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Wizz Air hat Dortmund-Eriwan aufgenommen

Seit Sonntag, den 30. April 2023 verbindet die Billigfluggesellschaft Wizz Air Dortmund mit Eriwan, der Hauptstadt Armeniens. Diese Route war am deutschen Airport schon lange erwartet worden und deshalb wurde der Erstflug ausgiebig gefeiert. „Wir freuen uns sehr über unseren Erstflug von Dortmund nach Eriwan, über die Verbindung dieser zwei pulsierenden Städte, die neue Möglichkeiten für Wirtschaft, Tourismus und kulturellen Austausch schafft.“, so Valeria Bragarenco, Corporate Communications Manager Wizz Air, „Diese neue Strecke steht für unser Engagement, unser Streckennetz zu erweitern und unseren Passagieren mehr Möglichkeiten zu bieten, die Welt zu entdecken.“ Auch Guido Miletic zeigt sich erfreut, „dass die Wizz Air ihr Angebot ab Dortmund mit Eriwan um ein weiteres Reiseziel ergänzt und damit Dortmund mit insgesamt 14 Ländern in der Sommersaison verbindet.“

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PRM-Service nicht erschienen: Rollstuhfahrer kriecht Ryanair-Fluggasttreppe hinunter

Am Flughafen Göteborg (Landvetter) hätte ein irischer Passagier am 29. April 2023 nach der Landung rund eine Stunde lang auf seinen PRM-Service warten müssen. Angesichts der Umstands, dass es bereits 23 Uhr 00 war, zog er es vor die Treppe hinunterzukriechen. Eigentlich rühmt sich der Billigflieger Ryanair mit besonders kurzen Turnaround-Zeiten. Auf manchen Airports schafft man das Aus- und Einsteigen sowie die Verladung von Gepäckstücken in weniger als 25 Minuten. Somit dürfte der Lowcoster so ganz und gar kein Interesse daran gehabt haben, dass die Maschine eine Stunde lang „festsitzt“, weil der beauftragte PRM-Service nicht in der Lage war pünktlich an der Maschine zu erscheinen. Der Crew wurde mitgeteilt, dass es noch mindestens eine Stunde dauern wird bis man den Rollstuhlfahrer abholen kann. Die Besatzung hätte für ihn auch eine Verspätung in Kauf genommen und mit ihm gemeinsam gewartet. Aber das wollte der Ire nicht, denn dieser entschied sich dazu lieber mühsam die Fluggasttreppe hinunterzukriechen als so lange auf die Abholung durch den PRM-Service des Flughafens Göteborg zu warten. Der Fall schlug im Vereinigten Königreich und in Irland durchaus hohe Wellen. „Das ist nicht das erste Mal, dass ich in einem Flugzeug festsitze, nachdem alle anderen bereits ausgestiegen sind. Das ist inakzeptabel. Alles, worum ich bitte, ist, dass ich in Würde reisen kann“, kritisiert der 37-Jährige gegenüber der BBC den Umgang mit Rollstuhlfahrern. Die betroffene Fluggesellschaft Ryanair will den Vorfall genau untersuchen. Man betont, dass man den PRM-Service ordnungsgemäß angemeldet habe und das Handling-Unternehmen diese Dienstleistung für den Billigflieger hätte

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Marabu offiziell in Hamburg gestartet

Die Condor-Konzernschwester Marabu Airlines hat nun die Basis Hamburg offiziell eröffnet. Man baut sukzessive ein Streckennetz, das aus 14 Destinationen, die überwiegend touristisch orientiert sind, auf. Da man momentan nur ein Flugzeug im Eigenbetrieb hat, setzt man hauptsächlich von Nordica und Heston betriebene Wetlease-Maschinen ein. Mit wenigen Ausnahmen bedient man ab Hamburg Ziele, die Condor vormals im Angebot hat. Der Vertrieb von Flugscheinen ist über die deutsche Konzernschwester organisiert. Vorerst steuert man ab der Freien und Hansestadt 14 Destinationen an. Nebst Ferienzielen hat man auch Tallinn, die Homebase von Wetlease-Partner Nordica, im Programm. „Wir werten es als positiv, dass die neugegründete Fluggesellschaft Marabu ab Tag eins auf Hamburg als Partner setzt. Als Flughafen für den ganzen Norden verfügen wir über ein großes Einzugsgebiet von Niedersachsen bis nach Dänemark – das bedeutet: großes Potenzial gerade für neue Fluggesellschaften. Mit 14 Direktzielen ist Marabu gleich von Anfang an breit aufgestellt. Und wir freuen uns, dass unsere Passagiere dadurch von einem noch größeren Flug-Angebot profitieren“, sagt Dirk Behrens, Leiter Aviation am Hamburg Airport. „Als CO2-neutraler Flughafen begrüßen wir es zudem, dass Marabu zwei Flugzeuge der neuen, geräuschärmeren NEO-Generation am Hamburg Airport stationiert. Dies treibt die Entwicklung hin zu modernsten Flugzeugen am Hamburger Standort weiter voran und passt zu unserer Strategie, Klimaschutz und Anwohnerschutz in Einklang zu bringen mit einem attraktiven Flugangebot.“ „Wir freuen uns sehr darauf, ab 7.7. unsere Heimatstadt Tallinn mit der Hansestadt Hamburg zu verbinden, wo unser erster A320neo am 1. Mai seine Basis am Hamburg Airport bezogen hat. Zusätzlich zu

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Air Europa/IAG-Deal: Brüssel könnte empfindliche Auflagen machen

Im zweiten Anlauf ist zwar ein Deal zwischen Air-Europa-Eigentümer Globalia und der International Airlines Group auf die Beine gestellt worden, jedoch gehen Experten davon aus, dass die EU-Kommission diesen nicht ohne Auflagen zu machen durchwinken wird. Im Feber 2023 informierte die IAG, dass man die verbleibenden 80 Prozent an Air Europa zum Preis von 400 Millionen Euro übernehmen wird. Die wettbewerbsrechtliche Freigabe stand zu diesem Zeitpunkt aber noch aus. Im ersten Anlauf, der gescheitert ist, hielt die EU-Kommission das Vorhaben für nicht bewilligungsfähig. Nun liegt es in erster Linie an der IAG Zugeständnisse zu machen, die die Wettbewerbshüter vom Gegenteil überzeugen.

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Verunreinigter Sprit: Solomon Airlines kann mit einzigem A320 nicht fliegen

Kontaminierter Treibstoff ist in der Luftfahrt immer problematisch und erst recht, wenn der einzige Jet der Flotte betroffen ist. Genau das musste Solomon Airlines am 1. Mai 2023 kommunizieren, denn man kann den A320-200 mit der Registrierung H4-SIB wegen verunreinigtem Kerosin temporär nicht einsetzen. Die eigenbetriebene Flotte das Salomonen-Carriers besteht aus nur zwei Maschinen: Einer 31,8 Jahre alte de Havilland Dash 8-100 und eben aus der 18 Jahre alten H4-SIB. Letztere wurde mit verunreinigtem Kerosin betankt und muss auf unbestimmte Zeit am Boden bleiben. Der Betreiber teilte unter anderem mit, dass man sowohl mit der Zivilluftfahrtbehörde als auch mit Hersteller Airbus in Kontakt steht, um das Problem so rasch wie möglich lösen zu können. Im Rahmen von Wetlease-Verträgen müssen nun übergangsweise andere Carrier einspringen. Man will den Flugverkehr auf diesem Weg aufrecht erhalten. Das betroffene Flugzeug war am 26. April 2023 zuletzt kommerziell in der Luft. Der Sektor zwischen Honiara und Brisbane wurde nicht mehr bedient. Seit den Folgetagen kommen Flugzeuge anderer Carrier im Rahmen von ACMI-Aufträgen zum Einsatz. Derzeit kann man seitens Solomon Airlines keinen Termin für den Wiedereinsatz der H4-SIB nennen. Jedenfalls darf man diesen Airbus A320 erst nach Freigabe durch die Zivilluftfahrtbehörde wieder in die Luft bringen. Es ist übrigens nicht der erste Vorfall in diesem Jahr in diesem kleinen Staat, denn der Konkurrent Air Vanuatu musste wegen nicht näher kommunizierter technischer Probleme die einzige Boeing 737-800 für rund zwei Wochen am Boden lassen. Bezeichnenderweise übernahm damals Solomon Airlines mit der H4-SIB, die nun auf unbestimmte Zeit

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Paris: Transavia France legt weitere Kapverden-Routen auf

Der Billigflieger Transavia France baut im Winterflugplan 2023/24 das Flugangebot zwischen Paris (Orly) und den Kapverden weiter aus. Hintergrund ist auch, dass die Regierung des Inselstaats gezielt Billigflieger fördert, um mehr Touristen ins Land zu locken. Ab 30. Oktober 2023 wird Transavia France neu zweimal wöchentlich zwischen Paris-Orly und Praia fliegen. Auf den Rückflügen wird ein Zwischenstopp in Marrakesch eingelegt. Jeweils an Samstagen geht es ab 4. November 2023 ab der französischen Hauptstadt nach São Vicente.

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Indien: Billigflieger Go First muss wegen Triebwerksproblemen Insolvenz anmelden

Die indische Billigfluggesellschaft Go First Airways musste Anfang dieser Woche ein Insolvenzverfahren beim National Company Law Tribunal in Delhi beantragen. Der Flugbetrieb wurde bereits eingestellt, so Firmenchef Kaushik Khona in einer Mitteilung. Mit einem Marktanteil von rund acht Prozent zählte der Carrier, der früher unter dem Namen Go Air bekannt war, zu den größeren Anbietern am Subkontinent. Man war bislang der fünftgrößte Carrier und hinsichtlich der Expansionsmöglichkeiten von Experten bestens bewertet. Allerdings hatte man eigenen Angaben nach massive Probleme im Bereich der Pratt & Whitney-Triebwerke, die man auf der gesamten Airbus-Flotte nutzt. Im Insolvenzantrag schreibt Go First unter anderem, dass man aufgrund von Zuverlässigkeitsproblemen darum kämpfen musste die Flotte in der Luft zu halten. Trotz intensiver Bemühungen wäre keine Besserung eingetreten. Sogar das Gegenteil soll der Fall sein, denn die Probleme mit den PW-Triebwerken sollen sich gar verschlimmert haben. Dazu kamen Lieferverzögerungen bei benötigten Tauschantrieben, denn auf diese müsse man zum Teil wochenlang warten. Bis dahin wären die betroffenen Maschinen nicht einsatzfähig gewesen. Der Anteil der von Problemen mit den PW-Triebwerken betroffenen Flugzeuge wird seitens Go First auf 50 Prozent der Flotte beziffert. In dem Antrag drückte die Fluggesellschaft auch ihre Unzufriedenheit mit der angeblichen Unfähigkeit des US-Unternehmens aus, innerhalb eines angemessenen Zeitraums Teile und Ersatzteile zu liefern oder die beanstandeten Triebwerke zu reparieren. Go First erklärte sich außerdem bereit, den Flugbetrieb im August oder September 2023 wieder aufzunehmen, falls Pratt & Whitney die betroffenen Triebwerke reparieren könne. Bereits im März 2023 hatte der indische Billigflieger eine Klage gegen das

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Pobeda nimmt weitere Russland-Türkei-Strecken auf

Die russische Billigfluggesellschaft Pobeda baut den Verkehr zwischen der Russischen Föderation und der Türkei weiter aus. Ab Samara und Moskau-Vnukovo nimmt man Anfang Juni 2023 vier neue Routen auf. Ab der Hauptstadt handelt es sich um Bodrum, Dalaman und Gazipaşa. Von Samara aus fliegt man neu nach Antalya. Die genannten Strecken sollen mit Mittelstreckenjets des Typs Boeing 737-800 bedient werden. Je nach Ziel steuert man zwischen zweimal wöchentlich und täglich an.

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Quartalszahlen: Airbus meldet 11,8 Milliarden Euro Umsatz

Der europäische Flugzeugbauer Airbus verzeichnete im ersten Quartal des laufenden Jahres einen Umsatz in der Höhe von 11,8 Milliarden Euro. Damit lag man unter dem Vorjahreszeitraum, denn damals nahm man 12 Milliarden Euro ein. Ausgeliefert wurden 127 Verkehrsflugzeuge. „Das erste Quartal bestätigte die starke Nachfrage nach unseren Produkten, insbesondere für Verkehrsflugzeuge. Wir haben 127 Verkehrsflugzeuge ausgeliefert, was sich in den Finanzzahlen des ersten Quartals widerspiegelt. Das Quartal profitierte auch von einer guten Leistung bei den Hubschraubern“, sagte Guillaume Faury, Chief Executive Officer von Airbus. „Wir sehen uns weiterhin mit einem ungünstigen operativen Umfeld konfrontiert, zu dem insbesondere anhaltende Spannungen in der Lieferkette gehören. Unsere Prognose für das Jahr 2023 bleibt unverändert, da sich die Auslieferungen von Verkehrsflugzeugen voraussichtlich verzögern werden. Wir konzentrieren uns weiterhin auf den Hochlauf der zivilen Flugzeugproduktion und die längerfristige Transformation.“ Die Bruttobestellungen für Verkehrsflugzeuge beliefen sich auf 156 (Q1 2022: 253 Flugzeuge), mit einem Nettoauftragsvolumen von 142 Flugzeugen nach Stornierungen (Q1 2022: 83 Flugzeuge). Der Auftragsbestand belief sich Ende März 2023 auf 7.254 Verkehrsflugzeuge. Airbus Helicopters verzeichnete 39 Nettobestellungen (Q1 2022: 56 Einheiten), die sich gut auf die Programme verteilen. Der wertmäßige Auftragseingang von Airbus Defence and Space belief sich auf € 2,5 Milliarden (Q1 2022: € 3,2 Milliarden). Der konsolidierte Umsatz ging leicht auf € 11,8 Mrd. zurück (Q1 2022: € 12,0 Mrd.). Insgesamt wurden 127 Verkehrsflugzeuge ausgeliefert (Q1 2022: 142(1) Flugzeuge), darunter 10 A220, 106 Flugzeuge der A320-Familie, 6 A330 und 5 A350. Der Umsatz im Airbus-Verkehrsflugzeuggeschäft verringerte sich im Vergleich zum Vorjahr um

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Korean Air mit neuer Special Livery

Das Skyteam-Mitglied hat anlässlich Südkoreas Bewerbung um die Ausrichtung der Expo 2030 eine Boeing 777-300ER in Sonderlackierung vorgestellt. Damit sollen die Bestrebungen unterstützt und beworben werden, so der Carrier. An der Enthüllungszeremonie teilgenommen haben: Han Duck-soo (Premierminister Südkorea), Walter Cho (Chairman und CEO Korean Air), Tae-won Chey (Stv. Vorsitzender des Bewerbungskommitees World Expo 2030 Busan), Jang Sung-min (Staatssekretär des Präsidenten für Zukunftsstrategie) sowie Keehong Woo (Präsident Korean Air).

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