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Marabu Airlines lässt Aktien von Nordica und Xfly gerichtlich beschlagnahmen

Die Condor-Konzernschwester Marabu Airlines fährt harte Geschütze gegen ihren ehemaligen Partner Nordica auf, denn man hat eine 9,5 Millionen Euro schwere Schadenersatzklage eingebracht. Gleichzeitig hat man bei Gericht eine Verfügung erwirkt, dass sämtliche Aktien von Nordica und Xfly vorübergehend zur Sicherstellung gepfändet wurden. Keine andere Airline ist im Vorjahr dermaßen negativ in die Schlagzeilen geraten wie die estnische Condor-Konzernschwester Marabu Airlines. Über Monate hinweg war der Flugplan von massiven Verspätungen, Ausfällen und chaotischer Betreuung der betroffenen Passagiere geprägt. Marabu selbst hat nur wenige Maschinen betrieben. Der Rest wurde unter anderem von Heston und eben Nordica eingemietet. Das zuletzt genannte Unternehmen befindet sich über die Nordic Aviation Group im Eigentum des Staats Estland und soll verkauft werden. Falls sich kein Käufer findet, steht alternativ ein Konkursantrag im Raum. Während es die meisten Airlines in Europa geschafft haben im Vorjahr hohe Gewinne einzufliegen und noch dazu Wetlease-Fluggerät stark gefragt war, hat Nordica das Kunststück vollbracht, dass man tief in die roten Zahlen geflogen ist. So tief, dass die Liquidität des Unternehmens in Gefahr ist und der Staat Estland den Stecker ziehen will, sofern sich kein Käufer findet. Nun sind auch die geplanten Verkäufe von Nordica und der Konzernschwester Xfly vorläufig blockiert, denn aufgrund einer gerichtlichen Verfügung sind sämtliche Aktien sichergestellt worden. Dies geschah auf Antrag von Marabu Airlines, die wegen der miserablen Performance ihres einstigen Wetlease-Partners etwa 9,5 Millionen Euro an Schadenersatz geltend gemacht hat. Marode Finanzlage soll bei der Entscheidung eine Rolle gespielt haben Das Argument, dass aufgrund der maroden Finanzlage

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ADV: „Streiks blamieren Deutschland pünktlich zum ITB-Ende“

Der Arbeitsgemeinschaft deutscher Verkehrsflughäfen zeigt sich erbost darüber, dass die Gewerkschaften Verdi und GDL ab 7. März 2024 zum Streik aufrufen. Nebst den Lokführern treten auch das Lufthansa-Bodenpersonal sowie Sicherheitsmitarbeiter in Hamburg und Frankfurt in den Arbeitskampf. „Parallel zum Ausstand des Lufthansa-Bodenpersonals sollen morgen auch die Luftsicherheitskräfte in Frankfurt und Hamburg die Arbeit niederlegen. An dem Tag an dem in Berlin die weltgrößte Reise- und Tourismusmesse zu Ende geht, werden – zusätzlich zum Streik der Deutschen Bahn – bundesweit über 250.000 Reisende von Flugausfällen betroffen sein. Reise- und Tourismus-Manager, die sich aus aller Welt zur ITB treffen, wissen nicht, wie sie morgen aus Berlin abreisen sollen. Die internationalen Messebesucher blicken ungläubig auf den von ver.di herbeigeführten Stillstand in weiten Teilen des Luftverkehrs. Der Wirtschafts- und Tourismusstandort Deutschland steht blamiert dar“, erklärt Ralph Beisel (ADV-Hauptgeschäftsführer).

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Winter 2024/25: Eurowings nimmt Köln/Bonn-Dschidda auf

Die Lufthansa-Tochter Eurowings wird im Winterflugplan 2024/2025 drei wöchentliche Umläufe zwischen Köln/Bonn und Dschidda anbieten. Der Erstflug soll am 5. November 2024 durchgeführt werden. Eurowings steuert die Hafenstadt am Roten Meer im Winterflugplan drei Mal pro Woche von Köln/Bonn aus an – dienstags, donnerstags und sonntags. Die Rückflüge ins Rheinland finden an denselben Wochentagen statt. Eingesetzt wird ein hochmoderner und effizienter Airbus A320neo. Die Strecke nach Dschidda ist die erste Direktverbindung aus Nordrhein-Westfalen nach Saudi-Arabien. „Unsere neuen Airbus A320neo sind nicht nur die effizientesten und leisesten Mittelstrecken-Jets der Welt. Sie erlauben uns zudem deutlich höhere Reichweiten, mit denen wir von Deutschland aus auch attraktive Ziele in der Golfregion nonstop erreichen. Umso mehr freuen wir uns, dass wir den Heimat-Flughafen der Eurowings erstmals direkt mit Saudi-Arabiens bedeutendster Hafenstadt am Roten Meer verbinden“, sagt Jens Bischof, CEO von Eurowings.

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Cargolux transportiert keine Einweg-E-Zigaratten mehr

Die Frachtfluggesellschaft Cargolux hat bekanntgegeben, dass man künftig keine elektronischen Einweg-Zigaretten mehr befördern wird. Dies gilt auch für die in Italien ansässige Tochtergesellschaft. „Das Verbot des Transports von elektronischen Einwegzigaretten ist Ausdruck des Engagements von Cargolux für die Umwelt und die öffentliche Gesundheit und Sicherheit. Wir hoffen, mit dieser Maßnahme dazu beizutragen, die Verfügbarkeit dieser Produkte auf dem Markt zu verringern. Als verantwortungsbewusstes Unternehmen möchte Cargolux mit dieser Initiative andere Logistikunternehmen ermutigen, ähnliche Maßnahmen zu ergreifen“, sagt Richard Forson, Präsident und CEO von Cargolux.

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Auch Flynas kündigt Dschidda-Berlin an

Die Billigfluggesellschaft Flynas hat angekündigt, dass man ab 4. September 2024 dreimal wöchentlich zwischen Dschidda und Berlin fliegen wird. Im Winterflugplan 2024/25 kommt ein Konkurrent dazu, denn auch Eurowings will diese Route bedienen. Die Flynas-Verbindung nach Dschidda wird jeden Montag, Mittwoch und Sonntag von Flynas geflogen. Der Hinflug startet jeweils um 9:05 Uhr am BER mit Landung um 17:10 Uhr in Dschidda. Der Rückflug verlässt Saudi-Arabien um 4:00 Uhr mit Ankunft am BER um 8:15 Uhr. Die Flugzeit beträgt gut sechs Stunden. Als Fluggerät kommen Mittelstreckenjets des Typs Airbus A320neo zum Einsatz. „Mit der neuen Verbindung nach Dschidda wird unser Langstreckenportfolio um ein attraktives Ziel erweitert. Das erhöht die Konnektivität und stärkt den Flughafenstandort BER. Gleichzeitig ist sie gut für die Hauptstadtregion, denn die Verbindung ist für Geschäftsreisende und Touristen aus Saudi-Arabien interessant. Wir freuen uns auf den Erstflug im September“, erklärt BER-Chefin Aletta von Massenbach.

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Boeing will Zulieferer Spirit Aerosystems zurückkaufen

Vor einigen Jahren hat Boeing die Produktion wichtiger Komponenten, die unter anderem für die B737-Max-Serie benötigt werden, ausgegliedert. Dies hat sich offenbar nicht als der Weisheit letzter Schluss erwiesen. Nun führt man Gespräche über einen möglichen Kauf von Spirit Aerosystems. In das zuletzt genannte Unternehmen wurde vor einigen Jahren die Herstellung einiger Komponenten ausgegliedert. Boeing versprach sich vom damaligen Deal nicht nur Kostenvorteile, sondern auch eine generelle Steigerung der Effizienz. Allerdings hat man auf das nicht-konzerneigene Unternehmen kaum nennenswerten Einfluss. Das will man nun ändern, denn es laufen Gespräche, die zur Übernahme von Spirit Aerosystems führen sollen. Bei Erfolg würde Boeing besonders die Herstellung von Max-Komponenten wieder in Eigenregie überführen. Zunächst berichtete das Wallstreet Journal über das Vorhaben. Boeing bestätigte den Bericht. Ein Sprecher sagte auf Anfrage: „Wir glauben, dass die Wiedereingliederung der Fertigungsbetriebe von Boeing und Spirit AeroSystems die Sicherheit in der Luftfahrt weiter erhöhen, die Qualität verbessern und den Interessen unserer Kunden, Mitarbeiter und Aktionäre dienen würde“. Auch Spirit Aerosystems bestätigte, dass mit Boeing entsprechende Gespräche laufen. Inhaltlich wollen sich beide Konzerne nicht äußern. Der U.S.-amerikanische Flugzeugbauer steht erneut unter Druck. Im Nachgang des jüngsten B737-Max-9-Vorfalls, der sich Anfang Jänner 2024 bei Alaska Airlines ereignet hat, nimmt die Aufsichtsbehörde FAA die Produktionsabläufe sowie die Qualitätssicherung genau unter die Lupe. Es wurden bereits zahlreiche Kritikpunkte gefunden. Temporär wurde es dem Hersteller untersagt die Fertigungsrate der Max-Serie zu steigern. Bislang stellte sich heraus, dass die Qualitätsmängel, die zum jüngsten Vorfall geführt haben, ihren Ursprung bei Spirit Aerosystems haben, jedoch von

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Lufthansa meldet drittbestes Ergebnis in der Firmengeschichte

Der Lufthansa-Konzern konnte im Geschäftsjahr 2023 einen operativen Gewinn in der Höhe von 2,7 Milliarden Euro und damit das drittbeste Finanzergebnis in der Firmengeschichte erzielen. Der Umsatz ist um 15 Prozent auf 35,4 Millionen Euro angewachsen. Gruppenweit hat sich die Anzahl der beförderten Passagiere um 20 Prozent auf 120 Millionen erhöht. Im Geschäftsjahr 2023 hat die Lufthansa Group aufgrund der anhaltend hohen Nachfrage nach Flugreisen und eines neuerlichen Rekordergebnisses von Lufthansa Technik das drittbeste Finanzergebnis ihrer Geschichte erwirtschaftet. Der Umsatz konnte auf 35,4 Milliarden Euro (Vorjahr: 30,9 Milliarden Euro) gesteigert werden. Dabei stieg der operative Gewinn, gemessen als Adjusted EBIT, auf 2,7 Milliarden Euro (Vorjahr: 1,5 Milliarden Euro). Die Adjusted EBIT Marge verbesserte sich entsprechend auf 7,6 Prozent (Vorjahr: 4,9 Prozent). Das Unternehmen hat das Konzernergebnis auf mehr als 1,7 Milliarden Euro verdoppelt (Vorjahr: 791 Millionen Euro). Die Kapitalrendite (Adjusted Return on Capital Employed (ROCE)) stieg um 5,5 Prozentpunkte auf 13,1 Prozent (Vorjahr: 7,6 Prozent). Sie entsprach damit bereits ein Jahr früher dem für das Jahr 2024 gesteckten Ziel einer Rendite von mindestens zehn Prozent. Erneut stieg die Nachfrage nach Tickets. 2023 flogen insgesamt 123 Millionen Fluggäste mit den Airlines der Lufthansa Group, ein Anstieg um 20 Prozent gegenüber dem Vorjahr (2022: 102 Millionen). Die Fluggesellschaften der Lufthansa Group steigerten die Zahl der angebotenen Flüge um 14 Prozent auf 946.000. Das Angebot an Sitzplätzen wurde im Laufe des Jahres sukzessive ausgebaut. Durchschnittlich boten die Airlines im vergangenen Jahr 84 Prozent der Kapazität des Jahres 2019 an. Der Sitzladefaktor verbesserte sich

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Verdi-Streik spontan auch auf Köln/Bonn und Düsseldorf ausgedehnt

Ohne vorherige Ankündigung hat die Gewerkschaft Verdi auch an den Flughäfen Düsseldorf und Köln/Bonn das Sicherheitspersonal zur Arbeitsniederlegung aufgerufen. Die Beschäftigten sollen am 7. März 2024 in der Zeit von 3 Uhr 30 bis Mitternacht streiken. Im Gegensatz dazu wurden die Arbeitskampfmaßnahmen an den Airports Hamburg und Frankfurt am Main angekündigt. An den beiden Standorten teilten die Betreiber zuvor mit, dass keine regulären Abflüge mit Lokalpassagieren stattfinden können. Dazu kommt der ebenfalls von Verdi organisierte Streik des Lufthansa-Bodenpersonals. Ausweichen auf die Bahn ist ebenfalls schwer bis gar nicht möglich, denn die GDL hat die Lokführer zum Streik aufgerufen. In Köln/Bonn und Düsseldorf zeigt man sich über das Vorgehen der Gewerkschaft Verdi verärgert, denn diese habe den Streikaufruf an diesen beiden Standorten im Vorfeld nicht angekündigt. Beispielsweise erklärt der Düsseldorfer Airport, dass man der Ansicht ist, dass dies absichtlich so geschehen sein soll. Es würde die Passagiere treffen, denn die Airlines und Reiseveranstalter wären völlig überrumpelt worden und hätten keine Möglichkeit gehabt Alternativen zu organisieren. An beiden Airports kommt es zu vielen Flugstreichungen. Passagieren wird geraten, dass diese sich vor der Anreise zum jeweiligen Flughafen mit ihrer Airline in Verbindung setzen sollten. Zwar versucht man in Düsseldorf und Köln/Bonn die Sicherheitskontrollen in minimalem Umfang aufrecht zu erhalten, jedoch ist mit sehr langen Wartezeiten zu rechnen. Auch ist nicht gewährleistet, dass diese durchgehend in Betrieb gehalten werden können.

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Sommer 2024: Skyalps nimmt Bozen-Stuttgart auf

Die Südtiroler Regionalfluggesellschaft Skyalps wird ab 28. Mai 2024 eine Nonstopverbindung zwischen Bozen und Stuttgart bedienen. Die Turbopropflugzeuge des Typs de Havilland Dash 8-400 werden jeweils an den Verkehrstagen Dienstag, Donnerstag und Sonntag auf dieser Route verkehren. „Nach Berlin, Hamburg, Düsseldorf und Kassel freuen wir uns darauf, mit Stuttgart in Kürze eine weitere deutsche Stadt mit Bozen zu verbinden. Ein attraktives Angebot für die vielen Südtirolliebhaber in Baden-Württemberg, aber auch ein wirtschaftlich spannendes Ziel für die Südtiroler. Mit SkyAlps werden Passagiere die beiden Ziele künftig stressfrei und unkompliziert in knapp einer Stunde erreichen. Und das alles mit hocheffizienten Propeller-Flugzeugen, die bis zu 50% weniger Emissionen und weniger Lärm bei Start und Landung verursachen als andere Regionaljets“, erklärt Firmenchef Josef Gostner.

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Austrian Airlines meldet Gewinn im Geschäftsjahr 2023

Die Fluggesellschaft Austrian Airlines konnte im Geschäftsjahr 2023 das Adjusted-Ebit auf 127 Millionen Euro steigern. Der Umsatz stieg um 25 Prozent auf 2.346 Millionen Euro. Mit 13,9 Millionen Fluggästen hatte man um 24 Prozent mehr Reisende an Bord. Dennoch konnte man das Niveau des Rekordjahres 2019 noch nicht erreichen. Damals hatte man 14,7 Millionen Passagiere. Die starken Finanzzahlen der Austrian Airlines liegen hauptsächlich daran, dass im Vorjahr eine hohe Nachfrage bestanden hat und es gleichzeitig dem Carrier gelungen ist zum Teil stark erhöhte Ticketpreise durchzusetzen. 2023 erhöhte sich der Austrian Airlines Jahresumsatz von 1,871 Milliarden Euro im Vorjahr auf 2,346 Milliarden Euro (+25 Prozent). Die Gesamterlöse lagen mit 2,406 Milliarden Euro um 23 Prozent und die Gesamtaufwendungen mit 2,279 Milliarden Euro um 17 Prozent über dem Vorjahr. Das Adjusted EBIT von Austrian Airlines betrug damit 127 Millionen Euro, im Jahr 2022 waren es 3 Millionen Euro. Zum Stichtag 31. Dezember 2023 beschäftigte Austrian Airlines 6.121 Mitarbeiter (+8 Prozent). Das Angebot an Sitzkilometern erhöhte sich im Jahresverlauf 2023 um rund ein Viertel auf 25,4 Milliarden (2022: 21,7 Milliarden Sitzkilometer). Die Auslastung lag 2023 mit 81,9 Prozent um 2,5 Prozentpunkte über dem Wert aus 2022 (79,4 Prozent). Der Flugplan von Austrian Airlines wurde zu 98,9 Prozent regulär abgeflogen. „Wir haben als Team hart gearbeitet, konnten Spitzenwerte bei Regelmäßigkeit und Pünktlichkeit erreichen und die Nachfrage war hoch. Das sehr gute Jahresergebnis löst eine Ausschüttung von einer Erfolgsbeteiligung in Höhe von insgesamt mehr als 30 Millionen Euro an alle Mitarbeitenden aus und honoriert damit,

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