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UK: Auch Tui Airways schafft die Masken ab

Die britische Fluggesellschaft Tui Airways wird künftig auf zahlreichen Flügen ab dem Vereinigten Königreich auf die bisherige Maskenpflicht verzichten. Man wird dies nur noch dann verlangen, wenn es aufgrund eines Notams des Ziellandes explizit vorgeschrieben ist. Seitens der Regierung des Vereinigten Königreichs ist das Tragen von Masken in Verkehrsflugzeugen nicht mehr vorgeschrieben. Mit Jet2 und Ryanair haben die ersten Carrier bereits verkündet, dass man dies an Bord nicht mehr verlangen wird. Man hält jedoch die Empfehlung aufrecht. Seit Mittwoch gilt auch bei British Airways keine Maskenpflicht mehr. „Es ist nicht mehr gesetzlich vorgeschrieben, dass Reisende von oder nach England oder Nordirland während ihres Tui Airways-Fluges eine Gesichtsmaske tragen, aber – in Übereinstimmung mit den Richtlinien der britischen Regierung und der EU-Charta – empfehlen wir Ihnen dies dennoch nachdrücklich“, so Tui Airways. Im Gespräch mit Aviation.Direct äußerte sich Ryanair-Konzernchef Michael O’Leary dahingehend, dass er damit rechnet, dass innerhalb der Europäischen Union die Maskenpflicht in Verkehrsflugzeugen bis Ende April 2022 abgeschafft wird. In zahlreichen Ländern sieht es ganz danach aus, jedoch pochen beispielsweise Österreich und Deutschland derzeit weiterhin auf die unbeliebten Masken.

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Wizz-Air-Aktionär Indigo Partners will bei ITA Airways einsteigen

Nach Lufthansa und Air France-KLM wirft sich auch der U.S.-amerikanische Fonds Indigo Partners ins Rennen um die italienische Fluggesellschaft ITA Airways. Eine entsprechende Interessensbekundung wurde Ende Feber 2022 übermittelt. Derzeit hält Indigo Partners Beteiligungen an den Billigfluggesellschaften Wizz Air, Jetsmart, Volaris und Frontier Airlines. Der Anteil am zuerst genannten Carrier wurde im Vorjahr deutlich reduziert. Der Verkauf spülte dem Investmentunternehmen rund 300 Millionen Pfund-Sterling in die Kasse. Die lokale Zeitung „La Repubblica“ schreibt, dass sich IndiGo Partners für einen Einstieg bei ITA Airways interessieren soll. Dabei beruft man sich auf nicht näher genannte Quellen aus Kreisen der italienischen Regierung. Das Angebot des Fonds betrachte man als interessant. Derzeit interessieren sich Lufthansa – gemeinsam mit MSC – und Air France-KLM – gemeinsam mit Delta Air Lines – sowie Indigo Partners für einen Einstieg beim Alitalia-Nachfolger ITA Airways. Derzeit ist nicht absehbar in welche Richtung Italiens Regierung tendiert, jedoch dürfte der Umstand, dass sich mehrere finanzstarke Konzerne ernsthaft interessieren, den Kaufpreis in die Höhe treiben.

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Alltours und FTI ändern Flexi-Tarife

Die Reiseveranstalter FTI und Alltours haben ihre kostenpflichtigen „Flexi-Pakete“ überarbeitet. Beim Düsseldorfer Anbieter ist es nun möglich, dass gegen Aufpreis die Pauschalreisen bis 14 Tage vor der Abreise storniert bzw. umgebucht werden können. Gültig sind die angepassten Konditionen für Neubuchungen, die zwischen dem 12. März und 30. April 2022 getätigt werden. Hierfür soll im Aktionszeitraum kein Aufpreis berechnet werden. Der Mitbewerber FTI Touristik bietet den so genannten Flex-Plus-Tarif künftig unabhängig vom Reisepreis gegen die Bezahlung von zusätzlichen 60 Euro an. Dieser Tour Operator bietet Passagieren an, dass bis 15 Tage vor dem Abflug storniert werden kann. Hierfür soll bis zum 31. Oktober 2023 eine reduzierte Stornogebühr verrechnet werden. Umbuchen kann man laut Erklärung des Konzerns ebenfalls bis zu 15 Tage vor der Abreise. Die Hälfte der Stornokosten will FTI an die vermittelnden Reisebüros ausschütten.

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El Al fährt Deutschland-Angebot wieder hoch

Die Fluggesellschaft El Al plant im Sommerflugplan 2022 wieder häufiger nach Deutschland zu fliegen. Derzeit sind 21 wöchentliche Umläufe von Tel Aviv aus zu deutschen Airports vorgesehen. El Al beabsichtigt laut Mitteilung neun Mal wöchentlich nach Berlin-Brandenburg zu fliegen. Frankfurt am Main und München sollen jeweils sechs Mal pro Woche angesteuert werden. Die angebotene Kapazität liegt deutlich unter dem Vorkrisenniveau, denn im Sommer 2019 hatte die israelische Fluggesellschaft wöchentlich 30 Deutschland-Rotationen durchgeführt. Ursprünglich hatte man geplant, dass im Sommer 2022 mit Düsseldorf ein weiterer Airport in der Bundesrepublik angesteuert werden soll. Dieses Vorhaben ist jedoch für unbestimmte Zeit in der Schublade verschwunden. Derzeit ist vorgesehen, dass im Winterflugplan 2022/23 ab München und Frankfurt je fünf Mal pro Woche nach Tel Aviv geflogen werden soll. Ab Berlin-Brandenburg will man fünf Umläufe anbieten.

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Einreise: Montenegro streicht 3G-Nachweis

Für die Einreise nach Montenegro ist ab sofort kein 3G-Nachweis mehr notwendig. Der Balkan-Staat lässt wieder sämtliche Personen mit gültigen Ausweispapieren einreisen. Die Vorlage von Corona-Dokumenten entfällt. Innerhalb des Landes wurden die Regeln ebenfalls stark gelockert. So muss man beispielsweise beim Besuch von Restaurants, Kultur- und Sporteinrichtungen keinen 3G-Nachweis mehr vorlegen. Auch die Maskenpflicht wurde teilweise gelockert. Allerdings muss man in öffentlich zugänglichen Innenräumen weiterhin einen Mund-Nasen-Schutz tragen. FFP2-Masken, wie beispielsweise in Österreich, werden auch weiterhin nicht verlangt.

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Erstattungspflicht verschwiegen: Condor erleidet Schlappe vor Gericht

Die deutsche Ferienfluggesellschaft Condor kassierte aufgrund ihres zu Beginn der Corona-Pandemie an den Tag gelegten Verhaltens eine Schlappe vor dem Landgericht Frankfurt. Man hatte bei abgesagten Flügen nicht auf die gesetzliche Pflicht der Erstattung hingewiesen, sondern informierte lediglich über Gutscheine und Umbuchungsmöglichkeiten. Dagegen zur der Bundesverband der Verbraucherzentrale vor Gericht. Die Konsumentenschützer sahen im Verhalten von Condor eine Irreführung bzw. gezieltes Vorenthalten der essentiellen Information, dass aufgrund der EU-Fluggastrechteverordnung ein gesetzlicher Anspruch auf Rückzahlung des Ticketpreises besteht – und zwar binnen einer Woche. Condor informierte zu Beginn der Corona-Pandemie unter anderem über die Homepage und angeblich auch über die Hotline darüber, dass abgesagte Flüge in ein so genanntes Flugguthaben, das bis Mitte 2021 genutzt werden muss sowie über kostenfreie Umbuchungen. Über den Umstand, dass die betroffenen Passagiere das gesetzliche Recht auf vollständige Erstattung des Ticketpreises hatten, wurde laut Verbraucherzentrale nicht informiert. Daraus leiteten die Konsumentenschützer eine bewusste und gewollte Systematik ab. Auf eine entsprechende Abmahnung habe der eigenen Angaben nach „beliebteste Ferienflieger Deutschlands“ nicht reagiert, so dass die Verbraucherzentrale vor Gericht zog. Das Landgericht Frankfurt gab der Klage statt und entschied, dass die Passagiere auch über die Möglichkeit der Rückzahlung des Ticketpreises informiert werden müssen und diese die Entscheidung, ob sie umbuchen oder die Erstattung haben wollen, freistehen muss. Das Gericht sah es als ungesetzlich an, dass den betroffenen Fluggästen dieses Wahlreicht vorenthalten wurde. Vorrangig müssen die Fluggesellschaften gemäß Fluggastrechteverordnung bei einer Absage der Verbindung den Ticketpreis zurückbezahlen. Laut Verbraucherzentrale war das Verhalten von Condor aber kein Einzelfall, denn viele

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Aerologic-Piloten streiken eine Woche

Die Vereinigung Cockpit hat die Piloten der deutschen Frachtfluggesellschaft Aerologic zur achttägigen Arbeitsniederlegung aufgerufen. Der Arbeitskampf begann in der Nacht zum Dienstag und soll bis kommenden Dienstag, 23 Uhr 59, andauern. Im Vorfeld wurde eine Urabstimmung durchgeführt. Die überwiegende Mehrheit der von der Vereinigung Cockpit vertretenen Flugzeugführer hat sich dabei für Streikmaßnahmen ausgesprochen. Aerologic, ein Gemeinschaftsunternehmen von Deutsche Post-DHL und Lufthansa, rechnet nicht damit, dass es zu Flugausfällen kommen wird. Man will die streikenden Piloten temporär durch Manager, die auch über eine entsprechende Lizenz verfügen, ersetzen. Die Vereinigung Cockpit ist aber der Ansicht, dass dies keine Dauerlösung sein kann und es dennoch zu Ausfällen kommen wird. Der Umstand, dass Aerologic nicht dem Lufthansa-Konzerntarifvertrag unterliegt, ist der Gewerkschaft schon länger ein Dorn im Auge. Man kritisiert auch, dass der Staat sowohl bei Deutsche Post-DHL als auch bei Lufthansa der größte Einzelaktionär ist. Dennoch verweigere sich die Geschäftsleitung der Frachtfluggesellschaft dem Abschluss eines Tarifvertrags.

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Wegen Russland-Bezug: LBA groundet Cargologic Germany

Die Frachtfluggesellschaft Cargologic Germany ist derzeit nicht zur Durchführung von Flügen innerhalb der Europäischen Union berechtigt. Das Luftfahrtbundesamt suspendierte am Freitag die entsprechende Zulassung. Hintergrund der Maßnahme ist, dass der Carrier indirekt der russischen Volga-Dnepr-Gruppe angehört und aufgrund dieses Umstands mit einem temporären Flugverbot belegt wurde. Eigenen Angaben nach ist Cargologic Germany bestrebt, dass man den Flugbetrieb so schnell wie möglich wiederaufnehmen kann. Daher führt man „intensive Gespräche mit allen relevanten Behörden und Stakeholdern“, die dazu führen sollen, dass man möglichst rasch wieder abheben kann. Selbst sieht man sich als deutsches Unternehmen. Die Flotte von Cargologic Germany besteht derzeit aus vier Boeing-737-Frachtflugzeugen, die in Leipzig/Halle stationiert sind.

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Wien: Besucherterrasse öffnet wieder ab 20. März 2022

Der Flughafen Wien-Schwechat wird am 20. März 2022 die Besucherterrasse, die im Terminal 3 angesiedelt ist, wiedereröffnen. Diese wird dann wieder täglich zwischen 11 Uhr 00 und 18 Uhr 00 zugänglich sein. Normalerweise verlangt der Wiener Flughafen für die Nutzung der Aussichtsplattform Geld. Am 20. März 2022 ist der Eintritt anlässlich der Wiedereröffnung für alle frei. Personen, die mit dem Auto anreisen, müssen allerdings mit Parkplatzgebühren rechnen, denn diese sind nicht kostenfrei. Der Verein der Flughafenfreunde Wien wird am kommenden Sonntag ebenfalls präsent sein und freut sich auf persönliches Kennenlernen. Der Klub setzt sich seit vielen Jahren für den größten Flughafens Österreichs ein und gilt als einer der größten Luftfahrt-Interessensvereine im Osten Österreichs.

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Wechsel im Fraport-Vorstand

Julia Kranenberg wird das Vorstandsteam der Fraport AG als neue Personalvorständin und Arbeitsdirektorin verstärken. Dies entschied der Aufsichtsrat des Unternehmens in seiner heutigen Sitzung. Sie folgt damit auf Michael Müller, dessen Vertrag aus Altersgründen am 30. September 2022 ausläuft. Der Aufsichtsratsvorsitzende der Fraport AG, Hessens Finanzminister Michael Boddenberg, zeigte sich sehr zufrieden mit dem Auswahlprozess: „Am Ende ist uns die Wahl schwer gefallen, weil wir hervorragende Führungspersönlichkeiten während dieses Prozesses kennengelernt haben. Für Julia Kranenberg spricht insbesondere, dass sie vielfältige Erfahrung in einem großen Infrastrukturunternehmen gesammelt und dort Transformationsprozesse begleitet hat. Außerdem hat sie mich mit ihrer klaren fachlichen aber auch menschlichen Art überzeugt.“ Boddenberg würdigte auch die Verdienste des scheidenden Arbeitsdirektors: „Mit Michael Müller verliert die Fraport AG eine herausragende Führungspersönlichkeit, die in ihren fast 40 Jahren Flughafenerfahrung maßgeblich zur positiven Entwicklung der heutigen Fraport AG beigetragen hat. Insbesondere die Wahrung der Beschäftigteninteressen – sowohl in guten Zeiten als auch in den Krisenjahren der Luftfahrt – war ihm stets eine Herzensangelegenheit. Ich danke Herrn Müller für seine erfolgreiche Arbeit, seinen Einsatz und die gute Zusammenarbeit und wünsche ihm für seinen weiteren Lebensweg alles Gute und Gottes Segen.“

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