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Flughafen Erfurt mit neuer Geschäftsführerin

Seit 1. April 2024 steht der Flughafen Erfurt/Weimar unter der Leitung von Susanne Hermann. Sie folgt auf Gerd Stöwer, der zwecks geordneter Übergabe noch rund zwei Monate beratend zur Seite stehen wird. Durch die Aufsichtsratsvorsitzende Bettina Haase und den stellvertretenden Aufsichtsratsvorsitzenden Staatssekretär Torsten Weil wurde die neue Geschäftsführerin der Belegschaft am Flughafen Erfurt vorgestellt.

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Medical: Vierjähriger erleidet medizinischen Notfall auf Ryanair-Flug

Am Montag, den 1. April 2024, hat sich auf einem Ryanair-Flug von Dublin nach Fuerteventura ein medizinischer Notfall ereignet. Ein vierjähriges Kind war auf dringende ärztliche Hilfe angewiesen. Die EI-GJS, eine von Ryanair DAC betriebene Boeing 737-800, befand sich unter der Flugnummer FR7128 auf dem Weg von der irischen Hauptstadt nach Fuerteventura. Zunächst war es ein völlig unauffälliger Routineflug. Allerdings kam es kurz vor dem Landeanflug auf Fuerteventura zu einem Notfall. Ein vierjähriges Kind erkrankte plötzlich und ohne wahrnehmbare Vorzeichen. An Bord wurden umgehend Erste-Hilfe-Maßnahmen eingeleitet. Den Bestimmungen entsprechend informierte die Kabinenbesatzung den Kapitän und rief einen Arzt und/oder Fachpersonal wie Krankenschwestern aus. Noch an Bord der Boeing 737-800 konnte das Kind unterstützt werden. Der Flugkapitän hat über Funk die Flugsicherung über die gesundheitliche Notlage des äußerst jungen Fluggastes informiert und den Rettungsdienst angefordert. Dem Mittelstreckenjet wurde Priorität zugewiesen, so dass dieser zügig auf dem Flughafen Fuerteventura landen konnte. Sofort danach betrat ein medizinisches Team des Rettungsdienstes der kanarischen Inseln die Boeing 737-800. Laut offizieller Mitteilung der Behörden konnte das Kind vom Notarzt und den Sanitätern stabilisiert werden. Es wurde dann unverzüglich in das Allgemeine Krankenhaus von Fuerteventura gebracht. Das Kind befindet sich in stabilem Zustand und soll davon profitiert haben, dass die Erste-Hilfe-Maßnahmen bereits an Bord sofort und professionell durchgeführt wurden.

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München: Norwegian reaktiviert Alicante und Malaga

Der schwedische Ableger von Norwegian Air Shuttle hat eine Nonstopverbindung zwischen München und Alicante aufgenommen. Diese Route hatte die Firmengruppe bereits vor der Corona-Pandemie im Portfolio. Geflogen wird an den Verkehrstagen Montag und Freitag. Ebenso wird das Ziel Malaga wieder bedient und zwar an Dienstagen, Donnerstagen und Sonntagen. Neben den spanischen Zielen bedient Norwegian fünf Mal pro Woche Oslo, drei Mal Kopenhagen sowie zwei Mal die Woche Stockholm.

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Auf Erstflug ab Berlin: Deutscher pinkelt in A320neo von KM Malta Airlines

Den Erstflug von Berlin nach Luqa hat sich KM Malta Airlines wohl anders vorgestellt, denn ein männlicher unruly PAX meinte in die Flugzeugkabine urinieren zu müssen. Der Deutsche wurde am maltesischen Airport verhaftet und von einem Untersuchungsrichter zu drei Monaten Haft auf Bewährung verurteilt. Offiziellen Angaben soll der 49-jährige Passagier betrunken gewesen sein. Nachdem er die Anschnallzeichen ignoriert hat und sich auf den Weg zur Toilette machen wollte, wurde er von der Kabinenbesatzung eindringlich darauf aufmerksam gemacht, dass er aus Sicherheitsgründen noch abwarten soll. Das wollte der Deutsche aber nicht akzeptieren und soll äußerst aggressiv geworden sein. Ein Kompromiss musste her: Die Crew willigte ein, dass er sich auf einen anderen Sitz, der sich nahe der Toilette befindet, setzten darf, um die „Pole Position“ zur Toilette zu haben, sobald der Kapitän die Anschnallzeichen abgeschaltet hat. Doch auch das dauerte dem Mann zu lange und vor lauter Wut urinierte er ungeniert auf den Fußboden. Die Besatzung forderte über die Flugsicherung das Einschreiten der Exekutive an. Die maltesische Polizei betrat kurz nach der Landung die Maschine und führte den Störenfried ab. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wurde er vorläufig festgenommen und einem Untersuchungsrichter vorgeführt. Gegenüber diesem räumte der unruly PAX sein Fehlverhalten ein und nahm eine Haftstrafe von drei Monaten, die zur Bewährung ausgesetzt wird, an. Vom Richter wurde eindringlich gewarnt, dass bei weiterem Fehlverhalten die Haftstrafe angetreten werden muss und er dann keinen Urlaub, sondern eine Gefängnisstrafe auf Malta verbringen muss. Gegenständlicher Vorfall hat sich am 31. März 2024 auf KM Malta

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Lufthansa startet neues Teilzeit-Programm

Unter dem Projekttitel „Part Time Pro“ startet der Lufthansa-Konzern im November 2024 ein neues Teilzeitprogramm. Dies gilt vorerst für die Bereiche IT und Finanzen. Eigenen Angaben nach ist man damit Vorreiter auf dem deutschen Arbeitsmarkt. Die Programmteilnehmer können ihr Arbeitszeitmodell zwischen 70 und 80 Prozent frei wählen. Das Modell stellt eine Vielzahl an Angeboten und Programminhalten zur Verfügung, die die persönliche Entwicklung fördern und interessante Perspektiven eröffnen. Das einjährige Programm ist der Auftakt für ein unbefristetes Beschäftigungsverhältnis innerhalb der Lufthansa Group. Diese strukturierte Orientierungsphase soll ermöglichen, sich erfolgreich im Lufthansa Konzern einzufinden und das Unternehmen in seiner Vielfalt kennenzulernen. In dieser Zeit haben die Teilnehmer die einzigartige Gelegenheit, bis zu drei verschiedene Abteilungen kennenzulernen. Während der gesamten Programmdauer unterstützt die Lufthansa Group die Teilnehmer mit individuellem Coaching, Mentoring, speziellen Schulungen und intensiver Programmbetreuung.

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Indien: Spicejet begleicht Schulden bei Leasinggebern

Die indische Billigfluggesellschaft Spicejet konnte sich mit den Leasinggebern von 19 de Havilland Dash 8-400 und drei Boeing 737-800 einigen. Sämtliche Verbindlichkeiten wären beglichen worden, so dass die Maschinen ins Eigentum des indischen Carriers übertragen werden konnten. Im Rahmen einer Börsenmitteilung hat der Carrier bekanntgegeben, dass es unter anderem um Maschinen, die man bislang von Nordic Aviation Capital geleast hat, geht. Man hat auch gegenüber anderen Lessoren sämtliche Verbindlichkeiten beglichen und damit Kaufverträge erfüllt. Damit wird das Eigentum von 19 de Havilland Dash 8-400 und drei Boeing 737-800 auf Spicejet übergehen. Immer wieder sorgte Spicejet bezüglich Streitigkeiten mit Leasinggebern für Aufsehen. Beispielsweise wurde vor einiger Zeit in Dubai eine Boeing 737-800 an die Kette gelegt. Diese wurde aufgrund eines Beschlusses eines Gerichts dann rasch wieder freigegeben. Auch stellen immer wieder Gläubiger Konkursanträge gegen den Billigflieger. Bislang wurden diese aber von den zuständigen Gerichten stets abgewiesen. Bezüglich der 19 de Havilland Dash 8-400 steckt noch mehr dahinter. Die überwiegende Mehrheit wurde von Export Development Canada finanziert. Mit de Havilland Canada befand man sich über eine längere Zeit in einem Rechtsstreit, denn Spicejet hat nicht nur bestellte Maschinen nicht mehr abgenommen, sondern auch die vertraglich vereinbarten Anzahlungen nicht geleistet. Man hat diesbezüglich eine Einigung erzielt. Nun will Spacejet auch die Verbindlichkeiten in Kanada bezahlt haben, so dass es bei 15 de Havilland Dash 8-400 zum Eigentumsübergang kommt.

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Münster: Ryanair hat Alicante aufgenommen

Die irische Billigfluggesellschaft Ryanair bietet seit Dienstag, den 2. April 2024, eine Nonstopverbindung zwischen Münster/Osnabrück und Alicante an. Die Durchführung der Flüge erfolgt jeweils an den Verkehrstagen Sonntag und Dienstag. Das Ziel Alicante stand seit längerem auf der Wunschliste des FMO. Insbesondere auch aus den Niederlanden gibt es eine große Nachfrage nach Flügen an die Costa Blanca. Ryanair fliegt zudem ab Münster/Osnabrück bis zu 12-mal wöchentlich nach Palma de Mallorca sowie je zweimal pro Woche auf die griechische Insel Korfu und nach Zadar an der kroatischen Adriaküste.

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Moby Lines reaktiviert Livorno-Bastia

Die Reederei Moby Lines hat eine saisonale Fährverbindung zwischen Livorno und Bastia aufgenommen. Diese wird in der laufenden Sommersaison 2024 bis inklusive 3. November 2024 angeboten. Der Betreiber erklärt dazu, dass es sich um die kürzeste und schnellste Fährverbindung zwischen dem italienischen Festland und der französischen Insel Korsika handeln soll. Die planmäßige Fahrzeit wird mit 4,5 Stunden angegeben. Das Angebot soll sich auch Personen, die einen Tagesausflug auf die Insel machen wollen, richten. Beispielweise verkehrt ein Schiff von Livorno nach Bastia, das gegen 8 Uhr 00 ablegt. Zurück geht es dann am Nachmittag. Dies soll es Urlaubern ermöglichen einen Tagesausflug nach Korsika zu machen. Weiters wird man während besonders nachfragestarker Zeiten zusätzliche Fährverbindungen anbieten. Planmäßig ist das Schiff Moby Orli im Einsatz. Dieses wird noch vor dem Sommer 2024 von der Moby Corse abgelöst. Während der Hochsaison wird mit der Moby Zaza ein zweites Schiff zwischen Livorno und Bastia im Einsatz sein. Die Passagiere können auch eine Übernachtung auf dem Schiff buchen. Dabei muss zwischen 20 Uhr 00 und 23 Uhr 30 eingecheckt werden. Die Kosten betragen mindestens 99 Euro und inkludieren ein Frühstück.

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OTA Esky und Ryanair arbeiten zusammen

Der Billigflieger Ryanair hat mit dem OTA Esky eine offizielle Vertriebspartnerschaft abgeschlossen. Unter anderem wurde vereinbart, dass keine Aufschläge erhoben werden. eSky ist neben loveholidays, Kiwi, TUI, On the Beach und El Corte Inglés der sechste zugelassene OTA-Partner von Ryanair. „Wir freuen uns, unsere sechste OTA-Partnerschaft mit eSky bekannt zu geben. Diese Vereinbarung ermöglicht es eSky-Kunden nun, Ryanair-Flüge, -Sitze und -Gepäck als Teil ihrer eSky-Buchung zu buchen, mit der Garantie, dass sie volle Preistransparenz für Ryanair-Produkte haben und alle Informationen zu ihrem Flug direkt von Ryanair erhalten sowie direkten Zugang zu ihrer Buchung über ihr myRyanair-Konto haben, was bei nicht autorisierten OTA-Piraten nicht der Fall ist. Diese Vereinbarung unterscheidet eSky von diesen OTA-Piraten, die die Verbraucher weiterhin betrügen, indem sie die Ryanair-Website unrechtmäßig auslesen und unsere Flüge mit ungeheuerlichen versteckten Aufschlägen und überhöhten Preisen falsch verkaufen“, so Dara Brady von Ryanair.

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USA: UPS luchst Fedex die Postflüge ab

Mit Wirksamkeit zum 30. September 2024 wechselt der United States Postal Service den Dienstleister für die Durchführung von Postflügen. Künftig wird nicht mehr Fedex, sondern UPS der Hauptpartner sein. Rund 20 Jahre lang fungierte Federal Express als primärer Partner für Brief- und Paketsendungen der U.S.-amerikanischen Post. Im Rahmen einer Ausschreibung konnte sich der Mitbewerber UPS durchsetzen. Deren Frachtflugbetriebe werden mit Wirksamkeit zum 30. September 2024 die Flugdienstleistungen für den United States Postal Service, die bislang von Fedex erbracht wurden, übernehmen. Von dieser Veränderung sind lediglich die bisherigen Fedex-Dienstleistungen betroffen. Verträge mit anderen Cargo-Airlines bleiben unberührt. Die Vertragsdauer mit UPS wurde mit 5,5 Jahren kommuniziert. Weiters wurde eine Option auf Verlängerung vertraglich vereinbart. Seitens Fedex bedauert man die Entscheidung des United States Postal Service, räumt jedoch gleichzeitig ein, dass sich die jeweiligen Strategien im Verlauf der letzten 20 Jahre verändert hätten. Man habe sich nicht auf eine Fortführung einigen können. Die U.S.-amerikanische Post hofft, dass man mit Hilfe der neuen Kooperation mit UPS insbesondere Kosten einsparen kann. Man will innerhalb der nächsten zwei Jahre etwa drei Milliarden U.S.-Dollar, wovon eine Milliarde U.S.-Dollar allein auf das Segment Luftfracht entfällt, einsparen. In einer Mitteilung deutet man an, dass UPS günstiger ist als Fedex, denn der neue Vertrag würde maßgeblich zur Erreichung der selbstgesteckten Sparziele beitragen. Die Vereinbarung sieht vor, dass UPS den Großteil der Brief- und Paketsendungen des USPS innerhalb der Vereinigten Staaten von Amerika befördern wird. Auch weiterhin werden, besonders in entlegenen Regionen, auch andere Anbieter im Auftrag der Post unterwegs sein.

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