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Sommer 2022: Condor setzt stark auf Palma de Mallorca

Die Ferienfluggesellschaft Condor beabsichtigt im Sommer 2022 rund 125 Flüge pro Woche nach Palma de Mallorca anzubieten. Neu fliegt man ab Wien, Nürnberg und Friedrichshafen. Ab anderen Airports stockt man die Frequenzen auf. Das Unternehmen hat sich selbst zu „Deutschlands beliebtestem Ferienflieger“ ernannt. Condor ist jedoch auch jene Fluggesellschaft, die in der günstigsten Tarifklasse die strengsten Handgepäckbestimmungen bietet. Man gesteht den Passagieren die im Vergleich kleinsten Dimensionen zu und unterbietet selbst die „kleine Tasche“, die Ryanair und Wizz Air zulassen. Nähere Einzelheiten hierzu im Vergleich unter diesem Link. „Der Nachholbedarf nach Urlaubsreisen wird im kommenden Sommer riesig sein. Mit der deutlich erhöhten Flugfrequenz reagieren wir auf die starke Nachfrage von Reiseveranstaltern, Reisebüros sowie Individualreisenden und bieten mehr Verbindungen nach Mallorca an als je zuvor“, so Ralf Teckentrup, CEO von Condor. „Wir freuen uns, zu unseren bereits bestehenden Abflügen ab Deutschland, nun auch Nürnberg und Friedrichshafen ergänzen zu können und unseren Gästen von dort ideale Verbindungen zum Lieblingsziel der Deutschen anbieten zu können.“ Palma-Abflugorte auf einen Blick: Frankfurt: Vier Mal täglich Düsseldorf: Fünf Mal täglich München: Zwei Mal täglich Hamburg: Zwei Mal täglich Stuttgart: Täglich Leipzig/Halle: Täglich Nürnberg: Täglich Friedrichshafen: Dienstag, Donnerstag, Samstag Zürich: Täglich Wien: Montag, Mittwoch, Freitag, Sonntag

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Jetlines will mit A320 von GlobalX starten

Das kanadische Unternehmen Jetlines will im März 2022 mit einem von GlobalX gecharterten Airbus A320 den Flugbetrieb aufnehmen. Zunächst geht man als so genannte virtuelle Fluggesellschaft an den Start, befindet sich jedoch bereits im Antragsverfahren für AOC und Betriebsgenehmigung. Sobald man die behördlichen Zulassungen in der Tasche hat will man die Routen selbst mit Airbus A320 bedienen. Der Verkauf von Flugscheinen soll im Dezember 2021 aufgenommen werden. Zunächst hat man Charterflüge ab Toronto nach Miami und Fort Lauderdale im Angebot. Derzeit geht man davon aus, dass die Strecken für zunächst sechs Wochen von GlobalX bedient werden. Das U.S.-amerikanische Luftfahrtunternehmen war ursprünglich die Muttergesellschaft von Jetlines. Allerdings trennte man sich im Juni 2021 von der Beteiligung. Die Flotte von GlobalX besteht derzeit aus zwei Airbus A320 und einem A321. Man plant im kommenden Jahr mit bis zu zehn A321F in das Frachtgeschäft einzusteigen. Auch die Passagierflotte soll auf etwa zehn Maschinen ausgebaut werden.

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ITA-Chef biedert Übernahme durch Lufthansa an

Die Führung des Alitalia-Nachfolgers ITA Airways biedert sich zunehmend dem Mitbewerber Lufthansa an und hofft nun darauf in deren Firmengruppe „aufgenommen“ zu werden. In einem Interview mit dem Handelsblatt wirbt Firmenchef Alfredo Altavilla regelrecht darum übernommen zu werden. „Es wäre falsch, eigenständig zu bleiben, weil wir im Vergleich zu den drei grossen in Europa tätigen Airline-Gruppen immer zu klein wären. Wir sind eine hübsche Junggesellin, die viele Verehrer hat“, so der Manager gegenüber dem Handelsblatt. Er hofft darauf, dass sich Lufthansa für einen Kauf des Alitalia-Nachfolgers interessiert. Laut italienischen Medien soll es parallel bereits erste Gespräche mit Air France-KLM geben. Der französisch-niederländische Konzern war am Vorgänger Alitalia beteiligt, hatte jedoch irgendwann die Lust verloren und sich nur noch wenig eingebracht. Zuletzt soll es Treffen gegeben haben, die in lokalen Medien als regelrechte Geheimtreffen dargestellt wurden. Klar ist aber, dass das ITA-Management erkannt hat, dass man ohne starken Partner nur beschränkt überlebensfähig ist und schon bald in Alitalia-Tradition hohe Verluste einfliegen würde. Der italienische Markt ist stark umkämpft und besonders auf der Kurz- und Mittelstrecke sind Easyjet, Ryanair, Wizz Air, Blue Air und Volotea stark vertreten. Altavilla hofft, dass man als Teil einer internationalen Firmengruppe im Jahr 2023 schwarze Zahlen einfliegen kann. Er nannte keinen Favoriten, durch den man übernommen werden möchte. Die Andeutung hat aber ziemlich klar: Lufthansa sollte es im Idealfall werden. Ausweichend meint der Manager nur: „schön und reich“ solle der künftige Partner sein. Und dann streut er schon Rosen: Die Geschäftsmodelle Lufthansa, Austrian Airlines, Swiss und Brussels

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Postbus-Mitarbeiter bekommen künftig mehr Geld

Bei der Österreichischen-Postbus AG hat die Gewerkschaft GPF am 16.November 2021 die Gehaltsverhandlungen mit dem Unternehmen erfolgreich abgeschlossen. Löhne, Gehälter und Zulagen erhöhen sich demnach um 3,7 Prozent, mindestens aber um 81 Euro. Die neue Vereinbarung gilt von 1. Dezember 2021 bis 30. November 2022 für alle Angestellte, Sondervertragsangestellte, Dienstordnungsangestellte und Beamte des Unternehmens. „Trotz der schwierigen Rahmenbedingungen hat die Gewerkschaft mit dem Arbeitgeber in harten Verhandlungen ein stolzes Ergebnis erzielt. Die vereinbarte Erhöhung um 3,7 Prozent bringt für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beim Postbus gerade in der schwierigen Zeit der Corona-Pandemie einen spürbaren Reallohnzuwachs“, so Robert Wurm, der mit seinem Team die Verhandlungen geführt hat.

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Air Astana erhöht Frequenz nach Kirgistan

Die nationale Fluggesellschaft Kasachstans wird Kirgistan in Zentralasien künftig noch häufiger anfliegen. Ergänzend zu der bestehenden täglichen Verbindung zwischen Almaty und der kirgisischen Hauptstadt Bischkek wird die Airline ab heute Bischkek auch ab Nur-Sultan wieder nonstop bedienen. Die Flüge würden zunächst zweimal pro Woche jeweils mittwochs und sonntags stattfinden, so der Carrier. Im nächsten Monat erhöhe sich die wöchentliche Frequenz auf vier Flüge, Air Astana verbindet die beiden Hauptstädte auch montags und freitags miteinander. Die Flüge werden mit einer Embraer E190-E2-Maschine durchgeführt.

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Neue Flybe errichtet erste Basis in Birmingham

Die „neue Flybe“ wird ihre erste Basis auf dem Flughafen Birmingham einrichten. Dort soll auch die Unternehmenszentrale der Flybe Ltd. angesiedelt werden. Man geht davon aus, dass man etwa 200 zusätzliche Mitarbeiter einstellen wird. Mit dem Maschinentyp DHC Dash 8-400 will man ab Anfang 2022 Passagierflüge ab Birmingham anbieten. Die „neue Flybe“ woll sowohl domestic als auch international fliegen. Gegenüber „The Business Desk“ hebt Firmenchef Dave Pflieger die geografische Lage dieses Airports hervor. Dieser habe ein besonders großes Einzugsgebiet. „Ich möchte auch betonen, dass ein wichtiger Schwerpunkt für Flybe vom ersten Tag an die ökologische Nachhaltigkeit sein wird und sicherzustellen, dass wir alles tun, um unseren CO2-Fußabdruck und unsere Treibhausgase zu reduzieren. Unsere gesamte Flotte wird aus der De Havilland Canada Dash 8-400 bestehen, einem schnellen Turboprop-Flugzeug, das kurze Strecken fast so schnell wie ein Regionaljet aber mit geringeren CO2-Emissionen zurücklegen kann. Darüber hinaus werden wir auch mit lokalen Wohltätigkeitsorganisationen und Partnern zusammenarbeiten, die sich auf die Umwelt sowie andere Zwecke konzentrieren, die mit unseren Unternehmenszielen und -werten in Einklang stehen“, so der Flybe-CEO.

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Flughafen Wien erwartet heuer schwarze Null

Der Wiener Flughafen registrierte bis Oktober 13 Prozent mehr Fluggäste als noch im Vorjahr. Die Umsätze der Gruppe sind nach neun Monaten etwa so hoch wie 2020. Die Flughafen Wien AG hat sich im dritten Quartal etwas von der Coronakrise erholen können. Dank eines zuletzt gegenüber dem ersten Halbjahr deutlich gestiegenen Passagieraufkommens und des harten Sparkurses sieht das Unternehmen für 2021 eine „schwarze Null im Jahresergebnis in Reichweite“, konkret erwartet man vier Millionen Euro Plus, so der Airport. Bis September schrieb man heuer nur 0,1 Millionen Euro Minus, nach 41,3 Millionen Euro Nettoverlust in den ersten drei Quartalen 2020. Der Aufwärtstrend in der Verkehrsentwicklung hat bei der Flughafen Wien AG zuletzt angehalten: Im Oktober wurden vier Mal so viele Passagiere wie im Oktober 2020 verzeichnet. Am Airport Wien-Schwechat waren es 1,57 Millionen, in der gesamten Gruppe 2,02 Millionen, freilich jeweils 44 Prozent weniger als 2019. Von Jänner bis Oktober lag heuer die Zahl der Passagiere in Wien-Schwechat mit 8,37 Millionen um 13,0 Prozent über dem Vorjahr, aber 68,8 Prozent unter dem Vergleichswert des Vor-Corona-Jahres 2019. Die Zahl der Flugbewegungen am Airport Schwechat sank in den ersten neun Monaten um 9,4 Prozent gegenüber 2020 bzw. um 63,9 Prozent gegenüber 2019 auf 72.977 Starts und Landungen, im Oktober kamen noch 14.533 hinzu (38 Prozent unter 2019). Das Frachtaufkommen stieg von Jänner bis September auf 188.177 Tonnen, um 19,2 Prozent mehr als 2020 und um 9,5 Prozent unter 2019. Im Oktober betrug es 24.679 Tonnen. Fürs Gesamtjahr 2021 geht man von über 10 Millionen

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Neue Regeln verkomplizieren Einreise nach Österreich

Die Lage scheint sich zuzuspitzen. Die österreichische Regierung schärft daher auch in puncto Einreisebestimmungen nach und zieht die Zügel straffer an. Grundsätzlich muss an den Grenzen ab sofort ein 2,5-G-Nachweis vorgezeigt werden. Antigen- und Antikörpertests verlieren damit ihre Gültigkeit – mit einigen Ausnahmen. Denn für Pendler (Beruf, Schule, Studium, familiäre Zwecke, Lebenspartner) gilt weiterhin die 3-G-Regel. Das geht aus der geänderten Einreiseverordnung hervor. Wie auch österreichweit wird die Gültigkeitsdauer des Impfnachweises von einem Jahr auf neun Monate verkürzt. Für diese Anpassung an die dritte Covid-19-Maßnahmenverordnung gilt eine Übergangsfrist bis zum 6. Dezember. Einige Kürzungen müssen auch Pendler hinnehmen: Die bisher privilegierte Dauer von PCR-Tests wird von sieben Tagen auf 72 Stunden verkürzt. Antigentests sind künftig nur noch 24 statt 48 Stunden gültig. Der „Ninja-Pass“ für Schüler gilt für die Einreise als Ausnahme.

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Doppelt bezahlt bei Booking – Geld zurück mit Hilfe des AK-Konsumentenschutz

Zahlung des Urlaubsaufenthaltes wurde inkorrekt von Online-Plattform zweimal vom Konto einer Kärntnerin abgebucht. AK intervenierte und bekam das Geld für Konsumentin zurück. Eine Kärntnerin staunte nicht schlecht, als ihr Kontoauszug eine doppelte Abbuchung nach ihrer Urlaubsreise auswies. Zweimal rund 400 Euro wurden in einem kurzen Zeitraum von der Buchungsplattform Booking.com abgebucht. Die Frau erinnerte sich, dass bei der ersten Buchung die Bezahlung per Karte fehlschlug, da die sogenannte Debit-Funktion nicht aktiviert war. Die Kärntnerin kontaktierte daraufhin telefonisch einen Servicemitarbeiter der Online-Reisebuchungsplattform, um für Aufklärung zu sorgen. Bei der zweiten Überweisung übermittelte sie per Mail die Zahlungsbestätigung und kontaktierte nochmals das Unternehmen per Chat. Nur zur Sicherheit. Damit war die Angelegenheit für die Konsumentin geklärt, dachte diese jedenfalls. Nach der Überraschung der doppelten Abbuchung versuchte die Kärntnerin nochmals mit Booking.com Kontakt aufzunehmen – vergebens. Daraufhin wandte sich die Konsumentin an den Konsumentenschutz der Arbeiterkammer Kärnten. „Wir erkannten sofort, dass die erste Buchung aufgrund der fehlgeschlagenen Abbuchung storniert und das Geld an die Konsumentin zurücküberwiesen werden muss“, so Herwig Höfferer, AK-Konsumentenschützer. Obwohl die Konsumentin viele Mal versuchte, die doppelte Buchung mit der Online-Plattform zu klären, reagierte Booking.com erst nach Intervention der AK-Experten.  Die Erklärung des Unternehmens für die doppelte Buchung wurde als unerwarteter Systemfehler bezeichnet „Der Konsumentenschutz der AK Kärnten setzt sich für alle Kärntnerinnen und Kärntner ein“, sagt AK-Präsident Günther Goach.

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FACC entwickelt und fertigt Strukturen für Raumfahrt

Die FACC konnte sich ein erstes Projekt in ihrem neuen Geschäftsfeld „Space“ sichern. Das österreichische Unternehmen erhielt von der Ariane Group den Auftrag zur Entwicklung und Fertigung der „Astris Kick-Stage Main Structure“ für die Trägerraketenfamilie Ariane 6. Die Ariane Group hat uns mit dem Auftrag zur Beteiligung an der Ariane-6-Rakete ihr Vertrauen geschenkt, als Entwicklungs- und Fertigungspartner die neue Generation der europäischen Trägerraketen mitzugestalten. Für uns ist „Space“ ein wichtiges Zukunftsthema, das wir in unserer Unternehmensstrategie 2030 als ein neues Geschäftsfeld definiert haben“, freut sich Robert Machtlinger, FACC-Chef, über den ersten Auftrag für die europäische Raumfahrt. Die „Kick-Stage Main Structure“, die FACC entwickeln und produzieren wird, ist die tragende Struktur einer zusätzlichen optionalen Stufe der Ariane 6 und soll ihre Missionsmöglichkeiten erweitern. Die Rakete soll dank der neuen Technologie noch vielseitiger und auf längere Missionen einsetzbar sein und Nutzlasten jeglicher Art in einen optimierten Orbit bringen.  Die erste Lieferung soll im Oktober 2022 in Bremen eintreffen. Dort wird die Kick-Stage weiteren Tests für ihren möglichen ersten Einsatz unterzogen. 

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