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Jahreszahlen: Rekordgewinn bei Eurowings dank hoher Ticketpreise

Die Lufthansa-Tochter Eurowings, die als Point-to-Point-Airline innerhalb des Konzerns positioniert ist, konnte im Geschäftsjahr 2023 das Adjusted-Ebit auf 205 Millionen Euro steigern. Damit ist man in die schwarzen Zahlen geflogen. Die Vorperiode wurde mit einem Fehlbetrag von 197 Millionen Euro abgeschlossen. Vor der Corona-Pandemie steckte Eurowings, mit wenigen Ausnahmen, über mehrere Jahre hinweg tief in den roten Zahlen. Auch im Jahr 2022 ist es nicht gelungen in die Gewinnzone zu fliegen. Das änderte sich im Vorjahr, weshalb des Unternehmen von einer „gelungenen Restrukturierung“ spricht. Gleichzeitig handelt es sich um den höchsten Gewinn, den man in der langjährigen Firmengeschichte ausweisen kann. Dies wird auch darauf zurückgeführt, dass man sich nicht nur aus dem Langstreckensegment zurückgezogen hat, sondern auch während der Pandemie das Geschäftsmodell justiert hat. Setzte man zuvor hauptsächlich auf Städteflüge, liegt der Fokus zunehmend auf Feriendestinationen. Seit einiger Zeit bezeichnet man sich in Medienmitteilungen selbst als „Deutschlands größter Ferienflieger“. Der Ausbau des touristischen Angebots habe dazu geführt, dass der Umsatz um 40 Prozent auf 2,6 Milliarden Euro gestiegen ist. Eurowings profitierte dabei davon, dass auf dem Kernmarkt Deutschland die Ticketpreise zum Teil exorbitant erhöht wurden, jedoch die Passagiere dennoch gebucht haben. Die hohe Nachfrage kombiniert mit hohen Preisen hatte letztlich maßgeblichen Beitrag dazu, dass Eurowings einen Rekordgewinn einfliegen konnte. Gemeinsam mit der Tochtergesellschaft Eurowings Europe betreibt man auch Stützpunkte in Salzburg, Graz, Pristina, Stockholm-Arlanda, Prag und Palma de Mallorca. Auf dem Papier existiert auch eine Basis in Wien, denn die Mitarbeiter haben eine Beschäftigungsgarantie bis Ende 2024. Derzeit fliegen diese

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Bis 2028: Air Astana will die Flotte auf 80 Flugzeuge erweitern

Die kasachische Fluggesellschaft Air Astana hat angekündigt, dass man die Flotte bis zum Jahr 2028 auf 80 Maschinen ausbauen wird. Damit würde man den Wachstumskurs, den man in den letzten Jahren eingeschlagen hat, weiter fortsetzen. Derzeit besteht die Flotte aus 50 Maschinen.Bis 2026 will die Gruppe 22 neue Flugzeuge in Dienst stellen. Ziel ist es, ausschließlich Flugzeugen der Typen Airbus A320neo, A321neo, A321LR und Boeing 787-9 Dreamliner zu operieren. Einhergehend mit dem Ausbau der Flotte wird auch das Netzwerk der Air Astana Group sukzessive ausgebaut. So haben 2023 Air Astana und FlyArystan verschiedene neue Strecken aufgenommen, unter anderem nach Delhi und Mumbai (beide Indien), Dschidda (Saudi-Arabien), Urumqi (China), Baku (Aserbaidschan), Bischkek (Kirgistan), Kutaissi (Georgien), Taschkent (Usbekistan) und Ankara (Türkei). Kasachstan und Zentralasien gehören zu den am dynamischsten wachsenden Regionen im globalen Luftverkehr. Allein in Kasachstan wird die Anzahl der Fluggäste nach Schätzungen des internationalen Airline-Verbandes IATA von rund 13,1 Millionen im Jahr 2022 auf 24,2 Millionen im Jahr 2027 rasant steigen. Entsprechend wird auch die Infrastruktur in dem Land ausgebaut. So eröffnet im Sommer 2024 am Flughafen der Wirtschaftsmetropole Almaty ein komplett neues internationales Terminal, das dann auch die Air Astana Group nutzen wird.

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Regiojet stockt Bahnverbindung Wien-Budapest auf

Die private Eisenbahngesellschaft Regiojet wird ab 4. April 2024 häufiger zwischen Wien und Budapest verkehren. Das Unternehmen teilte mit, dass es künftig acht tägliche Zugpaare geben wird. Regiojet bietet seit einigen Jahren Bahnverbindungen ab Wien Hauptbahnhof unter anderem in Richtung Budapest und Prag an. Zusätzlich unterhält man Fernbusverbindungen, die auch den Flughafen Wien-Schwechat mit Zielen in der Slowakei, Ungarn und Tschechien verbinden. Mit dem Bus sind auch einige italienische Destinationen ab dem Busbahnhof Südtiroler Platz (Hauptbahnhof) erreichbar. Im vergangenen Jahr wurden auf der Strecke Prag-Budapest 724.000 Fahrgäste gezählt, was einem Anstieg von 11 Prozent im Vergleich zu 2022 entspricht. Die hohe Nachfrage, vor allem nach dem Abschnitt Wien-Budapest, hat die Bahn dazu veranlasst, die Kapazität für diesen Abschnitt von ursprünglich zwei auf vier Verbindungen pro Tag und Richtung zu erhöhen, teilte das Unternehmen mit. Die Abfahrten von Wien nach Budapest um 7:34, 10:27, 14:34 und 17:27 Uhr und von Budapest nach Wien um 7:45, 10:58, 14:45 und 18:45 Uhr stellen sowohl Touristen als auch regelmäßige Reisende zufrieden. Die Fahrtzeit beträgt 2 Stunden und 31 Minuten. „Wir glauben, dass die Züge von RegioJet durch die Erhöhung der Frequenz der Verbindungen zu attraktiven Zeiten und mit qualitativ hochwertigen Dienstleistungen zu freundlichen Preisen die erste Wahl für Reisen zwischen diesen Metropolen werden. Die Fahrgäste können sich auf einen hohen Servicestandard freuen, einschließlich einer Reihe kostenloser Dienstleistungen wie Kaffee, Wasser, Internetzugang und ein Unterhaltungsportal. Außerdem wird es einen exklusiven Bordservice mit einer großen Auswahl an Bordmenüs geben“, so Jakub Svoboda, Geschäftsführer von Regiojet.

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Sommer 2024: Sunexpress rechnet mit hoher Türkei-Nachfrage

Die türkische Fluggesellschaft Sunexpress geht davon aus, dass auch in diesem Jahr die Nachfrage in Puncto Türkei-Urlauben hoch sein wird. Dabei soll auch der Umstand, dass sich das von Erdogan geführte Land zunehmend als Billig-Destination positioniert eine Rolle spielen. „Die Reiselust Richtung Türkischer Riviera ist weiterhin stark, das zeigen unter anderem die starken Vorausbuchungen für den kommenden Sommer, die bereits 23 Prozent über denen des Vorjahres liegen“, erläuterte Sunexpress-Chef Max Kownatzki. „Obwohl sich die gestiegenen Preise auch weiterhin auf das tägliche Leben auswirken, priorisieren Verbraucher hierzulande das Reisen nach wie vor gegenüber anderen Freizeitausgaben. Auf die anhaltende Nachfrage reagieren wir als Fluggesellschaft, indem wir unsere Kapazitäten für den Sommer aufstocken, den Sommer bis in den Herbst hinein verlängern und in den Winter investieren. Die Türkei steht für mehr als nur Sonne und Strand. Das Land bietet auch eine faszinierende Kultur, kulinarische Highlights und eine breites Sportangebot. Gemeinsam mit unseren Partnern vermarkten wir die Türkei als vielseitiges Ganzjahresziel. In den kommenden Jahren erwarten wir eine steigende Nachfrage nach Kultur- sowie kulinarischen Reisen und Sporturlauben, wie Ski oder Golf.“ Stefan Baumert, Vorsitzender der Geschäftsführung, TUI Deutschland, ergänzt aus Perspektive der Reiseveranstalter: „Die Nachfrage für die Türkei nimmt weiter deutlich an Fahrt auf und damit auch unser Ziel, erstmals die Marke von einer Million Gäste aus Deutschland zu überspringen. Dafür bauen wir unser Flugangebot mit eigenen Flügen und mit SunExpress aus. Die engen Partnerschaften mit den Hoteliers in der Türkei ermöglichen es uns in diesem Sommer neue und noch mehr qualitativ hochwertige Unterkünfte

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„Aus wirtschaftlichen Gründen“: Beond fliegt im Sommer 2024 nicht nach München

Erst im Herbst 2024 hat das in Malé ansässige Luftfahrtunternehmen Beond reine Business-Class-Flüge ab München und Zürich auf die Malediven aufgenommen. Der Start ist äußerst holprig erfolgt, denn nach nur wenigen Umläufen wurde das Angebot stark ausgedünnt. Nun gab der Carrier bekannt, dass man in der gesamten Sommerflugplanperiode 2024 den bayerischen Airport aus dem Streckennetz streichen wird. Noch vor wenigen Wochen sprach man seitens des Business-Class-Carriers davon, dass die Kürzungen auf den Europaflügen lediglich saisonalen Schwankungen geschuldet wären. Nun räumt man ein, dass zwischen 10. März und mindestens 26. Oktober 2024 keine Flüge zwischen München und Malé durchgeführt werden. Offiziellen Angaben nach will man diese Route per 27. Oktober 2024 reaktivieren. Dies wird wohl voraussetzen, dass man Vorausbuchungen im ausreichenden Umfang an Land ziehen kann. Aufgrund des Umstands, dass die Reichweite des eingesetzten Maschinentyps Airbus A319 für München bzw. Zürich-Malé nicht ausreichend ist, muss aus technischen Gründen ein Tankstopp auf dem Flughafen Dubai-World Central eingelegt werden. Ursprünglich plante man dies in Saudi-Arabien zu erledigen, jedoch entschied man sich noch vor dem ersten Flug lieber in den Vereinigten Arabischen Emiraten nachzutanken. Beond bietet reine Business-Class-Flüge an und ist davon überzeugt, dass es im Premium-Segment ab München, Zürich und Mailand-Malpensa eine signifikante Nachfrage, die es ermöglichen soll wirtschaftlich erfolgreich zu fliegen, geben soll. Zumindest was München anbelangt scheint dies derzeit nicht zutreffend zu sein, denn andernfalls hätte man nicht nach nur wenigen Flügen ausgedünnt und die Bedienung der Route für den Sommerflugplan 2024 komplett aus der Planung genommen. Auf Anfrage räumte ein

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DDSG hat Brandner Schiffe offiziell übernommen

Die österreichische Reederei DDSG hat diese Woche die von Brandner Schifffahrt übernommenen Donau-Schiffe MS Austria und MS Austria Princess offiziell eingeflottet. Eigenen Angaben nach baut man damit das Angebot sowohl auf der Linie als auch im Charter aus. Brandner zieht sich aus der Wachau-Schifffahrt zurück und hat die beiden genannten Schiffe samt Personal an den Mitbewerber DDSG übergeben. Mittwochabend wurde die MS Austria erstmals im bekannten rot-weißen Farbkleid der DDSG Blue Danube der Öffentlichkeit vorgestellt. Das 1970 vom Stapel gelaufene und 59 Meter lange Schiff wurde in der Werft im niederösterreichischen Korneuburg gebaut und wird auch künftig in der UNESCO-Weltkulturerberegion Wachau verkehren. Die 1998 gebaute MS Austria Princess wird derzeit noch in der Werft auf den Einsatz für die DDSG Blue Danube vorbereitet und wird ebenfalls in Kürze in See stechen und Passagiere die Donau neu entdecken lassen.

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Köln/Bonn: Leav legt Kos, Rhodos und Heraklion auf

Die deutsche Fluggesellschaft Leav Aviation hat mit dem Verkauf von Flugscheinen ab Köln/Bonn für die Destinationen Kos, Rhodos und Heraklion begonnen. Zwischen Mitte September und Ende Oktober 2024 wird das Luftfahrtunternehmen die drei genannten Ziele jeweils zweimal pro Woche auf eigene Rechnung ansteuern. Der Verkauf von Tickets wurde bereits aufgenommen. Nach Heraklion geht es an den Verkehrstagen Dienstag und Samstag ab 14. September bis vorläufig 22. Oktober 2024. Einen Tag später nimmt man die Rhodos-Flüge, die Mittwochs und Sonntags durchgeführt werden sollen, auf. Diese Route bedient man vorerst bis 23. Oktober 2024. Zwischen Köln/Bonn und Kos wird Leav Aviation ab 16. September bis 25. Oktober 2024 jeweils an Montagen und Freitagen fliegen. Als Fluggerät kommen Mittelstreckenjets des Typs Airbus A320 zum Einsatz.

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Norwegian Group mit 1.539.038 Passagieren im Feber 2024

Im Feber 2024 hatte die Norwegian Group, der nun auch die Regionalfluggesellschaft Widerøe angehört, 1.539.038 Passagiere an Bord. Die Auslastung verbesserte sich eigenen Angaben nach auf 86 Prozent. Geschäftsführer Geir Karlsen betont in einer Medienerklärung, dass die Vorausbuchungen für den Sommer 2024 zufriedenstellen wären. Weiters zeige die Integration der übernommenen Regionalfluggesellschaft Widerøe erste Früchte. Beide Unternehmen würden von den Synergien profitieren.

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Croatia Airlines mit höherer Kapazität im Sommer 2024

Das kroatische Star-Alliance-Mitglied Croatia Airlines will auf Expansionskurs gehen. Einen wesentlichen Beitrag sollen die Maschinen des Typs Airbus A220, die man nach und nach einflotten wird, leisten. Im Hochsommer 2024 wird das Unternehmen ab Split und Zagreb zusammengerechnet um sechs Prozent mehr Flüge anbieten als in der Vorjahressaison. Neue Routen nimmt man ab der kroatischen Hauptstadt nach Tirana, Berlin und Stockholm-Arlanda ein. Ab Split geht es neu nach Istanbul und saisonal reaktiviert man Skopje und Oslo.

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Edinburgh: Betrunkener Delta-Kapitän bekennt sich vor Gericht schuldig

Ein Kapitän der U.S.-amerikanischen Fluggeselslchaft Delta muss in Edinburgh dafür verantworten, dass er am 15. Juni 2023 vor dem Flugantritt von Sicherheitskräften in betrunkenem Zustand angetroffen wurde. Weiters wurden bei ihm zwei große Jägermeister in seiner Tasche gefunden. Laut einem Bericht der BBC sollte er eine Boeing 767 in Richtung New York kommandieren. Die Polizei ordnete die vorläufige Festnahme an. Der Pilot bekannte sich vor Gericht schuldig und räumte ein, dass er alkoholisiert zum Dienst erschienen wäre. Vor Gericht wurde ein Gutachten verlesen. Aus diesem geht hervor, dass er 49 Milligramm Alkohol in 100 Millilitern Blut gehabt habe. Der gesetzliche Grenzwert von maximal 20 Milligramm wäre deutlich überschritten worden. Der Umstand, dass er sich von Anfang an schuldig bekannt hat und sich nachweislich freiwillig einer Therapie unterzogen hat, könnte mildernd ausgelegt werden. Das Gericht vertagte die Urteilsverkündung, so dass es noch keine strafrechtliche Entscheidung gibt.

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