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Verdi-Streik spontan auch auf Köln/Bonn und Düsseldorf ausgedehnt

Ohne vorherige Ankündigung hat die Gewerkschaft Verdi auch an den Flughäfen Düsseldorf und Köln/Bonn das Sicherheitspersonal zur Arbeitsniederlegung aufgerufen. Die Beschäftigten sollen am 7. März 2024 in der Zeit von 3 Uhr 30 bis Mitternacht streiken. Im Gegensatz dazu wurden die Arbeitskampfmaßnahmen an den Airports Hamburg und Frankfurt am Main angekündigt. An den beiden Standorten teilten die Betreiber zuvor mit, dass keine regulären Abflüge mit Lokalpassagieren stattfinden können. Dazu kommt der ebenfalls von Verdi organisierte Streik des Lufthansa-Bodenpersonals. Ausweichen auf die Bahn ist ebenfalls schwer bis gar nicht möglich, denn die GDL hat die Lokführer zum Streik aufgerufen. In Köln/Bonn und Düsseldorf zeigt man sich über das Vorgehen der Gewerkschaft Verdi verärgert, denn diese habe den Streikaufruf an diesen beiden Standorten im Vorfeld nicht angekündigt. Beispielsweise erklärt der Düsseldorfer Airport, dass man der Ansicht ist, dass dies absichtlich so geschehen sein soll. Es würde die Passagiere treffen, denn die Airlines und Reiseveranstalter wären völlig überrumpelt worden und hätten keine Möglichkeit gehabt Alternativen zu organisieren. An beiden Airports kommt es zu vielen Flugstreichungen. Passagieren wird geraten, dass diese sich vor der Anreise zum jeweiligen Flughafen mit ihrer Airline in Verbindung setzen sollten. Zwar versucht man in Düsseldorf und Köln/Bonn die Sicherheitskontrollen in minimalem Umfang aufrecht zu erhalten, jedoch ist mit sehr langen Wartezeiten zu rechnen. Auch ist nicht gewährleistet, dass diese durchgehend in Betrieb gehalten werden können.

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Sommer 2024: Skyalps nimmt Bozen-Stuttgart auf

Die Südtiroler Regionalfluggesellschaft Skyalps wird ab 28. Mai 2024 eine Nonstopverbindung zwischen Bozen und Stuttgart bedienen. Die Turbopropflugzeuge des Typs de Havilland Dash 8-400 werden jeweils an den Verkehrstagen Dienstag, Donnerstag und Sonntag auf dieser Route verkehren. „Nach Berlin, Hamburg, Düsseldorf und Kassel freuen wir uns darauf, mit Stuttgart in Kürze eine weitere deutsche Stadt mit Bozen zu verbinden. Ein attraktives Angebot für die vielen Südtirolliebhaber in Baden-Württemberg, aber auch ein wirtschaftlich spannendes Ziel für die Südtiroler. Mit SkyAlps werden Passagiere die beiden Ziele künftig stressfrei und unkompliziert in knapp einer Stunde erreichen. Und das alles mit hocheffizienten Propeller-Flugzeugen, die bis zu 50% weniger Emissionen und weniger Lärm bei Start und Landung verursachen als andere Regionaljets“, erklärt Firmenchef Josef Gostner.

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Austrian Airlines meldet Gewinn im Geschäftsjahr 2023

Die Fluggesellschaft Austrian Airlines konnte im Geschäftsjahr 2023 das Adjusted-Ebit auf 127 Millionen Euro steigern. Der Umsatz stieg um 25 Prozent auf 2.346 Millionen Euro. Mit 13,9 Millionen Fluggästen hatte man um 24 Prozent mehr Reisende an Bord. Dennoch konnte man das Niveau des Rekordjahres 2019 noch nicht erreichen. Damals hatte man 14,7 Millionen Passagiere. Die starken Finanzzahlen der Austrian Airlines liegen hauptsächlich daran, dass im Vorjahr eine hohe Nachfrage bestanden hat und es gleichzeitig dem Carrier gelungen ist zum Teil stark erhöhte Ticketpreise durchzusetzen. 2023 erhöhte sich der Austrian Airlines Jahresumsatz von 1,871 Milliarden Euro im Vorjahr auf 2,346 Milliarden Euro (+25 Prozent). Die Gesamterlöse lagen mit 2,406 Milliarden Euro um 23 Prozent und die Gesamtaufwendungen mit 2,279 Milliarden Euro um 17 Prozent über dem Vorjahr. Das Adjusted EBIT von Austrian Airlines betrug damit 127 Millionen Euro, im Jahr 2022 waren es 3 Millionen Euro. Zum Stichtag 31. Dezember 2023 beschäftigte Austrian Airlines 6.121 Mitarbeiter (+8 Prozent). Das Angebot an Sitzkilometern erhöhte sich im Jahresverlauf 2023 um rund ein Viertel auf 25,4 Milliarden (2022: 21,7 Milliarden Sitzkilometer). Die Auslastung lag 2023 mit 81,9 Prozent um 2,5 Prozentpunkte über dem Wert aus 2022 (79,4 Prozent). Der Flugplan von Austrian Airlines wurde zu 98,9 Prozent regulär abgeflogen. „Wir haben als Team hart gearbeitet, konnten Spitzenwerte bei Regelmäßigkeit und Pünktlichkeit erreichen und die Nachfrage war hoch. Das sehr gute Jahresergebnis löst eine Ausschüttung von einer Erfolgsbeteiligung in Höhe von insgesamt mehr als 30 Millionen Euro an alle Mitarbeitenden aus und honoriert damit,

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Emirates rechnet mit weiteren Verzögerungen im Boeing 777X-Programm

Die Fluggesellschaft Emirates Airline wartet auf die Auslieferung von 170 Boeing 777-9 und 35 B777-8. Konzernchef Tim Clark geht davon aus, dass man die erste Einheit nicht vor 2026 übernehmen kann. Er vermutet, dass der Zeitplan vom Hersteller neuerlich nicht eingehalten werden kann. Das B777X-Programm ist schon seit einiger Zeit von Verzögerungen geplagt. Die Ursachen sind verschiedener Natur. Jedenfalls erwarten Fluggesellschaften wie Emirates dieses Muster, das hauptsächlich der Modernisierung und Expansion dienen soll, bereits sehnlichst. Laut einem Bericht von Reuters News rechnet Tim Clark nicht damit, dass die erste Einheit von Ende 2025, aber eher im Laufe des Jahres 2026, an den von ihm geleiteten Carrier ausgeliefert wird. Emirates Airline war der erste Großkunde für das Programm und hat die Maschinen bereits im Jahr 2014 bestellt. Damals wurde von Boeing zugesagt, dass das erste Exemplar ab dem Jahr 2020 kommerziell eingesetzt werden kann. Bislang sind mehrfach Verzögerungen eingetreten. Clark vermutet, dass sich die strengen Überprüfungen, die seitens der FAA im Nachgang des jüngsten B737-Max-9-Vorfalls, der sich Anfang Jänner 2024 bei Alaska Airlines ereignet hat, abermals verzögernd auf den Zeitplan auswirken werden. Neben Emirates Airline sind von der möglicherweise bevorstehenden neuerlichen Verschiebung der Erstauslieferung auch unter anderem Lufthansa, Qatar Airways, Singapore Airlines, British Airways, Cathay Pacific, Air India und All Nippon Airways betroffen. Weiters befinden sich im Backlog von Boeing noch 31 Bestellungen, die derzeit anonym geführt werden. Namentlich identifiziert sind 43 Orders für die B777-8 und 355 für die B777-9.

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Verdi-Streik: Alle Abflüge in Hamburg abgesagt

Am heutigen Donnerstag, den 7. März 2024 werden am Flughafen Hamburg keine Abflüge stattfinden. Die Gewerkschaft Verdi ruft das Sicherheitspersonal zum Streik auf. Aus diesem Grund werden alle 141 Abflüge am Donnerstag gestrichen oder finden ohne Passagiere statt. Auch bei den Ankünften sind wieder Flugstreichungen und Verspätungen zu erwarten. Betroffene Fluggäste werden gebeten, ihre Fluggesellschaft oder Reiseveranstalter zu kontaktieren. Ankünfte werden am Donnerstag weiterhin möglich sein. Dennoch kann es auch bei den Ankünften am Hamburg Airport aufgrund des Verdi-Streiks ganztägig zu Flugstreichungen und deutlichen Verzögerungen kommen.

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Australien: Avia Solutions Group hat sich bei Turboprop-Carrier eingekauft

Die Avia Solutions Group ist nun auch in Australien mit einem Flugbetrieb vertreten. Dazu hat man Skytrans übernommen. Es handelt sich um den zwölften Carrier, der über eigene Zertifikate verfügt, innerhalb der Firmengruppe. Dazu erklärte Avia-Solutions-Chef Jonas Janukenas: „Diese Übernahme ist Teil unserer umfassenden Strategie, die darauf abzielt, die Auswirkungen der Saisonalität zu begrenzen und uns gleichzeitig Zugang zu neuen Wachstumsmärkten im asiatisch-pazifischen Raum und darüber hinaus zu verschaffen“. Bislang ist Skytrans eine Regionalfluggesellschaft, die mit kleinem Fluggerät Regio-Flüge, Charter sowie so genannte Fifo-Dienstleistungen anbietet. Man verfügt derzeit unter anderem über fünf de Havilland Dash 8-100, zwei Dash 8-300 und sechs Cessna 208B „Caravan“. Die Avia Solutions Group will den australischen Carrier mit größerem Fluggerät ausrüsten. Angekündigt ist, dass zumindest ein Airbus A319 auf dem australischen AOC registriert werden soll. Weiters will man mit einem Airbus A321P2F ins Frachtgeschäft einsteigen. Es handelt sich nicht um das einzige Luftfahrtunternehmen, das von einem europäischen Konzern übernommen wurde. Erst im Vorjahr wurde Pionair von der irischen ASL Aviation Group übernommen. Mittlerweile tritt der einstige Regio-Carrier als ASL Airlines Australia auf dem Markt auf. Innerhalb der Avia Solutions Group ist Skytrans nun eine Besonderheit: Es handelt sich um den einzige Fluggesellschaft, die Linienflüge auf eigene Rechnung durchführt. Weiters verfügt man im Gegensatz zu den elf Konzernschwestern über Turbopropflugzeuge. Dazu wurde mitgeteilt, dass das auch so bleiben soll. Allerdings wurde hinzugefügt, dass dies nur solange gilt wie die Regionalflüge rentabel sind.

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Barig kritisiert GDL- und Verdi-Streiks heftig

Der Branchenverband Barig kritisiert heftig, dass die Streiks zu denen die Gewerkschaft Verdi an den Flughäfen Frankfurt und Hamburg sowie beim Lufthansa-Bodepersonal als auch die Arbeitsniederlegungen der Lokführer, zu denen die GDL aufruft, ausgerechnet während der Tourismusmesse ITB stattfinden. „Im Rahmen der in Berlin stattfindenden Internationalen Tourismus-Börse ITB möchte sich die ganze Welt von ihrer besten Seite zeigen, doch durch das von den Gewerkschaften verursachte Chaos ist dies Deutschland dieses Jahr verwehrt. Die wiederholten Streikaktionen schädigen nicht nur der Wirtschaft, sondern bedeuten auch einen immensen Imageverlust in Sachen Zuverlässigkeit und Konnektivität. Die Folgen sind dramatisch – für die vielen Tausend Reisenden während der ITB, für den internationalen Warenverkehr und nicht zuletzt für die Fluggesellschaften. Dadurch werden die Gastfreundschaft und Weltoffenheit Deutschlands gegenüber dem Ausland erheblich beschädigt. Anstatt engagiert Menschen aus aller Welt zu verbinden, wird die Mobilität unnötig gestört. Die Gewerkschaften müssen zu konstruktiven Dialogen an den Verhandlungstisch zurückkehren, um nachhaltige Lösungen zu finden, ohne Passagiere und Lieferketten immer wieder und völlig unverhältnismäßig zu belasten“, so Michael Hoppe, Chairman und Executive Director des Barig.

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Air Baltic meldet Rekordgewinn im Jahr 2023

Das Geschäftsjahr 2023 war für die lettische Fluggesellschaft Air Baltic besonders erfolgreich, denn man konnte in der fast 30-jährigen Firmengeschichte den bislang höchsten Gewinn einfliegen. Das Unternehmen meldet einen Überschuss in der Höhe von 34 Millionen Euro. Damit konnte man sich gegenüber der Vorperiode um 88 Millionen Euro steigern. Der Umsatz befindet sich ebenfalls auf einem Rekordwert und wird seitens des Carriers mit 668 Millionen Euro ausgewiesen. Gegenüber 2022 konnte man um 34 Prozent zulegen. Das Ebitdar beträgt 159 Millionen Euro und ist damit um 76 Millionen Euro als ein Jahr zuvor. Auch im Bereich der Passagierzahlen konnte Lettlands staatliche Fluggesellschaft deutlich zulegen. Man hatte 4,5 Millionen Reisende an Bord und somit um 36 Prozent mehr als in der Vorperiode. Durchgeführt wurden 65,5 Tausend Flüge und somit um 30 Prozent mehr als im Jahr 2022. „2023 war ein sehr erfolgreiches Wachstumsjahr für Air Baltic. Mit einem rekordverdächtigen Umsatz von weit über einer halben Milliarde Euro, dem höchsten Gewinn in der Unternehmensgeschichte, einem beeindruckenden Rekord-Ebitdar von 159 Millionen Euro und anderen positiven Geschäftsindikatoren hat Air Baltic das Niveau vor der Pandemie übertroffen. Air Baltic ist gut in das Jahr 2024 gestartet, und derzeit liegt unser Fokus auf der Fortsetzung unseres Weges zu einem möglichen Börsengang. Unsere Hauptziele bleiben unverändert: die beste Konnektivität zwischen dem Baltikum und der Welt zu gewährleisten, den Komfort für die Passagiere zu verbessern und einen wesentlichen Beitrag zur Wirtschaft zu leisten“, so Firmenchef Martin Gauss. Auch der lettische Carrier ist von den Problemen rund um die P&W-Triebwerke,

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Austrian Airlines: Betriebsversammlung abgesagt

Die für Freitag, den 8. März 2024 Betriebsversammlung für das fliegende Personal von Austrian Airlines wurde seitens der Arbeitnehmervertreter abgesagt und auf unbestimmte Zeit verschoben. Die Wirtschaftskammer übte zuvor heftige Kritik am Umstand, dass nach nur einer Woche erneut eine Betriebsversammlung stattfinden soll. Laut vorliegendem Anschreiben des Betriebsrats wurde die Veranstaltung aber aus einem anderen Grund abgesagt. Am Flughafen Wien soll am 8. März 2024 kein geeigneter Raum frei sein. Die in Frage kommenden Räumlichkeiten wären für eine Veranstaltung bereits vor einiger Zeit vermietet worden. Demnächst soll ein neuer Termin für die Betriebsversammlung bekanntgegeben werden.

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Vietjet-Kapitän als Geburtshelfer über den Wolken

Ein Pilot der Fluggesellschaft Vietjet hatte auf einem Flug von Taipeh nach Bangkok einen ungewöhnlichen Hilfseinsatz, denn er wurde zum Geburtshelfer. Eine Passagierin brachte an Bord ein Kind zur Welt. Am 23. Feber 2024 war der Berufspilot als Kapitän von Vietjet-Flug VZ565 im Dienst. Plötzlich schlugen die Flugbegleiter Alarm, dass ein weiblicher Passagier dringende Hilfe benötigen würde, da bei ihr die Wehen eingesetzt hätten. Der Flugzeugführer entschied sich dazu, dass er die Kontrolle der Maschine an den Ersten Offizier übergibt. Vor dem Verlassen des Cockpits hat – wie vorgeschrieben – ein Flugbegleiter das Flightdeck betreten, so dass das Vieraugen-Prinzip eingehalten ist. Der Kapitän wollte sich selbst ein Bild von der Situation machen, um besser entscheiden zu können, ob eine vorzeitige Zwischenlandung notwendig ist oder nicht. Jedenfalls hatte er gar keine Gelegenheit mehr darüber nachzudenken, denn das Kind hatte es besonders eilig. So wurde der Vietjet-Kapitän zum Geburtshelfer. Er verfügt über keine spezielle medizinische Ausbildung, sondern lediglich über die allgemeinen Erste-Hilfe-Schulungen, die jeder Pilot im Rahmen seines Berufs regelmäßig trainieren muss. Eigenen Angaben nach ist der Kapitän selbst Vater eines Kindes und unter anderem deshalb war er besonders stolz darauf, dass er bei der Geburt nicht nur als Helfer fungieren konnte, sondern das Neugeborene wohlauf an Bord des von ihm kommandierten Flugzeuges zur Welt gekommen ist. Der Mann ist seit 18 Jahren Berufspilot und postete auf Social-Media-Plattformen, dass er gerade einem neugeborenen Bay „ins Flugzeug“ geholfen habe. Der Junge hat von seiner Mutter den Spitznamen „Sky“ bekommen. Sieh dir diesen Beitrag

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