Bremen: ETF Airways will nach Kaninchen-Unfall Schadenersatz einklagen

Boeing 737-800 (Foto: V1Images.com/Eddy Cuperus).
Boeing 737-800 (Foto: V1Images.com/Eddy Cuperus).

Bremen: ETF Airways will nach Kaninchen-Unfall Schadenersatz einklagen

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Ein Kaninchen sorgte im August 2021 dafür, dass die Boeing 737-800 mit der Registrierung 9A-LAB auf dem Flughafen Bremen beschädigt wurde. Nun fordert ETF Airways vom Airport Schadenersatz in der Höhe von rund einer Million Euro.

Das Unternehmen erklärte unter anderem, dass die betroffene Boeing 737-800 rund eine Woche lang nicht eingesetzt werden konnte und mit einem neuen CFM56-7B27 ausgerüstet werden musste. Die Höhe des Schadens wird mit rund einer Million Euro beziffert. Das Geld will man nun beim Flughafen Bremen einklagen.

Eigenen Angaben nach machte sich ETF-Chef Stjepan Bedic auf dem Areal des Bremer Airports auf eine Erkundungstour und will dabei zahlreiche Kaninchen-Höhlen entdeckt haben. Die Security-Mitarbeiter sollen jedoch die Anwesenheit der Tiere verleugnet haben und ihn abgewiesen haben. In weiterer Folge soll der Flughafen Bremen die Haftung für den Vorfall abgelehnt haben.

Nun will ETF Airways vor Gericht ziehen und Schadenersatz einfordern. Wie gut oder schlecht die Aussichten sind, ist unklar, denn in der deutschen Judikatur fehlen vergleichbare Fälle. Der Flughafen Bremen wollte zu den Anschuldigungen des kroatischen Carriers keine Stellung beziehen.

1 Comment

  • HDietrich , 23. November 2021 @ 16:31

    They are paying the airport to keep the runway safe. I wonder if the plane crashed, would they refuse the liability as well.

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  • HDietrich , 23. November 2021 @ 16:31

    They are paying the airport to keep the runway safe. I wonder if the plane crashed, would they refuse the liability as well.

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