminister des Landes Baden-Württemberg.

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Paris: Malta Air stationiert zwei Boeing 737 Max 200 in Beauvais

Der Billigflieger Ryanair will das Angebot ab Beauvais, das man als Paris vermarktet, stark ausbauen. Die örtliche Basis wird mit zwei von Malta Air betriebenen Boeing 737 Max 200 ausgestattet. Laut Konzernchef Michael O’Leary handelt es sich um das „größte Angebot aller Zeiten“. Der Flughafen Paris-Beauvais befindet sich deutlich weiter von der französischen Hauptstadt entfernt als die deutlich Größen Airports Charles de Gaulle und Orly. Dieser wird von den Fluggesellschaften Ryanair, Wizz Air, Volotea, SkyUp, HiSky, Blue Air und Air Moldova angeflogen. Ab Österreich fliegt beispielsweise Lauda Europe für Ryanair nach Beauvais. Der irische Konzern will im Sommerflugplan 2022 rund 240 Flüge pro Woche anbieten. Eigenen Angaben nach sollen das um 53 Stück mehr sein als im Sommer 2019. Insgesamt habe man nun 61 Destinationen im Portfolio. Die vor Ort stationierte Flotte will man um zwei Boeing 737 Max 200 von Malta Air ergänzen.

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Spohr: Neugründung wird „eine Art zweite Cityline“

Lufthansa-Konzernchef Carsten Spohr will eine Art „Cityline-Klon“ für Kurz- und Mittelstreckenflüge ab Frankfurt am Main und München gründen. Im Rahmen der Pressekonferenz rund um die Jahreszahlen äußerte er sich näher zum Vorhaben. Spohr erklärte unter anderem, dass die Neugründung im Frühjahr 2022 mit rund 40 Flugzeugen an den Start gehen soll. Der „Cityline-Klon“ soll etwa 250 Kapitäne, die vormals für Germanwings geflogen sind, beschäftigen. Er schließt aber explizit aus, dass dies dazu führen wird, dass Lufthansa selbst nur noch Langstreckenflüge bedienen wird. Spohr betonte ausdrücklich, dass die Mainline auch weiterhin auf der Kurz- und Mittelstrecke fliegen wird. Interessant ist die Begründung warum man nach Eurowings Discover abermals einen neuen Flugbetrieb gründet. Dies schiebt man regelrecht den Gewerkschaften in die Schuhe, denn beispielsweise mit der Vereinigung Cockpit habe man keine Einigung erzielen können. Das Segment würde unter starkem Kostendruck stehen. Und dann meinte Spohr auch, dass die Scope-Klausel, die mit der VC vereinbart wurde, dazu führt, dass Cityline ab 2026 keine Flugzeuge mit mehr als 76 Sitzen betreiben darf. Man wolle den Beschäftigten eine Perspektive bieten. Mit anderen Worten: Es ist unklar wie es um die Zukunft der Lufthansa Cityline steht, jedoch dient diese nun als Plattform für Airbus A321P2F-Frachtflüge. Somit besteht zumindest die theoretische Möglichkeit, dass sich diese Tochtergesellschaft in Zukunft stärker in Richtung Cargo bewegen wird. Maschinen mit weniger als 76 Sitzplätzen gelten mittlerweile als unwirtschaftlich. Hinsichtlich der Bezahlung bei der Neugründung kommt erneut Cityline ins Spiel, denn Spohr will die Tarifverträge dieser Gesellschaft zur Anwendung bringen. Davon ausgenommen

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Finnair: Japan-Flüge dauern künftig 13 Stunden

Das Oneworld-Mitglied Finnair wird am 9. März 2022 die Nonstop-Flüge zwischen Helsinki und Tokio-Narita reaktivieren. Aufgrund der Tatsache, dass man den russischen Luftraum umfliegen muss, verlängert sich die Flugzeit auf etwa 13 Stunden. „Japan ist einer unserer wichtigsten Märkte, und wir wollen auch in dieser Situation weiterhin sichere und zuverlässige Verbindungen zwischen Helsinki und Tokio anbieten“, sagt Ole Orvér, Chief Commercial Officer von Finnair. „Japan ist auch ein wichtiger Frachtmarkt, und Luftverbindungen sind notwendig, um die Fracht in Bewegung zu halten.“ Finnair fliegt viermal wöchentlich, dienstags, donnerstags, freitags und samstags, um 17.30 Uhr Ortszeit von Helsinki nach Tokio-Narita. Diese Route wird mittwochs, freitags, samstags und sonntags mit Abflug um 22.40 Uhr Ortszeit bedient. Zu Beginn dieser Woche hat Finnair ihre Flüge nach China, Japan und Südkorea bis zum 6. März 2022 gestrichen. Finnair fliegt weiterhin nach Bangkok, Delhi, Phuket und Singapur, allerdings mit einer längeren Route, die den russischen Luftraum umgeht. Finnair fliegt nach Bangkok und Phuket zusätzlich zu Helsinki auch von Stockholm Arlanda aus. „Wir prüfen weiterhin mögliche alternative Streckenführungen für unsere Flüge nach China und Südkorea und werden darüber informieren, sobald die Pläne fertiggestellt sind“, so Orvér.

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