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Jahreszahlen: Play weiterhin tief in den roten Zahlen

Die in Island ansässige Billigfluggesellschaft Play hat im Vorjahr einen Verlust in der Höhe von 35,2 Millionen U.S.-Dollar eingeflogen. Der Umsatz lag bei 282 Millionen U.S.-Dollar. Eigenen Angaben nach konnte man den Fehlbetrag gegenüber der Vorperiode halbieren. An Bord hatte man 1,52 Millionen Fluggäste und damit konnte man sich gegenüber dem Wert, den man im Jahr 2022 erreicht hatte, nahezu verdoppeln. Dennoch war man operativ mit 20,7 Millionen U.S.-Dollar negativ. Weiters hat das Luftfahrtunternehmen bekanntgegeben, dass man von zwei Leasingverträgen, die zu Auslieferungen im Jahr 2025 hätten führen sollen, zurückgetreten ist. Dies begründet man damit, dass man sich für andere Maschinen entschieden habe. In den nächsten Jahren will man die Flotte auf bis zu 20 Flugzeuge ausbauen.

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Flughafen Istanbul will drei Pisten gleichzeitig nutzbar machen

Der Flughafen Istanbul bereitet sich derzeit darauf vor, dass künftig drei Flugzeuge gleichzeitig starten bzw. landen können. Damit soll die Kapazität des größten Airports der Türkei signifikant angehoben werden. Der neue Flughafen der Bosporusmetropole ist einer der größten der Welt, jedoch reizt das Runway-System die zur Verfügung stehende Kapazität nicht annähernd aus. Der türkische Verkehrsminister, Abdulkadir Uraloğlu, erklärte, dass man bereits seit dem Jahr 2022 intensiv daran arbeitet, dass künftig drei Flugzeuge gleichzeitig die Pisten nutzen können. Das Projekt trägt den Titel „Bezeichnung Simultaneous Independent Triple Parallel Runway Operations“ und soll dazu führen, dass die bereits bestehende Infrastruktur des Großflughafens möglichst optimal genutzt werden kann. Ein Nebeneffekt ist auch, dass mögliche Ausbauten auf die lange Bank geschoben werden können, denn diese sind – zumindest vorläufig – noch nicht notwendig. Laut türkischem Verkehrsminister wird man der erste europäische Airport sein, an dem drei Runways gleichzeitig für Starts und Landungen genutzt werden können. Die Lotsen sollen ab März 2024 geschult werden und kurz darauf soll ein Probebetrieb starten. Die jährliche Kapazität des Flughafens Istanbul soll durch diese Maßnahme von etwa 90 Millionen Passagieren auf etwa 200 Millionen Reisende pro Jahr erhöht werden. Die Regierung will sich auch ein wenig Luft verschaffen, denn der neue Istanbuler Flughafen ist keinesfalls fertiggestellt. Bis zum Jahr 2028 sollen alle momentanen Projekte, inklusive der Ergänzung auf sechs Start- und Landebahnen, komplettiert werden. Das neue System soll auch dazu führen, dass man eventuell aus Kostengründen den Zeitplan strecken kann. Die Metropole Istanbul verfügt derzeit über drei Verkehrsflughäfen. Der

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Airbus Canada bezieht Flugzeugtüren in Indien

Die kanadische Airbus-Tochter, die für die Herstellung des Maschinentyps A220 zuständig ist, lässt künftig Flugzeugtüren auch in Indien produzieren. Dazu wurde ein Vertrag mit Dynamatic Technologies abgeschlossen. Laut Mitteilung handelt es sich um eine zusätzliche Bezugsquelle, die dazu führen soll, dass mehr Kapazität zur Verfügung steht. Dynamatic wird künftig acht Türen pro A220 herstellen und an Airbus Canada liefern. Bereits im Vorjahr hat Airbus einen Auftrag an das indische Unternehmen vergeben. Dieser betrifft die Maschinentypen A330neo und A320neo.

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SAS verzeichnet regelrechten Run auf Blind-Booking-Aktion

Die meisten Menschen planen ihre Urlaubsreisen sehr ausführlich und wissen ganz genau wohin es gehen wird. Umso überraschender ist es, dass SAS bei der Aktion „Destination Unkown“ binnen weniger Stunden am 12. Feber 2024 mehr als 1.000 Anmeldungen bekommen hat. Es handelt sich um eine Werbeaktion, die bereits im Dezember 2023 angekündigt wurde. Mitglieder des Eurobonus-Vielfliegerprogramms konnten sich seit 12. Feber 2024, 12 Uhr 00, anmelden, um eine begrenzte Anzahl von Flugtickets zu einem unbekannten Ort ergattern zu können. SAS will die Destination ab Kopenhagen erst kurz vor dem Abflug, der am 5. April 2024 stattfinden soll, bekanntgeben. Es handelt sich um eine dreitätige Reise, bei der SAS ausdrücklich betont, dass es sich um keine Verlosung handelt. Das bedeutet konkret, dass jene Personen, die den Zuschlag erhalten, ihre Tickets mit Meilen bezahlen müssen. Der Carrier stellt lediglich das Flugzeug für den Sonderflug zur Verfügung. Wohin dieses fliegen wird, ist noch völlig offen. Der Carrier will die Passagiere überraschen und verspricht kryptisch ein „einzigartiges Abenteuer“. So genanntes „Blind-Booking“ gibt es bei verschiedenen Airlines. Während der Corona-Pandemie wurde dieses wegen der undurchsichtigen Einreise- und Quarantänebestimmungen fast überall pausiert, jedoch nach und nach wieder in Betrieb genommen. Manche Carrier bieten die Möglichkeit an, dass gegen Aufzahlung gewisse Destinationen ausgeschlossen werden können. Ein Beispiel für einen Anbieter, der Blind-Booking seit vielen Jahren anbietet, ist Eurowings.

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Air France reduziert Paris (CDG)-Ljubljana

Die Fluggesellschaft Air France steuert die slowenische Hauptstadt Ljubljana ab Paris-Charles de Gaulle momentan seltener an. Laut einem Bericht von Ex-Yu-Aviation.com sind ab März 2024 nur noch neun wöchentliche Umläufe geplant. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres waren es elf pro Woche. Ab April 2024 soll täglich geflogen werden, wobei es im Sommerflugplan 2023 bis zu zehn Rotationen pro Woche gab.

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Österreich: Campingplätze melden neue Rekordwerte

Eine regelrechte Renaissance erleben Campingurlaube seit dem Beginn der Corona-Pandemie. Jährlich verzeichnen die Platzbetreiber steigende Nutzungszahlen. Der bisherige Rekordwert, der in 2022 erzielt werden konnte, wurde in der Saison 2023 nochmals übertroffen. Laut Statistik Austria hatten die österreichischen Campingplätze im Vorjahr etwa 8,3 Millionen Übernachtungen und konnten somit den Rekordwert, der in 2022 erreicht wurde, um sechs Prozent übertreffen. Das Wachstum verteilt sich aber nicht linear auf die Bundesländer, sondern es gibt zum Teil erhebliche Unterschiede. Am häufigsten wurde in Kärnten (2.532.941 Nächtigungen) gecampt – trotz leichten Rückgangs der Nächtigungszahlen im Vergleich zu 2022. Tirol liegt mit 2.300.816 Nächtigungen knapp dahinter. Auf Platz drei kommt Salzburg (951.283), gefolgt von der Steiermark (716.583). In Oberösterreich und im Burgenland wurde mit rund 497.072 bzw. 478.518 Nächtigungen ähnlich oft gecampt. Vorarlberg zählte 455.223 und Niederösterreich 292.896 Nächtigungen, in Wien wurde 104.222 auf Camping- oder Stellplätzen übernachtet. In der Campingsaison 2023 konnten sich vor allem Platzbetreiber im Osten Österreichs über deutlich mehr Übernachtungen freuen: Sie legten im Vorjahresvergleich am stärksten – um rund 40 Prozent im Burgenland und um rund 60 Prozent in Wien – zu.  „Die Begeisterung für den Camping-Lifestyle wird immer größer und die Vorzüge – vor allem die Flexibilität und das Freiheitsgefühl – werden von immer mehr Leuten geschätzt. Uns freut besonders, dass sich das auch in der immer weiter steigenden Anzahl der Mitgliedschaften widerspiegelt – derzeit zählen wir mehr als 13.000 ÖCC-Mitglieder“, so Tomas Mehlmauer, Präsident des Österreichischen Camping Club (ÖCC). „Abseits der heimischen Campingplätze sind vor allem Kroatien, Italien,

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Österreich: Bundesheer trainiert im Hochgebirge

Von 12. bis 23. Februar 2024 führen die österreichischen Luftstreitkräfte den Hochgebirgslandelehrgang Winter, vom Fliegerhorst Fiala-Fernbrugg in Aigen im Ennstal aus, durch. Das Hochgebirgslandetraining findet in den Bundesländern Kärnten, Oberösterreich, Salzburg, Steiermark und Tirol statt. Ausbildungsinhalte sind unter anderem das Lernen und Üben von Starts und Landungen mit Hubschraubern auch in großen Höhen sowie Flüge unter erschwerten Bedingungen. „Diese Ausbildung ist ein zentraler und unverzichtbarer Teil zur Aufrechterhaltung der Einsatzbereitschaft unserer Luftstreitkräfte. Mit der erstmaligen Teilnahme unseres neuen Hubschraubers AW169 ist ein weiterer Meilenstein innerhalb dieses Projektes erreicht“, so Verteidigungsministerin Klaudia Tanner. Es ist wesentlich, die Leistungsparameter und Flugeigenschaften der jeweiligen Hubschraubertypen in großen Höhen kennenzulernen sowie physische und psychische Belastungen beim Hochgebirgsflug real zu spüren und die entsprechenden Gegenmaßnahmen zur Erhaltung der Flugsicherheit anzuwenden. Da Naturkatastrophen oder Unglücksfälle keine Grenzen kennen, wird auch im Gelände der Nationalparks geflogen. Detaillierte Kenntnisse der geographischen und topographischen Verhältnisse im Hochgebirge sind für die militärische Transportdurchführung unumgänglich. Diese Ausbildungsziele ohne Einsatzdruck zu trainieren, ist für die Luftstreitkräfte unverzichtbar, um bei einem Einsatzfall bei Tag und Nacht alle geforderten Anforderungen erfüllen zu können. Beim Hochgebirgslandelehrgang Winter werden bis zu 14 Hubschrauber der Luftstreitkräfte eingesetzt. Erstmals im Einsatz befindet sich der neue Hubschrauber AW169 „Lion“. Es werden bis zu vier Hubschrauber dieses Typs teilnehmen. Sie haben seit Anfang 2024 den Regelbetrieb in Österreich aufgenommen und werden nun bei der allgemeinen Ausbildung eingesetzt. Die Schwerpunkte bei der Teilnahme dieses neuen Hubschraubers am Hochgebirgslandelehrgang liegen in der Erprobung der Schneekufen sowie dem Erfliegen realer Leistungsparameter und der

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Israir legt Smartwings-Übernahme auf Eis

Israels zweitgrößte Fluggesellschaft, Israir, versucht seit einiger Zeit die tschechische Smartwings Group aufzukaufen. Das Projekt wurde nun – zumindest vorläufig – auf Eis gelegt. Gänzlich verloren hat man das Interesse aber nicht. Wiederholt hat Israir Börsenmitteilungen herausgegeben, in denen man sich eindeutig dazu bekannt hat, dass man mit den Eigentümern von Smartwings Verhandlungen, die zu einer Übernahme führen könnten, führt. Anfangs sah es ganz danach als stände die Verkündung eines Deals unmittelbar bevor. Allerdings wurde es nach und nach äußert ruhig um das Vorhaben. Nun wird es so richtig ruhig, denn Israir bestätigte gegenüber Passportnews, dass die Verhandlungen mit den Aktionären von Smartwings beendet wurden. Gleichzeitig betont der Geschäftsführer von Israir, dass das Projekt lediglich vorläufig auf Eis gelegt worden wäre. Die Entscheidung wird damit begründet, dass man derzeit in Israel besonderen Herausforderungen gestellt wäre. Diese hätten auch negative geopolitische Auswirkungen. Anders ausgedrückt: Aufgrund des von der Hamas angezettelten Krieges konzentriert sich Israir zunächst auf das eigene Unternehmen und nimmt vorerst von Zukäufen in Europa Abstand. Zu einem späteren Zeitpunkt will man die Verhandlungen mit den Aktionären der Smartwings wieder aufnehmen. Einen Zeitplan gibt es hierfür aber noch nicht. Auf den tschechischen Luftfahrtkonzern dürfte die abgeblasene Übernahme durch Israir keine nennenswerten Auswirkungen haben. Man fliegt zwar immer wieder im Rahmen von Wetlease-Aufträgen für israelische Carrier, jedoch liegt das Kerngeschäft in Ferienflügen ab Tschechien, Polen, Ungarn und der Slowakei. Weiters ist man im Bereich von Charterflügen im Auftrag von Reiseveranstaltern ein mittlerweile bedeutender Anbieter geworden. Dem Vernehmen nach hat sich in

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Malta: Hello Fly denkt über ein eigenes AOC nach

Auf einer Pressekonferenz am Malta International Airport hat die virtuelle Fluggesellschaft Hello Fly zwei neue Ziele vorgestellt, die in den Sommermonaten von den maltesischen Inseln aus angeflogen werden. Palermo, das vor der Schließung der nationalen Fluggesellschaft zum Streckennetz von Air Malta gehörte, wird dreimal wöchentlich angeflogen. Lampedusa ist ein weiteres interessantes Ziel, das einmal pro Woche mit Malta verbunden wird. Hello Fly hat ein Partnerschaftsabkommen mit Luxwing geschlossen. Infolgedessen wird LWG eine Dash 8-402Q mit 78 Sitzen im Auftrag der „Papierfluggesellschaft“ fliegen. MAviO News sprach mit dem Chief Commercial Officer von Luxwing, Kapitän Daniele Guida, der erläuterte, wie die Q400 einen Paradigmenwechsel im Komfort für die Passagiere von Hello Fly mit sich bringen wird, mit ausgezeichneten Klimaregelungsfunktionen und überragendem persönlichen Raum an Bord. Der CEO von Hello Fly, Kapitän Teodosio Longo, wurde auf der Pressekonferenz ebenfalls interviewt. Er verriet, dass das in Malta ansässige Unternehmen mit dem Gedanken spielt, ein eigenes Luftverkehrsbetreiberzeugnis zu erhalten. Noch ist nicht entschieden, ob es sich um ein italienisches oder ein maltesisches Luftverkehrsbetreiberzeugnis handeln soll, aber er fügte hinzu, dass Hello Fly als maltesisches Unternehmen eher zu einem maltesischen Luftverkehrsbetreiberzeugnis tendiert. Dieser Beitrag wurde verfasst von: Marvic Bugeja / MAviO News.

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