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AB212-Unfall: Flugretter hat Krankenhaus verlassen

Am 19. Oktober 2023 hat kurz vor 20:00 Uhr ein Agusta Bell 212-Hubschrauber des Bundesheeres bei Pramet/Feitzing in Oberösterreich am Boden zu brennen begonnen. Die sechs Insassen, davon zwei Piloten (44 und 28 Jahre, beide aus Linz-Land), ein Techniker (35 Jahre, aus Linz) und drei Flugretter (54, 50 und 41 Jahre, aus St. Veit an der Glan, Klagenfurt-Land und Klagenfurt), konnten den Hubschrauber rechtzeitig verlassen. Sie wurden ins Spital gebracht. Fünf konnten das Krankenhaus bereits gestern wieder verlassen. Der Flugretter, welcher zur Beobachtung im Spital verblieb, konnte heute ebenfalls das Spital verlassen und befindet sich am Weg der Besserung. Allen beteiligten Soldaten wurde psychologische Unterstützung angeboten. Die Flugunfallkommission befindet sich derzeit vor Ort und untersucht den Vorfall. Sie erstellt innerhalb der nächsten Wochen einen Zwischenbericht. Der Endbericht wird innerhalb von 12 Monaten vorgelegt werden. Aufgabe der Flugunfallkommission ist, zukünftige Flugunfälle bzw. Flugvorfälle zu vermeiden und nicht die Klärung der Verantwortlichkeiten im gegenständlichen Fall. Eine Flugunfallkommission gibt keine Bewertungen, sondern Empfehlungen ab. Der Abtransport der verunglückten Maschine wird derzeit organisiert, es bedarf jedoch der Freigabe der Flugunfallkommission. Da die Absturzstelle in der Nähe eines Brunnen- und Wasserschutzgebietes liegt, könnte durch die Verunreinigung des Bodens ein Abgraben des betroffenen Bereichs von Nöten sein. Dies wird noch mit der zuständigen Behörde geklärt. Der betroffene Hubschrauber hatte vor dem Nachtflug eine Betriebszeit von 6.277 Flugstunden. Die letzte Wartung auf dieser Maschine erfolgte im Zeitraum von 4. bis 10. Oktober 2023. Das “Midlife-Update” (MLU) wurde auf dieser Maschine vom April 2015 bis April 2016 durchgeführt,

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Flughafen Nürnberg organisiert Duty-Free-Verkauf neu

Der Flughafen Nürnberg und Smartseller stellen das Duty-Free-Angebot auf neue Beine. Die beiden Unternehmen gründen ein Joint-Venture. Gleichzeitig wird die Verkaufsfläche auf 1.200 Quadratmeter erweitert. Für den Betrieb der neuen „all yours“-Handelsfläche haben Smartseller und der Flughafen Nürnberg mit dem heutigen Tag ein neues Gemeinschaftsunternehmen (Joint Venture) gegründet. Beide Parteien sind jeweils mit 50 Prozent beteiligt, der Vertrag wird vorbehaltlich der kartellrechtlichen Genehmigung zum 01. Januar 2024 in Kraft treten.

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Neuigkeiten im Münchner Winterflugplan 2023/24

Im Winterflugplan 2023/24 werden ab München 116 Destinationen auf der Kurz- und Mittelstrecke, 43 Fernreiseziele sowie 13 innerdeutsche Destinationen angeboten. Platzhirsch Lufthansa legt einige neue Routen auf. Die Deutsche Lufthansa, größte Airline am Münchner Airport, bietet auch im Winter wieder neue Ziele an. Erstmalig wird Bangalore in Indien von der bayerischen Landeshauptstadt aus angeflogen. Die neue Langstrecke wird dreimal pro Woche mit einem Airbus A350, einem der modernsten Flugzeuge der Welt, bedient. Neben dieser neuen Langstrecke legt die Lufthansa auch neue Destinationen in Europa auf:  Oulu in Finnland wird zweimal pro Woche und Arrecife auf Lanzarote einmal pro Woche angeboten. Glasgow wird nach mehrjähriger Pause wieder einmal wöchentlich ins Programm aufgenommen und auch nach Marrakesch geht es ab München wieder zweimal pro Woche. Die von Lufthansa bereits im Sommer aufgenommen Langstreckenziele Peking und Schanghai werden im Winter fortgeführt. Die Strecken nach Bangkok und Los Angeles werden jetzt auch mit dem beliebten Airbus A380, dem größten Passagierflugzeug der Welt, bedient. Auch andere Fluggesellschaften bauen ihre Angebote aus. So fliegt SalamAir aus dem Oman bereits seit dem 30. September zweimal pro Woche nach Maskat und weiter nach Salalah. Ebenfalls zweimal wöchentlich geht es mit Uzbekistan Airlines nach Taschkent und die norwegische Fluggesellschaft Wideroe fliegt ab Januar 2024 auch im Winterflugplan nach Bergen. Ein besonderes Schmankerl bietet die neue Fluggesellschaft BeOnd an. Jeweils mittwochs und sonntags verbindet die maledivische Airline München mit Male und setzt dabei einen Airbus A319 mit einer reinen Business-Class-Bestuhlung ein. SmartLynx bietet zweimal pro Woche ihren Dienst in das

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Flughafen Innsbruck führt periodische Vermessungsflüge durch

Am Innsbrucker Flughafen werden der Zeit Vermessungsflüge, die der Überprüfung und Kalibrierung der Navigations- und Landesysteme dienen, durchführt. Seit 23. Oktober 2023 ist dazu ein orangefarbenes Flugzeug der Firma „Flight Calibration Services“ im Einsatz. Am Flughafen Innsbruck finden diese Flüge zwei Mal im Jahr statt, dieses Mal werden sie im Zeitraum zwischen 23- und 27. Oktober 2023 durchgeführt. Für den 26. Oktober (Nationalfeiertag) sind keine Flüge geplant.

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Polen: Lot mit neuer Strecke ab Rzeszow

Die polnische Fluggesellschaft Lot erweitert per 4. November 2023 ihr Streckennetz ab Rzeszow. Künftig wird der Carrier auch Kurs auf Mailand-Malpensa nehmen. Aus einer Mitteilung der staatlichen Airline geht hervor, dass man ab 4. November 2023 jeweils am Verkehrstag Samstag zwischen den beiden Städten fliegen wird. Im Regelfall sollen Regionaljets des Typs Embraer 175 eingesetzt werden.

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Ita Airways kooperiert über Dienstleister mit der Deutschen Bahn AG

Die Fluggesellschaft Ita Airways verkauft in Zusammenarbeit mit dem Tickethändler Go7 nun auch Fahrkarten der Deutschen Bahn AG. Primär will man Passagieren ermöglichen, dass diese ihre An- bzw. Abreise mit dem Zug gleich mit der Flugbuchung erwerben können. In Italien hat man bereits eine vergleichbare Kooperation mit den italienischen Staatseisenbahnen sowie Fernbus-Anbietern auf den Weg gebracht. In Deutschland kooperiert man aber nicht direkt mit der DB, sondern über einen zwischengeschalteten Dienstleister.

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Deutsche Bahn veräußert Arriva mit Milliarden-Verlust

Die Deutsche Bahn AG will einen Schlussstrich unter die internationale Expansionsstrategie, die unter dem ehemaligen Firmenchef Hartmut Mehdorn, der später auch an der Spitze der Air Berlin und der Flughafen Berlin-Brandenburg GmbH stand, ziehen. Für die Tochtergesellschaft Arriva hat man nach jahrelanger Suche einen Käufer gefunden. Mit der Übernahme von Arriva und Schenker wollte die Deutsche Bahn unter Hartmut Mehdorn und seinem Nachfolger Rainer Grube die Staatsbahn in einen internationalen Verkehrs- und Logistikkonzern umwandeln. Das Investment in das britische Verkehrsunternehmen, das bereits zum Zeitpunkt des Kaufs hochverschuldet war, stellte sich als Faß ohne Boden heraus. Dazu kommt, dass man mit der Übernahme des öffentlichen Busverkehrs auf Malta binnen 2,5 Jahren stolze 50 Millionen Euro verlocht hat. Die Zusammenarbeit wurde aufgelöst, wobei die Gelenksbusse, die für besonders viel Ärger gesorgt haben, noch jahrelang im Stadtgraben der Hauptstadt abgestellt waren. Seit einigen Jahren will sich die Deutsche Bahn AG von Arriva trennen, jedoch fand man erst jetzt einen Käufer. Der U.S.-Investor I-Squared Capital hat Donnerstagnacht einen Kaufvertrag unterschreiben. Das übernehmende Unternehmen legt für den britischen Konzern rund 1,6 Milliarden Euro auf den Tisch. Mit dem Closing wird im Jahresverlauf 2024 gerechnet. Die Zustimmungen von Aufsichtsrat, Bundesregierung (Eigentümer) und Kartellbehörden stehen noch aus. Der Erlös aus der Veräußerung von Arriva soll primär für die Rückzahlung von Schulden verwendet werden. Die DB AG steigt beim britischen Konzern übrigens mit kräftigen Verlusten aus, denn im Jahr 2010 legte man 2,7 Milliarden Euro auf den Tisch. Auch hat man den Schuldenberg von Arriva mitgekauft. Auch die

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Aerolineas Argentinas ordert 12 Embraer E195-E2

Die Fluggesellschaft Aerolineas Argentinas hat sich für die Bestellung von 12 Regionaljets des Typs Embraer E195-E2 entschieden. Bereits im kommenden Jahr sollen die ersten Exemplare ausgeliefert werden. Der Carrier ist bereits langjähriger Stammkunde des brasilianischen Flugzeugbauers und hat derzeit unter anderem E190 im Einsatz. Die zusätzlichen Maschinen der größeren Variante E195-E2 sollen hauptsächlich für das weitere Wachstum verwendet werden. Laut Ankündigung sollen die 12 Regionaljets bis 2026 übergeben werden.

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Island: Icelandair erzielt Rekordumsatz im dritten Quartal 2023

Das dritte Quartal des laufenden Geschäftsjahres war für die Fluggesellschaft Icelandair erfolgreich. Man hat mit 560,4 Millionen U.S.-Dollar den höchsten Quartalsumsatz in der Firmengeschichte erzielt. Der Gewinn konnte im direkten Vergleich mit dem Vorjahreszeitraum um 26,6 Millionen U.S.-Dollar auf 84,5 Millionen U.S.-Dollar gesteigert werden. Das Ebit verbesserte sich von 92,7 Millionen U.S.-Dollar auf 112 Millionen U.S.-Dollar. Der Umsatz stieg um 17 Prozent auf 560,4 Millionen U.S.-Dollar. Im dritten Quartal 2023 hatte Icelandair 1,5 Millionen Passagiere an Bord. Man erzielte 16 Prozent Wachstum auf Flügen von/nach Island. Die Eigenkapitalquote steigt auf 21% gegenüber 19% zu Beginn des Jahres- Das Frachtgeschäft wirkte sich mit 6,7 Millionen U.S.-Dollar negativ auf das Ebit aus. „Der Betrieb unseres Streckennetzes war in diesem Quartal zuverlässig und erzielte eine Verbesserung der Pünktlichkeit. Unser Flugplan war auch in Bezug auf die Anzahl der Reisen der umfangreichste aller Zeiten. Wir beförderten 1,5 Millionen Passagiere zu 49 Zielen in Europa und Nordamerika. Für die Hochsaison haben wir rund 1.000 Mitarbeiter eingestellt, so dass die Gesamtzahl der Beschäftigten im Sommer bei rund 4.400 lag“, erklärt Firmenchef Bogi Nils Bogason.

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Swiss und AUA ziehen sich aus Nürnberg zurück

Vor wenigen Wochen wurde durch einen Bericht von Aviation.Direct bekannt, dass sowohl Lufthansa als auch Swiss mit der Einstellung ihrer Flüge nach Nürnberg liebäugeln. Man befinde sich noch in der Evaluierungsphase. Nun ist die Entscheidung gefallen: Beide Strecken fallen weg. Damit verliert der Nürnberger Flughafen sowohl die Anbindung an das Drehkreuz Zürich als auch jene an Wien. Der Verkauf von Flugscheinen wurde bereits eingestellt und betroffene Passagiere, die bereits Tickets für den Winterflugplan 2023/24 haben, sollen auf andere Verbindungen der Lufthansa Group umgebucht werden.

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