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USA schieben Grenzöffnung für EU-Bürger auf die lange Bank

Viele Fluggesellschaften in Europa und den Vereinigten Staaten von Amerika haben auf eine rasche Lockerung der Einreisebestimmungen durch die Biden-Regierung gehofft. Daraus scheint nun zumindest kurzfristig nichts zu werden. Fix ist jedenfalls, dass künftig die vollständige Impfung gegen Covid-19 zur Grundvoraussetzung für die Einreise wird. Der noch unter Donald Trump erlassene Travel Ban für EU-Bürger und weitere Staaten in Europa wurde bislang nicht aufgehoben. Daran wird sich auch kurzfristig nichts ändern. Die U.S.-Regierung beabsichtigt keine Lockerungen vor Ende November 2021. Als möglicher Termin wird vage in Aussicht gestellt, dass es nach Thanksgiving schrittweise zu Öffnungen kommen könnte. Dies wird von Fluggesellschaften auf beiden Seiten des Atlantiks heftig kritisiert. Man fordert eine sofortige Öffnung für vollständig geimpfte Personen.

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Qantas will im Dezember 2021 wieder international abheben

Die australische Qantas und die Tochtergesellschaft Jetstar beabsichtigen den internationalen Flugbetrieb im Dezember 2021 zu reaktivieren. Zunächst will man ausschließlich Destinationen mit hoher Impfrate anfliegen. Allerdings stehen über dem Re-Start noch viele Fragezeichen, denn die Voraussetzung ist, dass in Australien mindestens 80 Prozent der Bevölkerung gegen Covid-19 geimpft sind. Derzeit kommt die Kampagne aber nur sehr schleppend voran. „Die Aussicht auf Flüge nach Übersee mag derzeit weit entfernt erscheinen, insbesondere während die Bundesstaaten New South Wales und Victoria im Lockdown sind. Aber das aktuelle Tempo der Impfkampagne deutet darauf hin, dass wir in einigen Monaten viel mehr Freiheit haben sollten“, erklärt Firmenchef Alan Joyce. Bereits vor einigen Monaten kündigte der Manager an, dass man nur noch Passagiere, die vollständig gegen Covid-19 geimpft sind, befördern wird. Auch eine Impfpflicht für die eigenen Mitarbeiter wurde erst letzte Woche nachgelegt.

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USA: Delta verlangt höhere Kassenbeiträge von Ungeimpften

Im Gegensatz zum Mitbewerber United Airlines hat Delta Air Lines keine Impfpflicht für die bestehende Belegschaft eingeführt. Nun erhöht man aber den Druck auf die Mitarbeiter, denn wer sich nicht impfen lassen möchte, muss bald einen höheren Beitrag an die betriebseigene Krankenversicherung zahlen. Das U.S.-amerikanische System der Krankenabsicherung ist mit jenem, das in Europa praktiziert wird, nicht vergleichbar. Eine generelle Versicherungspflicht existiert nicht. Große Arbeitgeber unterhalten eigene Krankenkassen. So auch Delta Air Lines. Der Carrier teilte mit, dass Personen, die sich nicht impfen lassen wollen, künftig bis zu 200 U.S.-Dollar pro Monat an die betriebseigene Krankenversicherung bezahlen müssen. Das bedeutet vereinfacht gesagt, dass Ungeimpften der monatliche Beitrag deutlich erhöht wird. Delta begründet dies damit, dass man im Schnitt 50.000 U.S.-Dollar pro Covid-Krankenhausaufenthalt aufwenden muss.

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Griechenland kündigt 2G-Regel und kostenpflichtige Tests an

Mit 13. September 2023 führt Griechenland unter anderem in der Gastronomie und touristischen Einrichtungen die 2G-Regel ein. Gleichzeitig müssen Coronatests künftig selbst bezahlt werden. Damit will man offensichtlich den Druck auf ungeimpfte Personen erhöhen. Das „dritte G“ kann also nur kostenpflichtig in Anspruch genommen werden. Betroffen sind neben Restaurants auch Kinos, Theater, Museen und vergleichbare Einrichtungen. Wer nicht geimpft oder genesen ist, muss auch auf Inlandsreisen mit öffentlichen Verkehrsmitteln inklusive Flugzeugen und Fähren einen maximal 48 Stunden alten Coronatest vorlegen. Ab 13. September 2021 müssen die Kosten hierfür selbst bezahlt werden. Die Regierung hofft, dass mit diesem finanziellen Druck mehr Menschen zur Impfung gegen Covid-19 bewogen werden können. Das Vorgehen ist aber durchaus umstritten, denn in vielen Städten gab es bereits Demonstrationen gegen die Pläne.

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Qantas kündigt A380-Comeback an

Die Fluggesellschaft Qantas kündigte am Donnerstag an, dass ab Juli 2022 fünf Airbus A380 reaktiviert werden sollen. Diese sollen auf den Strecken von Sydney nach Los Angeles sowie nach London eingesetzt werden. Den Auftakt soll im Juli 2022 die USA-Verbindung machen. Die britische Hauptstadt will man ab November 2022 wieder mit Superjumbos bedienen. Aus technischen Gründen wird ein Zwischenstopp in Singapur eingelegt. Gleichzeitig bestätigte der Carrier aber auch, dass zwei der insgesamt 12 Airbus A380 endgültig ausgeflottet werden. Alle anderen Maschinen dieses Typs sollen bis spätestens 2024 wieder im aktiven Liniendienst stehen. Zuvor soll diesen noch ein Kabinen-Upgrade verpasst werden.

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Wien: Wizz Air reaktiviert sechs Strecken

Die Billigfluggesellschaft Wizz Air kündigt die Wiederaufnahme von insgesamt sechs Strecken ab Wien-Schwechat an. Das Angebot ab der österreichischen Hauptstadt wird damit auf 64 Destinationen erhöht. Den Beginn macht am 31.08.2021 die Verbindung nach Dortmund. Am 06.09.2021 nimmt Wizz Air die Strecke nach Köln, Lissabon und London-Luton wieder auf. Letztere wird fünfmal die Woche angeboten. Die beiden nordischen Verbindungen starten am 08.09.2021 mit Skavsta und am 13.09.2021 mit Oslo. „Ab sofort können wir wieder 64 Verbindungen ab Wien anbieten, womit wir schon weit über dem Vorkrisenniveau liegen. Mit der heutigen Ankündigung steht einem herbstlichen Städtetrip nichts im Weg. Wir freuen uns, Sie wieder bei uns an Board begrüßen zu dürfen“, so Wizz-Air-Sprecher Andras Rado. Die Wiederaufnahmen auf einen Blick: Route Frequenz Neustart Wien – Dortmund 3 31.08.2021 Wien – Köln 3 06.09.2021 Wien – Lissabon 3 06.09.2021 Wien – London-Luton 5 06.09.2021 Wien – Stockholm-Skavasta 2 08.09.2021 Wien – Oslo 2 13.09.2021

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Sitzplatzkosten: Billigflieger kassieren Geldstrafen in Italien

Die italienische Zivilluftfahrtbehörde ENAC hat gegen die Billigflieger Easyjet, Ryanair, Wizz Air und Volotea Bußgelder verhängt. Den genannten Carriern wird vorgeworfen gegen eine italienische Vorgabe, die vorsieht, dass Begleitpersonen von Menschen mit Behinderungen und Minderjährigen ein Sitzplatz direkt daneben vergeben werden muss. Und zwar kostenlos. Laut ENAC sollen die eingangs genannten Lowcoster gegen diese Auflage verstoßen haben und auch entsprechende Aufforderungen ignoriert haben sollen. Nun werden Bußgelder zwischen 10.000 und 50.000 Euro fällig. Gegen diese können die betroffenen Fluggesellschaften allerdings ein Rechtsmittel einlegen. Als erschwerend erweist sich, dass die Airlines die Vorgaben der Luftfahrtbehörde ENAC noch immer nicht umgesetzt hatten. Besonders hoch fällt das Bußgeld für Ryanair aus, denn diesem Anbieter wirft das Amt vor, dass man gar versuchte die Anordnung zu umgehen, um weiterhin Zuschläge kassieren zu können. Dabei soll eine Klausel in den Allgemeinen Beförderungsbedingungen geändert worden sein. Ryanair beantragte vor Gericht eine Aussetzung der behördlichen Auflage, jedoch wurde dies seitens eines Gerichts abgelehnt. Die mündliche Verhandlung soll am 8. September 2021 stattfinden. Easyjet, Wizz Air und Volotea zeigen sich in Stellungnahmen einsichtig und wollen die ENAC-Bestimmungen einhalten. Man habe die Systeme zwischenzeitlich angepasst. Ganz anders äußert sich der Mitbewerber Ryanair, der die Vorwürfe der italienischen Luftfahrtbehörde als „falsch und irreführend“ zurückweist. Man habe schon am 13. August 2021 entsprechende Maßnahmen ergriffen, die es ermöglichen, dass Begleitpersonen von Minderjährigen bzw. von Menschen mit Behinderungen eine kostenlose Sitzplatzzuweisung erhalten. Man wirft der ENAC auch vor, dass diese eine „Einmischung in die kommerzielle Freiheit der Airline als Sicherheitsproblem einstufen würde“.

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München knackt 70.000er-Tagesmarke

Der Flughafen München konnte in Sachen Erholung des Passagieraufkommens einen weiteren Meilenstein erzielen: Am vergangenen Samstag zählte der Airport erstmals seit dem 9. März 2020 wieder mehr als 70.000 Fluggäste an einem Tag. Die Flughafen München GmbH FMG) rechnet im laufenden Monat mit rund 1,8 Millionen Fluggästen: Damit würde der August 2021 das beste Monatsergebnis seit dem Februar 2020 aufweisen.Während der Sommerferien hat die FMG ihren Personaleinsatz im Terminalbereich nochmals deutlich erhöht: Um die Abfertigungsprozesse zubeschleunigen, erläutern Flughafenmitarbeiter wie Hasan Aydin abfliegenden Passagieren beim Check-in bzw. vor der Passkontrolle, welche Reisedokumente vorzulegen sind. Aufgrund der coronabedingt deutlich gestiegenen Anforderungen sollten Fluggäste bei der Reiseplanung auch weiterhin einen Zeitpuffer einplanen. Insbesondere die Überprüfung von Impfzertifikaten, Testergebnissen oder Einreiseformularen durch Airlines und Behörden kann den Abfertigungsprozess verlängern.

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ITA stellt Initial-Streckennetz vor

Die Fluggesellschaft ITA, die am 15. Oktober 2021 die Nachfolge von Alitalia antreten sollen, hat nun ihr Streckennetz, das bedient werden soll, vorgestellt. Zahlreiche deutsche Städte sowie Genf und Zürich will man mit Rom-Fiumicino und/oder Mailand-Malpensa verbinden. Ziele in Österreich sind aktuell nicht geplant. In der Bundesrepublik Deutschland sollen ab Mailand-Linate zunächst Düsseldorf und Frankfurt am Main bedient werden. Im März 2022 soll zusätzlich Stuttgart angeflogen werden. Ab Rom-FCO werden Frankfurt und München angeboten. ITA wird – wie berichtet – in der Anfangszeit das Angebot mehr oder weniger ausgeglichen zwischen Rom und Linate verteilen. Dies dient in erster Linie auch dem Absichern der Start- und Landerechte auf dem innerstädtischen Airport Mailands. Langfristig liegt der Fokus aber auf der italienischen Hauptstadt, die auch als Homebase fungiert. Innerhalb von Italien will der neue Staatscarrier nachstehende Ziele anfliegen: Alghero, Brindisi, Bologna, Bari, Cagliari, Catania, Comiso, Rom-FCO, Florence (ab März 2022), Genoa, Mailand-Linate, Neapel, Olbia, Palermo,  Pescara, Reggio Calabria, Lamezia Terme, Trieste, Turin, Venice und Verona. Auf der Kurz- und Mittelstrecke sind diese Destinationen geplant: Malaga (ab März 2022), Algeri, Amsterdam, Athen, Barcelona, Belgrad (ab August 2022), Brüssel, Kairo, Paris Charles de Gaulle, Düsseldorf, Frankfurt, Genf, London Heathrow, Luxemburg (ab März 2022), Madrid, Malta, Marseille (ab März 2022), München, Nizza, Paris Orly, Sofia (ab August 2022), Stuttgart (ab März 2022), Tirana, Tel Aviv, Tunisi, Valencia (ab März 2022) und Zürich. Die nachstehenden Langstreckenziele sind geplant: Boston, Buenos Aires (ab März 2022), Sao Paulo (ab März 2022), Tokio Haneda, Washington (ab März 2022), New York,

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Air Berlin: Flöther will Etihad-Forderungen verkaufen

Vor einiger Zeit reichte Air-Berlin-Insolvenzverwalter Lucas Flöther eine Schadenersatzklage gegen Etihad Airways ein. Das Verfahren muss in London geführt werden und geht offenbar nur schleppend voran. Nun will der Jurist mögliche Ansprüche in der Höhe von mindestens 500 Millionen Euro verkaufen. Laut Mitteilung soll dadurch das Verfahren für die Gläubiger beschleunigt werden. Spekulanten könnten an die Insolvenzmasse eine gewisse Summe bezahlen und bekommen dafür die gegen Etihad Airways geltend gemachte Forderung abgetreten. Damit geht das Prozessrisiko auf den Käufer über. Auch gegen ehemalige Vorstandsmitglieder der Air Berlin sowie deren D&O-Versicherungen, aber auch gegen den Wirtschaftsprüfer KPMG führt Lucas Flöther in seiner Funktion als Insolvenzverwalter Verfahren. Inwiefern diese Erlöse zu Gunsten der Masse bringen werden, ist noch völlig offen. Kürzlich wurde bekannt, dass gegen eine Tochtergesellschaft der Deutsche Börse AG ebenfalls vor Gericht gezogen wurde.

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