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Eastern Airways erhält PSO-Zuschlag in Newquay

Die britische Regionalfluggesellschaft Eastern Airways erhielt den Zuschlag für die Bedienung der geförderten Route Newquay-London. Diese liegt seit März 2020 brach. Vorerst werden für vier Jahre Subventionen bezahlt. Seit der Pleite von Flybe gab es keinen dauerhaften Betreiber mehr. British Airways flog zwischenzeitlich saisonal, verabschiedete sich jedoch rasch wieder. Nun erhält Eastern Airways für die Dauer von vier Jahren Zuschüsse. Der Erstflug soll im Dezember 2021 durchgeführt werden, so das Unternehmen. Offen ist noch welcher Flughafen in der britischen Hauptstadt angesteuert wird. Das geht weder aus der Mitteilung der öffentlichen Hand, noch aus den Stellungnahmen von Eastern Airways und Flughafen Nequay hervor. In der Vergangenheit wurde Heathrow angeboten. Nun sollen aber auch Gatwick und der London-City-Airport im Rennen sein. In wenigen Tagen wird dieses Rätsel ohnehin gelüftet werden, denn dann will Eastern Airways den Verkauf von Tickets starten. Der Erstflug soll dann im Laufe des Dezember 2021 durchgeführt werden. Zum Einsatz kommen Turbopropflugzeuge.

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Nürnberg kündigt A330-Condor-Flüge nach Palma an

Zuletzt steuerte die Ferienfluggesellschaft Condor den Flughafen Nürnberg im Jahr 2018 an. Es waren aber keine regulären Linienflüge, sondern man war im Charter für FTI unterwegs. Der Airport ist daher erfreut, dass der Carrier ab 9. April 2022 regelmäßiger Gast auf diesem Flughafen sein wird. Condor wird saisonal eine Strecke nach Palma de Mallorca bedienen. Laut Erklärung des Flughafens Nürnberg soll auch der Maschinentyp Airbus A330-200, der mit 262 Sitzplätzen bestuhlt ist, zum Einsatz kommen. Das Langstreckenflugzeug verfügt auch über 22 Business-Class Sitze. Zunächst soll Nürnberg-Palma viermal wöchentlich bedient werden. Ab Ende Mai bis Mitte Oktober 2022 sind tägliche Umläufe geplant. „Der Nachholbedarf nach Urlaubsreisen wird im kommenden Sommer riesig sein. Mit der deutlich erhöhten Flugfrequenz reagieren wir auf die starke Nachfrage von Reiseveranstaltern, Reisebüros sowie Individualreisenden und bieten mehr Verbindungen nach Mallorca an als je zuvor“, so Ralf Teckentrup, CEO von Condor. „Wir freuen uns, zu unseren bereits bestehenden Abflügen nun auch Nürnberg ergänzen zu können und unseren Gästen von dort ideale Verbindungen zum Lieblingsziel der Deutschen anbieten zu können.“ Ab Nürnberg wächst das Mallorca-Angebot damit deutlich, denn auch bei Corendon Airlines, Eurowings und Ryanair können sich Frühbucher bereits jetzt ihren Direktflug auf die Baleareninsel sichern. Im Hochsommer stehen am Albrecht Dürer Airport somit vier Fluggesellschaften und über 40 Abflügen pro Woche nach Palma de Mallorca zur Auswahl. Außerdem mit Corendon Airlines ab Mai wieder im Flugplan: Die Schwesterinsel Ibiza.

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Planänderung: FlyPop will Fracht statt Passagiere befördern

Vorläufig wird aus den angekündigten FlyPop-Passagierflügen zwischen dem Vereinigten Königreich und Indien mal nichts. Stattdessen wird Hifly Malta den Airbus A330 mit der Registrierung 9H-POP für den Transport von Fracht einsetzen. FlyPop teilte am Donnerstag mit, dass man derzeit den Einsatz des gecharterten Fluggeräts als Preighter für sinnvoll erachtet, denn die Anzahl der Frequenzen zwischen dem Vereinigten Königreich und Indien ist bei Passagierflügen aufgrund der Corona-Pandemie beschränkt. Daher versucht man nun auf dem Cargomarkt Geld zu verdienen. Allerdings steckt auch eine andere Logik dahinter: Es ist damit zu rechnen, dass es in der laufenden Winterflugplanperiode aufgrund der Corona-Pandemie äußerst eng werden könnte. Dem Vernehmen nach prüfen diverse Regierungen bereits verschärfte Einreise- und Quarantänebestimmungen. Das wird sich mit hoher Wahrscheinlichkeit nachteilig auf die Nachfrage auswirken. Betriebswirtschaftlich wäre es äußerst riskant als Startup in mögliche Lockdown-Zeiten hineinzufliegen. Auf der anderen Seite hat man einen gültigen Vertrag mit Hifly Malta und der Auftragnehmer kann auf die Bezahlung der vereinbarten Charterraten pochen. FlyPop ist keine Fluggesellschaft, sondern ein Unternehmen, das Flugzeuge chartert und die Sitze auf eigene Rechnung vermarkten will. Man trägt das wirtschaftliche Risiko während die operative Hifly Malta unabhängig von der Auslastung einen Fixbetrag pro Flugstunde erhält. Wird nicht geflogen, so kann das maltesische Luftfahrtunternehmen auf eine Kompensation pochen. Also muss eine Lösung her, die für beide Seiten tragfähig ist. Diese fand man mit der Durchführung von Frachtflügen. Hifly Malta hat damit bestehe Erfahrungen und der Umstand, dass es sich formell um Charterflüge handelt, macht auch das Anfliegen des Vereinigten Königreichs einfacher.

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Wizz Air hat Streckenrechte für Indien beantragt

Die Billigfluggesellschaft Wizz Air Abu Dhabi beabsichtigt im kommenden Jahr Nonstop-Flüge zwischen den Vereinigten Arabischen Emiraten und Indien aufzunehmen. Welche Städte man auf dem Subkontinent ansteuern will, lässt der Carrier wohl auch aus Wettbewerbsgründen noch offen. In den letzten Jahren entwickelte sich im Verkehr zwischen den VAE und Indien ein immer schärfer werdender Wettbewerb. Mit Wizz Air Abu Dhabi wird sich dieser vermutlich nicht entspannen, sondern eher verschärfen. Der Carrier machte nie einen Hehl daraus, dass man in dieses Geschäftsfeld eintreten will. Die Corona-Pandemie führte nicht nur dazu, dass der Abu-Dhabi-Ableger von Wizz Air später als angekündigt den Erstflug durchführe, sondern verzögerte auch den Zeitplan der Expansion. Indien will man jedenfalls im kommenden Jahr „anpacken“. Laut einem Medienbericht der „Khaljeej Times“ hat man bereits entsprechende Streckenrechte beantragt. Der Zeitungsbericht zitiert Wizz-Air-Abu-Dhabi-Chef Kees Van Schaick mit folgenden Worten: „Wir haben alle Genehmigungen von der Seite der VAE und jetzt sind wir mitten im Prozess der behördlichen Genehmigungen der Subkontinentländer. Es liegt an den Zielmärkten, dies zu genehmigen. Alle bilateralen Dienstleistungsabkommen sind in Kraft. Es geht darum, die dokumentarischen und behördlichen Genehmigungen abzuschließen, und dann können wir auch dorthin gehen. Wir werden sehen, dass das irgendwann im Jahr 2022 passieren wird“.

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Friedrichshafen erfreut über Condor-Ankündigung

Der Flughafen Friedrichshafen wird ab 9. April 2022 von Condor wieder mit Palma de Mallorca verbunden. Zunächst wird ein wöchentlicher Umlauf angeboten. Per 24. Mai 2022 soll auf drei Flüge pro Woche aufgestockt werden. Fluggerät wird jedoch nicht am Bodensee stationiert. „Der Flughafen ist von einer hohen Nachfrage der Vierländerregion am Bodensee nach Mallorca in 2022 überzeugt. Wir sind sehr froh mit Condor einen ausgezeichneten Ferienflieger für dieses Angebot dreimal pro Woche gewinnen zu können. Sowohl die Reiseveranstalter, die Reisebüros und die Individualreisenden erhalten so aus Friedrichshafen eine qualitativ optimale Verbindung auf die beliebteste Ferieninsel in Spanien“, so Claus-Dieter Wehr, Geschäftsführer des Flughafens Friedrichshafen. Der Condor-Friedrichshafen-Flugplan auf einen Blick:

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Do&Co spürt Erholung in der Luftfahrt-Branche

Das österreichische Catering-Unternehmen Do&Co konnte im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2021/22 den Umsatz wieder steigern. Die Vorperiode war von einem fast vollständigen Erliegen des internationalen Flugverkehrs geprägt. Dies wirkte sich auch auf den Lieferanten aus. Seit Ende März 2021 beliefert Do&Co auch die Fluggesellschaft Delta mit Produkten in der Economy-Class. Bereits ein Quartal nach Beginn der Zusammenarbeit wurden auf allen Langstrecken die Economy Class Menüs aus Detroit von gefrorenen Zukaufsprodukten auf frische Menüs umgestellt. Wie in allen Do&Co Küchen werden alle Menüs – ohne Zusatzstoffe – täglich frisch produziert. Die Menüs sind Seit Juni 2021 kocht man auch für All Nippon Airways. Dabei werden die Flüge ab Frankfurt am Main und München beliefert. An diesen beiden Airports wird Do&Co ab November 2021 auch für Etihad Airways das Catering liefern. Nach der Übernahme aller Cateringleistungen für sämtliche Iberia und Iberia Express Abflüge aus Madrid-Barajas im Februar 2020 kümmert sich Do & Co seit 16. Juni 2021 auch um das  Buy-on-board Catering für alle Iberia Express Flüge. Die Division Airline Catering weist trotz des eingetrübten Marktumfeldes einen massiven Umsatzanstieg von 164,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr aus. Der Umsatz im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2021/2022 beträgt 208,46 Millionen Euro (VJ: 78,81 Millionen Euro) Das EBITDA liegt mit 38,40 Millionen Euro um 31,75 Millionen Euro über dem Vergleichszeitraum des Vorjahres. Das EBIT beläuft sich auf 19,59 Millionen Euro (VJ: -15,05 Millionen Euro).

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Eurowings überarbeitet Catering-Konzept

Die Lufthansa-Tochter Eurowings will künftig auf den letzten Flügen des Tages die käuflich erhältlichen Speisen günstiger verkaufen. Damit will man dazu beitragen, dass weniger in der Mülltonne landet. Gleichzeitig überarbeitet man das Catering-Konzept und setzt verstärkt auf regionale Herkunft der Produkte. Der Fokus liegt dabei auch auf Nachhaltigkeit und Vermeidung von Plastik. „Wir haben unser Catering Konzept an Bord neugestaltet und legen verstärkt großen Wert auf die Herkunft der Produkte, nachhaltige Verpackungen und die Zusammenarbeit mit Partnern, denen die gleichen Interessen am Herzen liegen. Bis 2025 setzen wir zu 100 Prozent auf Kunststoffverpackungen und Bordprodukte aus erneuerbaren oder recycelten Materialien“, so Lorenza Maggio, Vice President of Customer Experience & Marketing bei Eurowings.

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Dubai Air Show: Airbus sammelt Aufträge für 408 Flugzeuge

Der europäische Flugzeugbauer Airbus konnte während der Dubai Air Show Aufträge bzw. Absichtserklärungen für insgesamt 408 Flugzeuge einsammeln. Dabei handelt es sich um 269 Fixbestellungen sowie 139 LoIs. Auch konnte man erstmals das Muster A350F absetzen. Die Dubai Air Show ist die erste große Flugzeugmesse, die seit dem Beginn der Coronapandemie als Präsenzveranstaltung durchgeführt wurde. Deshalb galt dieser ein besonderes Augenmerk der Branche. Am Eröffnungstag der Messe haben die Fluggesellschaften des Portfolios von Indigo Partners eine Festbestellung für 255 Flugzeuge der A321neo-Familie, darunter 29 XLR, aufgegeben. Die Auftragsverteilung ist wie folgt: Wizz Air 102-Flugzeuge (75 A321neo + 27 A321XLR); Flugzeuge der Grenze 91 (A321neo); Volaris 39-Flugzeug (A321neo); JetSMART 23-Flugzeuge (21 A321neo + 2 A321XLR). Am zweiten Tag unterzeichnete die Air Lease Corporation eine Zusage für 111 Flugzeuge, die die gesamte Palette der Flugzeugfamilien abdecken, einschließlich des neuen A350-Frachters (25 A220-300, 55 A321neos, 20 A321XLRs, vier A330neos, sieben A350Fs). Zusammen mit den Aufträgen kündigten ALC und Airbus das allererste gemeinsame ESG-Programm in der Flugzeugbeschaffung – einen gemeinsamen Nachhaltigkeitsfonds – an, um Lösungen zur Dekarbonisierung der Industrie zu fördern. Am dritten Tag verpflichtete Jazeera Airways 28 A321neo und Ibom Air aus Nigeria wurde mit einer Festbestellung von 10 A220 ein neuer Airbus-Kunde. Auf der Verteidigungsseite verkaufte Airbus zwei weitere Airbus A330 Multi Role Tanker Transport (MRTT) an die Luftwaffe und die Luftverteidigung der Vereinigten Arabischen Emirate und sicherte sich einen neuen Exportauftrag über zwei A400M-Lufttransporter der neuen Generation vom indonesischen Verteidigungsministerium.

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Linz: GlobeAir ermöglicht Impfungen im Businessjet

Wem Impfen im Eurowings-Airbus oder in der Business-Class von Austrian Airlines nicht exklusiv genug war, kann sich nun auf dem Flughafen Linz-Hörsching in einem Businessjet von GlobeAir impfen lassen. In Kooperation mit dem Roten Kreuz lädt man in den „Vaxxjet“ ein. Am 25. November 2021 können sich Interessierte auf dem Flughafen Linz-Hörsching in einem Businessjet von GlobeAir mit dem Vakzin von Biontech/Pfizer impfen lassen. Die Verabreichung erfolgt durch das Rote Kreuz Traun. Es werden Erst-, Zweit- und Drittimpfungen gegen Covid-19 angeboten. Laut GlobeAir ist keine Voranmeldung notwendig. In der Zeit von 13 Uhr 00 bis 16 Uhr 00 kann man zum Flughafen Linz kommen und meldet sich dort an einem gekennzeichneten Schalter. Anschließend geht es aufs Vorfeld in den Businessjet, wo die Impfung durch das Rote Kreuz Traun verabreicht wird. Mitzubringen sind der Ausweis, die E-Card und der Impfpass (falls vorhanden). In Österreich handelt es sich im die dritte Impfaktion, die in einem Flugzeug durchgeführt wird. Eurowings machte auf dem Flughafen Salzburg den Auftakt. Kurz danach bot Austrian Airlines auf dem Flughafen Wien-Schwechat die Impfung in einer Boeing 777 an. Nun ermöglicht GlobeAir sich in einem exklusiven Businessjet mit Biontech/Pfizer impfen zu lassen.

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Genf: Erster A320neo bei Easyjet Switzerland gelandet

Die Billigfluggesellschaft Easyjet Switzerland hat mit der HB-AYE den ersten Airbus A320neo übernommen. Der Mittelstreckenjet ist in Genf stationiert und absolvierte seinen kommerziellen Erstflug nach Santiago de Compostela. Ursprünglich kündigte das Management des Schweiz-Ablegers des orangefarbenen Billigfliegers an, dass man bis Ende 2021 insgesamt fünf Airbus A320neo haben wird. Das geht sich nicht mehr aus, denn nun ist die Rede vom „ersten Quartal 2022“. Die Flugzeuge sollen in Genf und Basel stationiert werden, wobei noch nicht entschieden ist wie viele A320neo ab welchem der beiden Airports eingesetzt werden sollen. Mit der Einflottung von Airbus A320neo sollen ältere Maschinen der Typen A319 und A320 ersetzt werden. Derzeit verfügt Easyjet Switzerland über 22 A320, fünf A319 und neu auch einen A320neo.

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