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Klagenfurt: Shuttlebusse sollen Ryanair-Passagiere in Schigebiete bringen

Im Winterflugplan 2022/23 wird der irische Billigflieger nach vielen Jahren Abwesenheit wieder auf den Klagenfurter Flughafen zurückkehren. Der Carrier erklärte auf Anfrage, dass die Vorausbuchungslage den Erwartungen entsprechen soll. Ryanair beabsichtigt in der Winterflugplanperiode 2022/23 von Charleroi, Dublin, London-Stansted und Manchester aus den Kärntner Flughafen anzusteuern. Damit steigt die Anzahl der ab Klagenfurt verfügbaren Destinationen deutlich, denn derzeit hat man auf der Linie mit Köln/Bonn (Eurowings) und Wien (Austrian Airlines) nur zwei Ziele. Rund um die Ryanair-Flüge sollen auch Shuttlebusse organisiert werden. Diese sollen den Passagieren die An- und Abreise in die Schiregionen vereinfachen. Dazu ein Sprecher von Ryanair: „Der Flughafen Klagenfurt plant auch die Organisation von Bussen, die um unseren Zeitplan herum geplant werden sollten, um den Gästen das bestmögliche Skierlebnis zu bieten“. Auf die Frage welche Strecke derzeit am besten vorausgebucht ist, erklärte die Billigfluggesellschaft: „Die Vorausbuchungslage entspricht den Erwartungen, wenn man bedenkt, dass es sich um ein neues Ziel handelt, wobei London-Stansted unsere leistungsstärkste Strecke ist“.

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EU-Kommission will 80/20-Slotregel reaktivieren

Die EU-Kommission will die seit dem Beginn der Corona-Pandemie weitgehend ausgesetzten Slot-Regeln im Winterflugplan 2022/23 wieder zurückbringen. Es soll dann wieder sie so genannte 80/20-Regelung gelten. Konkret bedeutet das, dass mindestens 80 Prozent der Start- und Landerechte genutzt werden müssen, um den Verlust verhindern zu können. Während der Pandemie wurde das Regelwerk ausgesetzt bzw. in der vorherigen Winterperiode auf 50 Prozent gelockert. Nun will die EU-Kommission wieder zu den normalen Wettbewerbsregeln zurückkehren. Mit der Entscheidung sind aber nicht alle Fluggesellschaften glücklich. Während Lowcoster regelrecht feiern, sind klassische Netzwerkcarrier eher skeptisch. Hintergrund ist, dass man aufgrund der hohen Treibstoffpreise, stark gestiegener Alltagskosten sowie möglicher neuer Coronamaßnahmen mit einem starken Rückgang der Nachfrage rechnet. Der Branchenverband IATA hat sich mittlerweile klar und deutlich gegen das Comeback der 80/20-Regel positioniert. Die EU-Kommission vertritt aber die Ansicht, dass die enorm hohe Sommernachfrage zumindest teilweise in den Winter mitgenommen werden kann, so dass keine Probleme bei der Erfüllung des Regelwerks gesehen werden. Man will definitiv zu den Vorschriften, die vor der Pandemie geherrscht haben, zurückkehren. Allerdings will man Fluggesellschaften die Möglichkeit einräumen, dass diese mit begründetem Antrag die Start- und Landerechte auch dann behalten können, wenn weniger als 80 Prozent der Slots genutzt werden können. Den Regulatoren soll die Möglichkeit zur Erteilung von Ausnahmebewilligungen gewährt werden. Dies aber unter strengen Voraussetzungen, die beispielsweise neuerliche Reisebeschränkungen aufgrund von Corona sein können. Auch können Naturkatastrophen und politische Unruhen ein tauglicher Grund sein. Die EU-Kommission will die Erteilung der Sondergenehmigungen überwachen, da man befürchtet, dass es andernfalls zu

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DTM: Wizz Air nimmt Flugverbindung nach Chisinau wieder auf

Der ungarische Low-Coster fliegt seit dem 6. September wieder auf der Strecke zwischen Chișinău (Republik Moldau) und Dortmund. Die Billigairline nimmt die Flugverbindung in das an Ukraine angrenzende Land wieder auf. Dreimal wöchentlich steht die Verbindung im Programm, dienstags, donnerstags und samstags. Aufgrund des russischen Angriffskrieges in der Ukraine und den damit einhergehenden Flugverboten konnten auch ab Dortmund vereinzelte Ziele nicht mehr angeflogen werden – dazu gehörte unter anderem die Hauptstadt der Republik Moldau.

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Flughafen Sarajevo knackt eine Million Passagiere

Der Flughafen Sarajevo hat letzte Woche den millionsten Passagier im Jahr 2022 abgefertigt und ist auf dem besten Weg, das verkehrsreichste Jahr aller Zeiten einzufliegen. Allein im August verzeichnete der Airport mit 217.253 abgefertigten Passagieren den verkehrsreichsten Monat aller Zeiten, was einem Anstieg von 21,4 Prozent gegenüber dem Vergleichsmonat vor der Pandemie entspricht. Im Zeitraum von Januar bis August begrüßte der Flughafen Sarajevo exakt 987.662 Reisende, um 20,8 Prozent mehr als 2019. Am vergangenen Samstag, dem 3. September, wurde der millionste Reisende des Jahres abgefertigt. „Die Hauptstadt von Bosnien und Herzegowina war noch nie so gut mit Europa und dem Rest der Welt verbunden, mit Flügen in das Vereinigte Königreich, nach Italien, Frankreich, Belgien, in die Vereinigten Arabischen Emirate, nach Saudi-Arabien, in die skandinavischen Märkte und andere“, so eine Flughafen-Sprecherin gegenüber dem Online-Portal Ex-Yu-Aviation. Dabei habe Wizz Air eine tragende Rolle gespielt, die ungarische Airline eröffnete letztes Jahr eine Basis in der bosnischen Hauptstadt und steuerte fortan zahlreiche Ziele in Westeuropa an.

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DTM: Ferienbilanz übertrifft Vorkrisen-Niveau

Im zweiten Quartal, also von April bis Juni, sind knapp 694.000 Passagiere über den Flughafen Dortmund gereist. 391.900 Fluggäste nutzten den Flughafen – so viel wie noch nie in den Sommerferien. Das Passagieraufkommen liege sogar noch zwei Prozent über dem des Top-Jahres 2019 und vier Prozent höher als 2021, wie der Airport in einer Aussendung mitteilt. Spitzenreiter bei den Destinationen waren Kattowitz, Palma de Mallorca, Bukarest, Sofia, Wien und das türkische Antalya, das SunExpress auch im kommenden Winter anfliegen wird.  „Wir freuen uns sehr über die äußerst positive Entwicklung“, so Guido Miletic, Leiter Services & Marketing am Dortmund Airport. „Die Vielfalt an Destinationen bietet jedem etwas – sowohl für berufliche, als auch für private Reisen.“  Bereits das zweite Quartal 2022 war von hohen Wachstumsraten geprägt. In den Monaten April, Mai und Juni konnte der Airport 693.798 Reisende begrüßen. Das sind 130 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum 2021 mit gut 302.000 Fluggästen – und fast wieder so viele wie im Vor-Corona-Jahres 2019 entfernt. Damals waren es knapp 715.000 Passagiere. Weitere Spitzenwerte erzielte der Dortmund Airport im Juni, Juli und August. Allein im Juni zählte der Flughafen mehr als eine Viertelmillion Passagiere – und 4.000 mehr als im selben Monat 2019. Es war der passagierstärkste Juni in der Geschichte des Dortmunder Flughafens. Dessen Werte wurden im Juli sogar getoppt: 263.374 Fluggäste hoben von der Dortmunder Startbahn ab. Im August stiegen die Fluggastzahlen dann noch weiter: Der Dortmund Airport begrüßte 264.416 Passagiere – das ist ein neuer Rekord.

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Finnair leitet Sparmaßnahmen ein

Die in Vantaa bei Helsinki ansässige Airline will ihre Kosten um schätzungsweise 15 Prozent im Vergleich zum Vor-Corona-Jahr 2019 verringern. Davon werden auch die Personalkosten betroffen sein, wie veröffentlichten Mitteilung des Unternehmens hervorging. Um die Kosten zu drücken, will Finnair demnach seine Flugzeugflotte reduzieren und auch sein Streckennetz auf den Prüfstand stellen. „Die Veränderungen in unserem Betriebsumfeld erfordern eine neue Strategie und eine erhebliche Erneuerung von Finnair, besonders im Hinblick auf die Kosten“, erklärte Finnair-Chef Topi Manner. Ziel sei es, eine schlankere Fluglinie aufzubauen, die wieder so profitabel wie vor der Corona-Pandemie sein könne. Der Carrier setzt bislang vor allem auf Langstreckenflüge aus Europa nach Asien, das allerdings in der Pandemie stark von Lockdowns etwa in China betroffen war. Russlands Angriffskrieg gegen die Ukraine hat zudem dafür gesorgt, dass die Fluglinie nicht mehr über eine kürzere nördliche Route durch russischen Luftraum fliegen konnte, was die Flugzeit und auch die Treibstoffkosten in die Höhe getrieben hatte.

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Ground Handling: Iberia übernimmt Leiharbeiter in Festanstellung

Auch in Spanien herrscht in der Luftfahrtbranche durchaus akuter Personalmangel. Größere Unregelmäßigkeiten sind bislang ausgeblieben. Die Ground-Handling-Tochter von Iberia reagiert nun und übernimmt 1.692 Leiharbeiter in unbefristete Festanstellung. Iberia Airport Services ist an zahlreichen spanischen Flughäfen tätig und fertigt die Maschinen der Muttergesellschaft, aber auch von anderen Fluggesellschaften ab. Eigenen Angaben nach zählen insgesamt 170 Airlines zum Kundenkreis. Immer wieder stand man im Kreuzfeuer der Kritik, da man seit einigen Jahren verstärkt auf befristete Arbeitsverträge und Leiharbeit gesetzt hat. Das soll sich laut Mitteilung der Fluggesellschaft ändern, denn man wird vorerst 1.692 Leiharbeiter in feste Anstellungsverhältnisse bei Iberia Airport Services überführen. Die Betroffenen sollen unbefristete Arbeitsverträge, die dem jeweiligen Kollektivvertrag unterliegen, überführt werden. Damit reagiert die Airline auf eine langjährige Forderung der Gewerkschaften und hofft gleichzeitig dem schleichenden Personalabgang gegensteuern zu können.

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Wien: Air Baltic und Vueling fahren Frequenzen zurück

Die Fluggesellschaften Air Baltic und Vueling reduzieren im Winterflugplan 2022/23 ihre Präsenz auf dem Flughafen Wien-Schwechat. Beide Carrier fahren die Frequenzen zurück und haben damit Kapazität herausgenommen. Bei Air Baltic sind die Flüge zwischen den Hauptstädten von Lettland und Riga betroffen. Ursprünglich plante man während der Winterperiode 2022/23 mit insgesamt 244 Flügen. Aus dem Reservierungssystem des Carriers ist ersichtlich, dass man Frequenzen herausgenommen hat. Zwischen Ende Oktober 2022 und Ende März 2023 hat man nun 202 Umläufe geplant. Ähnlich verhält es sich bei der spanischen Billigfluggesellschaft Vueling, die ab Wien die Destination Barcelona bedient. Diese hatte in der Winterperiode 2022/23 ursprünglich 147 Rotationen geplant. Aus den vorliegenden Flugplandaten geht hervor, dass die IAG-Tochter mittlerweile auf 118 Umläufe reduziert hat. Traditionell werden typische „City-Strecken“ mit touristischem Charakter in der kalten Jahreszeit seltener bedient. Allerdings haben Fluggesellschaften vor der Corona-Pandemie äußerst langfristig geplant, so dass Justierungen eher die Ausnahme waren. Mittlerweile planen die meisten Anbieter nur noch auf ein paar Monate im Voraus und nehmen häufig Anpassungen im Streckennetz vor. Es ist also damit zu rechnen, dass es auch bei Air Baltic und Vueling zu weiteren Änderungen kommen kann. Diese werden sich je nach Nachfrage nach oben oder unten bewegen.

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Streit um Sondersteuer: Ryanair fährt Budapest-Frequenzen weiter zurück

Im Streit rund um die von der ungarischen Regierung eingeführte Sondersteuer für Fluggesellschaften hat Ryanair bereits acht Strecken ab Budapest gestrichen. Zusätzlich wird man auf sieben weiteren Routen die Frequenzen zum Teil signifikant zurückfahren. Die Stimmung zwischen der ungarischen Regierung und dem Billigflieger Ryanair, dessen polnische Tochter Buzz eine Basis in Budapest unterhält, gilt derzeit als wenig freundschaftlich. Der Carrier poltert gegen eine Sondersteuer und handelte sich aufgrund des Umstands, dass man diese nachträglich an die Passagiere weitergereicht hat, ein Bußgeld ein. Gegen dieses geht man vor dem Gericht der Europäischen Union vor. Zwischenzeitlich hat Ryanair angekündigt, dass man aus Ungarn Kapazität abziehen wird und in die Nachbarländer, darunter auch Österreich, verlagern wird. Gestrichen werden die Flugverbindungen nach Bordeaux, Bournemouth, Köln/Bonn, Kaunas, Krakau, Riga und Turin. Zusätzlich kürzt man die Frequenzen auf weiteren Strecken. Amman, Bristol, Manchester, Pisa, Prag, Sofia und Warschau-Modlin bietet man im Winterflugplan 2022/23 seltener ab der ungarischen Hauptstadt an. Mit Ausnahme von Prag fährt man jeweils einen wöchentlichen Umlauf zurück. Die Flüge in die tschechische Hauptstadt reduziert Ryanair von fünf auf zwei Umläufe pro Woche.

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Ab Debrecen und Budapest: Aeroexpress Regional geht mit Embraer 120 auf die Linie

Mittlerweile ist der Maschinentyp Embraer 120 im europäischen Linienflugverkehr nur noch selten anzutreffen. Ab Budapest und Debrecen werden nun Flüge in Richtung Rumänien mit diesem Muster angeboten. Der Embraer-120-Operator Budapest Aircraft Service gründete gemeinsam mit einem Partner die virtuelle Fluggesellschaft Aeroexpress Regional. Über diese Vertriebsfirma werden ab Budapest und Debrecen Flüge nach Rumänien angeboten. Eigenen Angaben nach will man der im Nachbarland lebenden ungarischen Community ermöglichen schneller zu reisen. Die Fahrzeit auf dem Landweg ist durchaus sehr lange. Budapest Aircraft Service, im Außenauftritt gelegentlich auch Base Airlines, war in den letzten Jahren auf die Erbringung von ACMI- und Charterdienstleistungen spezialisiert. Man ist einer der letzten verbliebenen Operators des Maschinentyps Embraer 120 in Europa. In einer Medienmitteilung zeigt sich der ungarische Hauptstadtflughafen erfreut, dass unter der Marke Aeroexpress Regional drei wöchentliche Flüge nach Cluj angeboten werden. Laut Reservierungssystem werden diese an den Verkehrstagen Montag, Mittwoch und Freitag durchgeführt. Von Debrecen aus nimmt am an montags, mittwochs und freitags Kurs auf Cluj. An selbigen Tagen fliegt man ab dem ungarischen Airport auch ins rumänische Targu Mures. Flugscheine werden ab 17.500 Forint, was in etwa 43,45 Euro entspricht, oneway verkauft. Je nach Nachfrage kann der Ticketpreis, wie in der Luftfahrt üblich, deutlich steigen. Die Durchführung der Flüge erfolgt mit Embraer 120 von Budapest Aircraft Service. Derzeit verfügt man über drei Turbopropflugzeuge dieses Typs. Diese sind nach Angaben der Airline mit 30 Sitzplätzen bestuhlt.

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