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Turkish Airlines will mit Anadolujet in Deutschland expandieren

Die Fluggesellschaft Turkish Airlines will im kommenden Jahr in Deutschland und Europa stark wachsen. Man will das Angebot um etwa 20 Prozent erhöhen. Dies will man überwiegend über die Billigmarke Anadolujet bewerkstelligen. Gegenüber dem Handelsblatt erklärt Chairman Ahmet Bolat auch, dass die momentan aus 70 Maschinen bestehende Flotte des Lowcost-Brands so rasch wie möglich auf 100 Einheiten ausgebaut werden soll. Innerhalb von zehn Jahren könnten es gar über 200 Flugzeuge werden. Im kommenden Jahr will man deutlich mehr Flüge nach Deutschland und in andere europäische Länder als Anadolujet anbieten und auch in Lücken, die Ryanair, Easyjet und Lufthansa hinterlassen, schlüpfen. Zuletzt wurde bekannt, dass die Wetlease-Zusammenarbeit zwischen Turkish Airlines und der Beteiligung SunExpress beendet wird. Der zuletzt genannte Carrier wird die Kapazität künftig auf eigene Rechnung einsetzen und baut den Verkehr zwischen der Türkei und der Deutschland-Österreich-Schweiz-Region ebenfalls aus.

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MSC will mit zwei LNG-Kreuzfahrtschiffen ab Hamburg fahren

Die Reederei MSC wird im Winter 2023/24 den Neuzugang Euribia in Hamburg stationieren. Neben der Virtuosa werden damit zwei mit LNG angetriebene Kreuzfahrtschiffe von der Freien und Hansestadt aus eingesetzt werden. Erst kürzlich lief die Virtuosa den Hamburger Hafen erstmals an. Deutschland-Chef Christian Hein vertritt die Ansicht, dass die Marke MSC nicht nur im Bereich der Fracht, sondern auch bei Kreuzfahrten ein starker Partner für Deutschland sein wird. Daher baue man das Angebot kontinuierlich aus. Derzeit plant die Reederei mit der Virtuosa und der Euribia zwei Schiffe mit LNG-Antrieb ab der Freien und Hansestadt Hamburg einzusetzen. Das zuletzt genannte Kreuzfahrtschiff wird voraussichtlich im Sommer 2023 getauft werden und soll dann im Winter 2023/24 unter anderem einwöchige Kreuzfahrten ab dem norddeutschen Hafen anbieten. Die Virtuosa wurde bereits in Dienst gestellt und kommt in diesem Winter auch ab Hamburg zum Einsatz.

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Mit SSJ-100: Red Wings baut Russland-Israel-Verkehr aus

Die russische Fluggesellschaft Red Wings baut ab Ende November 2022 den Verkehr zwischen der Russischen Föderation und Tel Aviv aus. Die viermal wöchentlich bediente Route ab Mineralnye Vody wird um Flüge ab Sotschi, Moskau-Domodedowo und Ekaterinburg ergänzt. Ab 27. November 2022 will Red Wings einmal wöchentlich mit Sukhoi Superjet SSJ-100 zwischen Ekaterinburg und Tel Aviv fliegen. Die Verbindung soll jeweils an Sonntagen bedient werden. Ab 29. November 2022 sollen zwei wöchentliche Rotationen zwischen Moskau-Domodedowo und der Wirtschaftsmetropole in Israel angeboten werden. Diese sollen an den Verkehrstagen Dienstag und Donnerstag durchgeführt werden. Auch auf dieser Route will man mit SSJ-100 fliegen. Ab Sotschi will der russische Carrier ab 28. November 2022 einmal wöchentlich mit diesem Muster Tel Aviv ansteuern. Die Flüge sollen jeweils an Montagen durchgeführt werden. Ab Mineralnye Vody fliegt Red Wings bereits viermal wöchentlich zum größten Airport Israels.

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Netzwerkcarrier haben Angebot ab Nürnberg ausgebaut

Im Winterflugplan 2022/23 haben die ab Nürnberg tätigen Netzwerk-Carrier ihre Angebote ausgebaut. Flughafenchef Michael Hupe spricht von einer „signifikanten Verbesserung“ und sieht auch den Trend, dass die Airlines größere Flugzeuge einsetzen. Lufthansa verbindet Nürnberg bis zu fünfmal täglich mit Frankfurt am Main. Überwiegend kommen nun Airbus A319 und A320 anstatt der CRJs von Cityline zum Einsatz. Austrian Airlines ergänzt das Angebot der Lufthansa Group bis zu zwei werktäglichen Tagesrandverbindungen nach Wien. Swiss hat bereits angekündigt, den regelmäßigen Flugverkehr zum Hub in Zürich mit Beginn des Sommerflugplans 2023, d. h. ab Ende März 2023 wieder aufzunehmen. Air France und KLM sind mit zwei bis drei täglichen Verbindungen nach Paris Charles de Gaulle bzw. nach Amsterdam Zubringer in die beiden Drehkreuze. Bei KLM kommen vermehrt die größeren und effizienteren Embraer 195 E2 mit 132 Sitzplätzen zum Einsatz. Turkish Airlines bindet Nürnberg zweimal täglich an das Drehkreuz Istanbul an. Erst im Frühjahr 2022 wurde eine British-Airways-Verbindung nach London-Heathrow aufgenommen. Während der Weihnachtszeit und Anfang Feber 2023 wird das Angebot ausgeweitet. Für Ende Januar sind bereits jetzt zweitweise zwei tägliche Flüge nach Heathrow buchbar. „Auch Anwohner des Airports bzw. die Umwelt profitieren von der neuen Verkehrsstruktur: Der Trend zu größeren und gleichzeitig besser ausgelasteten Flugzeugen führt im Ergebnis zu weniger Flugbewegungen bei gleichem Sitzplatzangebot. Flugzeuge wie die E2-Serie der KLM, die A320neo von Lufthansa oder die A220 der Swiss, die ab nächsten März auf der Zürich-Strecke zum Einsatz kommen soll, sind die modernsten verfügbaren Maschinen und deutlich leiser als die jeweiligen Vorgängermuster. Der Flughafen

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Katar verbietet Nonstopflüge: Tus Airways muss ab Tel Aviv in Larnaka zwischenlanden

Für Fußballfans aus Israel kann sich die Anreise zur Weltmeisterschaft, die in diesem Jahr in Katar abgehalten wird, durchaus kompliziert gestalten. Zwar nimmt der kleine Staat selbst nicht an der WM teil, jedoch wollen viele Sportbegeisterte nach Doha reisen. Während viele Fluggesellschaften aus zahlreichen Staaten anlässlich der Fußball-WM sogar Sonderflüge für Fans auflegen, wird es diese ab Israel trotz enorm hohem Interesse nicht geben. Der Grund dafür ist, dass Katar die Anerkennung des Staates Israel verweigert und auch keine diplomatischen Beziehungen unterhalten werden. Auf die Luftfahrt wirkt sich das so aus: Katar lässt keine Nonstopflüge zwischen den beiden Ländern zu. Auch die Einreise ist normalerweise für Staatsbürger aus Israel unter normalen Umständen nicht erlaubt. Allerdings knickte man ein und macht während der Zeit der Fußball-Weltmeisterschaft Ausnahmen. Bei möglichen Nonstopflügen verhält man sich aber hart und untersagt diese auch weiterhin. Daher bleiben den Israelis lediglich Umsteigeverbindungen oder aber ein besonderer Charter, den Tus Airways auflegt. Das Luftfahrtunternehmen mit Sitz auf Zypern bietet temporär Charterflüge von Tel Aviv nach Doha an. Diese legen in Larnaka eine Zwischenlandung ein. Diese ist notwendig, da nur unter dieser Bedingung die Genehmigung seitens Katars erteilt wird. Das bedeutet konkret, dass die Fußballfans erst nach Zypern fliegen müssen und nach einer kurzen „pro-forma-Landung“ geht es dann weiter nach Doha. Sinnvoll ist diese Vorgehensweise nicht, jedoch besteht Katar darauf, denn Nonstopflüge zwischen Israel und Doha will man nicht haben.

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Rumänien-Ableger von Armenia Airways geht mit B737-300 an den Start

In Bukarest geht unter dem Namen Armenia Airways eine neue Fluggesellschaft, die kürzlich AOC und Betriebsgenehmigung von der Zivilluftfahrtbehörde Rumäniens erteilt bekommen hat, an den Start. Zunächst wird man mit einer Boeing 737-300, die von Air Bucharest übernommen wurde, fliegen. Armenia Airways geriet im Jahr 2018 in die Schlagzeilen, denn man hatte von Tarom die beiden Airbus A310 mit den Registrierungen YR-LCA und YR-LCB gekauft. Entgegen ursprünglicher Zusicherungen wurden die Flugzeuge nicht selbst betrieben, sondern in den Iran weiterverkauft. Die Flotte der armenischen Muttergesellschaft besteht derzeit aus je einer Boeing 737-300 und einer B737-500. Ab Eriwan bietet man Linienflüge nach Russland, Georgien und in den Iran an. Der rumänische Ableger wird zunächst mit einer Boeing 737-300 fliegen. Laut dem lokalen Portal Boardingpass.ro soll es Gespräche mit Air Bucharest über einen möglichen Kauf einer zweiten Maschine dieses Typs geben. Das zuletzt genannte Unternehmen ist eine rumänische Charterfluggesellschaft.

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GlobalX will EU-Ableger gründen

Die U.S.-amerikanische Fluggesellschaft GlobalX denkt darüber nach in Europa einen Ableger zu gründen. Mit der Tui Group hat man bereits einen potentiellen Großkunden, mit dem man schon jetzt kooperiert, an der Angel. Firmenchef Ed Wegel erklärte während der jüngsten Telefonkonferenz, die anlässlich der Präsentation der Quartalszahlen abgehalten wurde, dass der von ihm geleitete Konzern die Errichtung eines europäischen AOCs prüft. Explizit genannt wurde der Ausbau der Zusammenarbeit mit dem Reisekonzern Tui. Daraus resultiert, dass sich der Tour Operator dafür interessiert zahlreiche von GlobalX betriebene Flugzeuge zu chartern bzw. bei den eigenen Flugbetrieben ins Wetlease zu nehmen. Möglicherweise könnten auch Boeing 717 in die Flotte aufgenommen werden. Diese sind aufgrund des Umstands, dass der weltgrößte Operator Delta Air Lines diese sukzessive ausflottet, vergleichsweise günstig erhältlich. Auch argumentiert man damit, dass wegen der Flottenerneuerung beim Mitbewerber viele Piloten mit MD-80-Typerating verfügbar wären. Dies würde auch die Einflottung der A319/A320-Maschinen entlasten, da hier – zumindest in den USA – die Anzahl der verfügbaren Flugzeugführer kleiner sein soll. Das Unternehmen prüft jedenfalls die Zeitnahme Einflottung von Boeing 717. Ob diese dann auch auf dem geplanten EU-AOC registriert werden ist aber völlig offen.

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Klima-Kleber am Flughafen? Diese Rechte haben Passagiere

Zahlreiche Flugverspätungen und Ausfälle beschäftigen Reisende seit dem Sommer. Streiks und Personalmangel sorgten für viele Probleme an Flughäfen in Deutschland und Europa. Nun könnten Protestaktionen von Klimaschutzbewegungen für weitere Probleme im Flugablauf sorgen: Wie eine Aktivistin der „Letzten Generation“ am Sonntag, dem 6. November in „Stern am Sonntag“ verkündete, könnten Flughäfen in Deutschland in Zukunft das Ziel von Blockadeaktionen werden. Doch Flugreisende sind weder Aktivistinnen und Aktivisten noch Airlines schutzlos ausgeliefert, wie Fluggastrechteexperte Julián Navas von AirHelp erklärt: „Passagiere haben ab einer Verspätung von drei Stunden Anspruch auf eine Alternativbeförderung. Die Umbuchung auf einen anderen Flug muss von der ausführenden Airline selbst umgesetzt werden. Wird die Fluggesellschaft von sich aus nicht tätig, sollten betroffene Passagiere eine Frist auf drei Stunden nach der geplanten Abflugzeit setzen. Wird die Aufforderung dennoch nicht erfüllt, können Reisende eigene Alternativen suchen und die Kosten der Airline in Rechnung stellen. Ab einer Verspätung von mehr als fünf Stunden oder einer Beförderung zu einem späteren Zeitpunkt ist die Airline zudem dazu verpflichtet, den vollen Ticketpreis zu erstatten. Bei Verspätungen von über zwei Stunden und einer Flugstrecke von mehr als 1.500 Kilometern muss die ausführende Airline den Passagieren am Flughafen Mahlzeiten und Getränke bereitstellen. Zudem müssen zwei Telefonate oder die Versendung von zwei E-Mails ermöglicht werden. Bei Bedarf müssen die Airlines auch eine Unterkunft bereitstellen und die Beförderung dorthin ermöglichen.“ Diese Rechte haben Passagiere laut der EG 261 Flugausfälle und -verspätungen können zu Entschädigungszahlungen in Höhe von bis zu 600 Euro pro Fluggast berechtigen. Die Höhe der Entschädigungszahlung

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Lufthansa fliegt DFB-Kicker weiterhin zu Länderspielen

Der Deutsche Fußball-Bund und Lufthansa Airlines verlängern ihre Partnerschaft bis einschließlich 2026. Die deutsche Fluggesellschaft bleibt damit offizielle Airline der deutschen Männer-Nationalmannschaft und fliegt weiterhin Spieler, Trainer und Betreuerstab zu Länderspielen und Turnieren. Bereits Mitte November startet die Nationalmannschaft mit Lufthansa zur Weltmeisterschaft 2022. Der DFB und Lufthansa kooperieren bereits seit 2005. Am 14. November wird ein Lufthansa Airbus A330 das DFB-Team ins Kurztrainingslager und zum letzten Länderspiel vor der WM nach Maskat fliegen. „Als Airline des Sports freuen wir uns, die langjährige und erfolgreiche Partnerschaft mit dem DFB fortzusetzen und das Nationalteam auch in den nächsten vier Jahren zu ihren Turnieren zu fliegen. Fairness, Teamgeist und Höchstleistung sind nicht nur Werte für jede Leistungssportlerin und jeden Leistungssportler, sondern ebenso Antrieb aller Lufthanseatinnen und Lufthanseaten weltweit“, so Stefan Kreuzpaintner, Chief Commercial Officer bei Lufthansa Airlines. „Ich bin besonders stolz, dass mit Lufthansa und dem DFB weiterhin zwei Partner kooperieren, die für Weltoffenheit stehen und Vielfalt leben.“

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Aeromexico stockt Europa-Strecken auf

Die Fluggesellschaft Aeromexico plant die Frequenzen auf den Langstreckenverbindungen in Richtung Europa anzuheben. Mit der neuen Strecke nach Rom kehrt die Fluggesellschaft nach mehr als zehn Jahren nach Italien zurück, nachdem sie das europäische Land zwischen 2008 und 2009 bereits zweimal pro Woche angeflogen hatte. Die mexikanische Airline richtet ab dem 25. März 2023 eine neue Route nach Rom-Fiumicino von Mexiko-Stadt aus ein, auf der drei wöchentliche Flüge angeboten werden. Bis zum 1. Juni 2023 werde die Verbindung auf fünf Flüge erweitert, so das Schweizer Reiseportal About Travel. Außerdem werde die Zahl der wöchentlichen Direktflüge nach Madrid von Monterrey und Guadalajara ab dem 27. März 2023 von drei auf fünf und ab dem 1. Juni 2023 auf tägliche Flüge erhöht. Im kommenden Sommer wird Aeromexico mit 54 wöchentlichen Nonstop-Flügen die bisher größte Anzahl von Flügen zwischen Mexiko und Europa anbieten. Mit diesen Schritten werde das Flugangebot nach Europa verglichen mit der Sommersaison 2022 um zwanzig Prozent aufgestockt. Alle Flüge nach Europa werden mit der Boeing 787 Dreamliner-Flotte durchgeführt, die über eine Gesamtkapazität von 242 Passagieren verfügt. Neben Rom und Madrid fliegt Aeromexico in Europa auch die Flughäfen London Heathrow, Amsterdam Schiphol und Paris Charles de Gaulle an. Barcelona, das früher von der Fluggesellschaft angeflogen wurde, ist noch nicht wieder aufgenommen worden. Die Fluggesellschaft kündigte zudem an, dass sie ab dem 25. März 2023 tägliche Flüge nach Tokio aufnehmen wird, nachdem sie diese Strecke vor drei Jahren eingestellt hatte.

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