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Sunclass Airlines setzt auf Airbus A330neo

Die Ferienfluggesellschaft Sunclass Airlines beabsichtigt im kommenden Jahr Langstreckenflugzeuge des Typs Airbus A330neo einzuflotten. Diese sollen je nach Saison anders bestuhlt werden. Konkret bedeutet das, dass Sunclass im Winter in einer anderen Konfiguration fliegen wird als im Sommer. Eigentümer Ving geht derzeit davon aus, dass der erste Airbus A330-900 gegen Ende 2022 eintreffen wird. Im Winterflugplan 2022/2023 will man das Muster im kommerziellen Flugdienst einsetzen. Sunclass-Chef Torben Østergaard kündigt auch neue Sitze, die gegenüber den momentan verbauten ergonomischer und gemütlicher sein sollen. Bis zur Umflottung auf das neue Muster werden die in die Jahre gekommenen Airbus A330ceo noch fliegen. Derzeit besteht die Flotte von Sunclass Airlines aus acht Airbus A321, einem A330-200 und einem A330-300. Erwartet werden gegen Ende des kommenden Jahres zwei A330-900.

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Leasinggeber: SMBC will Goshawk übernehmen

Im Bereich der Flugzeugleasinggeber steht eine weitere Konsolidierung unmittelbar bevor. SMBC Leasing ist an der Übernahme des Mitbewerbers Goshawk stark interessiert. Erst kürzlich wurden AerCap und Gecas miteinander verschmolzen. Aus der Fusion der zuvor genannten Lessoren entstand der mit großem Abstand größte Leasinggeber der Welt. Dabei wurde Gecas von AerCap aufgekauft. Die Irish Independent berichtet nun, dass SMBC Leasing den Mitbewerber Goshawk übernehmen will. Sollte das Vorhaben gelingen, so hätte man dein ein gemeinsames Portfolio von etwa 900 Flugzeugen.

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Austrian Airlines brachte Friedenslicht nach Österreich

Das traditionelle ORF-Friedenslicht landete am Samstag auf dem Flughafen Wien-Schwechat. Austrian Airlines beförderte es unter der Flugnummer OS860 von Tel Aviv nach Österreich. Bereits seit 35 Jahren wird dieses Jahr für Jahr eingeflogen. Die Aktion ist 1986 auf Initiative des ORF-Landesstudios Oberösterreich entstanden und wird seit den Anfängen von Austrian Airlines unterstützt. „Das Austrian Team setzt jedes Jahr alle Hebel in Bewegung, um den Transport unter höchsten Sicherheitsauflagen zu ermöglichen und einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten. Wir freuen uns, dass der Flug des ORF-Friedenslichtes mittlerweile zur Tradition geworden ist und wir kommen dieser Aufgabe als rot-weiß-rote Airline jedes Jahr aufs Neue gerne nach“, so Austrian Airlines COO Francesco Sciortino. Das „ORF-Friedenslicht aus Bethlehem“ hat anschließend den Weg nach Linz ins ORF-Landesstudio angetreten. Austrian Airlines wird es von Österreich weiter nach New York und Montreal transportieren.

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Deutschland startet 3G-Pflicht im öffentlichen Verkehr

Ab Mittwoch startet in Deutschland der 3G-Nachweis für die Nutzung aller öffentlicher Verkehrsmittel. Das schließt auch den Flugverkehr ein. In Baden-Württemberg soll das Bodenpersonal spätestens beim Boarding die Zertifikate überprüfen. Konkret bedeutet die Änderung, dass Bahn und Bus im Nah- und Fernverkehr sowie sonstige öffentliche Verkehrsmittel inklusive Flugverkehr nur noch Genesen, Geimpft oder Getestet genutzt werden dürfen. Wer nicht Geimpft oder Genesen ist, muss einen negativen Coronatest vorweisen. Während in der Fliegerei die Überprüfung sehr einfach ist, denn beispielsweise kann man sämtliche Passagiere beim Check-in-Schalter zur „Dokumentenkontrolle“ antanzen lassen oder aber diese direkt am Gate durchführen, dürfte die Überprüfung in Zügen, Bussen, Straßenbahnen und U-Bahnen schon wesentlich komplizierter sein. Es ist damit zu rechnen, dass analog zu Fahrscheinkontrollen allenfalls stichprobenartig geprüft werden kann. Der internationale Flugverkehr ab Deutschland ist zwar auch betroffen, jedoch halten sich die Auswirkungen in sehr eng gesteckten Grenzen, da fast alle Reisenden ohnehin Nachweise für die Einreise ins Zielland bzw. nach Deutschland mitführen müssen. Neu ist, dass der innerdeutsche Verkehr nun Impfung, Genesung oder Testung erfordert.

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München: Singapore Airlines stockt weiter auf

Die Fluggesellschaft Singapore Airlines beabsichtigt ab 20. Jänner 2022 die Strecke Singapur-München wieder täglich zu bedienen. Damit erreicht man wieder das Niveau, das man vor der Corona-Pandemie hatte. Von den sieben wöchentlichen Umläufen werden fünf unter das so genannte Vaccinated Travel Lane-Programm gestellt. Das bedeutet konkret, dass diese nur von geimpften Personen genutzt werden dürfen. Bei Einhaltung aller Voraussetzungen entfällt dann die Quarantäne in Singapur. Die übrigen beiden Rotationen werden „normal“ durchgeführt und können von allen Reisenden, die zur Einreise in Deutschland bzw. Singapur berechtigt sind, genutzt werden.

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Bremen: ETF Airways will nach Kaninchen-Unfall Schadenersatz einklagen

Ein Kaninchen sorgte im August 2021 dafür, dass die Boeing 737-800 mit der Registrierung 9A-LAB auf dem Flughafen Bremen beschädigt wurde. Nun fordert ETF Airways vom Airport Schadenersatz in der Höhe von rund einer Million Euro. Das Unternehmen erklärte unter anderem, dass die betroffene Boeing 737-800 rund eine Woche lang nicht eingesetzt werden konnte und mit einem neuen CFM56-7B27 ausgerüstet werden musste. Die Höhe des Schadens wird mit rund einer Million Euro beziffert. Das Geld will man nun beim Flughafen Bremen einklagen. Eigenen Angaben nach machte sich ETF-Chef Stjepan Bedic auf dem Areal des Bremer Airports auf eine Erkundungstour und will dabei zahlreiche Kaninchen-Höhlen entdeckt haben. Die Security-Mitarbeiter sollen jedoch die Anwesenheit der Tiere verleugnet haben und ihn abgewiesen haben. In weiterer Folge soll der Flughafen Bremen die Haftung für den Vorfall abgelehnt haben. Nun will ETF Airways vor Gericht ziehen und Schadenersatz einfordern. Wie gut oder schlecht die Aussichten sind, ist unklar, denn in der deutschen Judikatur fehlen vergleichbare Fälle. Der Flughafen Bremen wollte zu den Anschuldigungen des kroatischen Carriers keine Stellung beziehen.

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CMA-CGM sichert sich vier A350-Frachter

Der europäische Flugzeugbauer Airbus konnte nach der Air Lease Corporation einen zweiten Kunden für die Frachtvariante des A350 gewinnen. Am Freitag wurde verkündet, dass die französische CMA-CGM vier Maschinen dieses Typs bestellt hat. Diese sollen bei CMA-CGM Air Cargo zu Einsatz kommen. Die Flugfrachtsparte des Konzerns wurde erst im Feber dieses Jahres gegründet. Derzeit besteht die Flotte aus zwei Airbus A330-200F, die jedoch (noch) nicht selbst betrieben werden. Diese werden im Rahmen eines Chartervertrags von Air Belgium betrieben. CMA-CGM Air Cargo befindet sich derzeit im Antragsprozess zur Erlangung von AOC und Betriebsgenehmigung. Man will also künftig selbst fliegen. Dazu sicherte man sich vier Frachtflüge des Typs Airbus A350F. Für die Firmengruppe ist Luftfracht ein neues Segment, denn man kommt eigentlich aus der Schifffahrt und hat eine stattliche Flotte von fast 550 Schiffen.

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Comeback: Spicejet setzt Boeing 737 Max wieder ein

Nach rund 32 Monaten Zwangspause hob am Samstag wieder eine Boeing 737 Max im kommerziellen Flugdienst in Indien ab. Spicejet setzte die VT-MXH wieder ein. Zuvor wurden Testflüge über Delhi durchgeführt. Am Freitag unternahm die Boeing 737 Max 8 mit der Registrierung VT-MXH einen einstündigen Abnahmeflug. Am Samstag kam diese Maschine unter der Flugnummer SG9922 wieder kommerziell zum Einsatz. Das Flugzeug flog von Delhi nach Varanasi. Spicejet kündigte die Wiederinbetriebnahme der Boeing 737 Max nicht offiziell an. Das dürfte in erster Linie daran liegen, dass dieses Muster aufgrund der fatalen Unfälle bei Lion Air und Ethiopian Airlines weltweites Flugverbot kassiert hatten. Dieses ist noch immer nicht in allen Staaten aufgehoben.

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Russland: Beschädigter Superjet unter dem Hammer

In Russland wird derzeit ein beschädigter Sukhoi Superjet SSJ-100 um rund eine Million U.S.-Dollar versteigert. Die Maschine ist flugunfähig und kann auch nicht mehr repariert werden. Es handelt sich um jenen Superjet von Yakutia Airlines, der im Jahr 2018 nach einem Unfall als Totalschaden abgeschrieben wurde. Wer sich einen Superjet in den Garten stellen möchte oder ein Restaurant eröffnen möchte, könnte voll auf seine Kosten kommen. Allerdings ist im Auktionspreis der Abtransport nicht inkludiert. Auch geht aus den Unterlagen nicht eindeutig hervor was bislang zur Ersatzteilgewinnung ausgeschlachtet wurde. Der betroffene Sukhoi SSJ-100 wurde im Jahr 2012 an Yakutia Airlines ausgeliefert und erlitt im Oktober 2018 einen Landeunfall. Das Fahrwerk kollabierte und Treibstoff ist ausgetreten. Auf den ersten Blick hätte die RA-89011 eventuell repariert werden können, jedoch zeigten die Untersuchungen, dass die Strukturschäden zu schwerwiegend sind. Daher wurde der Regionaljet als Totalschaden abgeschrieben.

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Ryanair will London Stock Exchange verlassen

Die Ryanair Holdings plc will nicht mehr, dass die Aktien an der London Stock Exchange gehandelt werden. Daher brachte man einen Antrag bei der UK Financial Conduct Authority ein, der das Delisting zur Folge haben soll. Ryanair begründet den Schritt mit hohen Kosten, jedoch steckt dahinter ein Brexit-Problem, das den Carrier schon länger plagt. Die Mehrheit des Aktienkapitals muss sich in den Händen von EU-Aktionären befinden. Bedingt durch den Austritt des Vereinigten Königreichs aus der Europäischen Union gilt UK als Drittstaat. Mit verschiedenen Methoden versucht Ryanair den Einfluss der UK-Aktionäre zu beschränken. Nun will man durch den Rückzug von der Londoner Börse den nächsten Schritt setzen. Laut Mitteilung ist geplant, dass ab 20. Dezember 2021 das Papier nicht mehr an der London Stock Exchange erhältlich sein wird. Die Listung an der Börse von Dublin ist davon nicht betroffen.

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