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Brasilien: Azul Cargo setzt dauerhaft auf Embraer-195-Frachter

Die brasilianische Fluggesellschaft Azul baute im Zuge der Corona-Pandemie einige Embraer-195 in temporäre Frachter um. Nun will man im Cargogeschäft dauerhaft auf dieses Muster setzen und kündigt an, dass bis Jahresende insgesamt acht E195-Frachter in der Luft sein sollen. Das Unternehmen begründet den Schritt damit, dass sich die Embraer-Regionaljets im Cargobereich bewährt hätten und deren Kapazitäten gefragt sind. Azul Cargo Express wurde im Zuge der Corona-Pandemie auch als eine Art „Notlösung“ geschaffen, um zumindest Güter transportieren zu können. Während sich andere Carrier aus dem „Makeshift“-Business zurückgezogen haben setzt Azul weiterhin darauf. Nun werden acht Embraer 195 dauerhaft in Cargoflugzeuge verwandelt. Dies bestätigte Finanzchef Alex Malfitani gegenüber Aeroin. Es müssen allerdings noch einige Details mit der Luftfahrtbehörde sowie Hersteller Embraer geklärt werden, denn beispielsweise sollen die Boardküchen entfernt werden und Frachttüren eingebaut werden. Hierfür ist eine Zulassung notwendig.

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Düsseldorf: Azores kündigt Ponta Delgada an

Die portugiesische Fluggesellschaft Azores Airlines plant ab 27. März 2022 zweimal wöchentlich zwischen Düsseldorf und Ponta Delgada zu fliegen. Die Flüge sollen mit den Maschinentypen Airbus A320 und A321neo bedient werden. Derzeit plant die Sata-Schwestergesellschaft an den Verkehrstragen Donnerstag und Sonntag von Düsseldorf aus auf die Azoren-Insel (Ilha de São Miguel zu fliegen. Die Flotte des Carriers besteht derzeit aus drei Airbus A320, zwei A321neo, drei A321LR und einem A330-200. Sowohl Azores Airlines als auch Sata stehen aufgrund der Corona-Pandemie unter finanziellem Druck. Die Regionalregierung der Azoren will die Firmengruppe mit Hilfe einer Kapitalerhöhung stützen. Sata ist für die Regio-Strecken zuständig und betreibt Turbopropflugzeuge. Azores Airlines ist ein Jet-Operator und auf längeren Routen tätig.

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Wiens Hotellerie brechen die letzten Buchungen weg

Sind die aktuell 38 Prozent Auslastung im November schon kein Grund zur Freude bei den Wiener Hoteliers, kommt es in den nächsten Wochen und Monaten noch schlimmer: Für den Dezember rollt gerade eine Stornowelle durch die Rezeptionen, der Jänner ist bei den Reservierungen gar auf einem Rekordtief. Nur acht Prozent der Zimmer sind derzeit für Jänner gebucht. „Der Herbst hat gut begonnen und wir konnten uns langsam wieder erholen, doch die neue Corona-Welle wirft uns nun wieder komplett zurück. Mit diesen Gästezahlen kann die Wiener Hotellerie nicht überleben“, fordert Dominic Schmid, Obmann der Fachgruppe Hotellerie in der Wirtschaftskammer Wien, nun dringend nötige Unterstützung für seine Branche ein. „In den letzten Wochen haben Seminare und Tagungen wieder für besser gebuchte Hotelzimmer in Wien gesorgt, das ist aber nun wieder vorbei. Seminare werden storniert, Weihnachtsfeiern gar nicht gebucht und touristische Reisen wieder abgesagt“, zeigt sich Schmid ob der derzeitigen Lage pessimistisch für die Branche: „Der Winter ist für uns gelaufen, im negativen Sinne, eine Erholung sehen wir frühestens in sechs Monaten – wenn es dann noch Hotels in Wien gibt.“ Denn so drastisch wie die Buchungslage steht es auch um die wirtschaftliche Lage der Hotels: „Wir stehen alle mit dem Rücken zur Wand.“ Schmid fordert daher unterstützende Maßnahmen für die Touristiker: „Die mit Jahresende auslaufende Herabsetzung der Umsatzsteuer muss verlängert werden, auch die bewährten Hilfsinstrumente wie der auslaufende Ausfallsbonus, der frühere Fixkostenzuschuss und der Verlustersatz müssen wieder reaktiviert beziehungsweise aufgestockt werden.“

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Nigeria: Overland Airways ordert drei Embraer 175

Der brasilianische Flugzeugbauer Embraer konnte auf der Dubai Air Show mit Overland Airways einen Neukunden gewinnen. Das in Nigeria ansässige Luftfahrtunternehmen bestellte drei Embraer 175, die ab 2023 ausgeliefert werden sollen. Weiters sicherte sich der Carrier die Option auf drei weitere Exemplare. Die Neuzugänge sollen innerhalb Nigerias und im Verkehr mit den Nachbarstaaten eingesetzt werden. Die Flotte von Overland Airways besteht derzeit aus drei ATR42-300, einer ATR42-300QC, einer ATR72-200 und einem Embraer 145. Homebase ist der Flughafen Lagos.

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Hongkong steckt Cathay-Crews nach Frankfurt-Flügen 21 Tage in Quarantäne

Flüge von/nach oder über Frankfurt am Main werden für Cathay Pacific und deren Piloten und Flugbegleiter zu einem Problem. Die Gesundheitsbehörde der chinesischen Sonderverwaltungszone Hongkong stellt fliegendes Personal, das in Frankfurt war, für stolze 21 Tage unter Quarantäne. Begründet wird diese Maßnahme mit der Eindämmung der Verbreitung des Coronavirus, denn Hongkong betrachtet Deutschland als Hochrisikogebiet. Für Cathay Pacific ist es aber ein ernsthaftes Problem, dass die Crews nach jedem Umlauf eine 21-tägige Absonderung antreten müssen. Man muss wohl kein mathematisches Genie sein, um erkennen zu können, dass dem Carrier bald die Piloten und Flugbegleiter ausgehen werden. Warum greift Hongkong zu so drastischen Maßnahmen? Offiziellen Angaben nach soll dahinter stecken, dass sich kürzlich drei Crewmitglieder eines Cathay-Frankfurt-Umlaufs in Deutschland mit dem Virus angesteckt haben sollen. Wo genau weiß man nicht, jedenfalls wurden die Besatzungen bis zuletzt in einem Hotel in Mainz untergebracht. Als erste Reaktion will Cathay nun andere Unterkünfte buchen. „Cathay Pacific erkennt in vollem Umfang die Mission der Regierung der Sonderverwaltungszone Hongkong an, Hongkong frei von COVID-19 zu halten. Als Heimatfluggesellschaft Hongkongs setzt sich Cathay Pacific voll und ganz dafür ein, den Status des Luftverkehrsdrehkreuzes Hongkongs zu schützen und zu verbessern und den Personen- und Frachtfluss zwischen Hongkong und dem Rest der Welt trotz der herausfordernden Umstände der Pandemie in Bewegung zu halten“, so der Carrier in einer Stellungnahme.

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Tarom stockt ATR72-600 um drei Exemplare auf

Die rumänische Fluggesellschaft Tarom unterzeichnete im Rahmen der Dubai Air Show eine Bestellung über drei ATR72-600. Mit Hilfe dieser Turbopropflugzeuge will der angeschlagene Staatscarrier die Flotte modernisieren. Tarom ist ein langjähriger ATR-Kunde und hat bereits sieben ATR42-500, zwei ATR72-500 und vier ATR72-600 in der Flotte. Die Neuzugänge sollen die bestehende ATR42-400-Flotte verkleinern, denn mittelfristig soll das 72er-Modell das kleinste Flugzeug in der Flotte werden. Derzeit ist man neben Air France einziger Operator des Airbus A318, aber nicht mehr lange. Sowohl Tarom als auch der französische Mitbewerber werden sich von diesem Muster trennen. Das rumänische Luftfahrtunternehmen hat alle vier „Babybusse“ zum Verkauf ausgeschrieben. Vergangene Woche wurde auch die letzte Boeing 737-300 außer Dienst gestellt.

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Binter Canaris bestellt vier ATR72-600

Die spanische Regionalfluggesellschaft Binter Canaris gab die Bestellung von vier ATR72-600 bekannt. Diese sollen Vorgängermodelle des Turbopropflugzeugs ersetzen. Im Rahmen der Dubai Air Show wurde die fixe Order über vier Exemplare bestätigt. Weiters sicherte sich Binter Canaris die Option auf eine weitere ATR72-600. Das Unternehmen erklärte, dass mit den Neuzugängen das Vorgängermodell ATR72-500 ersetzt werden soll. „Die ATR 72-600 ist unser Flaggschiff geworden und mit 23 in unserer Flotte bildet sie nach Abschluss dieser Lieferungen das Rückgrat der Luftkonnektivität auf den Kanarischen Inseln. Dieser Deal über fünf Flugzeuge stellt eine bedeutende Investition dar, aber er wird sicherstellen, dass die vielen Vorteile, wie die Unterstützung lokaler Unternehmen und die Erleichterung des Transports für Einheimische und Touristen gleichermaßen, bestehen bleiben“, erklärt Rodolfo Nunez, Präsident von Binter Canarias.

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Boeing: 787-Auslieferungen könnten bald wieder anlaufen

Der US-Flugzeughersteller Boeing steht nach eigenen Angaben kurz vor der Wiederaufnahme der Auslieferungen der 787 „Dreamliner“. Die Übergabe der Flugzeuge wurde wegen Produktionsfehlern gestoppt. Die letzte Entscheidung für die Auslieferung der 787 liege bei den zuständigen Behörden, wie der ORF berichtet. Der für den Verkauf verantwortliche Manager Ihssane Mounir bekräftigte bei der Luftfahrtschau in Dubai, man halte an der bereits verzögerten Auslieferung des Passagierjets 777X 2023 fest. Zudem sei man in fortgeschrittenen Verkaufsgesprächen über die Frachtversion der 777X. Der als Langstreckenjet der Zukunft vor zehn Jahren auf den Markt gebrachte „Dreamliner“ bereitet Boeing schon länger Probleme. Heuer musste der Konzern die Auslieferungen wegen Produktionsproblemen stoppen und die Produktion drosseln. Im Juli hieß es, dass weitere Inspektionen und Reparaturen bei etlichen 787-Fliegern nötig seien, die noch nicht an Kunden übergeben wurden. Im Februar ordnete die US-Luftverkehrsaufsicht FAA Überprüfungen von rund 222 „Dreamlinern“ an, weil die Gefahr von Schäden an Dekompressionspaneelen zur Abtrennung des Passagierbereiches bestehe. Der Defekt könnte der Behörde zufolge fatale Folgen haben, etwa wenn Luftfracht Feuer fängt. Boeing rechnete daraufhin damit, die Auslieferungen frühestens im November wieder aufzunehmen. Der Flugzeugbauer wird angesichts der „Dreamliner“-Probleme – und der zwei Abstürze beim Modell 737 Max – verstärkt von der FAA unter die Lupe genommen. Zu den Produktionsproblemen gehört, dass Airlines zum Teil Abfälle in frisch ausgelieferten Flugzeugen finden.

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Wien: Wizz Air mit 43 Zielen im Winterflugplan 2021/22

Die ungarische Billigfluggesellschaft Wizz Air hat eigenen Angaben nach die Umstellung der in Wien stationierten Flotte auf den Maschinentyp Airbus A321neo abgeschlossen. Derzeit sind fünf Flugzeuge in der österreichischen Bundeshauptstadt stationiert. Ein sechster Airbus A321neo soll ab Juli 2022 auf dem größten Flughafen Österreichs stationiert werden. „Wizz Air ist bestrebt, ihre Flotte stets am neuesten Stand der Technik zu halten und die Effizienz kontinuierlich zu steigern. Wir freuen uns die lokale Flotte heute in eine reine A321neo-Flotte umzuwandeln und unsere Entwicklung als nachhaltige, hochtechnologische Airline fortzusetzen. Mit dem neuen Flugzeugtyp, der bis zu 50 Prozent weniger Emissionen verursacht und bis zu 20 Prozent weniger Treibstoff verbraucht, gelingt es uns in Zukunft noch besser hoch effizient zu agieren“, erklärt Firmensprecher András Rado. In der laufenden Winterflugplanperiode 2021/22 bietet man ab Wien-Schwechat 43 Destinationen in 27 Ländern an. Neu sind unter anderem die Ziele Amman und Akaba sowie Scharm El-Scheich und Marrakesch. Im kommenden Jahr will die Firmengruppe die konzernweite Flotte auf 500 Airbus-Maschinen erweitern. Auch für den Standort Wien wird nach zusätzlichen Piloten, vor allem mit der Typisierung für die A320-Familie, und nach Verstärkung für das Kabinenpersonal gesucht. Wizz-Air-Winterflugplan 2021/22 ab Wien auf einen Blick: (Stand: 15. November 2021, Quelle: Wizz Air)  Land  Verbindung  Wöchentliche Frequenz  Startdatum  Albanien  Wien – Tirana   2x   Bereits aktiv  Armenien   Wien – Eriwan  2x   16. Dezember 2021  Ägypten   Wien – Sharm El-Scheich  2x   11. Jänner 2022  Bosnien   Wien – Tuzla  2x   Bereits aktiv  Bulgarien   Wien – Varna  2x   19. Dezember 2021  Frankreich   Wien – Nizza  2x 

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Comeback: Oman Air kehrt nach München und Zürich zurück

Der Golfcarrier Oman Air kündigt die Wiederaufnahme der Nonstopflüge von Muscat nach Zürich und München an. Beide Routen sollen am 1. Dezember 2021 reaktiviert werden. Die bayerische Landeshauptstadt wird zunächst an den Verkehrstragen Mittwoch, Freitag und Sonntag mit Airbus A330-300 angesteuert. Nach Zürich geht es jeweils mittwochs und freitags mit A330-200. Je nach Erfolg sollen die beiden Wiederaufnahmen schrittweise aufgestockt werden, teilte Oman Air mit. Eine weitere Wiederaufnahme betrifft die Strecke Muscat-Kuala Lumpur. Diese soll am 4. Dezember 2021 reaktiviert werden. Zunächst sind vier wöchentliche Umläufe vorgesehen. Auf dieser Route sollen Langstreckenflugzeuge des Typs Airbus A330-200 eingesetzt werden. München-Flugplan auf einen Blick: Flight no. To Departure To Arrival Days WY123 Muscat 15:00 Munich 18:50 Wednesday, Friday & Sunday WY124 Munich 21:45 Muscat 06:50 +1 Wednesday, Friday & Sunday Zürich-Flugplan auf einen Blick: Flight no. To Departure To Arrival Days WY153 Muscat 14:55 Zurich 19:05 Wednesday & Friday WY154 Zurich 21:35 Muscat 06:50 +1 Wednesday & Friday

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