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Air France: Hop verpasst Embraer 190 neue Kabinen

Die französische Regionalfluggesellschaft Hop wird die Kabinen ihrer Embraer-190-Flotte modernisieren. Die Jets sollen nicht nur neue Sitze, sondern auch neue Teppiche und Trennwände erhalten. Der Carrier bestätigte, dass im Zuge der Modernisierung das Kabinendesign an jenes der Muttergesellschaft Air France angepasst wird. Offiziell fliegt man schon länger nicht mehr unter eigener Marke, denn formell werden sämtliche Flüge im Auftrag von Air France unter AF-Flugnummern durchgeführt. Hop ist auf vielen Regionalstrecken als Zubringer für die Muttergesellschaft – unter anderem – nach Paris-Charles de Gaulle im Einsatz. Die neuen Sitze sollen von Expliseat geliefert werden und sich dadurch auszeichnen, dass sie zu einem hohen Anteil aus Kohlefasern und Titan gefertigt sind. Dadurch soll Gewicht eingespart werden, was sich letztlich positiv auf den Treibstoffverbrauch der Regionaljets auswirkt. Die Herstellung der Sitze soll in Angers erfolgen. Die Umrüstung der Kabinen will Hop in Eigenregie im Hangar in Clermont-Ferrand durchführen. Hop verspricht den Passagieren, dass die modernisierten E190-Sitze künftig das gleiche Komfortniveau wie jene im A220 aufweisen werden. Offiziell präsentieren will man diese aber erst Ende Mai 2024 auf der in Hamburg abgehaltenten Aircraft Interiors Expo. Im Herbst 2024 sollen die ersten Hop-E190 mit modernisierten Kabinen im Liniendienst stehen. Derzeit ist noch unklar ob und wann die 13 E170 ebenfalls ein Kabinen-Upgrade erhalten werden. Überblick über die Hop-Flotte: Typ Anzahl Embraer 170 13 Embraer 190 21

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Bafin verhängt Bußgeld über MTU

Die deutsche Finanzmarktaufsicht Bafin wirft dem Triebwerkshersteller MTU vor, dass dieser gegen ad-hoc-Mitteilungspflichten verstoßen haben soll. In diesem Zusammenhang wurde bereits am 1. März 2024 ein Bußgeld verhängt. Laut Mitteilung der Behörde muss MTU eine Summe in der Höhe von 510.000 Euro bezahlen. Der Bescheid ist aber noch nicht rechtskräftig, denn das betroffene Unternehmen kann dagegen noch ein Rechtsmittel einlegen. Die Bafin wirft vor, dass Insiderinformationen nicht unverzüglich über ad-hoc-Mitteilungen verbreitet worden sein sollen.

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Inflation: Turkish Airlines erhöht die Löhne

Die Beschäftigten von Turkish Airlines sollen Lohnerhöhungen im Ausmaß von etwa 64 Prozent erhalten. Was zunächst viel klingt, ist es aber nicht, denn zuletzt lag die Inflation bei sagenhaften 67 Prozent und das in nur einem Kalendermonat. Die regelrecht galoppierende Inflation macht momentan vielen Einwohnern der Türkei stark zu schaffen, denn die Endkundenpreise steigen mitunter täglich oder sogar mehrmals täglich. Somit werden die Löhne Monat für Monat weniger wert, auch wenn diese angehoben werden. Die Inflation macht das Plus zu Nichte. Turkish Airlines hat mitgeteilt, dass man den Beschäftigten im Schnitt rund 64 Prozent mehr bezahlen wird. Gleichzeitig wurde mit den Arbeitnehmervertretern vereinbart, dass ab dem Jahr 2025 eine jährliche Inflationsanpassung zuzüglich zehn Prozent erfolgen soll.

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Rumänien: Bees Airlines ist startklar

In der vergangenen Woche hat die neugegründete Fluggesellschaft Bees Airlines seitens der rumänischen Zivilluftfahrtbehörde AOC und Betriebsgenehmigung erteilt bekommen. Es handelt sich um den EU-Ableger der ukrainischen Bees Airline, die seit Kriegsbeginn nicht mehr in der Luft ist. Zunächst soll der rumänische Carrier hauptsächlich Charterflüge durchführen. Die Corporate-Identity orientiert sich an jener der Billigfluggesellschaft Bees Airline, die jedoch derzeit kriegsbedingt nicht operativ tätig ist. Auch hat die ukrainische Zivilluftfahrtbehörde AOC und Betriebsgenehmigung ausgesetzt, denn der Lowcoster verfügt momentan über keine Flugzeuge. Zuvor hat man geleaste Boeing 737-800 genutzt. Diese musste unmittelbar vor dem kriegerischen Angriff der Russischen Föderation gegen die Ukraine auf Anweisung der Lessoren außer Landes gebracht werden. Damit wollten die Leasinggeber ihr Eigentum sichern, was sich als sinnvolle Entscheidung herausgesetellt hat. Im Gegensatz dazu sind Airbus A320 von Wizz Air in Kiew-Schuljany und Lwiw gestrandet. Die rumänische Bees Airlines wird jedoch nicht mit Boeing 737-800 starten, sondern man setzt zunächst auf zwei Airbus A320. Laut einem Bericht des lokalen Portals Boardingpass.ro ist derzeit mit der YR-BUZ eine Maschine dieses Typs auf dem AOC registriert. Es soll sich aber nur um das „Mittel zum Zweck“ handeln, denn dieser Jet wäre nur übergangsweise geleast worden, um AOC und Betriebsgenehmigung zu erhalten. Die Aufnahme des kommerziellen Flugbetriebs soll mit zunächst zwei anderen A320 erfolgen. Diese wurden von Bees Airlines noch nicht identifiziert. Der Termin für den kommerziellen Erstflug steht noch nicht fest. Zu Beginn sollen Charterflüge im Auftrag rumänischer Tour Operator durchgeführt werden. Ob man nach dem Vorbild von Bees Airline

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Singapore Airlines startet noch heuer die B737-800-Ausflottung

Die Fluggesellschaft Singapore Airlines beginnt noch in diesem Jahr mit der Ausflottung des Maschinentyps Boeing 737-800. Dieser Prozess soll bis Anfang 2026 abgeschlossen sein. Derzeit verfügt man über sechs Exemplare im Eigenbetrieb. Diese sollen sukzessive durch das Nachfolgemodell Boeing 737-Max-8 ersetzt werden. Vom zuletzt genannten Typ hat der Carrier momentan 16 Exemplare in der Flotte. Laut Erklärung von Singapore Airlines wird man mit der Ausflottung der Boeing 737-800 ab September 2024 beginnen. Diese werden mit dem Auslaufen des jeweiligen Leasingvertrags an die Lessoren zurückgegeben.

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Green-Airlines-Abenteuer kostete deutsche Steuerzahler 1,8 Millionen Euro

Den Steuerzahler ist das „Abenteuer“ der vermeintlichen „Öko-Fluggesellschaft“ des Ticketverkäufers Green Airlines teuer zu stehen gekommen. Das Unternehmen hat im Jahr 2021 staatliche Beihilfen in der Höhe von 1,8 Millionen Euro erhalten. Pikant: Kurz nach der Auszahlung haben Luftfahrtunternehmen wie German Airways Zahlungsanstände kundgetan. Sonderlich viele Charterflüge hat Green Airlines bis zur Bewilligung der staatlichen Beihilfe in der Höhe von 1,8 Millionen Euro noch gar nicht durchführen lassen. Unmittelbar vor der Bewilligung durch Landeskreditbank Baden-Württemberg hat man Ferienflüge ab Rostock und Paderborn, die mit betagten Boeing 737-300 von Alk Airlines durchgeführt werden sollten, angekündigt. Pikant: Diese wurden nach nur wenigen Umläufen eingestellt, denn laut dem durchführenden Luftfahrtunternehmen sollen Zahlungen ausgeblieben sein und daher hat man das Flugzeug abgezogen. Es dauerte nicht lange, da stellte auch German Airways seine Dienstleistungen ein und es wurde bekannt, dass der Ticketverkäufer Green Airlines mit einem zweistelligen Millionen-Euro-Betrag in der Kreide stehen soll. Die staatliche Beihilfe, die Green Airlines am 8. Juni 2021 bewilligt bekommen hat, ist eine so genannte Corona-Hilfe der Bundesrepublik Deutschland. Die Abwicklung erfolgte, wie in Baden-Württemberg üblich, über die L-Bank. In Karlsruhe am registrierten Firmensitz hat der Ticketverkäufer nicht etwa ein Verkaufsbüro oder eine Verwaltung unterhalten, sondern bei einem Briefkastenanbieter lediglich ein so genanntes Postservice gebucht. Die Eckdaten der gewährten staatlichen Beilhilfe können übrigens von Jedermann eingesehen werden, denn diese musste von der öffentlichen Hand verpflichtend in die öffentlich zugängliche Datenbank „State Aid Transparency Award Module“ eingepflegt werden. Bemerkenswert ist, dass der „Flugbetrieb“ erst am 26. März 2021 aufgenommen wurde. Abgesehen

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Wiener Sommerflugplan 2024 mit 190 Zielen

In wenigen Tagen beginnt am Flughafen Wien-Schwechat der Sommerflugplan 2024. Dieser besteht heuer aus 190 Destinationen, die nonstop ab Österreichs größtem Airport erreichbar sind. Größter Anbieter ist mit 120 Zielen weiterhin Austrian Airlines. Der Konkurrent Ryanair hat ab Wien-Schwechat etwa 80 Destinationen im Portfolio. Wizz Air bringt es als Nummer Drei auf 29 Ziele. Der zuletzt genannte Carrier hat die Anzahl der vor Ort stationierten Flugzeuge zuletzt um einen Airbus A321neo reduziert. Dies wird unter anderem mit den Triebwerksproblemen des Herstellers Pratt & Whitney begründet. Neue Ziele im Sommerflugplan 2024 sind unter anderem Boston, Bremen und Tiflis, die von Austrian Airlines bedient werden. Neuerlich Teil des saisonalen Programms sind die Destinationen Tokio und Los Angeles. Der Mitbewerber Ryanair bietet beispielsweise Split, Tirana, Olbia und Rijeka neu ab Österreichs größtem Airport an. Eurowings wird künftig – eben Austrian Airlines – auch ab Berlin Kurs auf Wien nehmen. All Nippon Airways (ANA) fliegt ab August wieder nach Tokio-Haneda und Air Canada, Air China, Qatar Airways und Kuwait Airways stocken ihre Verbindungen auf. „Sommerzeit ist Reisezeit: Der diesjährige Sommerflugplan am Flughafen Wien deckt ein breites Angebot an Destinationen ab, darunter mit 17 Langstreckendestinationen wie etwa Boston von Austrian Airlines oder Tokio der wiederkehrenden ANA auch spannende Anreize für eine Fernreise. Auf der Kurz- und Mittelstrecke werden zahlreiche beliebte Urlaubsklassiker innerhalb Europas und ans Mittelmeer angeboten. Eine gute internationale Anbindung ist wichtig für den gesamten Wirtschafts- und Tourismusstandort Österreich. Im Sommer 2024 bedienen auf dem Flughafen Wien 60 Airlines 190 Destinationen in 67 Ländern

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Winter 2024/2025: Air Baltic stockt Berlin und München auf

Die lettische Fluggesellschaft Air Baltic beabsichtigt im Winterflugplan 2024/25 häufiger Kurs auf die deutschen Flughäfen München und Berlin zu nehmen. Ab Vilnius stockt man im Winter 2024/25 die Anzahl der wöchentlichen Frequenzen in Richtung Berlin auf drei Umläufe auf. Nach München will man künftig täglich fliegen. Auf den beiden Routen fügt man somit im direkten Vergleich mit der aktuellen Periode je einen Umlauf hinzu. Selbiges gilt auch ab Riga für die München-Strecke, denn diese soll künftig 12 Mal pro Woche bedient werden.

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Austrian Airlines: Vida ruft zum 36-stündigen Streik auf

Die Verhandlungen um einen neuen Kollektivvertrag für Austrian Airlines sind gescheitert. Nun droht die Gewerkschaft Vida mit einem 36-stündigen Streik während der Osterferien 2024. Man fordert, dass die AUA-Geschäftsleitung über die WKO bis 27. März 2024, 23 Uhr 59, ein verbessertes Angebot vorlegen soll. Andernfalls werde man ab 28. März 2024 das fliegende Personal für 36 Stunden zur Arbeitsniederlegung aufrufen. Seitens der Wirtschaftskammer wird die Vorgehensweise der Arbeitnehmervertreter heftig kritisiert. Diese werfen der Gewerkschaft und dem Betriebsrat vor, dass die Forderungen „völlig überzogen“ sein sollen. Dem Vernehmen nach hat man bei der AUA bereits mit Umbuchungen der Passagiere begonnen.

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Transavia least zwei weitere Airbus A321neo

Die niederländische Fluggesellschaft Transavia wird noch mehr Airbus A321neo einflotten als bislang bekannt. Mit der Air Lease Corporation hat man einen Vertrag über zwei weitere Exemplare unterschrieben. Derzeit befinden sich Transavia und Transavia France in der Umflottungsphase von Boeing 737 auf Maschinen der A320neo-Reihe. Bislang least die niederländische Sparte sieben A321neo von der Air Lease Corporation. Die beiden zusätzlichen Exemplare sollen laut Mitteilung Ende 2024 und gegen Jahresanfang 2025 an den Billigflieger der Air-France-KLM-Gruppe übergeben werden.

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