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Fünfjährige Vertragsverlängerung für Brussels-Finanzchefin

Die Finanzchefin von Brussels Airlines, Nina Öwerdieck, hat eine vorzeitige Vertragsverlängerung erhalten. Sie gehört seit 1. Juni 2020 dem Vorstand der belgischen Lufthansa-Tochter an. Sie habe das Unternehmen durch die Corona-Pandemie geführt und eine vorzeitige Rückzahlung der staatlichen Kredite erreicht. Nina Öwerdieck hat seit dem 1. Juni 2020 die Position des CFO bei Brussels Airlines inne. Gemeinsam mit Dorothea von Boxberg, Chief Executive Officer, und Tilman Reinshagen, Chief Operations Officer, leitet sie die in Brüssel ansässige Fluggesellschaft, eine der vier Netzwerkfluggesellschaften der Lufthansa Group. „Unter Ninas Führung ist es Brussels Airlines gelungen, die schlimmste Krise in ihrer Geschichte zu überwinden, indem sie im dritten Quartal 2022 ein sehr gutes Finanzergebnis erzielte. Darüber hinaus hat Nina den Turnaround-Plan Reboot Plus erfolgreich geleitet und eine vorzeitige Rückzahlung des belgischen Staatsdarlehens erreicht. Ich freue mich sehr, dass Nina für weitere fünf Jahre Mitglied des Verwaltungsrats von Brussels Airlines bleiben wird. Gemeinsam mit ihren Kollegen wird sie die Stärken der Fluggesellschaft weiter ausbauen und das Unternehmen auf seinem Weg zu nachhaltiger Rentabilität führen“, so Christina Foerster, Mitglied des Lufthansa-Konzernvorstands und Vorsitzende des SN Airholding Board.

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Neue Basis in Liverpool: Jet2 stationiert vier Flugzeuge

Die Fluggesellschaft Jet2 errichtet in Liverpool eine weiterer Basis. Diese soll zunächst aus vier Flugzeugen, die vor Ort stationiert werden sollen, bestehen. Schrittweise will man 20 zusätzliche Destinationen ab der britischen Stadt anbieten. Das geplante Streckennetz ab Liverpool ist stark touristisch ausgerichtet. Fast alle geplanten Strecken führen in klassische Urlaubsregionen. So geht ab Ende März 2024 beispielsweise fünfmal wöchentlich nach Teneriffa-Süd. Im genannten Kalendermonat des kommenden Jahres sollen weiters Lanzarote, Palma de Mallorca, Antalya, Dalaman, Alicante, Fuerteventura, Gran Canaria und Faro aufgenommen werden. Im April 2024 folgen Nonstopverbindungen nach Funchal und Paphos. Ab Mai 2024 will Jet2 ab Liverpool auch nach Zakynthos, Bodrum, Burgas, Rhodos, Korfu, Heraklion, Kos, Ibiza und Menorca fliegen. Im Bereich des Vertriebs setzt man auch stark auf den konzerneigenen Tour Operator Jet2 Holidays.

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Ab Hahn und Hamburg: Wizz Air nimmt Catania auf

Die Billigfluggesellschaft Wizz Air nimmt im Winterflugplan 2023/24 Nonstopverbindungen ab Hamburg und Frankfurt-Hahn nach Catania auf. Die beiden Routen sollen ab 18. Dezember 2023 je dreimal wöchentlich bedient werden. Catania, das sich nahe dem berühmten Vulkan Ätna auf der italienischen Insel Sizilien befindet, soll vorerst in der Winterperiode 2023/24 ab Hahn und Hamburg angeboten werden. Die Flugzeuge sind dabei in Sizilien stationiert. Im Regelfall wird Fluggerät, das von Wizz Air Malta betrieben wird, zum Einsatz kommen.

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Ägypten: Smartwings steuert den Capital International Airport an

Vor einigen Jahren hat die ägyptische Regierung beschlossen, dass eine neue Hauptstadt gebaut werden soll. Die Bagger rollen seit etwa 2015, einen Flughafen hat man bereits, aber noch ist das Projekt – zumindest offiziell – ohne Namen. Nun nimmt Smartwings Kurs auf die junge Stadt. Rund 50 Kilometer von Kairo entfernt stampft Ägypten die zukünftige Hauptstadt aus dem Boden. An einen Airport hat man von Anfang an gedacht, denn dieser ist zumindest seit dem Jahr 2019 im Teilbetrieb. Sonderlich viele Flugverbindungen, insbesondere von/nach Europa, gibt es bislang aber nicht. Derzeit trägt der Flughafen den Namen „Capital International Airport“ und ist auch unter dem IATA-Code CCE bekannt. Angedacht ist, dass der junge Flughafen gemeinsam mit dem Sphinx Airport den momentanen Hauptstadtflughafen Kairo entlasten soll. Noch gibt es nur wenige Flugverbindungen ab der offiziell namenlosen Stadt. Reiseveranstalter und Airlines haben im Europa-Verkehr diesen Airport noch nicht entdeckt. Es dauerte auch beim Sphinx-Flughafen einige Jahre bis beispielsweise Condor und Wizz Air ihre Dienstleistungen aufgenommen haben. Der Capital International Airport wird ab 12. Juni 2023 jeweils an Montagen mit der tschechischen Hauptstadt Prag verbunden. Im Auftrag des Reiseveranstalters Čedok wird Smartwings einmal wöchentlich Kurs auf die künftige Hauptstadt Ägyptens nehmen. Bislang ist man der einzige Tour Operator, der Tschechien regelmäßig mit diesem Flughafen verbinden lässt. Als Fluggerät kommen Mittelstreckenjets der Typen Boeing 737-800 und B737-Max-8 zum Einsatz.

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Pilatus hat PC-12 Nummer 2.000 ausgeliefert

Der schweizerische Flugzeugbauer Pilatus konnte vor wenigen Tagen die PC-12 Nummer 2000 ausliefern. Die Maschine wurde an den U.S.-amerikanischen Kunden Plane Sense übergeben. Seit 1995 spezialisiert sich das US-Unternehmen auf Privat- und Geschäftsreiseflüge mit dem PC-12 (Fractional Ownership Modell). Die Firma betreibt aktuell 43 PC-12 und setzt parallel dazu 11 PC-24 ein. Sowohl PlaneSense als auch die Kunden vertrauen vollumfänglich auf Pilatus. „Unser PC-12 ist und bleibt das weltweit jährlich meistverkaufte ‘Single Engine Turboprop Flugzeug’ dieser Klasse mit Druckkabine. Wir haben unseren Bestseller über all die Jahre kontinuierlich weiterentwickelt, der PC-12 ist heute auf dem neusten Stand der Technik. Ich bin stolz, dass ich mit meinem Team heute den 2000. PC-12 an unseren äußerst loyalen Kunden übergeben darf. Ich bin dankbar, dass wir das sehr professionell agierende Unternehmen zu unserem Kundenportfolio zählen dürfen. PlaneSense ist ein wichtiger Teil der Geschichte des PC-12 und beweist tagtäglich, dass unser bewährtes, zuverlässiges und sicheres Flugzeug optimal für äußerst anspruchsvolle Aufgaben geeignet ist. Es ist schlicht das beste Flugzeug seiner Klasse“, so Markus Bucher.

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Nach fast drei Jahren: Russland hebt Georgien-Bann auf

Die Russische Föderation hat das seit dem 8. Juli 2019 erlassene Verbot von Nonstopverbindungen zwischen Georgien und Russland aufgehoben. Damals verhängte Wladimir Putin als Reaktion auf Proteste der Bevölkerung in Tiflis einen Bann. Die Folge daraus: Sämtliche Nonstopverbindungen zwischen den beiden Staaten mussten eingestellt werden. Am 8. Juli 2023 wurde der letzte Passagierflug von Tiflis nach Moskau-SVO durchgeführt. Operating Carrier war die staatliche Fluggesellschaft Aeroflot. Das von Putin unterzeichnete Dekret beschreibt den Bann als „temporär“, nennt jedoch kein Enddatum. Sinn und Zweck der Maßnahme dürfte auch gewesen sein, dass die georgische Wirtschaft geschwächt wird. Zwar gibt es zahlreiche Alternativen (beispielsweise mit Umstieg in der Türkei), jedoch dürfte besonders die touristische Nachfrage gelitten haben. Russische Pauschalurlauber gelten als für die georgische Wirtschaft wichtig, da diese in der Vergangenheit jährlich rund 720 Millionen U.S.-Dollar „liegen gelassen“ haben. Mittlerweile hat der Kreml den Bann ohne nähere Begründung wieder aufgehoben. Dies führt dazu, dass zwei Carrier mit nur drei Tagen Vorlaufzeit die Wiederaufnahme von Verbindungen zwischen Russland und Georgien angekündigt haben. Beide Fluggesellschaften bieten ihre Dienstleistungen auf der Strecke Moskau (Vnukovo)-Tiflis an. Azimuth Airlines fliegt ab 19. Mai 2023 täglich auf dieser Route. Der Mitbewerber Georgian Airways zeiht einen Tag später nach. Auch diese Fluggesellschaft will zunächst täglich fliegen. Da russische Anbieter aufgrund der Sanktionen in vielen Staaten gebannt sind, ist damit zu rechnen, dass nach und nach zahlreiche Georgien-Verbindungen aufgenommen werden.

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Ab Tallinn, Vilnius und Tampere: Air Baltic nimmt Teneriffa auf

Die lettische Fluggesellschaft Air Baltic kündigt für den Winterflugplan 2023/24 ab den Bases Tallinn, Vilnius und Tampere je eine neue Strecke an. Diese führt jeweils nach Teneriffa (Süd). Von der erstgenannten Stadt aus geht es am 30. Oktober 2023 zweimal wöchentlich auf die Kanaren-Insel. Einen Tag später folgen die Flüge ab Vilnius, die in selbiger Frequenz angeboten werden sollen. Per 1. November 2023 legt Air Baltic dann auch ab Tampere die angekündigten Teneriffa-Flüge auf.

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Valletta Airlines hat den Flugbetrieb aufgenommen

Die junge Fluggesellschaft Valletta Airlines hat am 17. Mai 2023 den ersten kommerziellen Flug durchgeführt. Dieser führte von Antalya nach Vilnius. Zum Einsatz kam der Airbus A320 mit der Registrierung 9H-NZL. Dieser ist mit 180 Sitzplätzen bestuhlt. Auftraggeber des Charterfluges war der Tour Operator Coral Travel, der in Russland, der Türkei und acht anderen Staaten aktiv ist. Valletta Airlines ist eine neugeründete Fluggesellschaft mit maltesischem AOC. Zunächst will man sich im Bereich Charter- und ACMI-Flüge etablieren. Ein Zusammenhang mit dem Nachfolger von Air Malte besteht nicht.

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Nach drei Jahren: Air Serbia ist zurück in Hamburg

Nach über drei Jahren Abwesenheit feierte die Fluggesellschaft Air Serbia am Montag, den 15. Mai 2023 ihr Comeback auf dem Hamburger Flughafen. Ab sofort werden wieder drei wöchentliche Umläufe von/nach Belgrad angeboten. Montags und freitags startet Air Serbia um 17:30 Uhr in Belgrad und landet rund zwei Stunden später in Hamburg. Der Rückflug startet um 20:30 Uhr in der Hansestadt. Der Flug am Mittwoch liegt in den Morgenstunden mit Start in Belgrad um 6:25 Uhr. Abflug in Hamburg ist um 9:25 Uhr. Bedient wird die Strecke mit einem Airbus A319. „Ich freue mich, dass Air Serbia wieder Flüge ab und nach Hamburg anbietet. Mit der neuen Direktverbindung nach Belgrad können unsere Passagiere noch flexibler wählen, an welchem Tag und zu welcher Uhrzeit sie dorthin reisen möchten. Neben Städtereisenden profitieren davon auch Menschen, die Familie und Freunde in Serbien haben. Besuche lassen sich mit viel Flexibilität und auch mal kurzfristig planen“, sagt Dirk Behrens, Leiter Aviation am Hamburg Airport.

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Play feiert Erstflug nach Hamburg

Die isländische Billigfluggesellschaft Play hat am Dienstag, den 16. Mai 2023, eine Nonstopverbindung zwischen Keflavik und Hamburg aufgenommen. Diese soll zunächst dreimal wöchentlich bedient werden. „Play verbindet Island ab heute mit der weltoffenen Hansestadt und dem dazugehörigen großen Einzugsgebiet. Damit eröffnen wir Passagieren neue Reisemöglichkeiten – auch mit kleinem Budget“, erklärt Birgir Jónsson, CEO von Play. „Als zweitgrößte Stadt Deutschlands mit einer überdurchschnittlich hohen Kaufkraft passt die Metropole perfekt in unser kontinuierlich wachsendes Streckennetz. Wir freuen uns über die neue Partnerschaft und darauf, unseren norddeutschen Gästen ein erstklassiges Reiseerlebnis zu bieten.“

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