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Nigeria: Overland Airways ordert drei Embraer 175

Der brasilianische Flugzeugbauer Embraer konnte auf der Dubai Air Show mit Overland Airways einen Neukunden gewinnen. Das in Nigeria ansässige Luftfahrtunternehmen bestellte drei Embraer 175, die ab 2023 ausgeliefert werden sollen. Weiters sicherte sich der Carrier die Option auf drei weitere Exemplare. Die Neuzugänge sollen innerhalb Nigerias und im Verkehr mit den Nachbarstaaten eingesetzt werden. Die Flotte von Overland Airways besteht derzeit aus drei ATR42-300, einer ATR42-300QC, einer ATR72-200 und einem Embraer 145. Homebase ist der Flughafen Lagos.

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Hongkong steckt Cathay-Crews nach Frankfurt-Flügen 21 Tage in Quarantäne

Flüge von/nach oder über Frankfurt am Main werden für Cathay Pacific und deren Piloten und Flugbegleiter zu einem Problem. Die Gesundheitsbehörde der chinesischen Sonderverwaltungszone Hongkong stellt fliegendes Personal, das in Frankfurt war, für stolze 21 Tage unter Quarantäne. Begründet wird diese Maßnahme mit der Eindämmung der Verbreitung des Coronavirus, denn Hongkong betrachtet Deutschland als Hochrisikogebiet. Für Cathay Pacific ist es aber ein ernsthaftes Problem, dass die Crews nach jedem Umlauf eine 21-tägige Absonderung antreten müssen. Man muss wohl kein mathematisches Genie sein, um erkennen zu können, dass dem Carrier bald die Piloten und Flugbegleiter ausgehen werden. Warum greift Hongkong zu so drastischen Maßnahmen? Offiziellen Angaben nach soll dahinter stecken, dass sich kürzlich drei Crewmitglieder eines Cathay-Frankfurt-Umlaufs in Deutschland mit dem Virus angesteckt haben sollen. Wo genau weiß man nicht, jedenfalls wurden die Besatzungen bis zuletzt in einem Hotel in Mainz untergebracht. Als erste Reaktion will Cathay nun andere Unterkünfte buchen. „Cathay Pacific erkennt in vollem Umfang die Mission der Regierung der Sonderverwaltungszone Hongkong an, Hongkong frei von COVID-19 zu halten. Als Heimatfluggesellschaft Hongkongs setzt sich Cathay Pacific voll und ganz dafür ein, den Status des Luftverkehrsdrehkreuzes Hongkongs zu schützen und zu verbessern und den Personen- und Frachtfluss zwischen Hongkong und dem Rest der Welt trotz der herausfordernden Umstände der Pandemie in Bewegung zu halten“, so der Carrier in einer Stellungnahme.

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Tarom stockt ATR72-600 um drei Exemplare auf

Die rumänische Fluggesellschaft Tarom unterzeichnete im Rahmen der Dubai Air Show eine Bestellung über drei ATR72-600. Mit Hilfe dieser Turbopropflugzeuge will der angeschlagene Staatscarrier die Flotte modernisieren. Tarom ist ein langjähriger ATR-Kunde und hat bereits sieben ATR42-500, zwei ATR72-500 und vier ATR72-600 in der Flotte. Die Neuzugänge sollen die bestehende ATR42-400-Flotte verkleinern, denn mittelfristig soll das 72er-Modell das kleinste Flugzeug in der Flotte werden. Derzeit ist man neben Air France einziger Operator des Airbus A318, aber nicht mehr lange. Sowohl Tarom als auch der französische Mitbewerber werden sich von diesem Muster trennen. Das rumänische Luftfahrtunternehmen hat alle vier „Babybusse“ zum Verkauf ausgeschrieben. Vergangene Woche wurde auch die letzte Boeing 737-300 außer Dienst gestellt.

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Binter Canaris bestellt vier ATR72-600

Die spanische Regionalfluggesellschaft Binter Canaris gab die Bestellung von vier ATR72-600 bekannt. Diese sollen Vorgängermodelle des Turbopropflugzeugs ersetzen. Im Rahmen der Dubai Air Show wurde die fixe Order über vier Exemplare bestätigt. Weiters sicherte sich Binter Canaris die Option auf eine weitere ATR72-600. Das Unternehmen erklärte, dass mit den Neuzugängen das Vorgängermodell ATR72-500 ersetzt werden soll. „Die ATR 72-600 ist unser Flaggschiff geworden und mit 23 in unserer Flotte bildet sie nach Abschluss dieser Lieferungen das Rückgrat der Luftkonnektivität auf den Kanarischen Inseln. Dieser Deal über fünf Flugzeuge stellt eine bedeutende Investition dar, aber er wird sicherstellen, dass die vielen Vorteile, wie die Unterstützung lokaler Unternehmen und die Erleichterung des Transports für Einheimische und Touristen gleichermaßen, bestehen bleiben“, erklärt Rodolfo Nunez, Präsident von Binter Canarias.

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Urlaub im Corona-Winter: Kleingedrucktes genau lesen

In Österreich gilt seit Montag ein so genannter „Lockdown für Ungeimpfte“ und gleichzeitig landen der Alpenstaat und die Bundesrepublik Deutschland hinsichtlich der Einreisebestimmungen auf immer mehr „roten Listen“. Das macht die Urlaubsplanung nicht gerade einfacher und man sollte einige Dinge beachten. Zunächst sollten Urlaubswillige ihre bestehenden Versicherungen genau prüfen und bei Unklarheiten auch die jeweilige Assekuranz kontaktieren. Besonders wichtig ist dabei herauszufinden, ob – und wenn ja unter welchen Umständen – eine Reiserücktrittsversicherung besteht. Die Bedingungen sind je nach Anbieter unterschiedlich. Es empfiehlt sich ausdrücklich anzufragen, ob Deckungsschutz in folgenden Situationen besteht: 1.) Einreise in das Urlaubsland wegen unerfüllbarer Einreisebestimmungen nicht möglich, 2.) Lockdown am Zielort (z.B. geschlossene Hotels), 3.) Covid-Erkrankung der Reisenden, 4.) offizielle Reisewarnung der Bundesregierung und 5.) Quarantäne als Verdachtsfall oder K1-Kontaktperson. Es ist ausdrücklich zu empfehlen, dass die Anfrage per E-Mail, Brief oder Fax gestellt wird, so dass der Versicherer schriftlich antworten muss. Im Falle des Falles kann es hilfreich sein, wenn man bei späterer Zahlungsverweigerung etwas in der Hand hat, mit dem man die Assekuranz konfrontieren kann. Wichtig ist auch, dass bei Inanspruchnahme von Reiserücktrittsversicherungen die Bedingungen genau eingehalten werden. Hier gibt es beispielsweise Fristen zur Vorlage der Unterlagen, die berücksichtigt werden müssen. Nähere Einzelheiten hierzu finden sich in den jeweiligen Versicherungsbedingungen. Kurzfristige Buchungen sind sinnvoll Hinsichtlich der Buchung von Urlaubsreisen sollte man sich aufgrund der unvorhersehbaren weiteren Entwicklung der Corona-Pandemie eher auf die Kurzfristigkeit verlassen. Je kurzfristiger Tickets oder Reisen gebucht werden, desto höher die Wahrscheinlichkeit, dass nichts dazwischen kommt. Bei langfristigen Buchungen können

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Emirates präsentiert erste wiederverwerteten Artikel aus dem ausgemusterten A380

Der erste A380 (A6-EDA), der jemals an Emirates ausgeliefert wurde, wird derzeit zur Wiederverwertung seiner Einzelteile zerlegt. Mit der Initiative soll der Deponieabfall auf ein Minimum reduziert werden. Dafür arbeitet Emirates mit Falcon Aircraft Recycling und dessen Partner Wings Craft zusammen. Die beiden Unternehmen zerlegen die ausgemusterten A380-Flugzeuge, um die Bauteile durch Upcycling oder Recycling wieder zu verwerten. Das Angebot an Gegenständen ist vielfältig: ein Couchtisch hergestellt aus einem A380-Hauptrad, eine Uhr aus einem wing fuel panel oder das vergoldete Emirates-Logo der First Class-Kabine. Auch größere Artikel sind verfügbar, wie die A380-Lounge-Bar oder das 24 Meter hohe Flugzeugheck mit der Flagge der Vereinigten Arabischen Emirate. „Die Zerlegung des Flugzeugs in unserer Anlage ist noch im Gange. Dabei befolgen wir die strengsten behördlichen Richtlinien und wenden bewährte Verfahren an, um Abfall und Umweltbelastung zu minimieren. Der A380 ist ein besonderes Flugzeug, das ein sinnvolles zweites Leben verdient hat. Der Emirates A380 hat so viele ikonische Merkmale, dass es eine Nachfrage nach maßgeschneiderten Einzelstücken geben wird. Wir arbeiten eng mit Wings Craft zusammen, um weitere Unikate auf den Markt zu bringen, sobald neue Teile und Materialien verfügbar sind“, so Andrew Tonks, Direktor von Falcon Aircraft Recycling.

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Boeing: 787-Auslieferungen könnten bald wieder anlaufen

Der US-Flugzeughersteller Boeing steht nach eigenen Angaben kurz vor der Wiederaufnahme der Auslieferungen der 787 „Dreamliner“. Die Übergabe der Flugzeuge wurde wegen Produktionsfehlern gestoppt. Die letzte Entscheidung für die Auslieferung der 787 liege bei den zuständigen Behörden, wie der ORF berichtet. Der für den Verkauf verantwortliche Manager Ihssane Mounir bekräftigte bei der Luftfahrtschau in Dubai, man halte an der bereits verzögerten Auslieferung des Passagierjets 777X 2023 fest. Zudem sei man in fortgeschrittenen Verkaufsgesprächen über die Frachtversion der 777X. Der als Langstreckenjet der Zukunft vor zehn Jahren auf den Markt gebrachte „Dreamliner“ bereitet Boeing schon länger Probleme. Heuer musste der Konzern die Auslieferungen wegen Produktionsproblemen stoppen und die Produktion drosseln. Im Juli hieß es, dass weitere Inspektionen und Reparaturen bei etlichen 787-Fliegern nötig seien, die noch nicht an Kunden übergeben wurden. Im Februar ordnete die US-Luftverkehrsaufsicht FAA Überprüfungen von rund 222 „Dreamlinern“ an, weil die Gefahr von Schäden an Dekompressionspaneelen zur Abtrennung des Passagierbereiches bestehe. Der Defekt könnte der Behörde zufolge fatale Folgen haben, etwa wenn Luftfracht Feuer fängt. Boeing rechnete daraufhin damit, die Auslieferungen frühestens im November wieder aufzunehmen. Der Flugzeugbauer wird angesichts der „Dreamliner“-Probleme – und der zwei Abstürze beim Modell 737 Max – verstärkt von der FAA unter die Lupe genommen. Zu den Produktionsproblemen gehört, dass Airlines zum Teil Abfälle in frisch ausgelieferten Flugzeugen finden.

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Royal Jordanian vertraut auf Komponentenversorgung von Lufthansa Technik

Royal Jordanian, die nationale Fluggesellschaft des Haschemitischen Königreichs Jordanien, und die Lufthansa Technik AG haben einen Vertrag über eine umfassende Komponentenversorgung für Flugzeuge der Airbus-A320-Familie unterzeichnet. Über einen Zeitraum von fünf Jahren wird Lufthansa Technik ihren Total Component Support (TCS) einschließlich Ersatzteilversorgung, Teilepooling und Homebase Support für insgesamt fünf A319, sechs A320 und zwei A321 erbringen. Im Rahmen des TCS werden sich die Experten von Lufthansa Technik um alle Aspekte der Komponentenversorgung von Royal Jordanians Flotte kümmern, von ersten Bereitstellungsstudien über den Aufbau eines Basislagers am Queen Alia International Airport in Amman bis hin zu Reparatur und Überholung, Fehlersuche, Dokumentation und Ingenieurdienstleistungen. „Royal Jordanian ist einer unserer langjährigen Partner im Nahen Osten. Umso stolzer bin ich, dass wir diese hervorragende Zusammenarbeit auch in Zukunft fortsetzen werden“, so Kai-Stefan Röpke, Vice President Corporate Sales Europe, Middle East and Africa bei Lufthansa Technik. „Wir sind bestrebt, unseren geschätzten Kunden eine erstklassige Flugzeugverfügbarkeit zu gewährleisten und werden dies mit den hervorragenden Service-Levels kombinieren, für die unsere Komponentenversorgung bekannt ist.“

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Pilatus stellt den PC-7 MKX vor

Mit moderner Avionik, gepaart mit einer bewährten Zelle und neuesten Trainingstools hat Pilatus Aircraft den bewährten Turboprop-Trainer Pilatus PC-7 zum smarten Basic Trainer modernisiert.  Der Schweizer Flugzeughersteller Pilatus Aircraft hat bislang über 600 Exemplare seines Trainingsflugzeugs PC-7 gebaut und an Kunden ausgeliefert. Auf der Dubai Airshow, die gestern in Dubai in den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) begann, hat Pilatus nun eine modernisierte Version des Turboprop-Trainers präsentiert. Dabei handelt es sich nicht nur um ein Upgrade des Flugzeugmusters auf moderne Systeme, sondern auch um die Einbettung des Flugzeugs in eine intelligente Trainingsumgebung mit Simulator, Virtual-Reality-Trainingstools, Cockpitkamera und Mission Debriefing System. Pilatus bezeichnet das Flugzeug deshalb auch als „smarten Basic Trainer“. Ein hochmodernes Cockpit mit intelligenter Avionik sei das Herzstück des brandneuen PC-7 MKX, sagt der Flugzeughersteller. Die beiden Besatzungsmitglieder finden die neueste Generation von hochauflösenden Displays im Cockpit vor. Dies ermögliche laut Hersteller Flugschülern einen einfachen Einstieg in die Welt der modernen Avionik, während er gleichzeitig essenzielle fliegerische Fähigkeiten trainieren könne. Neben der Grundkonfiguration der Avionik stehen Kunden auch verschiedene Optionen zum Ausbau der Fähigkeiten zur Wahl wie beispielsweise ein SVS (Synthetic Vision System), eine Traffic Advisory System oder ein Autopilot. Die Avionik kann konventionell über Schalter und Knöpfe, aber auch über die Touchscreen-Funktionalität bedient werden. Das primäre Flugdisplay in der Mitte ermögliche die Auswahl verschiedener Flugmodi, während das rechte und linke Display für die Navigation, die Eingabe von Flugplandaten sowie zur Übersicht über verschiedene Flugzeugsysteme dienten, so Pilatus Aircraft.

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Air Baltic erreicht volle Mitarbeiterimmunität

Die gesamte Belegschaft der lettischen Fluggesellschaft, einschließlich des fliegenden Personals, ist immun gegen Corona. Die Hälfte der Mitarbeitenden hat jetzt mindestens zwei Stiche der CoV-Impfung intus. Einige hätten sich schon innerhalb der letzten sechs Monate von Covid-19 erholt, so das Unternehmen. „Die Impfung ist der einzige Weg aus dieser Pandemie. Ich danke unserem professionellen Team für ihren Einsatz. Damit sind wir die erste Fluggesellschaft in Europa, die eine volle Mitarbeiterimmunität erreicht hat“, so Airline-Chef Martin Gauss. Insgesamt beschäftigt Air Baltic derzeit mehr als 1 490 Mitarbeiter, darunter 228 Piloten und 393 Kabinenpersonal.

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