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Air Montenegro nimmt A320 von Heston Airlines ins Wetlease

Die Fluggesellschaft Air Montenegro nimmt einen von Heston Airlines betriebenen Airbus A320 ins Wetlease. Das angemietete Flugzeug soll zwischen Juni und September 2023 eingesetzt werden. Laut CH-Aviation.com soll Heston Airlines unter anderem ab Podgorica nach Kopenhagen, Lyon, Nantes, Kairo, Eriwan, Tel Aviv, Krakau, Rzeszow, Tallinn, Riga und Vilnius für Air Montenegro fliegen. Das staatliche Luftfahrtunternehmen von Montenegro rechnet während der Hochsaison mit einer besonders starken Nachfrage.

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Luton nimmt neuen Zubringer zum Bahnhof in Betrieb

Am Flughafen London-Luton, der hauptsächlich von Billigfluggesellschaften wie Easyjet und Wizzair genutzt wird, wurde kürzlich ein Zubringer zum Bahnhof Luton Airport Parkway in Betrieb genommen. Dieser wird vollelektrisch betrieben. Mit dem Luton DART und dem Luton Airport Express können Passagiere ab London-St. Pancras International in 32 Minuten den Airport erreichen. Die Fahrzeit hat sich damit deutlich reduziert. Im Wettbewerb mit den anderen Airports sieht sich damit der Flughafen London-Luton optimal positioniert.

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All Nippon Airways hat Tokio-München reaktiviert

Nach längerer Abwesenheit feierte das japanische Star-Alliance-Mitglied All Nippon Airways am Dienstag, den 28. März 2023, ihr Comeback auf dem Flughafen München. Der Carrier fliegt wieder dreimal wöchentlich ab Tokio-Haneda nach Bayern. Zunächst wird die Strecke dreimal pro Woche bedient, Flugtage vom Erdinger Moos aus sind Montag, Freitag und Samstag. Umgekehrt fliegt die Airline am Donnerstag, Freitag und Sonntag von Tokio nach München. „Wir freuen uns sehr, dass wir unser Angebot zwischen Deutschland und Japan, das wir schon 2022 wieder deutlich ausgebaut haben, jetzt wieder um München erweitern können. Wir erleben gerade eine sehr hohe Nachfrage nach Japan-Flügen, die wir nur schwer bedienen können. Dies gilt in Deutschland auch für Privatreisen: Viele Menschen haben ihren Japan-Urlaub aufgeschoben und wollen jetzt endlich reisen. Die zusätzlichen Flüge ab München helfen uns. Wir hoffen sehr, dass wir schnell auch wieder täglich von Süddeutschland aus mit dem Dreamliner nach Tokio/Haneda starten werden“, so Maria Petalidou, Head of Sales & Marketing Germany bei ANA.

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Zambia Airways nach 27 Jahren wieder in der Luft

Nach einer „Pause“ von über 27 Jahren hat Zambia Airways den Flugbetrieb wieder aufgenommen. Im Dezember 2021 wurde der schlummernde Carrier reaktiviert und hat am 28. März 2023 den „Comeback-Flug“ von Lusaka nach Harare durchgeführt. Zwei Jahre nach der ursprünglichen Einstellung des Flugbetriebs wurde die Liquidation von Zambia Airways eingeleitet. Diese dauerte stolze 25 Jahre an, wurde jedoch per 1. Dezember 2021 gestoppt. Mit der Unterstützung von Ethiopian Airlines und der Zambian Industrial Development Corporation ist es gelungen den Carrier aus dem Dornröschenschlaf zu erwecken. Eigentlich wollte man schon früher wieder abheben, jedoch führte die Corona-Pandemie dazu, dass das Projekt einige Verzögerungen hinnehmen musste. Am 28. März 2023 war es dann aber soweit, denn man führte den „Comeback-Flug“ durch. Zunächst will man sich auf Strecken innerhalb von Sambia fokussieren. Der 55-minütige Flug nach Harare wurde mit einer de Havilland Dash 8-400 durchgeführt, dem einzigen Flugzeug in der Flotte der Fluggesellschaft. Die Fluggesellschaft wird dreimal wöchentlich zwischen Lusaka und Harare fliegen und plant, bis 2028 jährlich mindestens 1,9 Millionen Passagiere zu befördern. Im vergangenen Monat erteilte die Zivilluftfahrtbehörde von Simbabwe (CAAZ) Eswatini Air und Zambia Airways zwei Genehmigungen für ausländische Betreiber (Foreign Operator Permits, FOP). Damit erhielt ZN grünes Licht für den Betrieb von Linienflügen nach Harare, womit das Unternehmen nach fast drei Jahrzehnten wieder in das internationale Netz aufgenommen wurde.

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Ostern: Berlin erwartet 1,15 Millionen Passagiere

Während der unmittelbar bevorstehenden Osterferien rechnet der Flughafen Berlin-Brandenburg mit rund 1,15 Millionen Passagieren. Von 46 Airlines werden 123 Destinationen in 47 Ländern angeboten. Rund 1,15 Millionen Passagiere werden am Flughafen Berlin Brandenburg erwartet, die sich auf rund 7.500 Starts und Landungen verteilen. An den einzelnen Ferientagen reisen durchschnittlich rund 68.000 Passagiere über den BER. Die Hauptreisetage mit jeweils ungefähr 77.000 Passagieren werden für die Sonntage am 2. April zu Beginn der Ferien sowie am 16. April zum Ende des Osterreiseverkehrs erwartet. Zu den am stärksten frequentierten Zeiten im Ferienverkehr wird wieder zusätzliches Personal des BERteams die Fluggäste in den Terminals empfangen und unterstützen. Zu Ostern zieht es Reisende aus der Region in die europäischen Metropolen, ans Mittelmeer und auch in die weite Ferne. In Europa stehen Amsterdam, Antalya, Paris, Zürich und Palma de Mallorca ganz oben im Ranking der beliebtesten Urlaubsziele. Die favorisierten Länder Fernreisender ab BER sind zur Osterzeit Ägypten, Katar, USA, Singapur, Dubai und Tunesien.

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Indien will ehemalige Air-India-Töchter zu Geld machen

Die indische Regierung will jene Teile der Air India, die von Tata Sons nicht übernommen wurden, verkaufen. Dabei handelt es sich unter anderem um die Bereiche Wartung und Ground Handling sowie die Regionalfluggesellschaft Alliance Air. Die ehemaligen Air-India-Töchter AI Airport Service, Alliance Air, Air India Engineering Services und Hotel Corp.of India wurde im Vorjahr im Zuge der Privatisierung des Konzerns nicht von Tata Sons übernommen. Diese blieben somit im Eigentum der Staatsholding AI Asset Holdings Ltd. Nun will die indische Regierung auch diese vier Gesellschaften loswerden und steht laut der Nachrichtenagentur LiveMint unmittelbar vor der Veröffentlichung der Verkaufsausschreibung. Man beabsichtigt zumindest 365,2 Millionen U.S.-Dollar einzunehmen. Während Wartung und Ground Handling spätestens bis Ende des kommenden Jahres neue Eigentümer haben sollen, sieht es bei Alliance Air und den Hotels ein wenig anders aus. Den Regio-Carrier will man in etwa um 2024 oder 2025 herum verkaufen. Der Hotelbetrieb könnte noch länger im Staatseigentum verbleiben, denn viele Häuser gelten als investitionsbedürftig. Der Gesamt-Verkaufserlös soll primär zur Tilgung der Schulden von Air India, die im Zuge der Privatisierung beim Staat verblieben sind, verwendet werden. Allerdings dürfte dies nur ein Tropfen auf dem heißen Stein sein, denn rund 5,5 Milliarden U.S.-Dollar hatte der Carrier über viele Jahre hinweg angehäuft.

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Volotea mit drei neuen Strecken ab Bergamo

Die spanische Billigfluggesellschaft Volotea baut ihre Präsenz am italienischen Flughafen Bergamo weiter aus. Man fliegt künftig auch nach Lynon, Nantes und Oviedo. Damit verdoppelt man das Angebot regelrecht. Lyon und Nantes werden am 6. April bzw. 13. April in das Streckennetz des Flughafens aufgenommen. Die begehrten Ziele bereichern die Frankreich-Verbindungen von Mailand-Bergamo und ergänzen die bestehenden Verbindungen nach Bordeaux, Lourdes, Marseille, Paris Beauvais, Paris Charles de Gaulle und Toulouse. Volotea gewinnt sofort einen Anteil von 5 % am französischen Markt des Flughafens und wird das ganze Jahr über mehr als 1 200 wöchentliche Sitze nach Frankreich anbieten. „Wir freuen uns sehr, dass Volotea sein Angebot an Flugzielen von unserem Flughafen aus erweitert, zumal die Fluggesellschaft ihren internationalen Flugbetrieb ab Mailand-Bergamo ausbaut. Diese Verbindungen sind für die Passagiere in unserem Einzugsgebiet, die das fantastische Asturien und die Stadt Oviedo besuchen möchten, von großer Bedeutung, ebenso wie die Entdeckung der französischen Regionen und Städte durch die Flüge nach Nantes und Lyon. Wir laden auch diejenigen Touristen ein, die die atemberaubende Lombardei erkunden möchten“. Giacomo fügt hinzu: „Diese Verbindungen mit Volotea passen perfekt zu unserem Ziel, unseren Flughafen besser zu vernetzen und das weitere Wachstum von Mailand-Bergamo zu sichern“, so Giacomo Cattaneo, Director of Commercial Aviation am Bergamo Airport.

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Kanada: Airbus A321XLR absolviert „Tiefkühltest“

Der europäische Flugzeugbauer führte im kanadischen Iqaluit mit dem Maschinentyp Airbus A321XLR einen viertägigen Bodentest bei kaltem Wetter durch. Dieser ist auch Bestandteil des Zulassungsverfahrens. Das langstreckentaugliche Muster wird von zahlreichen Carriern sehnlichst erwartet, weil es im direkten Vergleich mit Widebodies sowohl in der Anschaffung als auch im Betrieb günstiger ist. Allerdings ist es zu Verzögerungen gekommen, so dass derzeit damit gerechnet wird, dass die Indienststellung nicht vor Ende 2024 bzw. Anfang 2025 erfolgen kann. Einige Wochen zuvor hatte eines der anderen A321XLR-Testflugzeuge einen ähnlichen Besuch in Iqaluit absolviert, wo der Betrieb der Hydraulik und anderer Systeme bei extrem kalten Temperaturen geprüft wurde – nach einem nächtlichen „Einweichen“ bei minus 40 Grad Celsius. „Dieses Mal haben wir das Wasser- und Abwassersystem der Kabine getestet, was eine nächtliche Sickertemperatur von unter -15 Grad Celsius in der ungeheizten Kabine erforderte. Zu diesem Zweck wurden in mehreren aufeinanderfolgenden Nächten mehrere Kältebäder bei geöffneten Türen durchgeführt, während die Außentemperatur bei etwa minus 20 Grad Celsius lag“, so der Hersteller. Der Test ist so konzipiert, dass die wärmere Umgebung in der Kabine und unter dem Passagierdeck, wo viele Systeme untergebracht sind, bei Minusgraden im ausgeschalteten Zustand einfrieren kann. Vor Ort brachte Airbus ein Team von mehr als 30 Personen mit, darunter sechs Piloten, Flugtestingenieure, einen Testflugingenieur und einen Fachingenieur für die Kabine. Das Wartungsteam bestand aus Mechanikern, Elektrikern, Qualitätsprüfern, Instrumentierungsspezialisten, Systemdesignern und technischen Fotografen.

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Ryanair: Köstinger und Brennan neue Mitglieder des Board of Directors

Die irische Billigfluggesellschaft Ryanair konnte neue Mitglieder ihres Vorstands verkünden: die Österreicherin Elisabeth Köstinger und der Ire Eamonn Brennan. Diese werden ab 1. April den Posten des „Non Executive Director“ übernehmen. Elisabeth Köstinger, künftiges Mitglied des Vorstands von Ryanair, war ursprünglich als Politikerin in der ÖVP tätig, außerdem arbeitete sie von 2009 bis 2019 im europäischen Parlament. Darüber hinaus war sie zeitweise als Ministerin für Landwirtschaft, Nachhaltigkeit und Tourismus tätig. 2022 tritt sie aus der Politik aus, um als CEO einer österreichischen ESG Fintech zu fungieren. Der Ire Eamonn Brennan war früher für die Leitung der irischen Luftfahrtbehörde tätig, und belegte von 2018 bis 2022 den Posten des Generaldirektors der europäischen Flugsicherung von Eurocontrol. Brennan stellte für den europäischen Luftraumverkehr eine leitende Funktion dar.

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Ita Airways steckt tief in den roten Zahlen

Die Fluggesellschaft Ita Airways musste das Geschäftsjahr 2022 mit einem Nettoverlust in der Höhe von rund 486 Millionen Euro abschließen. Der Umsatz wird mit 1,6 Milliarden Euro ausgewiesen. Indes befinden sich die Verhandlungen mit dem Kaufinteressenten Lufthansa in einer heißen Phase. Ita Airways führte im Vorjahr rund 97.000 Linienflüge durch. An Bord hatte man etwa 10,1 Millionen Fluggäste. Da der Carrier erst im Herbst 2021 gestartet ist, war das Jahr 2022 das erste vollständige Betriebsjahr. Insofern fehlt es an Vergleichsdaten. Die Umsätze wurden in den ersten Monaten durch die Pandemie beeinträchtigt und die Ergebnisse wurden durch den anschließenden Anstieg der Treibstoffkosten und den Ausbruch des russisch-ukrainischen Konflikts „erheblich beeinträchtigt“. Für das Jahr 2023 erwartet Ita Airways ein „weiteres deutliches Wachstum“, das durch eine Erweiterung der Flotte erreicht werden soll, die es der Fluggesellschaft ermöglicht, mehr Ziele anzufliegen. Lufthansa und die italienische Regierung verhandeln derzeit über eine vierzigprozentige Beteiligung an Ita Airways. Dazu reist auch Kranich-Konzernchef Carsten Spohr nach Rom. Lokale Medien spekulieren, dass Lufthansa nicht mehr als 200 Millionen Euro auf den Tisch legen möchte. Damit liegt das Angebot deutlich unter den Preisvorstellungen der Regierung.

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