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Bangkok: 63-Jähriger in Lufthansa-Airbus-A380 verstorben

Am 8. Feber 2024 ist es auf Lufthansa-Flug LH773 (Bangkok-München) zu einem tragischen Todesfall an Bord des Airbus A380 mit der Registrierung D-AIML gekommen. Einem Fluggast ging es bereits vor dem Abflug nicht sonderlich gut, weshalb er sich von einem Arzt hat untersuchen lassen. Dieser vertrat die Ansicht, dass der 63-jährige deutsche Staatsbürger fit genug ist, um den Flug antreten zu können. Doch während dem Flug verschlechterte sich sein Zustand schlagartig: Der Reisende spuckte zunächst Blut. Die Kabinenbesatzung leistete Erste Hilfe und rief sofort einen Arzt aus. Trotz intensiver Bemühungen des Mediziners, der sich zufällig an Bord befand, musste leider der Tod des Passagiers festgestellt werden. Der Kapitän entschied dann, dass nach Bangkok zurückgekehrt wird. Dort konnte das Langstreckenflugzeug sicher aufsetzen und die thailändischen Behörden haben den Leichnam übernommen. Lufthansa bestätigte den Vorfall, wollte sich jedoch nicht zu den in thailändischen Medien kolportierten Umständen hinsichtlich dem Spucken von Blut äußern. Die lokale Staatsanwaltschaft hat jedenfalls ein Ermittlungsverfahren eingeleitet, was in solchen Fällen generell üblich ist. Dem Vernehmen nach wird nach der Obduktion auch jener Arzt, der den Passagier „fit to fly“ erklärt hat, einvernommen werden.

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Lufthansa Cargo legt zusätzliche Nordamerika-Strecken auf

Die Lufthansa Group baut im Sommerflugplan 2024 ihre Frachtverbindungen ab Brüssel und Frankfurt am Main in Richtung Nordamerika aus. Lufthansa Cargo wird ab 3. April 2024 neu an den Verkehrstagen Montag und Mittwoch ab Frankfurt am Main Kurs auf Chicago-O’Hare nehmen. Einen Zwischenstopp zum Ein- und Ausladen wird man jeweils in Brüssel einlegen. Ab 6. Mai 2024 folgt eine reine Cargo-Verbindung von Frankfurt nach Monterrey, wobei diese mit Zwischenlandung in Mexico-City (Felipe Angeles) durchgeführt wird. Diese Route soll zunächst einmal pro Woche bedient werden. Die Neuaufnahmen sind laut vorliegenden Flugplandaten mit Boeing 777F geplant.

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Thai Airways ordert 45 weitere Dreamliner

Die Fluggesellschaft Thai Airways hat sich zur Bestellung von 45 Langstreckenflugzeugen des Typs Boeing 787 entschieden. Damit haben die U.S.-Amerikaner das Rennen gemacht, denn zuletzt buhlte auch Airbus um den Auftrag. Weiters wurde bekanntgegeben, dass sich Thai Airways Optionen für bis zu 80 weitere Maschinen gesichert habe. Laut Informationen der Agentur Reuters soll der Deal schon vor einiger Zeit festgezurrt worden sein, denn im Backlog von Boeing findet sich schon ein Deal mit einem noch anonymen Kunden über 45 Boeing 787.

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Oman Air tritt im zweiten Halbjahr 2024 der Oneworld bei

Die Fluggesellschaft Oman Air geht davon aus, dass man im zweiten Halbjahr 2024 den geplanten Beitritt zum Luftfahrtbündnis Oneworld vollziehen kann. Vor einiger Zeit wurde bekannt, dass der Carrier dem Bündnis rund um Alaksa Airlines, American Airlines und British Airways beitreten wird. Es wird sich um Mitglied Nummer 14 der Allianz, die kürzlich ihren 25-jährigen Bestand gefeiert hat, handeln. Nicht berücksichtigt ist die russische S7 Airlines, denn deren Mitgliedschaft ist aufgrund des Krieges in der Ukraine und der daraus resultierenden Sanktionen gegen Russland suspendiert. Oman Air kann den genauen Beitrittszeitpunkt noch nicht nennen, jedoch wird man ab dem 30. Juni 2024 alle Voraussetzungen erfüllen. Die Aufnahme soll dann im Laufe des zweiten Halbjahres 2024 erfolgen.

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Flynas verschiebt Dschidda-Berlin auf unbestimmte Zeit

Die saudi-arabische Billigfluggesellschaft Flynas hat die Aufnahme von Nonstopflügen zwischen Dschidda und Berlin auf die lange Bank verschoben. Geplant war ursprünglich, dass mit Beginn der Sommerflugplanperiode 2024 geflogen werden soll. Daraus wird – zumindest auf absehbare Zeit – nichts. Das Portal Airliners.de schreibt dazu, dass der Verkauf für den Sommer 2024 eingestellt wurde und erst ab September 2024 Flüge im Reservierungssystem hinterlegt sind. Gegenüber dem Fachportal äußerte sich der Flughafen Berlin-Brandenburg dahingehend, dass man derzeit keine finale Aufnahmebestätigung habe. Flynas wollte sich nicht äußern.

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Jetblue/Spirit-Fusion: Berufungsverhandlung im Juni 2024

Das für die Berufungsverhandlung betreffend der untersagten Fusion von Jetblue Airways mit Spirit Airlines zuständige Gericht in Boston hat angekündigt, dass der Fall im Juni 2024 behandelt werden soll. Damit schwinden die Hoffnungen der beiden Carrier auf eine rasche Entscheidung. Der geplante Zusammenschluss wurde von der Wettbewerbsbehörde untersagt. Dagegen wurde geklagt und auch ein Bundesrichter gab kein grünes Licht. Jetblue Airways und Spirit Airlines berufen gegen diese Entscheidung. Das U.S.-Berufungsgerichts des Ersten Bezirks teilte mit, dass man sich im Juni 2024 mit dem Fall befassen wird. Mittlerweile wurde bekannt, dass die Finanzlage von Spirit Airlines angespannt sein soll. Jetblue Airways teilte zwischenzeitlich den Aktionären mit, dass man sich darauf vorbereitet, dass die geplante Übernahme nicht vollzogen werden kann. Gleichzeitig drängen beide Unternehmen – auch in der Öffentlichkeit – auf eine möglichst rasche Freigabe. Danach sieht es momentan aber nicht aus.

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Qanot Sharq baut Präsenz in der EU aus

Die Fluggesellschaft Qanot Sharq beabsichtigt ab März 2024 schrittweise die Präsenz in der Europäischen Union zu erhöhen. Dazu nimmt man schrittweise drei neue Ziele auf. Ab Taschkent wird man ab 9. März 2024 mit Airbus A330-300 zweimal wöchentlich Kurs auf Madrid nehmen. Auf dem Hinflug legt man einen Zwischenstopp in Urgench ein. Die Rückflüge werden nonstop durchgeführt. Am 31. März 2024 folgt die Reaktivierung der Flugverbindung Tashkent-Budapest, die zweimal wöchentlich mit Airbus A320 bedient werden soll. Per 3. April 2024 nimmt Qanot Sharq Nonstopflüge, die mit Airbus A321neo bedient werden sollen, zwischen Tashkent und Mailand-Malpensa auf. Die Rückflüge sollen mit Zwischenstopp in Urgench durchgeführt werden. Vorerst sind zwei wöchentliche Umläufe geplant. In selbiger Frequenz wird man Nonstopflüge zwischen Tashkent und Prag (vice versa) mit dem gleichen Maschinentyp aufnehmen. Der Erstflug ist für den 18. April 2024 angekündigt.

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Charter: Aegean nimmt Heraklion-Erfurt auf

Im Sommerflugplan 2024 wird Aegean Airlines eine Nonstopverbindung zwischen Erfurt und Heraktion bedienen. Es handelt sich um eine Charterstrecke im Auftrag eines Tour Operators. Die saisonale Route soll zwischen 20. Juni und 17. Oktober 2024 einmal wöchentlich bedient werden. Geflogen wird jeweils am Verkehrstag Donnerstag. Laut Flughafen Erfurt sind Flugscheine, da es sich um Charterflüge handelt, über Reiseveranstalter und Reisebüros, nicht jedoch direkt bei Aegean Airlines, erhältlich.

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Jänner 2024: Flughafen Wien mit 1.828.557 Passagieren

Im Jänner 2024 hatte der Flughafen Wien 1.828.557 Passagiere. Im direkten Vergleich mit dem Vorjahreszeitraum konnte Österreichs größter Airport somit um 9,5 Prozent zulegen. Gemeinsam mit den Tochter-Airports Luqa (Malta) und Kosice (Slowakei) brachte man es auf 2.325.772 Fluggäste und konnte gegenüber Jänner 2024 um 12 Prozent zulegen. Am Standort Wien stieg die Zahl der Lokalpassagiere gegenüber Jänner 2023 auf 1.453.789 (+9,6 Prozent) und jene der Transferpassagiere auf 366.910 Reisende (+8,9 Prozent). Die Flugbewegungen erhöhten sich auf 15.175 Starts und Landungen (+5,2 Prozent). Das Frachtaufkommen nahm gegenüber dem Jänner 2023 um 16,2 Prozent auf 20.890 Tonnen zu. Im Jänner 2024 stieg das Passagieraufkommen am Flughafen Wien nach Westeuropa auf 633.241 Passagiere (+12,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr). Nach Osteuropa reisten im Jänner 2024 insgesamt 131.530 Passagiere (+4,1 Prozent). Nach Nordamerika verzeichnete der Airport 25.004 Reisende (+22,1 Prozent) und nach Afrika 21.982 (-5,1 Prozent). In den Nahen und Mittleren Osten reisten im Jänner 2024 insgesamt 66.377 (-6,6 Prozent) und in den Fernen Osten 38.338 Passagiere (+25,7 Prozent). Die Flughafen-Wien-Beteiligungen entwickeln sich ebenfalls sehr gut: Am Flughafen Malta stieg das Passagieraufkommen im Jänner 2024 auf 465.482 Reisende (+22,7 Prozent). Am Flughafen Kosice legte das Passagieraufkommen auf 31.733 Reisende (+15,6 Prozent) zu.

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Tui startet neues Geschäftsjahr mit schwarzen Zahlen

Der Reisekonzern Tui konnte im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres (Oktober bis Dezember 2023) den Umsatz um 15 Prozent auf 4,3 Milliarden Euro steigern. Die Dienstleistungen der Firmengruppe wurden von etwa 3,5 Millionen Reisenden in Anspruch genommen. Erstmals seit längerer Zeit war das erste Quartal des Geschäftsjahres positiv. Der börsennotierte Konzern kann ein bereinigtes Ebit in der Höhe von sechs Millionen Euro ausweisen. Traditionell ist dieses aufgrund der schwächeren Wintersaison negativ. Firmenchef Sebastian Ebel erklärt, dass die eingeleiteten Maßnahmen Früchte tragen würden und es deshalb gelungen wäre schwarze Zahlen zu schreiben. Gleichzeitig dürfte Tui auch davon profitiert haben, dass man höhere Preise bei den Kunden durchsetzen konnte. Diese wurden im Schnitt um vier Prozent angehoben. In Sachen Buchungen konnte man ein um acht Prozent erhöhte Volumen an Land ziehen. Ebel prognostiziert, dass man das laufende Geschäftsjahr – bezogen auf das operative Ergebnis – mit einem Plus von zumindest 25 Prozent abschließend wird können. Betrachtet man die einzelnen Geschäftsbereiche, so stechen die Kreuzfahrten hervor. In diesem Segment sind die durchschnittlichen Raten um 17 Prozent auf 204 Euro gestiegen. Allerdings waren die Reisenden auch weniger an Bord, denn im Vergleich mit dem Zeitraum der Vorperiode ist ein Rückgang von 2,4 Millionen auf 2,3 Millionen Passagiertage verzeichnet worden. Generell konnte der Tui-Konzern auch im Bereich der eigenbetriebenen Hotels zulegen. Die Reiseveranstalter in Österreich, Deutschland, Polen und der Schweiz schrieben im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres gemeinsam ein Plus von 1,3 Millionen Euro. Zum Vergleich: Ein Jahr zuvor steckte dieses Segment mit einem Verlust

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