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Zürich tiefer in die roten Zahlen gerutscht

Der Flughafen Zürich-Kloten verzeichnete im ersten Halbjahr 2021 einen Verlust in der Höhe von 45,1 Millionen Schweizer Franken. Damit ist man tiefer in die roten Zahlen gerutscht, denn im Vergleichszeitraum des Vorjahres wurde das Minus mit 27,5 Millionen Schweizer Franken ausgewiesen. Von Jänner bis Juni 2021 nutzten rund 2,1 Mio. Passagiere den Flughafen Zürich als Ausgangs-, Umsteige- oder Zielort ihrer Flugreise, was einem Rückgang von 60,5 Prozent im Vergleich zur Vorjahresperiode entspricht. Im Vergleich zum ersten Halbjahr 2019 ging die Anzahl Passagiere gar um 85,9 Prozent zurück. Die Anzahl Flugbewegungen verringerte sich im ersten Halbjahr 2021 um 31,9 Prozent auf 41.123 Starts und Landungen. Einzig die Anzahl Frachtflüge erhöhte sich (+18,6 Prozent), was sich auch positiv auf die Menge der umgeschlagenen Frachtgüter im Vergleich zum ersten Halbjahr 2020 auswirkte (+25,1 Prozent auf 180.788 Tonnen). Die Gesamterträge in den ersten sechs Monaten 2021 lagen gegenüber dem ersten Halbjahr 2020 um 15,1 Prozent tiefer bei CHF 263,6 Millionen, gegenüber 2019 sind es sogar -55,2 Prozent. Dabei reduzierten sich insbesondere die aviatischen Erträge, die lediglich noch 25 Prozent der Gesamterträge ausmachten, während es vor Corona rund 55 Prozent waren. Die Betriebskosten nahmen im Vorjahresvergleich trotz eines hohen Anteils Fixkosten um 16,6 Prozent auf CHF 171,4 Millionen ab. Gegenüber 2019 verringerte sich die bereinigte Kostenbasis um 30,4 Prozent. Die Einsparungen sind hauptsächlich auf tiefere Personalaufwendungen als Folge der Kurzarbeit, tiefere Polizei- und Sicherheitskosten sowie weitere allgemeine Kostenreduktionen zurückzuführen. Der Gewinn vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen und Amortisationen (EBITDA) sank im Vorjahresvergleich um 12,1 Prozent auf

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Swiss-Chef will maximal halbe Staatshilfe abrufen

Die Fluggesellschaft Swiss bezahlte laut Firmenchef Dieter Vranckxs im Juli 2021 einen Teil des staatlich garantierten Kredits zurück. Gegenüber RTS erklärte der Manager, dass 50 Millionen Franken überwiesen wurden. Dabei führte er aus, dass das Sommergeschäft gut gelaufen ist und man gut Geld verdienen konnte. Daher habe man die ersten 50 Millionen Schweizer Franken rückführen können. Die Kreditlinie, die gewährt wurde, beträgt 1,5 Milliarden Schweizer Franken. Vollständig abgerufen wurde das Darlehen bislang nicht. „Wir haben uns zum Ziel gesetzt, nicht mehr als die Hälfte des Kredits, also 750 Millionen Franken, auszugeben. Dieses Versprechen haben wir bisher gehalten. Im Juni hatten wir die Möglichkeit, 50 Millionen Franken zurückzuzahlen“, so Dieter Vranckx gegenüber RTS. „Wir haben es im Juni gesehen: Wenn die Geschäfte besser laufen, können wir einen Teil des Kredits zurückzahlen. Aber der Winter kommt, November und Dezember sind sehr schwierige Monate für eine Airline, werden wir wahrscheinlich wieder Finanzmittel abrufen müssen.“

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DHL Air Austria geht in Linz an den Start

Der oberösterreichische Flughafen Linz bekommt mit DHL Air Austria einen neuen Homebase-Carrier. Dieser ist eine Tochtergesellschaft von Deutsche Post-DHL und eine reine Frachtfluggesellschaft. In Linz ist der Logistikkonzern bereits heute aktiv. Es handelt sich um eine Neugründung, die in Kürze abheben soll. Dazu Staatssekretär Magnus Brunner (ÖVP): „Diese Standortentscheidung für Österreich ist ein starkes Signal für unser Land Die neue Airline mit österreichischer Lizenz schafft bis zu 50 neue Arbeitsplätze am Boden. Das bringt wichtige Wertschöpfung für die Region Das bestätigt die Kompetenz von Austro Control und der im BMK angesiedelten Obersten Zivilluftfahrbehörde. Diese Standortentscheidung ist natürlich auch angesichts der geographischen Lage Österreichs im Herzen Europas sinnvoll: Österreich hat auf Grund seiner Infrastruktur eine zentrale Position und ist Drehscheibe zwischen West und Ost genauso wie zwischen Nord und Süd. So bietet Österreich die besten Rahmenbedingungen für Unternehmen aus dem In- und Ausland. Linz hat sich somit als der Cargo-Flughafen Österreichs etabliert“. „Mit der neuen Fluggesellschaft passen wir unser europäisches Netzwerk an und bereiten es für weiteres Wachstum vor. Wir freuen uns sehr, dass Österreich als attraktiver Standort für die DHL Air Austria ausgewählt wurde und sind besonders stolz, dass hier bis im Oktober 2021 bis zu 50 neue Arbeitsplätze entstehen“, so Ralf Schweighöfer, CEO von DHL Express Österreich. „Mit diesem wichtigen Schritt gestalten wir einerseits unser Luftverkehrsfrachtnetz in Europa flexibler und stabiler, zugleich bedienen wir weiterhin die hohe Nachfrage unserer Kunden nach grenzüberschreitenden Express-Lieferungen und können ihnen ausreichend Express-Kapazitäten zur Verfügung stellen. An dieser Stelle wollen wir den Behörden, dem

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Delta bestellt 30 weitere Airbus A321neo

Die U.S.-amerikanische Delta Air Lines bestellt weitere 30 Airbus A321neo. Damit wächst die Order auf insgesamt 155 Exemplare dieses Typs an. „Die Aufnahme dieser Flugzeuge stärkt Deltas Engagement, ältere Flotten durch nachhaltigere, effizientere Jets zu ersetzen und das beste Kundenerlebnis der Branche zu bieten“, sagte Mahendra Nair, Deltas Senior Vice President – Fleet and TechOps Supply Chain. „Delta schätzt die umfassende Partnerschaft mit dem Airbus-Team zur Unterstützung unserer strategischen Wachstumspläne und freut sich auf die weitere Zusammenarbeit während der Erholungsphase und darüber hinaus.“ „Da sich die Branche aus der Pandemie zu erholen scheint, zeigt Delta eine verantwortungsvolle Führung und gibt der A321neo jetzt einen starken Vertrauensbeweis“, sagte Christian Scherer, Chief Commercial Officer und Leiter von Airbus International. „Mit weiteren 30 Bestellungen eines weltweit sehr stark nachgefragten Flugzeugs unterstreichen unsere Partner bei Delta die strategische Rolle, die sie der A321neo mit ihrer herausragenden Umweltleistung für den renommierten Kundenservice und die Zuverlässigkeit der Airline über Jahre hinweg sehen Zukunft.“ Viele der A321neos von Delta werden vom Airbus U.S. Manufacturing Facility in Mobile, Alabama, geliefert. Die Fluggesellschaft hat seit 2016 87 in den USA gefertigte Airbus-Flugzeuge übernommen. Ende Juli zählte Deltas Flotte von Airbus-Flugzeugen 358, darunter 50 A220-Flugzeuge, 240 A320-Familienmitglieder, 53 A330-Großraumflugzeuge und 15 A350-XWB-Flugzeuge.

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Air Canada präzisiert München-Comeback

Das Star-Alliance-Mitglied Air Canada wird die Strecke München-Toronto in Kürze wieder dreimal pro Woche bedienen. Als Fluggerät kommen Langstreckenjets des Typs Boeing 787-9 zum Einsatz. Die kanadische Regierung kündigte an, dass ab 7. September 2021 der internationale Reiseverkehr für Personen, die vollständig gegen Covid-19 geimpft sind, geöffnet wird. Anerkannt werden die Vakzine von Moderna, Biontech/Pfizer, Astra Zeneca sowie Johnson&Johnson. Die letzte notwendige Dosis muss mindestens 14 Tage vor dem Abflug gespritzt worden sein. „Die Lockerungen der weltweiten Reisebeschränkungen ermöglichen uns einen sukzessiven Wiederaufbau unseres internationalen Netzwerks und bieten uns die Chance als globale Fluggesellschaft die Welt erneut mit Kanada zu verbinden. Die Deutschen werden gerne wieder nach Kanada reisen und wir sind darauf vorbereitet, unsere Kunden wieder mit ihren Familien und Freunden zusammenzubringen“, so Jean-Christophe Hérault, Regional Sales Manager Germany, Switzerland, Austria & Eastern Europe bei Air Canada. „Die Flugverbindung von München nach Toronto bietet über das Drehkreuz Toronto hinaus bequeme Anschlussmöglichkeiten zu zahlreichen Destinationen in Kanada und in den USA. Mit unserem branchenführenden Hygienekonzept CleanCare+ hat die Gesundheit und Sicherheit der Fluggäste bei Air Canada oberste Priorität. Wir wissen, dass die Menschen gerne wieder reisen, und wir freuen uns darauf, unsere Kunden an Bord willkommen zu heißen.“ Air Canada bedient die Strecke bis zu drei Mal pro Woche mit einem Boeing 787-9 Dreamliner mit 298 Sitzplätzen. An Bord stehen drei Serviceklassen zur Auswahl: Air Canada Signature Class, Premium Economy und Economy Class. „Wir freuen uns sehr über die Wiederaufnahme der Nonstop-Verbindung von München nach Toronto und sehen dies als

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SKS Airways: Neue malaysische Airline will vor Start wachsen

Am 13. November 2017 wurde im malaysischen Johor Bahru die SKS Airways gegründet. Geplant waren Regionalflüge mit vier Twin Otter, doch noch hat SKS nicht abgehoben. Dennoch plant man bereits größere Flugzeuge anzuschaffen. Johor Bahru liegt an der Südspitze der malaiischen Halbinsel gegenüber von Singapur. Der nördlich der Stadt gelegene Senai International Airport ist 33 Kilometer von Singapur Seletar resp. knapp 50 Kilometer von Singapur Changi entfernt. Somit liegt die Stadt genau dazwischen und ist mit dem Damm „The Causeway“ sowie der neueren Brücke „Second Link“ über die Straße von Johor optimal an Singapur angebunden. Die hauptsächlich im Immobilienbereich tätige SKS Group of Companies gründete Ende 2017 eine eigene Airline mit dem Namen SKS Airways. Ursprünglich war die Anschaffung von vier DeHavilland Canada DHC-6-300 Twin Otter geplant. Obwohl in Johor Bahru beheimatet, sollten die Flugzeuge in Kuala Lumpur Subang (Sultan Abdul Aziz Shah Airport) und in Singapur Seletar stationiert werden. Die Twin Otter sollten auf Strecken zu touristischen Destinationen in Malaysia eingesetzt werden – wie beispielsweise Kota Bharu, Ipoh, Langkawi, Pangkor, Pula Redang, Taman Negara und Tioman. Die erste Twin Otter wurde dann im Dezember 2019 vom schweizerischen Sion mit verschiedenen Stopps nach Kuala Lumpur Subang überstellt und später dort bemalt und als 9M-KIA registriert. Die zweite Maschine folgte etwa ein Jahr danach und erhielt das Kennzeichen 9M-KIB. Zwei weitere DHC-6 sind aktuell immer noch in der Schweiz geparkt. Doch mit der Betriebsaufnahme hat es bei SKS Airways bisher noch nicht geklappt. Verschiedene Male wurde das Startdatum verschoben – noch

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Stephen Hester wird neuer Easyjet-Chairman

Bei Easyjet wird mit 1. Dezember 2021 Stephen Hester die Funktion des Chairman übernehmen. Er folgt auf John Barton, der nach neun Jahren abtreten wird. „Ich freue mich, dass Stephen zum nächsten Vorsitzenden von easyJet ernannt wurde. Seine umfangreiche und vielfältige Erfahrung in der Führung großer internationaler Unternehmen in regulierten Branchen, gepaart mit seinem herausragenden strategischen Denken, wird der Fluggesellschaft gute Dienste leisten, da sie die Erholung in der Zeit nach der Pandemie anführt und die Fähigkeiten des bestehenden Vorstands und Führungsteams ergänzt und erweitert“, so der scheidende Chairman über seinen Nachfolger. Hesters berufliche Laufbahn war bislang überwiegend in der Finanzbranche. So war er unter anderem für die Royal Bank of Scotland sowie die RSA Insurance tätig. Der Manager gilt als so genannter Turnaround-Experte. „Ich sehe in den kommenden Jahren so viele Möglichkeiten für diese ikonische Marke, die alle durch ihr bewährtes Geschäftsmodell, ihr konkurrenzloses Netzwerk und ihren treuen Kundenstamm gestützt werden. Ich bin überzeugt, dass wir in der europäischen Luftfahrtindustrie der Zukunft Gewinner sein können, indem wir unsere Kunden gut bedienen und einen attraktiven Shareholder Value erzielen. Ich kann es kaum erwarten, dem Easyjet-Team beizutreten“, so Hester über seine künftige Funktion bei Easyjet.

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ITA wird sich zunächst auf Mailand-Linate konzentrieren

Die neue italienische Staatsairline ITA soll sich zunächst auf den Flughafen Mailand-Linate fokussieren. Das hat einen gewichtigen Hintergrund, denn Alitalia hat hier schon viele Slots verloren und man würde Gefahr laufen an diesem innerstädtischen Airport nicht mehr Platzhirsch zu sein. Generell soll das Flugangebot in Rom-Fiumicino und Mailand-Linate weitgehend ausgeglichen sein. Temporär wird der norditalienische Airport aber eine größere Rolle spielen und zumindest einige Monate eine Art „Parallelhub“ sein. Daraus lässt sich ableiten, dass ITA so viele Slots wie nur irgendwie möglich befliegen will. Dennoch: Die Neugründung soll auf Geheiß der EU-Kommission die Präsenz in Linate deutlich reduzieren. Der Marktanteil von Alitalia lag bei etwa 66 Prozent. Die Wettbewerbshüter wollen, dass dieser auf maximal 33 Prozent gestutzt wird. Daraus folgt, dass Alitalia in etwa die Hälfte der Start- und Landerechte abgeben muss. Das will man freilich nicht. Die Regierung konnte einen Kompromiss verhandeln: Dieser besagt, dass ITA 85 Prozent der Alitalia-Slots in Linate und 43 Prozent jener, die der „alte Carrier“ in Rom-FCO hält, übernehmen kann. Alle weiteren Start- und Landerechte muss man neu beantragen.

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Lufthansa brachte 1.500 Flüchtlinge nach Deutschland

Seit rund einer Woche ist Lufthansa im Auftrag der Bundesrepublik Deutschland unter anderem ab Taschkent im Einsatz, um Geflüchtete aus Afghanistan nach Europa zu fliegen. Der Carrier teilte nun mit, dass man bislang etwa 1.500 Personen befördert habe. Seit einer Woche hat Lufthansa eine Luftbrücke aufgebaut, um Flüchtende aus dem zentralasiatischen Staat nach Deutschland zu fliegen. Zum Einsatz kommt jeweils ein Airbus 340 Langstreckenflugzeug. Insgesamt konnten mit den täglichen Flügen bislang über 1500 Menschen nach Frankfurt gebracht werden. Nach Ankunft in Frankfurt unterstützt ein Lufthansa Betreuungsteam die Ankommenden mit Essen, Getränken, Kleidung und sorgt für eine medizinische sowie psychologische Erstversorgung. Für die vielen Kinder, die nun in Frankfurt landen, wurden eine Spiele- und eine Malecke eingerichtet sowie Spielzeug gespendet. Lufthansa wird in Abstimmung mit dem Auswärtigen Amt auch in den nächsten Tagen weitere Flüge aus Taschkent durchführen.

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Auch ACA kritisiert Entwicklungen bei Lauda Europe

Die österreichische Pilotenvereinigung Austrian Cockpit Association blickt mit Sorgen auf die jüngsten Entwicklungen bei der Wiener Basis der maltesischen Lauda Europe. Es müsse gewährleistet sein, dass die Flugzeugführer mit 100-prozentiger Aufmerksamkeit („Situation Awareness“) bei der Sache sein können. Laut ACA bedeutet dies bedeutet aber auch, auf die Fitness, und somit auf alle Ressourcen des menschlichen Körpers zurückgreifen zu können. „Wenn ich nun aber nur Geld bekomme, wenn ich fliegen gehe, ist es nachvollziehbar, dass ich auch zum Dienst erscheine, wenn ich vielleicht ein wenig angeschlagen bin. Dies kann gesundheitlich sein, eine leichte Erkältung, ein wenig Bauchweh, wenn ich schlecht geschlafen, oder womöglich einen Schicksalsschlag zu verkraften habe, werde ich unter diesen Bedingungen fliegen gehen. Denn ich brauche das Geld“, so die Pilotenvereinigung. Die Gewerkschaft Vida informierte vor wenigen Tagen darüber, dass bei der Basis Wien der Lauda Europe die Grundgehälter gestrichen werden sollen. Stattdessen sollen künftig 40 Euro brutto pro Flugstunde bezahlt werden, aber nur dann wenn der Pilot auch tatsächlich im Einsatz ist. Auf Anfrage bestreitet Lauda Europe die Aussagen der Gewerkschaft Vida, die sich auf Unterlagen und Berichte von Flugzeugführern dieser Gesellschaft stützen. Die Vorwürfe wären völlig aus der Luft gegriffen und wären komplett unwahr, so das Management der Ryanair-Tochter. Bemerkenswert ist aber der Umstand, dass einige Lauda-Europe-Piloten ein umfangreiches Wissen über die Pläne, gegen die Vida und ACA Sturm laufen, haben. Demnach sollen zunächst nur jene Flugzeugführer, die mit Saisonverträgen beschäftigt sind, betroffen sein. Diese Information passt schlichtweg nicht zum Total-Dementi der Unternehmensführung. Die ACA erklärt weiters,

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