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Generationswechsel: Peter Gerber ist neuer Condor-Chef

Seit 1. Feber 2024 steht die deutsche Ferienfluggesellschaft Condor unter der Leitung von Peter Gerber. Der von Lufthansa stammende Manager war zuletzt Geschäftsführer von Brussels Airlines und folgt auf Ralf Teckentrup. Sein Vorgänger war Langzeit-Chef von Condor und führte den Carrier durch verschiedene Krisen. Entsprechend emotional wurde er von den Mitarbeitern verabschiedet. Selbst eine Sonderbeklebung hat man dem in den Ruhestand getretenen Teckentrup gewidmet. Am 4. März 2024 wird Heiko Holm in die Geschäftsführung von Condor eintreten und dort den Bereich Technik verantworten. „Ich freue mich sehr, nun die Führung der Condor zu übernehmen. Das Unternehmen hat unter der Führung von Ralf Teckentrup in den vergangenen Jahren existentielle Krisen gemeistert und zugleich wichtige Weichen für die Zukunft gestellt. Diese Transformation werden wir gemeinsam fortsetzen, um das Fundament für einen langfristig erfolgreichen Wachstumskurs zu schaffen“, erklärt der neue Condor-Geschäftsführer Peter Gerber.

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EU-Gericht kippt KLM-Corona-Staatshilfe erneut

Das Gericht der Europäischen Union hat die Bewilligung der Staatshilfe für die niederländische Fluggesellschaft KLM, die im Jahr 2020 gewährt, wurde, erneut gekippt. Geklagt hatte der Billigflieger Ryanair. Es ist nicht das erste Mal, dass das EU-Gericht genau über diese Freigabe verhandelt, denn diese wurde bereits für nichtig erklärt. Die EU-Kommission hatte dann die Möglichkeit die Genehmigung nachzubessern. Aus Sicht des Gerichts hat man das aber nicht in ausreichendem Umfang getan, weshalb die Bewilligung erneut gekippt wurde. Die Billigfluggesellschaft Ryanair klagt gegen zahlreiche Staatshilfen, die im Zuge der Corona-Pandemie gewährt wurden. Der Erfolg vor dem EU-Gericht bzw. dem Europäischen Gerichtshof ist äußerst unterschiedlich. Nennenswert ist, dass die Bewilligungen für Lufthansa und Air France-KLM zumindest in erster Instanz gekippt wurden. In den meisten Verfahren ist mittlerweile der EuGH befasst. Die neuerliche Nichtigerklärung durch das EU-Gericht in Sachen KLM wird damit begründet, dass die Begünstigten ungenau bestimmt worden wären. Konkret habe man die Dachgesellschaft Air France-KLM und Air France ausgenommen, jedoch würden diese aus Sicht der Richter zumindest indirekt von der staatlichen Beihilfe profitieren. Die Angelegenheit ist damit aber noch nicht beendet, denn es gilt als wahrscheinlich, dass sich der EuGH noch befassen muss.

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DRV kritisiert Erhöhung der Luftverkehrsabgabe scharf

Per 1. Mai 2024 soll in Deutschland die umstrittene Luftverkehrsabgabe neuerlich erhöht werden. Dies wird nun auch seitens des Deutschen Reiseverbands heftig kritisiert. In der Vorwoche wurde das Vorhaben seitens der Regierung formal auf den Weg gebracht. Der DRV befürchtet, dass die eine oder andere Fluggesellschaft die Steuererhöhung nachträglich von ihren Passagieren einheben könnte und somit auch Frühbucher zusätzlich belastet werden. Generell wäre eine spätere Einführung der erhöhten Steuersätze für die Branche besser gewesen. Deutschland hinkt – besonders im innerdeutschen Verkehr – in Sachen Erholung der Luftfahrt dem EU-Durchschnitt weit hinterher und auf vielen Routen werden seitens Monopolisten überdurchschnittlich hohe Ticketpreise verlangt.

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Flixbus fährt jetzt auch innerhalb von Indien

Seit 6. Feber 2024 ist Flixbus auch in Indien aktiv. Zum Start verbindet man 46 Städte miteinander und bietet rund 200 Busfahrten pro Tag an. Damit setzt sich die Expansion der Flix SE, die ursprünglich im innerdeutschen Verkehr gestartet ist, weiter fort. Vor längerer Zeit hat man in den USA Greyhound übernommen und in der Türkei den damaligen Marktführer aufgekauft. In Europa hat man im Bereich von Fernbusfahrten eine mittlerweile marktbeherrschende Stellung und der einstige Platzhirsch Eurolines ist nur noch auf Sparflamme aktiv. In Indien wird Flixbus unter anderem ab Delhi, Ayodhya, Lakhnau, Dehradun, Manali und Jodhpur Fahrten anbieten. Die operative Durchführung erfolgt jedoch nicht in Eigenregie, sondern eigenen Angaben nach hat man dazu fünf Subunternehmer aus Delhi anheuert. Es handelt sich um Staat Nummer 43 im Flix-Netzwerk.

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Ryanair: Wilson findet Flughafen Ljubljana „zu teuer“

Schon seit längerer Zeit ist man in Slowenien bemüht die Billigfluggesellschaft Ryanair nach Ljubljana und/oder Maribor zu locken. In der Hauptstadt wird daraus wohl so schnell nichts werden, denn Geschäftsführer Eddie Wilson erklärte neuerlich, dass der von Fraport geführte Airport in der Hauptstadt „zu teuer“ sein soll. Erst kürzlich wurde bekannt, dass Ryanair im nahegelegenen Triest, das sich in Italien befindet, eine neue Basis errichtet und zusätzliche Flüge aufnehmen wird. Damit dürfte Ljubljana – zumindest vorläufig – aus dem Rennen sein. Auch ausgeschriebene Subventionen scheinen aus der Sicht von Ryanair nicht attraktiv zu sein. In der Vergangenheit bot Ryanair kurzzeitig ab Maribor Flüge nach London-Stansted. Damals war man mit dem Flughafen Graz im Gebührenstreit und verlegte kurzer Hand einen Teil des Angebots nach Slowenien. Dies machte man außergewöhnlich schnell wieder rückgängig, denn die Nachfrage ab dem slowenischen Airport soll „unterirdisch schlecht“ gewesen sein. Aus Graz zog man sich dann kurz darauf auch zurück.

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Haneda-Unfall: Japan Airlines gibt spärliche neue Informationen heraus

Die Fluggesellschaft Japan Airlines hat kürzlich weitere Informationen zum schweren Unfall, der sich am 2. Jänner 2024 auf dem Tokio-Haneda-Airport ereignet hat, herausgegeben. Flug JL516 ist während der Landung auf dem japanischen Airport mit einen Flugzeug der Küstenwache kollidiert und anschließend in Brand geraten. Laut Japan Airlines konnten alle Passagiere und Besatzungsmitglieder den Airbus A350-900 verlassen, wobei es dabei zu einigen Verletzungen gekommen sein soll. Konkret habe eine Person eine Rippenfraktur erlitten, eine weitere eine Schienbeinprellung, eine eine Verstauchung und eine Prellung. Bei 12 Personen habe sich der körperliche Zustand zwischenzeitlich verschlechtert. Die Ermittlungen dauern an, und Japan Airlines verpflichtet sich zur vollen Kooperation. Detaillierte Informationen über die Ursache des Vorfalls werden derzeit geprüft.

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Ljubljana: Wizz Air stellt London (Luton)-Flüge ein

Die Billigfluggesellschaft Wizz Air UK wird künftig nicht mehr zwischen London-Luton und dem slowenischen Hauptstadtflughafen Ljubljana fliegen. Die Nonstopverbindung wird eingestellt. Laut einem Bericht von Ex-Yu-Aviation.com sollte die Route zunächst bis zum Sommer 2024 pausiert werden. Nun hat sich Wizz Air aber dazu entschlossen, dass die Route, die zuletzt mit Airbus A321neo bedient wurde, gänzlich aufgegeben wird. Für den Flughafen Ljubljana dürfte es ein verschmerzbarer Verlust sein, denn Easyjet beabsichtigt im Sommer 2024 diesen Airport ab London-Gatwick anzusteuern und British Airways ab Heathrow.

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Southwest Airlines bestellt Recaro-Sitze

Der deutsche Ausrüster Recaro Aircraft Seating konnte mit Southwest Airlines einen Neukunden in den Vereinigten Staaten von Amerika gewinnen. Der Billigflieger hat sich dazu entschlossen Maschinen des Typs Boeing 737-Max-8, die man ab Werk neu übernehmen wird, mit Sitzen des deutschen Lieferanten ausrüsten zu lassen. Laut Mitteilung hat sich Southwest Airlines für das Model BL3710 entschieden. Die Economy-Class-Sitze sollen ab dem Jahr 2025 geliefert und eingebaut werden.

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Closing: ÖBB haben Go-Ahead Deutschland übernommen

Die ÖBB-Personenverkehr AG hat die Übernahme von Go-Ahead Deutschland abgeschlossen und ist somit seit 1. Feber 2024 in Bayern und Baden-Württemberg mit Eisenbahnverkehrsunternehmen im Regionalverkehr vertreten. „Go-Ahead soll auch in Zukunft eigenständig agieren. Die ÖBB stehen aber ab sofort als starker Partner zur Seite. Wir freuen uns darauf, unser Know-how mit unseren neuen Kolleg:innen zu teilen. In einem ersten Schritt starten wir das Integrationsprojekt, bei dem die zukünftige Zusammenarbeit und Schnittstellen definiert werden“, betont ÖBB CEO Andreas Matthä. An den aktuellen Angeboten und Fahrplänen ändert sich bei Go-Ahead Deutschland nichts. Mit der Übernahme durch die ÖBB sind die Bestandsverkehre bis Verkehrsvertragsende gesichert und es gibt das klare Ziel, in Deutschland langfristig weiter zu wachsen. Das Unternehmen soll unter der bestehenden Geschäftsführung mit dem bisherigen Management fortgeführt werden. Im Laufe des ersten Halbjahres 2024 soll der neue Markenname bekanntgegeben werden.

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Flughafen Hong Kong will die Kapazität weiter erhöhen

Der Flughafen Hong Kong will seine Stellung als regionales Drehkreuz für Fracht und Passagiere weiter ausbauen. Dazu hat man eine dritte Runway errichtet, die zwischenzeitlich in Betrieb genommen wurde. Auch soll das Terminal 2 erweitert werden. Im Bereich der nun mittleren Piste sind Anpassungen vorgesehen, so dass die Infrastruktur effizienter genutzt werden können. Die Summe der Investitionen soll dazu führen, dass die jährliche Kapazität auf rund 10 Millionen Tonnen Cargo und 120 Millionen Fluggäste erhöht werden kann. Offiziellen Angaben nach liegt das Passagieraufkommen derzeit bei 80 Prozent des Niveaus, das man vor der Corona-Pandemie hatte. Die Betreibergesellschaft geht davon aus, dass man spätestens Ende 2024 wieder die Werte, die man vor der Krise hatte, erreichen wird und anschließend jährliches Wachstum eintreten wird, weshalb man zusätzliche Kapazitäten schaffen will.

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