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Gategroup sucht in Deutschland um Staatshilfe an

Das Cateringunternehmen Gategroup sucht in Deutschland beim Wirtschaftsstabilisierungsfonds um die Gewährung von Staatshilfe an. Erst gegen Ende des Vorjahres hatte man das Europageschäft der Lufthansa-Tochter LSG übernommen. Das Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ berichtet, dass die Gategroup den Antrag an den deutschen WSF unter anderem damit begründet, dass der Bereich Luftfahrt-Catering „immense Verluste, die nicht vollständig aus eigener Kraft kompensiert werden können“ erlitten habe. Die Gategroup war bereits vor der Übernahme der LSG-Standorte in Deutschland präsent. Bekannter ist deren Markenname Gate Gourmet. Der Spiegel schreibt unter anderem, dass man sich im deutschen Wirtschaftsministerium über den Antrag der Gategroup „erstaunt“ zeigt. Es soll sich um einen zweistelligen Millionen-Euro-Betrag handeln. Ob Deutschland dem Cateringbetrieb unter die Arme greifen wird oder nicht, werden die Entwicklungen der nächsten Tage zeigen.

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Frankfurt: German Airways fliegt für BA Cityflyer

Im Auftrag der British-Airways-Tochter BA Cityflyer wird German Airways ab 5. Dezember 2021 mit einem Embraer 190 auf der Strecke Frankfurt-London City fliegen. Der Wetlease-Auftrag sieht bis zu drei tägliche Umläufe an den Verkehrstagen Montag bis Donnerstag vor. In einem an Passagiere gerichteten Anschreiben erklärt British Airways den ACMI-Einsatz von German Airways mit betrieblichen Gründen. Derzeit ist nicht geplant, dass die deutsche Fluggesellschaft auf weiteren Strecken für BA Cityflyer fliegen wird. Die Kooperation zwischen den beiden Carriern ist die Wiederbelebung einer jahrjährigen Zusammenarbeit, denn unter dem alten Namen WDL flog man immer wieder für BA Cityflyer. Damals kam der Maschinentyp BAe 146 zum Einsatz. Nun fliegt man mit Embraer 190 für die BA-Tochter, die selbst ein großer Embraer-Operator ist.

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Vorbild Schnellfähren: Gozo plant Flugtaxi-Dienst nach Luqa

Seit vielen Jahren ist der Gozo Heliport (GZM) in einer Art Dornröschenschlaf. Die Nonstop-Helikopterflüge von/nach Luqa sind schon lange Geschichte. Immer wieder gibt es Anläufe diese zu reaktivieren, jedoch ist es bislang nicht dazu gekommen. Nun unternimmt Gozo-Minister Clint Camilleri einen neuen Anlauf. Kernstück des Plans ist die Verlängerung der ultrakurzen Piste des Gozo Heliports. Diese soll innerhalb der bestehenden Grenzen des Flugfelds erweitert werden. Ziel ist, dass kleine Flugzeuge starten und landen können. Camilleri will nach dem Vorbild der Schnellfähren zwischen der Hauptstadt und Mgarr regelmäßige Flugverbindungen von/nach Luqa einrichten. Weiters hofft er darauf, dass sich Flugschulen am Heliport ansiedeln werden. Es ist allerdings nicht damit zu rechnen, dass Turbopropflugzeuge künftig auf dem kurzen Airstrip des Gozo Heliport starten und landen können. Die Pläne sehen vor, dass kleine, propellergetriebene Privatflugzeuge starten und landen können. Der avisierte Flugtaxi-Dienst, der in Kürze ausgeschrieben werden soll, könnte beispielsweise mit 9-Sitzern realisiert werden. Im Parlament wurde jedenfalls grünes Licht für die Pläne des Ministeriums für Gozo gegeben. Derzeit ist der Heliport eine Art defacto-Lost-Place. Das kleine Terminal wird seit vielen Jahren nicht mehr für den Flugbetrieb genutzt und ist in einem nicht sonderlich ansprechenden Zustand. Die Corona-Pandemie führte dazu, dass ein bisschen mehr Leben auf dem Areal eingekehrt ist, denn das Gesundheitsministerium nutzt den Vorplatz und Teile des kleinen Terminals für eine Corona-Teststation. Aviation.Direct hat unter diesem Link ein Portrait über den Gozo Heliport bereitgestellt. Hier findet sich eine Fotoreportage über den weniger bekannten Comino Heliport, der einst für den Transport von Schweinen

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Konsumentenschützer Kolba warnt vor Stornogebühren der Hotellerie

Der österreichische Konsumentenschützer Peter Kolba geht davon aus, dass die 2G-Regelung in der Hotellerie kein Grund für eine kostenlose Stornierung von Winterurlauben darstellt. Hierbei verweist der Jurist unter anderem auf die Allgemeinen Geschäftsbedingungen der Branche, die Stornogebühren vorsehen. Genau aus diesem Grund appelliert Kolba, dass man im Zuge der Buchung eine kostenfreie Rücktrittsoption vereinbaren sollte und das schriftlich. Auf diese kann man sich im Falle des Falles dann berufen. Andernfalls könnten laut dem Konsumentenschützer Stornogebühren blühen. Kolba zitiert aus den Branchen-AGB, die viele Hoteliers anwenden. Demnach sind nachstehende Stornosätze vorgesehen: bis ein Monat vor Anreise 40 Prozent, bis eine Woche vor Anreise 70 Prozent und letzte Woche vor Anreise 90 Prozent des Arragementpreises können vom Hotelier verlangt werden. „Wer während einer Pandemie bucht, kann sich nicht auf den Wegfall der Geschäftsgrundlage wegen eines unzumutbaren und überraschenden Ereignisses berufen,“ sagt Peter Kolba, Obmann des Verbraucherschutzvereines (VSV). „Viele Hoteliers in Ischgl haben 2020 vorzeitig abreisende Gäste bzw. bei Stornierungen Stornogebühren abgenommen und gleichzeitig auf Staatshilfen angesucht“. Der VSV-Obmann empfiehlt daher wie folgt: „Nur kurzfristig Buchen, wenn es Corona-Lage erlaubt. Mit Hotelier kostenloses Storno für den Fall von Einschränkungen durch Corona schriftlich vereinbaren. Wenn man an Corona erkrankt und deshalb stornieren muss, sollte man Ersatz aus der Reisekostenrücktrittskosten Versicherung beanspruchen“.

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B777-Impfaktion: Nur 200 von 300 Impfungen wurden abgeholt

Am Samstag konnten sich Interessierte in einer Boeing 777 der Austrian Airlines impfen lassen. Kapazität hatte mit für 300 Impfungen, jedoch konnte man davon lediglich rund 200 Stück verimpfen. Die Folge daraus: Die Initiatoren sind auf rund einem Drittel sitzen geblieben. Dennoch bezeichnet man den Impftag als „vollen Erfolg“. Der Umstand, dass sich das Rote Kreuz Niederösterreich, die Flughafen Wien AG und Austrian Airlines AG zusammengetan haben und eine außergewöhnliche Impfaktion in einem Langstreckenflugzeug organisiert haben, ist grundsätzlich eine absolut lobenswerte und gute Sache. Allerdings hätte es hinsichtlich der optimalen Ausnutzung von Angebot und Nachfrage der „Kapazität“ noch rund ein Drittel Luft nach oben gegeben. Von einem „durchstechenden“ Erfolg hätte man daher sprechen können, wenn man zumindest alle 300 Spritzen verimpfen hätte können. Dennoch: Immerhin haben sich knapp 200 Menschen impfen lassen und das ist ein kleiner, aber wichtiger Puzzleteil in der Pandemiebekämpfung. Selbstredend haben sich auch Flughafenvorstand Julian Jäger und AUA-Chef Alexis von Hoensbroech eine Dosis des Biontech/Pfizer-Vakzins verabreichen lassen. Die beiden Manager gingen mit gutem Beispiel voran, denn weder bei der Flughafen Wien AG noch bei Austrian Airlines AG gibt es eine Impfpflicht. Beide Konzerne setzen auf Freiwilligkeit der Mitarbeiter und konnten bislang respektable Durchimpfungsraten erzielen. „Wir sind überwältigt, dass unser Angebot zur Impfung von so vielen Personen angenommen wurde und wir mit dieser Aktion nicht nur ein einzigartiges Erlebnis bieten, sondern auch einen Beitrag zur Bekämpfung der Pandemie leisten konnten. Nun heißt es, diesen Weg konsequent weiterzugehen, denn nur eine rasch zunehmende Durchimpfungsrate wird uns die Freiheiten

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Gatwick: British Airways hebt BA Euroflyer Ltd aus der Taufe

Die International Airlines Group ist nun um eine Tochtergesellschaft reicher: BA Euroflyer Ltd. wurde diese Woche ins britische Handelsregister eingetragen. Dabei handelt es sich um die neue British-Airways-Fluggesellschaft, die ab London-Gatwick operieren soll. Als Geschäftsführer der neuen Tochter, die frisch aus der Taufe gehoben wurde, fungieren Thomas David Stoddart und Andrew Christopher Quigley. Alleiniger Eigentümer der BA Euroflyer Limited ist British Airways plc. Bemerkenswert ist, dass die neue Gesellschaft mit nur einem Britischen Pfund Stammkapital gegründet wurde. Es ist damit zu rechnen, dass dieses im Zuge der Beantragung von AOC und Betriebsgenehmigung aufgestockt wird. Bislang wurde bei der CAA noch kein Antrag eingereicht, jedoch ist das nur noch eine Frage von wenigen Wochen. British Airways will die Gatwick-Tochter rasch an den Start bringen. Mit den Gewerkschaften wurde ein Kompromiss gefunden.

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Bees Airlines kündigt weitere EU-Strecken an

Die ukrainische Billigfluggesellschaft Bees Airline nimmt nach Kiew Schuljany-Odessa eine weitere Inlandsstrecke auf. Man wird ab 20. Dezember 2021 fünfmal wöchentlich ab der Hauptstadt nach Lwiw fliegen. Diese Route wird bis zu zweimal täglich vom Mitbewerber Motor Sich Airlines mit Antonow An-24 angeboten. Während für Motor Sich die Inlandsstrecken von Kiew-Schuljany nach Lwiw, Odessa und Saporischschja das Brot-und-Butter-Geschäft sind, handelt es sich bei Bees Airlines (nach Odessa und künftig auch nach Lwiw) eher um „Ferry-Flüge mit Mitflugmöglichkeit“. Hintergrund ist, dass das Fluggerät in Kiew-Schuljany stationiert ist, jedoch dezentral auch dezentral ab Odessa und künftig auch ab Lwiw Flüge angeboten werden. Derzeit ist man sich noch unsicher, ob man in den beiden Städten eine Basis errichten wird, weshalb das Fluggerät von dem Hauptstadtflughafen aus eingeflogen wird. Damit man ein paar Griwna verdienen kann befördert Bees Airlines auf den „Überstellern“ in beide Richtungen Passagiere. Als Fluggerät kommen Mittelstreckenjets des Typs Boeing 737-800 zum Einsatz. Der Mitbewerber Motor Sich Airlines setzt auf historische Turbopropflugzeuge des Typs Antonow An-24. Ein ausführliches Portrait über den Carrier und das Fluggerät unter diesem Link. Barcelona und Prag neu ab Lwiw Bees Airlines wird ab Lwiw zwei neue Strecken in die Europäische Union aufnehmen. Dabei handelt es sich um Barcelona, das ab 22. Dezember 2021 an den Verkehrstagen Sonntag und Mittwoch angeflogen werden soll. Ebenfalls neu ist das Ziel Prag, das ab 20. Dezember 2021 jeweils Montags und Freitags bedient werden soll. Der Carrier fliegt ab der Homebase Kiew-Schuljany zahlreiche Ziele an. In Richtung der Europäischen Union hat

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Oktober 2021: Wiens Malta-Tochter mit bestem Ergebnis seit Pandemie-Beginn

Der maltesische Airport Luqa, eine Tochter der Flughafen Wien AG, konnte im Oktober 2021 das beste Ergebnis seit dem Beginn der Corona-Pandemie erzielen. Man hatte 429.426 Fluggäste und lag damit „nur“ 39,1 Prozent unter dem Wert von Oktober 2019. Die Anzahl der Flugbewegungen war gegenüber dem Vergleichsmonat aus dem Jahr 2019 um 28,5 Prozent reduziert. Die von den Fluggesellschaften angebotene Kapazität war um 27,7 Prozent niedriger. Die Auslastung reduzierte sich um 13 Prozentpunkte auf 69,3 Prozent. Der Malta International Airport erklärte, dass das Vereinigte Königreich weiterhin der stärkste Quellmarkt ist. Etwa 110.800 UK-Reisende haben den einzigen internationalen Flughafen des kleinsten EU-Mitglieds genutzt. Italien, Deutschland, Frankreich und Spanien waren genau in dieser Reihenfolge in den Top Fünf. Seit Mitte Juli 2021 gilt bei der Einreise nach Malta die 1G-Regel. Die Regierung hat die Welt in „red“ und „dark red“ unterteilt. Aus der „roten Zone“ kann man ohne besonderen Grund einreisen, sofern man die vollständige Impfung gegen Covid-19 nachweisen kann. Anerkannt werden nur Impfzertifikate mit QR-Code, denn diese werden bei der Einreisekontrolle abgescannt. Aus der „dunkelroten Zone“ kommend sind eine Genehmigung des Gesundheitsministeriums sowie eine Quarantäne notwendig. Die Einreise aus der „roten Zone“ ist auch für Ungeimpfte möglich, jedoch ist dann eine 14-tägige Hotelquarantäne, die mit 100 Euro pro Tag zuzüglich Verpflegungskosten in Rechnung gestellt wird. Weiters muss ein PCR-Test zum Wucherpreis von 120 Euro bezahlt werden.

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Malediven-Slot-Probleme wirbeln Edelweiss-Flugplan durcheinander

Die Ferienfluggesellschaft Edelweiss muss den Male-Flugplan umkrempeln. Hintergrund ist, dass man aufgrund einer Reduktion der Kapazität internationaler Flüge Slots auf dem Malediven-Airport verloren hat. Dies hat auch „Nebenwirkungen“ auf andere Routen. Der Flughafen Male hat die Mindestzeit zwischen den Landungen von internationalen Flügen verlängert. Durch diese Maßnahme fällt eine Vielzahl an Slots am Male International Airport weg. Diese Kapazitätsreduktion hat auch Auswirkungen auf geplante Flüge von Edelweiss. Die Folge daraus ist, dass die Swiss-Konzernschwester die für die Verkehrstage Montag und Donnerstag geplanten Flüge nicht durchführen kann. Neu wird Male am Sonntag und Freitag angeflogen; am Freitag via Colombo. Der Samstagsflug findet wie geplant statt und ist von den Änderungen nicht betroffen. Bedingt durch die Anpassungen der Malediven-Rotationen müssen auch Flüge an andere Destinationen angepasst werden. Jeweils einer von wöchentlich zwei Flügen musste verschoben werden: Kilimandscharo und Sansibar werden am Dienstag und neu jeweils am Donnerstag statt Freitag bedient. Kapstadt wird jeweils am Mittwoch und neu am Montag statt Sonntag angeflogen. Der Flug nach Colombo wird statt am Donnerstag neu am Freitag in Kombination mit Male durchgeführt. „Wie andere Fluggesellschaften wurden auch wir von der Nachricht überrascht, dass in Male weniger Slots zur Verfügung stehen. Trotz Intervention, auch auf politischer Ebene, war es uns nicht möglich, eine andere Lösung zu finden. Wir bedauern die dadurch notwendig gewordenen Flugplananpassungen außerordentlich. Wir sind uns bewusst, dass solche Änderungen für unsere Gäste Unannehmlichkeiten bedeuten können“, erklärt Patrick Heymann, Chief Commercial Officer von Edelweiss.

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Lufthansa hat deutsche Staatshilfe zurückbezahlt

Wofür Lufthansa in diesem Jahr gleich mehrere Anleihen auf dem Kapitalmarkt aufgenommen hat, war Brancheninsidern schon länger klar. Man wollte die Staatshilfe so rasch wie möglich an die Bundesrepublik Deutschland zurückbezahlen. Damit wird der Carrier auch möglichen Einfluss der Regierung los. Die Deutsche Lufthansa AG hat am Freitag alle verbliebenen Stillen Einlagen der Bundesrepublik Deutschland zurückgeführt beziehungsweise gekündigt. Die Rückzahlung erfolgte deutlich früher als ursprünglich geplant. Am Vormittag wurde die Stille Einlage II des Wirtschaftsstabilisierungsfonds der Bundesrepublik Deutschland (WSF) in Höhe von 1 Milliarde Euro vollständig abgelöst. Nachdem das Unternehmen bereits im Oktober die Stille Einlage I, von der nur 1,5 Milliarden Euro abgerufen worden waren, zurückgeführt hatte, wurde nun auch der nicht in Anspruch genommene und verbleibende Teil gekündigt. Bereits im Februar hatte das Unternehmen einen KfW Kredit in Höhe von 1 Milliarde Euro frühzeitig getilgt. Damit sind nunmehr alle deutschen staatlichen Kredite und Stillen Einlagen inkl. Zinsen zurückgezahlt bzw. gekündigt. Unter dieser Voraussetzung hat sich der WSF verpflichtet, seine Beteiligung an der Deutschen Lufthansa AG in Höhe von rund 14 Prozent des Grundkapitals bis spätestens Oktober 2023 zu veräußern. „Im Namen aller Lufthanseatinnen und Lufthanseaten bedanke ich mich bei der deutschen Bundesregierung und den deutschen Steuerzahlern. In der schwersten finanziellen Krise unserer Unternehmensgeschichte haben sie uns eine Zukunftsperspektive gegeben. Dadurch konnten wir mehr als 100.000 Arbeitsplätze erhalten. Wir sind stolz, dass wir unser Versprechen nun früher als erwartet einlösen konnten und die deutschen Finanzhilfen zurückgezahlt haben. Ich danke unseren Mitarbeitenden für ihr großes Engagement und ganz besonders unseren

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