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Icelandair kündigt Keflavik-Salzburg an

Ab 15. Jänner 2022 will Icelandair mit Boeing 757-200 das isländische Keflavik mit dem österreichischen Salzburg verbinden. Vorerst ist ein wöchentlicher Umlauf geplant. Die tatsächliche Aufnahme steht unter dem Vorbehalt der weiteren Pandemie-Entwicklungen. Icelandair wird jeweils am Verkehrstag Samstag gegen 8 Uhr 00 als FI574 in Keflavik abheben und den zweitgrößten Airport Österreichs um 12 Uhr 50 erreichen. Der Rückflug wird als FI575 durchgeführt. Der Abflug ist in Salzburg um 14 Uhr 00 und die Ankunft in Island ist gegen 17 Uhr 15 geplant. Die Route wird saisonal währen der Schi-Saison angeboten. Mit der Ankündigung von Icelandair gibt es derzeit zwei Fluggesellschaften, die im Winterflugplan 2021/22 linienmäßig zwischen Keflavik und Salzburg fliegen wollen. Der neugegründete Mitbewerber Play hat bereits seit einigen Wochen entsprechende Flüge im Verkauf.

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Endlich! Nonstop-Flüge von Berlin nach Dubai

Was Emirates seit langer Zeit schon versucht, wird nun einer kleinen Fluggesellschaft gelingen. Flüge zwischen der deutschen Hauptstadt und der größten Stadt der Vereinigten Arabischen Emirate. Schon seit langer Zeit bemüht sich Emirates, dass sie die deutsche Hauptstadt Berlin ins Streckennetz aufnehmen kann. Doch aufgrund unterschiedlicher Verträgen, ist es Emirates erlaubt, nur vier deutsche Städte anzufliegen. Und das macht Emirates seit langer Zeit auch schon. Frankfurt, München, Hamburg und Düsseldorf verbindet die Golf-Airline mit ihrem Hub in Dubai. Sollte Emirates also Berlin anfliegen wollen, müsste sie eines der vorgenannten Ziele streichen. Dies ist nicht im Sinne von Emirates. Noch vor wenigen Monaten weibelte der Marketingchef der Fluggesellschaft, Adnan Kazim, mit den Worten, dass jetzt der beste Zeitpunkt sei, um Berlin mit Dubai zu verbinden um die wirtschaftlichen Chancen zu nutzen. Emirates erhält Unterstützung von Unternehmen, sowie Industrie- und Handelskammern und Agenturen aus dem Tourismus- und Wirtschaftssektor aus Berlin und Brandenburg. Auch der BER-Chef, Lütke Daldrup sprach sich für eine Verbindung nach Dubai aus. Und genau die erhält BER nun auch. Aber nicht durch Emirates. Die lettische Fluggesellschaft SmartLynx Airlines wird ab dem 4. Oktober 2021 in Zusammenarbeit mit dem deutschen Reisekonzern FTI Group Flüge zwischen Berlin und Dubai aufnehmen. Anfänglich zwei Mal wöchentlich, ab Dezember dann drei Mal, wird ein Airbus A321-200 zwischen den beiden Städten fliegen. Die FTI Group und Smartlynx werben damit, dass die Flüge genau zur bevorstehenden Weltausstellung EXPO2020 lanciert werden.

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Mit Lufthansa ohne Quarantäne nach Singapur

Die Einreise nach Singapur für vollständig geimpfte Reisende aus Deutschland ist ab dem 8. September wieder möglich. Eine bislang verordnete Quarantäne bei Ankunft in Singapur entfällt damit ab diesem Zeitpunkt. Deutschland ist das erste Land, mit dem die Millionenmetropole in Südostasien ein entsprechendes Abkommen vereinbart hat.  Die Befreiung von der Quarantänepflicht gilt für ausgewählte Flüge, sogenannte Vaccinated Travel Lane (VTL) Flights. Lufthansa und Singapore Airlines werden ab 16. September gemeinsam täglich einen dieser VTL-Flüge anbieten, entweder ab Frankfurt oder München. Buchungen sind ab sofort möglich. Zusätzlich können sich Kunden ab dem 1. September auf einer Website der Singapur-Regierung für die VTL-Flüge registrieren lassen.  „Die Öffnung Singapurs ermöglicht nicht nur, dass Menschen wieder Familie und Freunde besuchen oder Geschäftspartner treffen können, sondern kann darüber hinaus auch Signalwirkung für andere Staaten in der Region haben“, sagt Elise Becker, Lufthansa Vertriebschefin für Asien. „Es ist wichtiger denn je, dass Länder gemeinsame Lösungen erarbeiten, um auch internationale Flugreisen wieder zu ermöglichen. Lufthansa und Singapore Airlines leisten einen wesentlichen Beitrag zu dieser Entwicklung.“ Seit der Ankündigung der singapurischen Regierung habe sich die Nachfrage für Flüge zwischen Deutschland und Singapur verdreifacht, so die AUA-Muttergesellschaft.

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HUB Airlines: Multinationale Billigairline mit A350 geplant

Verschiedene Airlines haben sich schon die Zähne an Billigflügen auf Langstrecken ausgebissen und nun steht mit HUB Airlines ein völlig neues Konzept an. Vier Firmen auf unterschiedlichen Kontinenten sollen mit einer Flotte bestehend aus Airbus A350 bald abheben. Seit Juni 2017 ist Rudolf Brockhausen daran ein neues Konzept in Long-Haul LowCost-Bereich (LHLC) auf die Beine zu stellen. Am 21. November 2019 konnte dann die HUB Airlines Ltd in London gegründet werden. Der Brasilianer war selbst Airline-Pilot und hat die Musterberechtigung auf A320, B737, B757, B767 und B777. Doch für seine HUB Airlines will er auf ein anderes Muster setzen, die Airbus A350. HUB Airlines soll eine Holding sein, welche vier unabhängige Fluggesellschaften betreibt: HUB Europe, HUB North America, HUB South America und HUB Southeast Asia. Der Start soll in Brasilien bei HUB South America erfolgen. Hierfür wurde auch schon die Basis bekannt gegeben, der Viracopos International Airport in Campinas (nordwestlich von Sao Paulo). Auf diesem Flughafen ist auch die Azul beheimatet. Man hat die Ambition, die größte Linienfluggesellschaft für den Langstreckenverkehr zu werden. Die als „HUBird“ bezeichneten Flugzeuge sollen in einer Zweiklassen-Konfiguration eingesetzt werden. Bereits im Oktober 2020 hat HUB dem Flugzeughersteller Airbus mitgeteilt, dass man sich für die A350 XWB entschieden hätte. Gemäß Aussage der angehenden Airline, wurde eine kluge Struktur entwickelt, welche auf dem Uhrzeigersinn basiert. So können die vier Drehkreuze einfach miteinander verbunden werden. Noch hält sich HUB Airlines bedeckt, ab wann der Flugbetrieb aufgenommen werden soll.

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NUE: Tagesreisen nach Hamburg und Düsseldorf jetzt wieder möglich

Anfang September wird Eurowings die Verbindungen ab Nürnberg zu wichtigen deutschen Metropolen wieder aufnehmen. Die Flüge nach Düsseldorf starten ab 1. September, nach Hamburg geht es ab 13. September. Geflogen wird Montag bis Freitag – Hamburg auch am Sonntag. Dienstags und mittwochs werden zwei tägliche Flüge morgens und abends durchgeführt. Somit sind an beiden Tagen Tagesreisen wieder möglich.  Der Anteil der Passagiere mit innerdeutschem Endziel wird im Jahr 2022 voraussichtlich nur noch fünf Prozent der Gesamtpassagierzahl am Airport Nürnberg betragen. Zum Vergleich: Vor zehn Jahren lag dieser Anteil noch bei rund 25 Prozent. Hintergrund für diese Entwicklung ist zum einen die Marktkonsolidierung in Folge der Air Berlin-Insolvenz. Zum anderen wurde die Flugverbindung nach Berlin im Jahr 2019 nach Eröffnung der ICE-Hochgeschwindigkeitsstrecke eingestellt.  „Auch wenn die innerdeutschen Verbindungen der Bahn ab Nürnberg in den letzten Jahren mit der Inbetriebnahme diverser Neubaustrecken attraktiver und wettbewerbsfähiger geworden sind, ist der Zeitvorteil von Flugverbindungen bei Strecken über 400 Kilometer weiterhin signifikant. Nur so sind z.B. eintägige Dienstreisen über diese Entfernungen möglich. Insofern bleiben die beiden innerdeutschen Strecken nach Hamburg und Düsseldorf wichtig für die Konnektivität der Metropolregion.“ so Michael Hupe, Geschäftsführer des Nürnberger Flughafens.

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Red Sea Airlines: Neue ägyptische Fluggesellschaft

Vor der Corona-Krise wurde in Ägypten eine neue Fluggesellschaft unter dem Namen Red Sea Airlines gegründet. Wohl aufgrund Corona erfolgte der Start nun aber verspätet und vieles ist noch unklar. Es trennt Afrika von der Arabischen Halbinsel – das Rote Meer oder auf Englisch Red Sea. Unterschiedliche Staaten grenzen an das Rote Meer, am Ostufer Saudi-Arabien und Jemen, am Westufer Ägypten, Sudan, Eritrea und Dschibuti. Im Golf von Akaba sind zudem Jordanien und Israel zu finden. Fluggesellschaften aus diese acht Ländern könnten sich somit mit dem Meeresnamen schmücken. Und das tat auch die Nationalfluggesellschaft des kleinsten Anrainerstaates. Die im Jahre 1963 gegründete Air Djibouti trug ab 1973 den Zusatz Red Sea Airlines im Namen. Doch nach finanziellen Schwierigkeiten stoppte Air Djibouti – Red Sea Airlines am 22. Januar 1991 den Flugverkehr und wurde anschließend aufgelöst. Eine ebenfalls staatliche Nachfolgegesellschaft nutzte denselben Namen zwischen 1997 und 2002 wieder. Auch die ab 2015 verkehrende virtuelle Fluggesellschaft Air Djibouti bedient sich teilweise diesem Zusatz. Neben den Fluggesellschaften aus Dschibuti nutzte auch die Nationalairline von Eritrea den Meeresnamen. Die 1991 gegründete Eritrean Airlines flog zwischen 1998 und 2001 mit der Ergänzung Air Red Sea ab Asmara. Nun wird der Air Djibouti der Zusatzname strittig gemacht. In Ägypten wurde eine neue Airline mit dem Namen Red Sea Airlines gegründet. Der Flugbetriebsleiter, Nabil Helmy, hat vor wenigen Tagen mit einem Statement in den Sozialen Medien die Blicke auf sich gezogen. Seine Aussage war „New Star is born in aviation“ (in etwa: ein neuer Stern in der

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Kongo: Africa Airlines hat den Flugbetrieb aufgenommen

Unter dem Namen Africa Airlines erhob sich am Samstag im Kongo eine neue Fluggesellschaft in die Luft. AOC und Betriebsgenehmigung wurden unmittelbar zuvor erteilt. Die Flotte besteht zunächst aus einer einzigen Boeing 737-300. Die TN-AKC ist bereits auf der Strecke Brazzaville-Pointe Noire im Liniendienst. Man tritt mit Trans Air Congo und Canadian Airways Congo in den direkten Wettbewerb. Die betroffene Maschine war vormals bei Karinou Airlines im Einsatz. Laut MAviO News beschäftigt der Carrier derzeit drei Kapitäne und einen Ersten Offizier. Man befindet sich auf Personalsuche. Es handelt sich um die erste Neugründung, die AOC und Betriebsgenehmigung erhalten hat, seit der Pleite von ECAir.

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Grönland lässt nur noch Geimpfte und Genesene einreisen

Grönland, eine autonome Region Dänemarks, lässt bis mindestens 31. Oktober 2021 nur Personen, die vollständig gegen Covid-19 geimpft sind oder aber genesen sind einreisen. Davon ausgenommen sind Personen mit Wohnsitz in Grönland, jedoch müssen diese dann eine häusliche Quarantäne antreten. Eine weitere Ausnahme betrifft Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren. In Begleitung ihrer geimpften oder genesenen Eltern entfällt für diese die Auflage des Impf- bzw. Genesungsnachweises. Die Regionalregierung Grönlands beschränkt weiterhin die Kapazität der Flugverbindungen. Beispielsweise sind vom Flughafen Reykjavik (Domestic) nach Kulusuk maximal drei wöchentliche Umläufe zugelassen. Insgesamt dürfen pro Woche nicht mehr als 90 Personen eingeflogen werden. In Sisimiut, Upernavik und Aasiaat gelten zusätzliche Reisebeschränkungen. Nur vollständig geimpfte Personen dürfen während der gesamten Reise die öffentlichen Verkehrsmittel von und in diesen geografischen Gebieten – einschließlich Flugzeugen, Bussen und Schiffen – nutzen. Für den Fall, dass eine teilgeimpfte oder nicht geimpfte Person ausnahmsweise aus diesen Gebieten reist, muss die Person entweder für 14 Tage in Quarantäne oder bis zum Erhalt eines negativen Testergebnisses eines PCR-Tests, der 5 Tage nach der Abreise aus Sisimiut, Upernavik oder Aasiaat durchgeführt wurde, unter Quarantäne gestellt werden. Dies gilt bis zum 31. Oktober. Sämtliche Flugverbindungen, die nach Grönland angeboten werden, unterliegen Kapazitätsbeschränkungen. Dies schließt auch Air Greenland, Icelandair und Norlandair ein. Die Carrier sind angewiesen auf diesen Umstand hinzuweisen.

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Israel stellt Airlines weitere Kredite bereit

Die Regierung Israels beabsichtigt den Carriern El Al, Arkia und Israir weitere finanzielle Unterstützung zu gewähren. Dabei handelt es sich um Kredite, die eine endfällige Laufzeit von zwei Jahren haben. Laut einem Bericht der lokalen Wirtschaftszeitung Calcalist müssen die Darlehen am Ende der Laufzeit zurückbezahlt werden. Unter bestimmten Umständen, beispielsweise wenn die Aktionäre weniger Eigenkapital einschießen können, kann es zu Laufzeitverlängerungen kommen. Dies wäre aber im Einzelfall zu prüfen. Die genaue Höhe der Summen und das Verhältnis zwischen staatlich injizierten und eigentümerinjizierten Beträgen stehen noch nicht fest. Dennoch schätzte man, dass El Al 150-200 Millionen US-Dollar und Arkia und Israir jeweils 20 Millionen US-Dollar erhalten werden.

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Air New Zealand steckt tief in der Verlustzone

Neuseeland ist seit dem Beginn der Corona-Pandemie weitgehend abgeschottet. Das hat auch Auswirkungen auf die Finanzzahlen von Air New Zealand: Der Carrier schrieb im am 30. Juni 2021 abgelaufenen Geschäftsjahr einen Verlust in der Höhe von 201,1 Millionen U.S.-Dollar. „Air New Zealand zeigte Agilität unter sich ständig ändernden Betriebsbedingungen, verwaltete Wiedereröffnungen, Pausen und dann Schließungen, während sie gleichzeitig neue Einnahmen aus zusätzlichen Frachtrouten generierte und die inländische und regionale Passagierkapazität erhöhte, um der gestiegenen Nachfrage nach inländischen Urlaubsreisen gerecht zu werden“, so Firmenchefin Dame Therese Walsh. Air New Zealand meldete für den 12-Monats-Zeitraum Betriebseinnahmen von 1,74 Milliarden US-Dollar, was einem Rückgang von 48 Prozent gegenüber den vorangegangenen 12 Monaten entspricht. Die Inlandskapazität erreichte im Juli dieses Jahres 93 Prozent des Niveaus von 2019, bevor Sperren den Hochlauf verkürzen. Air New Zealand schloss das Geschäftsjahr mit einer Liquidität von 900 Millionen US-Dollar ab. Darin enthalten sind 127,4 Millionen US-Dollar in bar und der Rest aus nicht in Anspruch genommenen Mitteln aus einer Bereitschaftskreditfazilität der neuseeländischen Regierung. Der durchschnittliche monatliche Cash-Burn in der ersten Hälfte dieses Kalenderjahres betrug 6,26 Millionen US-Dollar.

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