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Mönchengladbach nimmt europaweit erste öffentliche Tankstelle für bleifreien Flugkraftstoff in Betrieb

Der Flughafen Mönchengladbach (MGL) hat am 22. Oktober 2025 die europaweit erste öffentlich zugängliche Tankstelle für den neuen, bleifreien Flugkraftstoff Swift 100R eröffnet. Die Allgemeine Luftfahrt am MGL kann diesen innovativen Treibstoff ab sofort im Rahmen einer ersten Erprobungsphase nutzen. Die Erstbetankung wurde in Kooperation mit der am Flughafen ansässigen MG Flyers Luftfahrerschule GmbH durchgeführt. Swift 100R stellt eine Alternative zum herkömmlichen Avgas 100LL dar, da es vollständig bleifrei ist, jedoch dieselbe Motoroktanzahl (MON 100) bietet. Dies ermöglicht die Verwendung ohne technische Modifikationen an den zugelassenen Flugzeugen. Zudem ist der neue Kraftstoff mit den bereits existierenden Sorten mischbar. Die Zulassung von Swift 100R erfolgt auf Basis eines Supplemental Type Certificate (STC). Derzeit ist der Kraftstoff für alle Cessna 172 S- und R-Modelle zugelassen, wobei Zulassungen für zahlreiche weitere Flugzeugtypen und Motoren in Kürze erwartet werden. Vertrieben wird Swift 100R in Europa durch Bollinger Aviation. Das Unternehmen betont, dass die Inbetriebnahme der ersten öffentlichen Tankstelle dieser Art in Europa am MGL ein Signal für Fortschritt und Innovation im Bereich der Kraftstoffversorgung für die Allgemeine Luftfahrt ist. Die Einführung von bleifreiem Avgas gewinnt vor dem Hintergrund möglicher EU-Regulierungen, die ein Verbot von Tetraethylblei (TEL) vorsehen, zunehmend an Bedeutung. Für den Flughafen Mönchengladbach, der sich bereits durch die dauerhafte Verfügbarkeit von Sustainable Aviation Fuel (SAF) als Vorreiter in Deutschland positioniert hat, ist die Einführung von Swift 100R ein weiterer strategischer Schritt. Flughafengeschäftsführer Andreas Ungar unterstreicht, dass die Kooperation mit Swift Fuel und Bollinger Aviation die aktive Begleitung des Transformationsprozesses in der Luftfahrt verdeutlicht.

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Strategische Allianz in der Luft: Ryanair setzt auf Jordanien als Drehkreuz im Nahen Osten

Der europäische Luftverkehrsriese Ryanair hat eine Kapazitätsausweitung für den jordanischen Markt angekündigt und damit die Rolle des Haschemitischen Königreichs als wichtiges und zugängliches Touristenziel im Nahen Osten weiter gefestigt. Der veröffentlichte Winterflugplan für Amman sieht einen Rekordumfang von über 300.000 Sitzplätzen auf 18 Routen vor, welche Jordanien direkt mit einem Dutzend europäischer Länder, darunter wichtige Märkte wie Deutschland, Frankreich, Österreich und Spanien, verbindet. Diese schnelle Rückkehr zum vollen Betrieb am Flughafen Amman wird von der Fluggesellschaft als direktes Resultat des pragmatischen und wirtschaftsfreundlichen Ansatzes der jordanischen Regierung und der Flughafenbetreiber gewertet. Die Expansion geht jedoch über den aktuellen Winterplan hinaus. Ryanair hat einen ehrgeizigen Investitionsvorschlag präsentiert, der darauf abzielt, das jährliche Passagieraufkommen nach Jordanien signifikant um 360 Prozent auf 3 Millionen Sitzplätze zu steigern. Im Kern dieser Initiative stehen die Planung von 50 Direktverbindungen von europäischen Städten sowie die Aufnahme neuer Flüge zum Flughafen Marka in Amman und die ganzjährige Bedienung des südlichen Zielflughafens Aqaba. Dieser Plan signalisiert eine tiefgreifende, langfristige strategische Partnerschaft, die das Wirtschaftswachstum in Jordanien nachhaltig fördern und die Position des Landes im internationalen Tourismus stärken soll. Rekordflugplan und die Rolle der Niedrigpreisstrategie Der angekündigte Rekordflugplan für den Winter mit 84 wöchentlichen Flügen unterstreicht die Überzeugung von Ryanair in das touristische Potenzial Jordaniens. Die Strategie der Fluggesellschaft basiert auf dem Angebot besonders niedriger Flugpreise, was als entscheidendes Instrument zur Stimulierung des Reiseverkehrs betrachtet wird. Aus Sicht von Ryanair soll dies mehr Touristen nach Jordanien bringen, die dann ihre Ausgaben in der lokalen Wirtschaft – in Hotels, Restaurants

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Bergbahnen Niederösterreich: Herbstgeschäft und Saisonkarten-Nachfrage steigen

Die Bergbahnen in Niederösterreich blicken optimistisch auf die Herbstferien und verzeichnen einen starken Zuspruch beim Vorverkauf für die kommende Wintersaison. Die Region hat sich im alpinen Tourismus etabliert, wobei Wandern und Naturaktivitäten zu den Hauptanziehungspunkten zählen. Die Wertschöpfung in diesem touristischen Sektor liegt bei über 100 Millionen Euro, wobei die Bergbahnen eine wichtige Rolle spielen. In den Herbstferien stehen zehn Bergbahnen in Niederösterreich für Besucher bereit, deren Angebote von Annaberg bis St. Corona am Wechsel reichen. Die Bandbreite der Attraktionen umfasst Ermäßigungen für die Zipline Annaberg, kostenlose Kinderfahrten bei der Rax-Seilbahn Ende Oktober, Bike-Angebote in St. Corona am Wechsel und einen 3D-Bogenparcours in Lackenhof. Trotz der bevorstehenden Zeitumstellung und des potenziell wechselhaften Wetters ist ein reger Betrieb geplant, wobei das Ende der Sommersaison für Annaberg und Hochkar auf den 31. Oktober 2025 angesetzt ist. Reisenden wird geraten, sich vorab online über die aktuellen Betriebszeiten der jeweiligen Bergbahnen zu informieren, da es witterungsbedingt zu Änderungen kommen kann. Markus Redl, Geschäftsführer der landeseigenen ecoplus Alpin GmbH, die fünf Bergbahnen-Standorte verantwortet, hebt die wachsende Bedeutung des Herbstgeschäfts hervor. Was früher eine Übergangszeit mit eingestelltem Liftbetrieb war, entwickele sich heute zu einem Ganzjahresangebot. Die Sommersaison sei insgesamt gut verlaufen, wobei ein verregneter Juni durch einen schönen September ausgeglichen werden konnte. Für die Wintersaison 2025/2026 zeigt sich die hohe Nachfrage beim NÖ Bergerlebnispass, einer gemeinsamen Saisonkarte für neun Skigebiete. Es wurden bereits über 6.000 Pässe ausgegeben, was einer Verdopplung der Nachfrage im Vergleich zum Vorwinter entspricht. Der Super-Vorverkauf läuft noch bis zum 31. Oktober 2025

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Krankheitsrisiko und Kostensteigerung treiben Nachfrage nach Reiseschutz in Europa an

Die Herbstferienzeit markiert in diesem Jahr eine signifikante Verschiebung im Buchungsverhalten von Reisenden, insbesondere im Hinblick auf den Abschluss von Reiseversicherungen. Das erhöhte Risiko einer Erkrankung durch die beginnende Grippe- und Coronawelle, kombiniert mit spürbar gestiegenen Reisekosten, führt zu einem deutlich gewachsenen Sicherheitsbedürfnis in der Bevölkerung. Dies äußert sich in einer stark gestiegenen Nachfrage nach Reiseschutz nicht nur für traditionelle Fernreiseziele, sondern insbesondere auch für europäische Destinationen. Vergleichsportale registrieren eine Zunahme an Versicherungsvergleichen für Länder wie Spanien, Griechenland oder Zypern. Spanien hat die Vereinigten Staaten von der Spitzenposition der am häufigsten versicherten Ziele verdrängt und belegt nun den ersten Platz. Diese Entwicklung spiegelt nicht nur eine Veränderung der Präferenzen bei der Wahl der Reiseziele wider, sondern verdeutlicht vor allem, dass Reisende nun auch für kürzere, näher gelegene Reisen vorsichtiger planen und die finanzielle Absicherung im Krankheits- oder Notfall nicht mehr ausschließlich als Notwendigkeit bei kostspieligen Überseereisen betrachten. Die Grippe- und Coronawelle als Katalysator der Vorsorge Experten führen den erhöhten Bedarf an Reiseschutz direkt auf das zeitliche Zusammentreffen der Urlaubszeit mit den ersten Anzeichen einer Grippewelle und der anhaltenden Relevanz von Coronainfektionen zurück. Gerade Familien mit Kindern zeigen ein verstärktes Interesse daran, sich gegen unvorhergesehene Ereignisse wie eine kurzfristige Erkrankung vor der Abreise abzusichern. Der Gedanke, dass eine bereits gebuchte und bezahlte Reise aufgrund von Fieber oder einer anderen plötzlichen Krankheit nicht angetreten werden kann, stellt für viele ein finanzielles Risiko dar. Die in den vergangenen Jahren gewonnenen Erfahrungen mit Reisebeschränkungen, Stornierungen und Quarantänemaßnahmen haben das Bewusstsein für die Notwendigkeit von

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Optimierte Flugzeiten und neuer Check-in: Air Astana passt Service in Frankfurt an

Mit dem Beginn des Winterflugplans 2025/2026 am 26. Oktober führt Air Astana Änderungen bei den Flugzeiten und den Check-in-Modalitäten am Flughafen Frankfurt ein. Ziel ist die Optimierung des Reiseerlebnisses für Passagiere, die nach Kasachstan fliegen. Die im Juni 2025 neu eingeführte Nonstop-Verbindung von Frankfurt nach Almaty erhält eine deutliche Verschiebung der Abflugzeit. Anstatt am frühen Morgen um 8:30 Uhr startet Flug KC222 nun abends um 17:50 Uhr. Diese Anpassung kommt insbesondere Reisenden mit weiterer Anfahrt entgegen, da die Notwendigkeit einer nächtlichen Anreise oder einer Übernachtung in Flughafennähe entfällt. Die Ankunftszeit in Almaty ist für den nächsten Morgen um 4:40 Uhr Ortszeit geplant. Dies ermöglicht den Passagieren eine zeitnahe Weiterreise, Geschäftstreffen oder andere Aktivitäten am Ankunftstag in der kasachischen Wirtschaftsmetropole. Der Rückflug (KC221) startet in Almaty weiterhin vormittags um 11:10 Uhr und landet nachmittags um 15:30 Uhr in Frankfurt. Als weitere logistische Neuerung wird Air Astana am 26. Oktober 2025 innerhalb des Terminals 2 am Flughafen Frankfurt umziehen. Die Fluggesellschaft wird künftig im Bereich D des Terminals zu finden sein. Diese Positionierung ist strategisch gewählt, da sich der neue Check-in-Bereich direkt gegenüber den Self-Bag-Drop-Schaltern befindet. Der Umzug soll den Ablauf des Check-ins und der Gepäckaufgabe vereinfachen. Insgesamt bietet Air Astana im kommenden Winter einen stabilen Flugplan ab Frankfurt, der die Nonstop-Ziele Astana, Almaty und Uralsk umfasst. Über die Drehkreuze in Astana und Almaty können Reisende das erweiterte Streckennetz von Air Astana nutzen, das Verbindungen zu Zielen in Zentral- und Südasien sowie Fernost einschließt.

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Australien: Air T erwirbt Regional Express aus der Pleite

Die Zukunft des australischen Regionalflugverkehrs, insbesondere in dünn besiedelten Gebieten, scheint gesichert: Das US-amerikanische Luftfahrtholdingunternehmen Air T hat offiziell eine Vereinbarung zur Übernahme von Regional Express Holdings (Rex) unterzeichnet. Rex, das sich seit einiger Zeit in freiwilliger Verwaltung befand, wird damit aus einer schweren finanziellen Krise geführt. Die Übernahme ist von entscheidender Bedeutung, da Rex ein einzigartiges Streckennetz betreibt, bei dem etwa die Hälfte der Verbindungen keine direkte Konkurrenz aufweist und somit die lokale Anbindung sicherstellt. Die australische Regierung hat zugestimmt, die Finanzierung von Rex neu zu strukturieren, um den Betrieb der regionalen Flüge aufrechtzuerhalten. Mit dem angestrebten Abschluss der Transaktion bis zum Jahresende wird die Stabilisierung des Flugbetriebs und die rasche Rückkehr stillgelegter Flugzeuge in den Fokus rücken. Die Rettung des Unternehmens erfolgt jedoch voraussichtlich unter vollständigem Verlust für die bisherigen Aktionäre. Rettungspaket und staatliche Unterstützung Die Unterzeichnung des Kauf- und Durchführungsvertrages (Sale and Implementation Deed) zwischen Air T und den Verwaltern von Rex ist das Ergebnis intensiver Verhandlungen. Die Vereinbarung sieht vor, dass Air T das Kerngeschäft von Rex übernimmt, welches aufgrund erheblicher finanzieller Probleme in die freiwillige Verwaltung geraten war. Die Transaktion steht noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung der Gläubiger, einer gerichtlichen Genehmigung und der regulatorischen Freigabe durch die australischen Behörden. Ein wichtiger Baustein für das Gelingen der Übernahme ist die Zusage der australischen Regierung zur Umstrukturierung der bestehenden Finanzierungsvereinbarungen von Rex. Diese staatliche Unterstützung wird als kritisch angesehen, um die Kontinuität des regionalen Flugverkehrs zu gewährleisten. Der Flugbetrieb in regionalen Gebieten Australiens ist oft nur

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Vorweihnachtliche Stimmung in der ältesten Stadt der Schweiz: Chur startet in den Advent

In der Adventszeit verwandelt sich Chur, die älteste Stadt der Schweiz, in eine festliche Kulisse. Die vorweihnachtliche Erlebniswelt mit zahlreichen Veranstaltungen beginnt am 28. November und dauert bis zum 26. Dezember. Im Zentrum der Feierlichkeiten stehen zwei traditionelle Märkte, die Besucher in die Altstadt und das Zentrum Graubündens locken. Den Auftakt bildet der große Churer Weihnachtsmarkt am ersten Adventswochenende, Freitag, dem 28., und Samstag, dem 29. November. An rund 160 Ständen in der historischen Altstadt werden handgefertigte Waren und lokale Produkte angeboten. Ergänzend dazu sorgt der tägliche Christkindlimarkt in der Bahnhof- und Poststrasse vom 28. November bis zum 23. Dezember für eine durchgängige vorweihnachtliche Atmosphäre. Dieser bietet neben Geschenken vor allem Glühwein und Essensstände. Kulinarisch trägt auch die Alphütta Chur bei, die mit Fondue und Raclette mitten im Stadtzentrum ein uriges Chalet-Ambiente schafft. Neben den Märkten warten weitere Attraktionen auf die Besucher. Dazu gehört das zentral gelegene Eisfeld Quader, das zum Eislaufen einlädt. Im Rätischen Museum wird der Theatralische Adventskalender präsentiert, der täglich Kinder und Familien anzieht. Für historisch interessierte Gäste bieten die SAGENhaften Abendführungen mit dem Nachtwächter einen mystischen Rundgang bei Laternenlicht. Darüber hinaus können Besucher in der ganzen Adventszeit an einer besonderen Aktion teilnehmen: In goldenen Umschlägen sind Gutscheine von lokalen Geschäften und Restaurants versteckt, die an verschiedenen Orten der Märkte gefunden werden können. Mit ihrem breit gefächerten Programm an Veranstaltungen und den festlich dekorierten Gassen unterstreicht Chur ihre Bedeutung als kulturelles und touristisches Zentrum der Region in der Winterzeit.

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Neue Ski-Destination und stabile Anbindung: Winterflugplan an mitteldeutschen Flughäfen

An den Flughäfen Leipzig/Halle und Dresden gilt ab Sonntag, dem 26. Oktober, der neue Winterflugplan. Dieser ist bis zum 28. März 2026 gültig und kombiniert wichtige Verbindungen zu internationalen Drehkreuzen mit zahlreichen direkten Flugzielen zu Warmwasser- und Atlantikregionen. Der Flughafen Leipzig/Halle bietet in der kommenden Wintersaison Flüge zu bis zu 14 Zielen in acht Ländern an, bedient von 13 Fluggesellschaften. Mit bis zu 28 wöchentlichen Abflügen zu sieben Zielen nimmt Marabu Airlines die Spitzenposition unter den Ferienfluggesellschaften ein. Zu den beliebtesten Urlaubszielen zählen Antalya, Hurghada und Gran Canaria. Die wichtige Anbindung an internationale Umsteigemöglichkeiten wird durch die Frequenzen der Linienfluggesellschaften gewährleistet: Lufthansa fliegt das Drehkreuz Frankfurt bis zu fünfmal täglich an. Zudem bietet Austrian Airlines täglich (außer samstags) Verbindungen nach Wien. Turkish Airlines fliegt ihr Drehkreuz Istanbul fünfmal pro Woche an, was Passagieren Zugang zum weitreichenden globalen Netzwerk der Airline verschafft. Am Flughafen Dresden stehen im Winterflugplan Verbindungen zu bis zu 10 Zielen in sieben Ländern zur Verfügung, die von neun Airlines bedient werden. Als meistgeflogenes Urlaubsziel an der türkischen Riviera bleibt Antalya bestehen, mit SunExpress, die bis zu sieben Flüge pro Woche anbieten. Eine bemerkenswerte Ergänzung im Flugplan ist die neue Verbindung nach Südtirol: Ab dem 10. Dezember nimmt die südtirolerische Fluggesellschaft SkyAlps zweimal wöchentlich Flüge nach Bozen auf, der Hauptstadt Südtirols. Die Flüge werden mittwochs und sonntags mit Turboprop-Maschinen vom Typ Dash 8-Q400 durchgeführt und haben eine Flugzeit von etwa 90 Minuten. Dies bietet eine direkte Anreisemöglichkeit in die umliegenden Wintersportgebiete. Die Anbindung an die internationalen Luftverkehrsknotenpunkte wird

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Kritische Entscheidung in Extremer Höhe: Pilotenmanöver rettet A330 aus Turbulenzlage

Ein aktueller Untersuchungsbericht aus Südafrika beleuchtet einen schwerwiegenden Zwischenfall an Bord eines Airbus A330-300 der South African Airways auf dem Flug von Kapstadt nach Johannesburg am 27. Oktober 2024. Das Flugzeug, das mit 211 Passagieren und zwölf Besatzungsmitgliedern besetzt war, geriet in seiner maximal zulässigen Reiseflughöhe von 41.000 Fuß (Flight Level 410, kurz FL410) in starke Klarluftturbulenzen. Der Bericht schildert, wie die Maschine intensiv auf- und abschwang und drohte, in einen sogenannten Overspeed-Bereich zu geraten, was einer potenziellen Überschreitung der maximal zulässigen Fluggeschwindigkeit gleichkommt. Die kritische Situation zwang den verantwortlichen Piloten zu einer ungewöhnlichen Reaktion: der manuellen Deaktivierung des Autopiloten, ein Manöver, das den expliziten Anweisungen des Airbus-Bedienhandbuchs widersprach. Diese Entscheidung führte jedoch in der Folge zur Stabilisierung des Flugzeugs und zur sicheren Fortsetzung des Fluges, wenn auch vier Kabinenbesatzungsmitglieder leichte Verletzungen erlitten. Die Untersuchung der südafrikanischen Behörden zielt darauf ab, die Umstände und die korrekte Handhabung solcher Situationen in extremen Flughöhen zu bewerten. Dramatischer Zwischenfall in der Stratosphäre Die Situation an Bord der A330 mit dem Kennzeichen ZS-SXJ entwickelte sich in einer Höhe, die als „coffin corner“ (Sargnagel-Ecke) bekannt ist. In der maximalen Reiseflughöhe nähert sich die wahre Fluggeschwindigkeit des Flugzeugs sehr stark sowohl der minimal zulässigen Geschwindigkeit (Stall Speed) als auch der maximal zulässigen Höchstgeschwindigkeit (Overspeed). Der Abstand zwischen diesen beiden kritischen Geschwindigkeiten, der sogenannte „Flight Envelope“, ist hier nur sehr gering. Turbulenzen, insbesondere die schwer vorhersehbaren Klarluftturbulenzen (Clear-Air Turbulence, CAT), können ein Flugzeug in dieser Höhe schnell in einen gefährlichen Geschwindigkeitsbereich drücken. Der Untersuchungsbericht hält fest, dass

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American Airlines übernimmt ersten A321XLR und definiert Transatlantikflüge neu

Mit der Übernahme ihres ersten Airbus A321XLR läutet American Airlines eine strategische Neuausrichtung ihrer Flotte und ihres Streckennetzes ein. Das neue Langstrecken-Schmalrumpfflugzeug, registriert als n303ny, wurde in Hamburg offiziell an die us-amerikanische Fluggesellschaft übergeben und absolvierte einen elfstündigen Nonstop-Überführungsflug nach Dallas. Der A321XLR, die für „extra lange reichweite“ steht, ist der neueste und reichweitenstärkste Vertreter der a320-familie und ermöglicht es Airlines, bisher dem Großraumflugzeug vorbehaltene Langstreckenverbindungen mit einem einzigen Gang zu bedienen. American Airlines hat insgesamt 50 dieser Flugzeuge bestellt und plant, diese zunächst auf lukrativen transkontinentalen Routen innerhalb der usa einzusetzen, bevor ab März 2026 die Atlantiküberquerung beginnt. Die strategische Konfiguration der Kabine mit einem hohen Anteil an Premium-Sitzplätzen unterstreicht die Absicht des Unternehmens, das Flugzeug primär auf anspruchsvollen Geschäfts- und Premium-Freizeitrouten einzusetzen und dadurch neue Märkte in Europa zu erschließen. Der A321XLR als Langstreckenbrücke Der Airbus A321XLR ist ein Schlüsselwerkzeug für Fluggesellschaften, die ihren Transatlantikbetrieb optimieren oder in sekundäre Märkte expandieren möchten. Mit einer Reichweite von bis zu 8700 Kilometern bietet das Flugzeug die Möglichkeit, von der us-ostküste oder dem mittleren Westen aus zahlreiche europäische Ziele nonstop zu erreichen, die für den Einsatz von Großraumflugzeugen wie der Boeing 777 oder 787 nicht genügend Passagieraufkommen generieren würden. Experten sehen in der A321XLR das Potenzial, die etablierte Dynamik zwischen den kontinentalen Drehkreuzen zu verändern, indem kleinere, aber hochfrequente Verbindungen zwischen Metropolen ermöglicht werden. American Airlines plant den Start des Transatlantikbetriebs ab März 2026 von New York (vermutlich jfk). Als mögliche europäische Zieldestinationen werden in der Fachwelt unter anderem sekundäre Städte

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