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Indigo Partners bestellt 27 weitere A321XLR und 75 A321neo für Wizz Air

Das Investmentunternehmen Indigo Partners beglückte den europäischen Flugzeugbauer Airbus mit einer Großbestellung über 255 Maschinen der A321neo-Reihe. Davon werden 27 A321XLR und 75 A321neo an Wizz Air gehen. Im Rahmen der Dubai Air Show gaben Indigo Partners und Airbus den Großauftrag bekannt. Sämtliche Maschinen werden unter den Beteiligungen des in Arizona ansässigen Investmentunternehmens aufgeteilt. Wie eingangs erwähnt wird Wizz Air 102 Flugzeuge erhalten. An Frontier gehen 91 A321neo, an Volaris 39 A321neo und Jetsmart bekommt 21 A321neo und zwei A321XLR. Weiters werden bestehende 38 bestehende A320neo-Bestellungen von Volaris und Jetsmart in den größeren A321neo umgewandelt. „Dieser Auftrag bekräftigt das Engagement unserer Portfolio-Airlines für ein kontinuierliches Wachstum in den nächsten zehn Jahren. Die Airbus A321neo und A321XLR verfügen über eine branchenführende Effizienz, niedrige Stückkosten und eine deutlich reduzierte CO2-Bilanz im Vergleich zu früheren Modellen. Mit diesen Flugzeugen werden Wizz, Frontier, Volaris und Jet Smart weiterhin niedrige Tarife anbieten, die von ihnen bedienten Märkte beleben und ihr branchenführendes Nachhaltigkeitsprofil verbessern“, so Bill Franke, Managing Partner von Indigo Partners.

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Gatwick: British Airways hebt BA Euroflyer Ltd aus der Taufe

Die International Airlines Group ist nun um eine Tochtergesellschaft reicher: BA Euroflyer Ltd. wurde diese Woche ins britische Handelsregister eingetragen. Dabei handelt es sich um die neue British-Airways-Fluggesellschaft, die ab London-Gatwick operieren soll. Als Geschäftsführer der neuen Tochter, die frisch aus der Taufe gehoben wurde, fungieren Thomas David Stoddart und Andrew Christopher Quigley. Alleiniger Eigentümer der BA Euroflyer Limited ist British Airways plc. Bemerkenswert ist, dass die neue Gesellschaft mit nur einem Britischen Pfund Stammkapital gegründet wurde. Es ist damit zu rechnen, dass dieses im Zuge der Beantragung von AOC und Betriebsgenehmigung aufgestockt wird. Bislang wurde bei der CAA noch kein Antrag eingereicht, jedoch ist das nur noch eine Frage von wenigen Wochen. British Airways will die Gatwick-Tochter rasch an den Start bringen. Mit den Gewerkschaften wurde ein Kompromiss gefunden.

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Carsten Spohr: Langstrecken-Business-Class soll doch nicht verkleinert werden

Die Lufthansa Group setzte bislang auf der Langstrecke auf eine wachsende Premium-Economy-Class. So wurde erst kürzlich verkündet, dass diese Beförderungsklasse bei Austrian Airlines in der Boeing-767-Flotte vergrößert werden soll. Konzernchef Carsten Spohr kündigte nun an, dass die eigentlich geplante Verkleinerung der Business-Class zu Gunsten der Premium-Eco überdacht wird. Vor der Corona-Pandemie hatten viele Fluggesellschaften mit dem Umstand zu kämpfen, dass bei immer mehr Firmen das Buchen der Business-Class aufgrund interner Reisevorschriften eher ein No-Go war. Auch leisteten sich immer weniger Privatreisende diese im Regelfall hochpreisige Beförderungsklasse. Die Lösung sollte die Premium-Economy, die genau zwischen Eco und Business angesiedelt ist, bringen. Damit waren viele Carrier durchaus erfolgreich. Die Corona-Krise führte aber einem veränderten Buchungsverhalten. Lufthansa-Chef Carsten Spohr erklärte im Gespräch mit dem Handelsblatt, dass man besonders im Transatlantik-Verkehr in die Vereinigten Staaten von Amerika deutlich mehr Business-Class-Flugscheine absetzen kann als vor der Corona-Pandemie. Das Ausmaß ist für die Firmengruppe dermaßen überraschend, dass man nun handeln will, um vom „Business-Boom“ möglichst stark profitieren zu können. Es sollen also doch nichtweniger „C-Sitze“ in die Langstreckenmaschinen geführt werden. Der Ausbau der Premium-Economy-Class soll nicht eine Verkleinerung der Business-Class, sondern der Economy-Klasse zur Folge haben. Der Lufthansa-Konzernchef dazu gegenüber dem Handelsblatt: „Wir prüfen gerade, ob wir die Business-Class nicht doch in der Größe unverändert lassen und die Premium Economy zulasten der Economy-Class vergrößern“.

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Bees Airlines kündigt weitere EU-Strecken an

Die ukrainische Billigfluggesellschaft Bees Airline nimmt nach Kiew Schuljany-Odessa eine weitere Inlandsstrecke auf. Man wird ab 20. Dezember 2021 fünfmal wöchentlich ab der Hauptstadt nach Lwiw fliegen. Diese Route wird bis zu zweimal täglich vom Mitbewerber Motor Sich Airlines mit Antonow An-24 angeboten. Während für Motor Sich die Inlandsstrecken von Kiew-Schuljany nach Lwiw, Odessa und Saporischschja das Brot-und-Butter-Geschäft sind, handelt es sich bei Bees Airlines (nach Odessa und künftig auch nach Lwiw) eher um „Ferry-Flüge mit Mitflugmöglichkeit“. Hintergrund ist, dass das Fluggerät in Kiew-Schuljany stationiert ist, jedoch dezentral auch dezentral ab Odessa und künftig auch ab Lwiw Flüge angeboten werden. Derzeit ist man sich noch unsicher, ob man in den beiden Städten eine Basis errichten wird, weshalb das Fluggerät von dem Hauptstadtflughafen aus eingeflogen wird. Damit man ein paar Griwna verdienen kann befördert Bees Airlines auf den „Überstellern“ in beide Richtungen Passagiere. Als Fluggerät kommen Mittelstreckenjets des Typs Boeing 737-800 zum Einsatz. Der Mitbewerber Motor Sich Airlines setzt auf historische Turbopropflugzeuge des Typs Antonow An-24. Ein ausführliches Portrait über den Carrier und das Fluggerät unter diesem Link. Barcelona und Prag neu ab Lwiw Bees Airlines wird ab Lwiw zwei neue Strecken in die Europäische Union aufnehmen. Dabei handelt es sich um Barcelona, das ab 22. Dezember 2021 an den Verkehrstagen Sonntag und Mittwoch angeflogen werden soll. Ebenfalls neu ist das Ziel Prag, das ab 20. Dezember 2021 jeweils Montags und Freitags bedient werden soll. Der Carrier fliegt ab der Homebase Kiew-Schuljany zahlreiche Ziele an. In Richtung der Europäischen Union hat

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Oktober 2021: Wiens Malta-Tochter mit bestem Ergebnis seit Pandemie-Beginn

Der maltesische Airport Luqa, eine Tochter der Flughafen Wien AG, konnte im Oktober 2021 das beste Ergebnis seit dem Beginn der Corona-Pandemie erzielen. Man hatte 429.426 Fluggäste und lag damit „nur“ 39,1 Prozent unter dem Wert von Oktober 2019. Die Anzahl der Flugbewegungen war gegenüber dem Vergleichsmonat aus dem Jahr 2019 um 28,5 Prozent reduziert. Die von den Fluggesellschaften angebotene Kapazität war um 27,7 Prozent niedriger. Die Auslastung reduzierte sich um 13 Prozentpunkte auf 69,3 Prozent. Der Malta International Airport erklärte, dass das Vereinigte Königreich weiterhin der stärkste Quellmarkt ist. Etwa 110.800 UK-Reisende haben den einzigen internationalen Flughafen des kleinsten EU-Mitglieds genutzt. Italien, Deutschland, Frankreich und Spanien waren genau in dieser Reihenfolge in den Top Fünf. Seit Mitte Juli 2021 gilt bei der Einreise nach Malta die 1G-Regel. Die Regierung hat die Welt in „red“ und „dark red“ unterteilt. Aus der „roten Zone“ kann man ohne besonderen Grund einreisen, sofern man die vollständige Impfung gegen Covid-19 nachweisen kann. Anerkannt werden nur Impfzertifikate mit QR-Code, denn diese werden bei der Einreisekontrolle abgescannt. Aus der „dunkelroten Zone“ kommend sind eine Genehmigung des Gesundheitsministeriums sowie eine Quarantäne notwendig. Die Einreise aus der „roten Zone“ ist auch für Ungeimpfte möglich, jedoch ist dann eine 14-tägige Hotelquarantäne, die mit 100 Euro pro Tag zuzüglich Verpflegungskosten in Rechnung gestellt wird. Weiters muss ein PCR-Test zum Wucherpreis von 120 Euro bezahlt werden.

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Bern: Flybair legt einzelne Flüge nach Las Palmas und Marrakesch auf

Die Hausmarke des Flughafens Bern-Belp, Flybair, legt im Winterflugplan 2021/22 einzelne Charterflüge nach Las Palmas und Gran Canaria auf. Diese werden als so genannte Pop-Up-Flüge bezeichnet. Die Durchführung soll mit Embraer 195-E2 von Helvetic Airways erfolgen. Im Vorjahr hatte man einige Verbindungen im Angebot, jedoch wurden diese vorzeitig eingestellt. Mit Helvetic hat man seither einen Zwist rund um die nicht in Anspruch genommenen Flugdienstleistungen. Mit Ausnahme der „Pop-Up-Flüge“ sind derzeit keine weiteren Strecken unter der Marke Flybair geplant. In Richtung Lübeck vermarktet man die von Air Alsie durchgeführten Air-Lübeck-Charterflüge gemeinsam. Es handelt sich momentan um die einzigen Flüge, die regelmäßig ab Bern-Belp durchgeführt werden.

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Goodyear: Lufthansa stößt Flugschule in den USA ab

Lufthansa Aviation Training verkauft die in Goodyear (USA) ansässige Flugschule an die United Aviate Academy. Damit endet die langjährige Geschichte der konzerneigenen Ausbildung von Flugschülern an diesem Standort. Mit United wird man aber weiterhin zusammenarbeiten. Die Übertragung erfolgt mit sofortiger Wirkung. Beide Partner haben darüber hinaus eine Vereinbarung getroffen, wonach UAA Dienstleistungen für die Ausbildung von Flugschülern im Auftrag von LAT ausführen wird. Die United Aviate Academy wird den Campus in Goodyear mit der dazugehörigen Infrastruktur mieten. Darüber hinaus wird UAA auch einen Leasingvertrag über die LAT-eigene Schulungsflotte, bestehend aus 25 Cirrus SR20-Flugzeugen, abschließen. Als Teil der umfassenden Vereinbarung bestehen für LAT Optionen, je nach künftigem Bedarf Schulungsdienstleistungen von der United Aviate Academy zu erwerben. Bis zum Beginn der Pandemie hatte Lufthansa Aviation Training in ihrer EFA-Flugschule sowohl für die Lufthansa Group Airlines, als auch für den externen Markt Piloten ausgebildet und dabei den gesamten Ausbildungsprozess von der ersten Theoriestunde bis zur A/C-Musterberechtigung abgedeckt. Die Flugschulen der Lufthansa Group bilden bereits seit 1955 erfolgreich Flugzeugführer aus und bieten sowohl die Multi-Crew Pilot License (MPL) als auch die Airline Transport Pilot License (ATPL) an. Goodyear ist einer der ältesten Ausbildungsstandorte, an dem die Pilotenschüler bislang ihre erste praktische Ausbildungsphase absolvierten. Infolge der enormen Auswirkungen der Pandemie auf die Luftfahrtindustrie musste die Ausbildung neuer Pilotenschülern an der European Flight Academy vorübergehend eingestellt werden, da die Nachfrage der Lufthansa Group Airlines nach Nachwuchs-Flugzeugführern deutlich zurückging. Als Teil des konzernweiten Restrukturierungsprogramms strafft Lufthansa Aviation Training ihr Pilotenausbildungsprogramm in einer neuen Struktur, wobei die höchsten

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Malediven-Slot-Probleme wirbeln Edelweiss-Flugplan durcheinander

Die Ferienfluggesellschaft Edelweiss muss den Male-Flugplan umkrempeln. Hintergrund ist, dass man aufgrund einer Reduktion der Kapazität internationaler Flüge Slots auf dem Malediven-Airport verloren hat. Dies hat auch „Nebenwirkungen“ auf andere Routen. Der Flughafen Male hat die Mindestzeit zwischen den Landungen von internationalen Flügen verlängert. Durch diese Maßnahme fällt eine Vielzahl an Slots am Male International Airport weg. Diese Kapazitätsreduktion hat auch Auswirkungen auf geplante Flüge von Edelweiss. Die Folge daraus ist, dass die Swiss-Konzernschwester die für die Verkehrstage Montag und Donnerstag geplanten Flüge nicht durchführen kann. Neu wird Male am Sonntag und Freitag angeflogen; am Freitag via Colombo. Der Samstagsflug findet wie geplant statt und ist von den Änderungen nicht betroffen. Bedingt durch die Anpassungen der Malediven-Rotationen müssen auch Flüge an andere Destinationen angepasst werden. Jeweils einer von wöchentlich zwei Flügen musste verschoben werden: Kilimandscharo und Sansibar werden am Dienstag und neu jeweils am Donnerstag statt Freitag bedient. Kapstadt wird jeweils am Mittwoch und neu am Montag statt Sonntag angeflogen. Der Flug nach Colombo wird statt am Donnerstag neu am Freitag in Kombination mit Male durchgeführt. „Wie andere Fluggesellschaften wurden auch wir von der Nachricht überrascht, dass in Male weniger Slots zur Verfügung stehen. Trotz Intervention, auch auf politischer Ebene, war es uns nicht möglich, eine andere Lösung zu finden. Wir bedauern die dadurch notwendig gewordenen Flugplananpassungen außerordentlich. Wir sind uns bewusst, dass solche Änderungen für unsere Gäste Unannehmlichkeiten bedeuten können“, erklärt Patrick Heymann, Chief Commercial Officer von Edelweiss.

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Lufthansa hat deutsche Staatshilfe zurückbezahlt

Wofür Lufthansa in diesem Jahr gleich mehrere Anleihen auf dem Kapitalmarkt aufgenommen hat, war Brancheninsidern schon länger klar. Man wollte die Staatshilfe so rasch wie möglich an die Bundesrepublik Deutschland zurückbezahlen. Damit wird der Carrier auch möglichen Einfluss der Regierung los. Die Deutsche Lufthansa AG hat am Freitag alle verbliebenen Stillen Einlagen der Bundesrepublik Deutschland zurückgeführt beziehungsweise gekündigt. Die Rückzahlung erfolgte deutlich früher als ursprünglich geplant. Am Vormittag wurde die Stille Einlage II des Wirtschaftsstabilisierungsfonds der Bundesrepublik Deutschland (WSF) in Höhe von 1 Milliarde Euro vollständig abgelöst. Nachdem das Unternehmen bereits im Oktober die Stille Einlage I, von der nur 1,5 Milliarden Euro abgerufen worden waren, zurückgeführt hatte, wurde nun auch der nicht in Anspruch genommene und verbleibende Teil gekündigt. Bereits im Februar hatte das Unternehmen einen KfW Kredit in Höhe von 1 Milliarde Euro frühzeitig getilgt. Damit sind nunmehr alle deutschen staatlichen Kredite und Stillen Einlagen inkl. Zinsen zurückgezahlt bzw. gekündigt. Unter dieser Voraussetzung hat sich der WSF verpflichtet, seine Beteiligung an der Deutschen Lufthansa AG in Höhe von rund 14 Prozent des Grundkapitals bis spätestens Oktober 2023 zu veräußern. „Im Namen aller Lufthanseatinnen und Lufthanseaten bedanke ich mich bei der deutschen Bundesregierung und den deutschen Steuerzahlern. In der schwersten finanziellen Krise unserer Unternehmensgeschichte haben sie uns eine Zukunftsperspektive gegeben. Dadurch konnten wir mehr als 100.000 Arbeitsplätze erhalten. Wir sind stolz, dass wir unser Versprechen nun früher als erwartet einlösen konnten und die deutschen Finanzhilfen zurückgezahlt haben. Ich danke unseren Mitarbeitenden für ihr großes Engagement und ganz besonders unseren

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Wien: Ryanair kündigt Flüge nach Cherson an

Die Billigfluggesellschaft Ryanair kündigt die Aufnahme einer zweiten Ukraine-Strecke ab Wien-Schwechat an. Ab 2. Jänner 2022 soll Cherson zweimal wöchentlich angeflogen werden. Die Stadt befindet sich im Mündungsgebiet des Dnjepr ins Schwarze Meer. Die mittlerweile nicht mehr als Fluggesellschaft tätige Tochter Laudamotion hatte diese Destination für den Sommerflugplan 2020 angekündigt. Aufgrund der Corona-Pandemie ist es jedoch zu keiner Aufnahme gekommen. Der Mitbewerber Wizz Air wollte bereits seit dem Vorjahressommer nach Saporischschja, das sich von Cherson aus einige Kilometer flussaufwärts befindet, fliegen. Bislang ist es zu keiner Aufnahme gekommen. Derzeit ist diese Destination für den 27. März 2022 angekündigt, wobei aufgrund zahlreicher Verschiebungen das Datum mit Vorsicht zu genießen ist. Die Cherson-Strecke ist laut Ryanair Route Nummer 91, die ab Wien-Schwechat angeboten wird. Vor Ort haben die Töchter Lauda Europe und Buzz gemeinsam 14 Flugzeuge stationiert. Beschäftigt werden eigenen Angaben nach rund 450 fliegende Mitarbeiter. In diesem Zusammenhang holt der irische Billigflieger auch wieder mal zum Sticheln gegen Austrian Airlines aus. Man schreibt dazu in der Cherson-Medienmitteilung wortwörtlich: „Während Ryanair weiter in ihr Streckennetz in Wien investiert, baut Austrian Airlines weiterhin Arbeitsplätze ab und streicht Verbindungen, obwohl die österreichische Regierung über 600 Millionen Euro an staatlichen Hilfen zur Verfügung gestellt hat und weiterhin Steuergelder verschwendet“.

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