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Flixbus fährt jetzt auch innerhalb von Indien

Seit 6. Feber 2024 ist Flixbus auch in Indien aktiv. Zum Start verbindet man 46 Städte miteinander und bietet rund 200 Busfahrten pro Tag an. Damit setzt sich die Expansion der Flix SE, die ursprünglich im innerdeutschen Verkehr gestartet ist, weiter fort. Vor längerer Zeit hat man in den USA Greyhound übernommen und in der Türkei den damaligen Marktführer aufgekauft. In Europa hat man im Bereich von Fernbusfahrten eine mittlerweile marktbeherrschende Stellung und der einstige Platzhirsch Eurolines ist nur noch auf Sparflamme aktiv. In Indien wird Flixbus unter anderem ab Delhi, Ayodhya, Lakhnau, Dehradun, Manali und Jodhpur Fahrten anbieten. Die operative Durchführung erfolgt jedoch nicht in Eigenregie, sondern eigenen Angaben nach hat man dazu fünf Subunternehmer aus Delhi anheuert. Es handelt sich um Staat Nummer 43 im Flix-Netzwerk.

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Ryanair: Wilson findet Flughafen Ljubljana „zu teuer“

Schon seit längerer Zeit ist man in Slowenien bemüht die Billigfluggesellschaft Ryanair nach Ljubljana und/oder Maribor zu locken. In der Hauptstadt wird daraus wohl so schnell nichts werden, denn Geschäftsführer Eddie Wilson erklärte neuerlich, dass der von Fraport geführte Airport in der Hauptstadt „zu teuer“ sein soll. Erst kürzlich wurde bekannt, dass Ryanair im nahegelegenen Triest, das sich in Italien befindet, eine neue Basis errichtet und zusätzliche Flüge aufnehmen wird. Damit dürfte Ljubljana – zumindest vorläufig – aus dem Rennen sein. Auch ausgeschriebene Subventionen scheinen aus der Sicht von Ryanair nicht attraktiv zu sein. In der Vergangenheit bot Ryanair kurzzeitig ab Maribor Flüge nach London-Stansted. Damals war man mit dem Flughafen Graz im Gebührenstreit und verlegte kurzer Hand einen Teil des Angebots nach Slowenien. Dies machte man außergewöhnlich schnell wieder rückgängig, denn die Nachfrage ab dem slowenischen Airport soll „unterirdisch schlecht“ gewesen sein. Aus Graz zog man sich dann kurz darauf auch zurück.

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Haneda-Unfall: Japan Airlines gibt spärliche neue Informationen heraus

Die Fluggesellschaft Japan Airlines hat kürzlich weitere Informationen zum schweren Unfall, der sich am 2. Jänner 2024 auf dem Tokio-Haneda-Airport ereignet hat, herausgegeben. Flug JL516 ist während der Landung auf dem japanischen Airport mit einen Flugzeug der Küstenwache kollidiert und anschließend in Brand geraten. Laut Japan Airlines konnten alle Passagiere und Besatzungsmitglieder den Airbus A350-900 verlassen, wobei es dabei zu einigen Verletzungen gekommen sein soll. Konkret habe eine Person eine Rippenfraktur erlitten, eine weitere eine Schienbeinprellung, eine eine Verstauchung und eine Prellung. Bei 12 Personen habe sich der körperliche Zustand zwischenzeitlich verschlechtert. Die Ermittlungen dauern an, und Japan Airlines verpflichtet sich zur vollen Kooperation. Detaillierte Informationen über die Ursache des Vorfalls werden derzeit geprüft.

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Ljubljana: Wizz Air stellt London (Luton)-Flüge ein

Die Billigfluggesellschaft Wizz Air UK wird künftig nicht mehr zwischen London-Luton und dem slowenischen Hauptstadtflughafen Ljubljana fliegen. Die Nonstopverbindung wird eingestellt. Laut einem Bericht von Ex-Yu-Aviation.com sollte die Route zunächst bis zum Sommer 2024 pausiert werden. Nun hat sich Wizz Air aber dazu entschlossen, dass die Route, die zuletzt mit Airbus A321neo bedient wurde, gänzlich aufgegeben wird. Für den Flughafen Ljubljana dürfte es ein verschmerzbarer Verlust sein, denn Easyjet beabsichtigt im Sommer 2024 diesen Airport ab London-Gatwick anzusteuern und British Airways ab Heathrow.

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Southwest Airlines bestellt Recaro-Sitze

Der deutsche Ausrüster Recaro Aircraft Seating konnte mit Southwest Airlines einen Neukunden in den Vereinigten Staaten von Amerika gewinnen. Der Billigflieger hat sich dazu entschlossen Maschinen des Typs Boeing 737-Max-8, die man ab Werk neu übernehmen wird, mit Sitzen des deutschen Lieferanten ausrüsten zu lassen. Laut Mitteilung hat sich Southwest Airlines für das Model BL3710 entschieden. Die Economy-Class-Sitze sollen ab dem Jahr 2025 geliefert und eingebaut werden.

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Closing: ÖBB haben Go-Ahead Deutschland übernommen

Die ÖBB-Personenverkehr AG hat die Übernahme von Go-Ahead Deutschland abgeschlossen und ist somit seit 1. Feber 2024 in Bayern und Baden-Württemberg mit Eisenbahnverkehrsunternehmen im Regionalverkehr vertreten. „Go-Ahead soll auch in Zukunft eigenständig agieren. Die ÖBB stehen aber ab sofort als starker Partner zur Seite. Wir freuen uns darauf, unser Know-how mit unseren neuen Kolleg:innen zu teilen. In einem ersten Schritt starten wir das Integrationsprojekt, bei dem die zukünftige Zusammenarbeit und Schnittstellen definiert werden“, betont ÖBB CEO Andreas Matthä. An den aktuellen Angeboten und Fahrplänen ändert sich bei Go-Ahead Deutschland nichts. Mit der Übernahme durch die ÖBB sind die Bestandsverkehre bis Verkehrsvertragsende gesichert und es gibt das klare Ziel, in Deutschland langfristig weiter zu wachsen. Das Unternehmen soll unter der bestehenden Geschäftsführung mit dem bisherigen Management fortgeführt werden. Im Laufe des ersten Halbjahres 2024 soll der neue Markenname bekanntgegeben werden.

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Flughafen Hong Kong will die Kapazität weiter erhöhen

Der Flughafen Hong Kong will seine Stellung als regionales Drehkreuz für Fracht und Passagiere weiter ausbauen. Dazu hat man eine dritte Runway errichtet, die zwischenzeitlich in Betrieb genommen wurde. Auch soll das Terminal 2 erweitert werden. Im Bereich der nun mittleren Piste sind Anpassungen vorgesehen, so dass die Infrastruktur effizienter genutzt werden können. Die Summe der Investitionen soll dazu führen, dass die jährliche Kapazität auf rund 10 Millionen Tonnen Cargo und 120 Millionen Fluggäste erhöht werden kann. Offiziellen Angaben nach liegt das Passagieraufkommen derzeit bei 80 Prozent des Niveaus, das man vor der Corona-Pandemie hatte. Die Betreibergesellschaft geht davon aus, dass man spätestens Ende 2024 wieder die Werte, die man vor der Krise hatte, erreichen wird und anschließend jährliches Wachstum eintreten wird, weshalb man zusätzliche Kapazitäten schaffen will.

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Genf: Easyjet-A320neo geriet über Genfer See unter den Gleitpfad

Im Anflug auf den Flughafen Genf hat der von Easyjet betriebene Airbus A320neo mit der Registrierung G-UZLO am 5. November 2023 die Mindestflughöhe über dem Genfer See deutlich unterschritten. Die Maschine geriet dabei unter den Gleitpfad. Besagter Airbus A320neo war am 5. November 2023 unter der Flugnummer U23291 auf dem Weg von Edinburgh nach Genf. Während dem Sinkflug ist die Maschine deutlich unter den Gleitpfad geraten. Damit wurde die empfohlene Mindestflughöhe über dem Genfer See unterschritten. Die Besatzung hat den Fehler rechtzeitig erkannt und hat den Landeanflug abgebrochen. Laut einem Bericht der Tageszeitung „La Tribune de Genève“ soll sich die G-UZLO zum Zeitpunkt des Vorfalls lediglich etwa 230 Meter über der Wasseroberfläche befunden haben. Eigentlich sind an dieser Stelle knapp unter 700 Meter üblich. Wie es dazu gekommen ist, dass die Piloten die empfohlene Flughöhe so stark unterschritten haben und noch dazu unter den Gleitpfad geraten sind, ist völlig offen. Die Schweizerische Flugunfallermittlungsbehörde bestätigte den Medienbericht und fügte hinzu, dass die Flugzeugführer seitens Easyjet temporär vom Dienst suspendiert worden wären. Die Untersuchungen würden noch laufen, weshalb man noch keine konkrete Aussage zur Ursache des Vorfalls machen könne. Möglicherweise haben die geografischen Besonderheiten des Genfer Flughafens eine Rolle gespielt und die Piloten könnten sich schlichtweg geirrt haben. Das mögliche menschliche Versagen wurde aber rechtzeitig erkannt, denn der Landeanflug wurde abgebrochen und neuerlich versucht. Der Airbus A320neo, der mit 157 Passagieren besetzt war, konnte im zweiten Anlauf sicher auf dem Flughafen Genf landen.

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Technische Probleme: Tuifly-Dreamliner fliegt in acht Stunden von Göteborg nach Stockholm

Am 2. Feber 2024 musste die von Tuifly Nordic betriebene Boeing 787-9 mit der Registrierung SE-RFZ auf dem Weg von Göteborg nach Phuket umkehren und eine außerplanmäßige Landung auf dem Hauptstadtflughafen Stockholm-Arlanda absolvieren. Die Maschine war unter der Flugnummer 6B355 unterwegs. An Bord haben sich etwa 300 Passagiere und Besatzungsmitglieder befunden. Auf der Höhe von Aserbaidschan haben die Flugzeugführer eine Fehlermeldung angezeigt bekommen. Aus Vorsichtsgründen hat man sich entschieden den Flug in Richtung Thailand abzubrechen und nach Schweden zurückzukehren. Auf dem Flughafen Arlanda konnte das Langstreckenflugzeug sicher aufsetzen und wurde anschließend von Technikern genau untersucht.

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Letzte Boeing 737 von SAS bleibt länger im Medevac-Einsatz

Im Linienbetrieb ist die Boeing 737 bei SAS seit einiger Zeit Geschichte. Der Carrier hat das letzte Exemplar ausgeflottet und konzentriert sich in diesem Größensegment auf Maschinen des Herstellers Airbus. Doch eine Boeing 737-700 ist weiterhin auf dem AOC registriert und im Einsatz. Das hat seinen Grund. Die LN-RPJ ist die letzte Boeing 737, die von SAS betrieben wird. Es handelt sich um ein besonderes Modell, denn diese Maschine ist speziell für die Durchführung so genannter Medevac-Operations ausgerüstet. Derzeit ist das Flugzeug häufig in Polen auf Airports nahe der Grenze zur Ukraine anzutreffen. SAS fliegt mit diesem Flugzeug Verwundete Ukrainer zur weiteren Behandlung nach Norwegen und an zahlreiche andere Orte in Europa. Dort werden die Verletzten dann in Krankenhäusern medizinisch versorgt. Der Carrier teilte mit, dass man ab 1. Feber 2024 bereits den einhundertsten Medeva-Einsatz im Zusammenhang mit dem Ukraine-Krieg geflogen hat. Bislang hat man mehr als 2.000 Verletzte und deren Angehörige ab polnischen Airports ausgeflogen und zur Behandlung an andere Orte in Europa gebracht. Die LN-RPJ wird von SAS nicht auf eigene Rechnung betrieben, sondern die norwegischen Streitkräfte haben den Carrier mit dem Betrieb dieser Medevac-Maschine beauftragt. Der Vertrag hierfür wurde erst am 2. Feber 2024 um vorerst neun Monate verlängert. Somit wird bis zumindest November 2024 diese Boeing 737-700 weiterhin zur Flotte von SAS gehören.

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