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SAS verzeichnet regelrechten Run auf Blind-Booking-Aktion

Die meisten Menschen planen ihre Urlaubsreisen sehr ausführlich und wissen ganz genau wohin es gehen wird. Umso überraschender ist es, dass SAS bei der Aktion „Destination Unkown“ binnen weniger Stunden am 12. Feber 2024 mehr als 1.000 Anmeldungen bekommen hat. Es handelt sich um eine Werbeaktion, die bereits im Dezember 2023 angekündigt wurde. Mitglieder des Eurobonus-Vielfliegerprogramms konnten sich seit 12. Feber 2024, 12 Uhr 00, anmelden, um eine begrenzte Anzahl von Flugtickets zu einem unbekannten Ort ergattern zu können. SAS will die Destination ab Kopenhagen erst kurz vor dem Abflug, der am 5. April 2024 stattfinden soll, bekanntgeben. Es handelt sich um eine dreitätige Reise, bei der SAS ausdrücklich betont, dass es sich um keine Verlosung handelt. Das bedeutet konkret, dass jene Personen, die den Zuschlag erhalten, ihre Tickets mit Meilen bezahlen müssen. Der Carrier stellt lediglich das Flugzeug für den Sonderflug zur Verfügung. Wohin dieses fliegen wird, ist noch völlig offen. Der Carrier will die Passagiere überraschen und verspricht kryptisch ein „einzigartiges Abenteuer“. So genanntes „Blind-Booking“ gibt es bei verschiedenen Airlines. Während der Corona-Pandemie wurde dieses wegen der undurchsichtigen Einreise- und Quarantänebestimmungen fast überall pausiert, jedoch nach und nach wieder in Betrieb genommen. Manche Carrier bieten die Möglichkeit an, dass gegen Aufzahlung gewisse Destinationen ausgeschlossen werden können. Ein Beispiel für einen Anbieter, der Blind-Booking seit vielen Jahren anbietet, ist Eurowings.

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Air France reduziert Paris (CDG)-Ljubljana

Die Fluggesellschaft Air France steuert die slowenische Hauptstadt Ljubljana ab Paris-Charles de Gaulle momentan seltener an. Laut einem Bericht von Ex-Yu-Aviation.com sind ab März 2024 nur noch neun wöchentliche Umläufe geplant. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres waren es elf pro Woche. Ab April 2024 soll täglich geflogen werden, wobei es im Sommerflugplan 2023 bis zu zehn Rotationen pro Woche gab.

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Österreich: Campingplätze melden neue Rekordwerte

Eine regelrechte Renaissance erleben Campingurlaube seit dem Beginn der Corona-Pandemie. Jährlich verzeichnen die Platzbetreiber steigende Nutzungszahlen. Der bisherige Rekordwert, der in 2022 erzielt werden konnte, wurde in der Saison 2023 nochmals übertroffen. Laut Statistik Austria hatten die österreichischen Campingplätze im Vorjahr etwa 8,3 Millionen Übernachtungen und konnten somit den Rekordwert, der in 2022 erreicht wurde, um sechs Prozent übertreffen. Das Wachstum verteilt sich aber nicht linear auf die Bundesländer, sondern es gibt zum Teil erhebliche Unterschiede. Am häufigsten wurde in Kärnten (2.532.941 Nächtigungen) gecampt – trotz leichten Rückgangs der Nächtigungszahlen im Vergleich zu 2022. Tirol liegt mit 2.300.816 Nächtigungen knapp dahinter. Auf Platz drei kommt Salzburg (951.283), gefolgt von der Steiermark (716.583). In Oberösterreich und im Burgenland wurde mit rund 497.072 bzw. 478.518 Nächtigungen ähnlich oft gecampt. Vorarlberg zählte 455.223 und Niederösterreich 292.896 Nächtigungen, in Wien wurde 104.222 auf Camping- oder Stellplätzen übernachtet. In der Campingsaison 2023 konnten sich vor allem Platzbetreiber im Osten Österreichs über deutlich mehr Übernachtungen freuen: Sie legten im Vorjahresvergleich am stärksten – um rund 40 Prozent im Burgenland und um rund 60 Prozent in Wien – zu.  „Die Begeisterung für den Camping-Lifestyle wird immer größer und die Vorzüge – vor allem die Flexibilität und das Freiheitsgefühl – werden von immer mehr Leuten geschätzt. Uns freut besonders, dass sich das auch in der immer weiter steigenden Anzahl der Mitgliedschaften widerspiegelt – derzeit zählen wir mehr als 13.000 ÖCC-Mitglieder“, so Tomas Mehlmauer, Präsident des Österreichischen Camping Club (ÖCC). „Abseits der heimischen Campingplätze sind vor allem Kroatien, Italien,

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Österreich: Bundesheer trainiert im Hochgebirge

Von 12. bis 23. Februar 2024 führen die österreichischen Luftstreitkräfte den Hochgebirgslandelehrgang Winter, vom Fliegerhorst Fiala-Fernbrugg in Aigen im Ennstal aus, durch. Das Hochgebirgslandetraining findet in den Bundesländern Kärnten, Oberösterreich, Salzburg, Steiermark und Tirol statt. Ausbildungsinhalte sind unter anderem das Lernen und Üben von Starts und Landungen mit Hubschraubern auch in großen Höhen sowie Flüge unter erschwerten Bedingungen. „Diese Ausbildung ist ein zentraler und unverzichtbarer Teil zur Aufrechterhaltung der Einsatzbereitschaft unserer Luftstreitkräfte. Mit der erstmaligen Teilnahme unseres neuen Hubschraubers AW169 ist ein weiterer Meilenstein innerhalb dieses Projektes erreicht“, so Verteidigungsministerin Klaudia Tanner. Es ist wesentlich, die Leistungsparameter und Flugeigenschaften der jeweiligen Hubschraubertypen in großen Höhen kennenzulernen sowie physische und psychische Belastungen beim Hochgebirgsflug real zu spüren und die entsprechenden Gegenmaßnahmen zur Erhaltung der Flugsicherheit anzuwenden. Da Naturkatastrophen oder Unglücksfälle keine Grenzen kennen, wird auch im Gelände der Nationalparks geflogen. Detaillierte Kenntnisse der geographischen und topographischen Verhältnisse im Hochgebirge sind für die militärische Transportdurchführung unumgänglich. Diese Ausbildungsziele ohne Einsatzdruck zu trainieren, ist für die Luftstreitkräfte unverzichtbar, um bei einem Einsatzfall bei Tag und Nacht alle geforderten Anforderungen erfüllen zu können. Beim Hochgebirgslandelehrgang Winter werden bis zu 14 Hubschrauber der Luftstreitkräfte eingesetzt. Erstmals im Einsatz befindet sich der neue Hubschrauber AW169 „Lion“. Es werden bis zu vier Hubschrauber dieses Typs teilnehmen. Sie haben seit Anfang 2024 den Regelbetrieb in Österreich aufgenommen und werden nun bei der allgemeinen Ausbildung eingesetzt. Die Schwerpunkte bei der Teilnahme dieses neuen Hubschraubers am Hochgebirgslandelehrgang liegen in der Erprobung der Schneekufen sowie dem Erfliegen realer Leistungsparameter und der

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Israir legt Smartwings-Übernahme auf Eis

Israels zweitgrößte Fluggesellschaft, Israir, versucht seit einiger Zeit die tschechische Smartwings Group aufzukaufen. Das Projekt wurde nun – zumindest vorläufig – auf Eis gelegt. Gänzlich verloren hat man das Interesse aber nicht. Wiederholt hat Israir Börsenmitteilungen herausgegeben, in denen man sich eindeutig dazu bekannt hat, dass man mit den Eigentümern von Smartwings Verhandlungen, die zu einer Übernahme führen könnten, führt. Anfangs sah es ganz danach als stände die Verkündung eines Deals unmittelbar bevor. Allerdings wurde es nach und nach äußert ruhig um das Vorhaben. Nun wird es so richtig ruhig, denn Israir bestätigte gegenüber Passportnews, dass die Verhandlungen mit den Aktionären von Smartwings beendet wurden. Gleichzeitig betont der Geschäftsführer von Israir, dass das Projekt lediglich vorläufig auf Eis gelegt worden wäre. Die Entscheidung wird damit begründet, dass man derzeit in Israel besonderen Herausforderungen gestellt wäre. Diese hätten auch negative geopolitische Auswirkungen. Anders ausgedrückt: Aufgrund des von der Hamas angezettelten Krieges konzentriert sich Israir zunächst auf das eigene Unternehmen und nimmt vorerst von Zukäufen in Europa Abstand. Zu einem späteren Zeitpunkt will man die Verhandlungen mit den Aktionären der Smartwings wieder aufnehmen. Einen Zeitplan gibt es hierfür aber noch nicht. Auf den tschechischen Luftfahrtkonzern dürfte die abgeblasene Übernahme durch Israir keine nennenswerten Auswirkungen haben. Man fliegt zwar immer wieder im Rahmen von Wetlease-Aufträgen für israelische Carrier, jedoch liegt das Kerngeschäft in Ferienflügen ab Tschechien, Polen, Ungarn und der Slowakei. Weiters ist man im Bereich von Charterflügen im Auftrag von Reiseveranstaltern ein mittlerweile bedeutender Anbieter geworden. Dem Vernehmen nach hat sich in

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Malta: Hello Fly denkt über ein eigenes AOC nach

Auf einer Pressekonferenz am Malta International Airport hat die virtuelle Fluggesellschaft Hello Fly zwei neue Ziele vorgestellt, die in den Sommermonaten von den maltesischen Inseln aus angeflogen werden. Palermo, das vor der Schließung der nationalen Fluggesellschaft zum Streckennetz von Air Malta gehörte, wird dreimal wöchentlich angeflogen. Lampedusa ist ein weiteres interessantes Ziel, das einmal pro Woche mit Malta verbunden wird. Hello Fly hat ein Partnerschaftsabkommen mit Luxwing geschlossen. Infolgedessen wird LWG eine Dash 8-402Q mit 78 Sitzen im Auftrag der „Papierfluggesellschaft“ fliegen. MAviO News sprach mit dem Chief Commercial Officer von Luxwing, Kapitän Daniele Guida, der erläuterte, wie die Q400 einen Paradigmenwechsel im Komfort für die Passagiere von Hello Fly mit sich bringen wird, mit ausgezeichneten Klimaregelungsfunktionen und überragendem persönlichen Raum an Bord. Der CEO von Hello Fly, Kapitän Teodosio Longo, wurde auf der Pressekonferenz ebenfalls interviewt. Er verriet, dass das in Malta ansässige Unternehmen mit dem Gedanken spielt, ein eigenes Luftverkehrsbetreiberzeugnis zu erhalten. Noch ist nicht entschieden, ob es sich um ein italienisches oder ein maltesisches Luftverkehrsbetreiberzeugnis handeln soll, aber er fügte hinzu, dass Hello Fly als maltesisches Unternehmen eher zu einem maltesischen Luftverkehrsbetreiberzeugnis tendiert. Dieser Beitrag wurde verfasst von: Marvic Bugeja / MAviO News.

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Ab Rom: ITA Airways stockt London-Flüge auf

Die italienische Fluggesellschaft ITA Airways plant die Aufnahme einer Flugverbindung zwischen Rom Fiumicino und London Gatwick. Die Strecke soll täglich bedient werden. Die italienische Fluggesellschaft ITA Airways will ab Juni ihre Flüge nach London ausweiten. Die Airline plant die Aufnahme der Strecke zwischen Rom Fiumicino und London Gatwick, wobei der Flughafen London Gatwick mit der Aufnahme der Strecke auf einer täglichen Basis angeflogen werden soll. Die Flüge sollen mit einem Airbus A319 durchgeführt werden, berichtet das Portal Aero Routes. Darüber hinaus plant die italienische Fluggesellschaft ab Ende März, konkret ab dem 31. März, die Aufnahme von Flügen zwischen Rom Fiumicino und London City. London City soll zweimal täglich mit einem Airbus A220-100 angeflogen werden.

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Sabre macht „Vacations“ für Neukunden verfügbar

Der auf GDS-Dienstleistungen spezialisierte Sabre-Konzern hat die Umstellung von Bestandskunden auf das neue Verkaufssystem „Vacations“ eigenen Angaben nach abgeschlossen. Nun macht man sich auf die Suche nach neuen Kunden. Sabre wird in Österreich, Deutschland und der Schweiz Roadshows durchführen, um das webbasierte Verkaufstool Reisebüros und ähnlichen Agenturen schmackhaft zu machen. Dieses soll es Verkäufern ermöglichen, dass Pauschalreisen, Hotels, Kreuzfahrten, Mietwagen und Reiseversicherungen einfach verglichen und vermittelt werden können. Eigenen Angaben nach hat man bislang die Mitarbeiter von 1.500 Reisebüros entsprechend geschult.

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Flughafen Ljubljana fertigt rund 75.000 Passagiere ab

Dem Flughafen Ljubljana ist ein erfolgreicher Start ins neue Jahr gelungen. Im Jänner wurden rund 75.000 Passagiere abgefertigt. Der Flughafen Ljubljana ist erfolgreich ins neue Jahr gestartet. Im Jänner konnte der Airport 75.196 Passagiere abfertigen, was einem Plus von 29,8 Prozent im Vergleich zum Jänner des Vorjahres entspricht. Im direkten Vergleich mit dem Jänner 2019 vor der Corona-Pandemie liegt das aktuelle Ergebnis laut dem Portal Ex-Yu Aviation News aber immer noch unter dem Niveau. Das Monatsergebnis Jänner 2019 liegt um 27,4 Prozent über dem aktuellen Jännerergebnis.

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