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Malediven-Slot-Probleme wirbeln Edelweiss-Flugplan durcheinander

Die Ferienfluggesellschaft Edelweiss muss den Male-Flugplan umkrempeln. Hintergrund ist, dass man aufgrund einer Reduktion der Kapazität internationaler Flüge Slots auf dem Malediven-Airport verloren hat. Dies hat auch „Nebenwirkungen“ auf andere Routen. Der Flughafen Male hat die Mindestzeit zwischen den Landungen von internationalen Flügen verlängert. Durch diese Maßnahme fällt eine Vielzahl an Slots am Male International Airport weg. Diese Kapazitätsreduktion hat auch Auswirkungen auf geplante Flüge von Edelweiss. Die Folge daraus ist, dass die Swiss-Konzernschwester die für die Verkehrstage Montag und Donnerstag geplanten Flüge nicht durchführen kann. Neu wird Male am Sonntag und Freitag angeflogen; am Freitag via Colombo. Der Samstagsflug findet wie geplant statt und ist von den Änderungen nicht betroffen. Bedingt durch die Anpassungen der Malediven-Rotationen müssen auch Flüge an andere Destinationen angepasst werden. Jeweils einer von wöchentlich zwei Flügen musste verschoben werden: Kilimandscharo und Sansibar werden am Dienstag und neu jeweils am Donnerstag statt Freitag bedient. Kapstadt wird jeweils am Mittwoch und neu am Montag statt Sonntag angeflogen. Der Flug nach Colombo wird statt am Donnerstag neu am Freitag in Kombination mit Male durchgeführt. „Wie andere Fluggesellschaften wurden auch wir von der Nachricht überrascht, dass in Male weniger Slots zur Verfügung stehen. Trotz Intervention, auch auf politischer Ebene, war es uns nicht möglich, eine andere Lösung zu finden. Wir bedauern die dadurch notwendig gewordenen Flugplananpassungen außerordentlich. Wir sind uns bewusst, dass solche Änderungen für unsere Gäste Unannehmlichkeiten bedeuten können“, erklärt Patrick Heymann, Chief Commercial Officer von Edelweiss.

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Lufthansa hat deutsche Staatshilfe zurückbezahlt

Wofür Lufthansa in diesem Jahr gleich mehrere Anleihen auf dem Kapitalmarkt aufgenommen hat, war Brancheninsidern schon länger klar. Man wollte die Staatshilfe so rasch wie möglich an die Bundesrepublik Deutschland zurückbezahlen. Damit wird der Carrier auch möglichen Einfluss der Regierung los. Die Deutsche Lufthansa AG hat am Freitag alle verbliebenen Stillen Einlagen der Bundesrepublik Deutschland zurückgeführt beziehungsweise gekündigt. Die Rückzahlung erfolgte deutlich früher als ursprünglich geplant. Am Vormittag wurde die Stille Einlage II des Wirtschaftsstabilisierungsfonds der Bundesrepublik Deutschland (WSF) in Höhe von 1 Milliarde Euro vollständig abgelöst. Nachdem das Unternehmen bereits im Oktober die Stille Einlage I, von der nur 1,5 Milliarden Euro abgerufen worden waren, zurückgeführt hatte, wurde nun auch der nicht in Anspruch genommene und verbleibende Teil gekündigt. Bereits im Februar hatte das Unternehmen einen KfW Kredit in Höhe von 1 Milliarde Euro frühzeitig getilgt. Damit sind nunmehr alle deutschen staatlichen Kredite und Stillen Einlagen inkl. Zinsen zurückgezahlt bzw. gekündigt. Unter dieser Voraussetzung hat sich der WSF verpflichtet, seine Beteiligung an der Deutschen Lufthansa AG in Höhe von rund 14 Prozent des Grundkapitals bis spätestens Oktober 2023 zu veräußern. „Im Namen aller Lufthanseatinnen und Lufthanseaten bedanke ich mich bei der deutschen Bundesregierung und den deutschen Steuerzahlern. In der schwersten finanziellen Krise unserer Unternehmensgeschichte haben sie uns eine Zukunftsperspektive gegeben. Dadurch konnten wir mehr als 100.000 Arbeitsplätze erhalten. Wir sind stolz, dass wir unser Versprechen nun früher als erwartet einlösen konnten und die deutschen Finanzhilfen zurückgezahlt haben. Ich danke unseren Mitarbeitenden für ihr großes Engagement und ganz besonders unseren

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Wien: Ryanair kündigt Flüge nach Cherson an

Die Billigfluggesellschaft Ryanair kündigt die Aufnahme einer zweiten Ukraine-Strecke ab Wien-Schwechat an. Ab 2. Jänner 2022 soll Cherson zweimal wöchentlich angeflogen werden. Die Stadt befindet sich im Mündungsgebiet des Dnjepr ins Schwarze Meer. Die mittlerweile nicht mehr als Fluggesellschaft tätige Tochter Laudamotion hatte diese Destination für den Sommerflugplan 2020 angekündigt. Aufgrund der Corona-Pandemie ist es jedoch zu keiner Aufnahme gekommen. Der Mitbewerber Wizz Air wollte bereits seit dem Vorjahressommer nach Saporischschja, das sich von Cherson aus einige Kilometer flussaufwärts befindet, fliegen. Bislang ist es zu keiner Aufnahme gekommen. Derzeit ist diese Destination für den 27. März 2022 angekündigt, wobei aufgrund zahlreicher Verschiebungen das Datum mit Vorsicht zu genießen ist. Die Cherson-Strecke ist laut Ryanair Route Nummer 91, die ab Wien-Schwechat angeboten wird. Vor Ort haben die Töchter Lauda Europe und Buzz gemeinsam 14 Flugzeuge stationiert. Beschäftigt werden eigenen Angaben nach rund 450 fliegende Mitarbeiter. In diesem Zusammenhang holt der irische Billigflieger auch wieder mal zum Sticheln gegen Austrian Airlines aus. Man schreibt dazu in der Cherson-Medienmitteilung wortwörtlich: „Während Ryanair weiter in ihr Streckennetz in Wien investiert, baut Austrian Airlines weiterhin Arbeitsplätze ab und streicht Verbindungen, obwohl die österreichische Regierung über 600 Millionen Euro an staatlichen Hilfen zur Verfügung gestellt hat und weiterhin Steuergelder verschwendet“.

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Berlin will Terminal 2 zu Ostern 2022 eröffnen

Der Flughafen Berlin-Brandenburg plant zu Ostern 2022 ein weiteres Terminal in Betrieb zu nehmen. Es handelt sich allerdings nicht um die ehemaligen Schönefeld-Gebäude (T5), sondern um das Terminal 2, das zwar fertiggestellt ist, jedoch bislang nicht eröffnet wurde. AIrportchefin Aletta von Massenbach habe dies nach einem Gespräch mit Verkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) angekündigt. Dies teilte das Unternehmen unter anderem der DPA mit. Der BER geriet in den letzten Wochen aufgrund chaotischer Zuständige ins Kreuzfeuer der Kritik. Mit der Inbetriebnahme des T2 will man für Abhilfe sorgen. Auch will man noch heuer auf das Zwei-Pisten-System umstellen. Ein konkreter Termin wurde noch nicht genannt, allerdings ist Dezember 2021 in Aussicht gestellt. Wie das Terminal 2 genutzt werden soll, ist noch offen. In erster Linie soll es um dessen Check-in und Siko-Kapazitäten gehen. Ob auch das Einstiegen in Flugzeuge ab diesem Gebäude durchgeführt wird, ist noch offen. Auch ist unklar, ob das Terminal 5 jemals reaktiviert wird. Dieses sollte in einer Übergangszeit bis zur Errichtung neuer Gebäude genutzt werden. Das rückläufige Fluggastaufkommen führte dazu, dass die ehemaligen Schönefeld-Terminals temporär vom Netz genommen wurden.

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Kuwait Airways vergibt Base-Maintenance-Auftrag an Lufthansa Technik

Kuwait Airways hat kürzlich einen Vertrag mit der Lufthansa Technik AG über umfassende Base-Maintenance-Leistungen für Flugzeuge des Typs Airbus A330ceo unterzeichnet. Die Vereinbarung umfasst Sechs-Jahres-Checks für insgesamt vier A330-200, von denen die ersten beiden bereits erfolgreich bei Lufthansa Technik Philippines (LTP) in Manila überholt wurden. Die ersten beiden Flugzeuge von Kuwait Airways trafen im Oktober bei  LTP ein und sind bereits pünktlich an den Kunden zurückgegeben worden. Während die dritte A330 aktuell in Manila überholt wird, folgt die vierte Maschine direkt im Anschluss, um Anfang Dezember die Überholungssequenz abzuschließen. Die Sechs-Jahres-Checks – die ersten im Flugzeugleben der vergleichsweise jungen A330-Flotte von Kuwait Airways umfassen in der Regel umfassende strukturelle und mechanische Inspektionen. „Wir fühlen uns geehrt, Kuwait Airways wieder in unserem Kundenstamm begrüßen zu dürfen und sind dankbar für das Vertrauen, das sie uns mit der Beauftragung umfassender Serviceleistungen für ihre A330-Flugzeuge entgegenbringen“, sagte Tim Butzmann, Senior Director Sales Middle East and Africa bei Lufthansa Technik. „Unsere Experten in Manila werden die A330 von Kuwait Airways mit derselben Gründlichkeit und Präzision überholen, die sie in jedes Flugzeug investieren, um den vollen Wert dieser relativ jungen Flotte zu erhalten. Dabei sind wir stolz darauf, das Vertrauen des Kunden durch herausragende Zuverlässigkeit und Service zu rechtfertigen.“

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Wegen Green Airlines: Flughafen Groningen kassierte Strafe

Für den Flughafen Groningen hat das kurze Gastspiel des Ticketverkäufers Green Airlines ein finanziell unangenehmes Nachspiel. Der Airport kassierte eine Strafe wegen irreführender Werbung, die für den deutschen Flugscheinverkäufer auf der Flughafenhomepage positioniert wurde. Sonderlich häufig wurden die Charterflüge für Green Airlines ab Groningen nicht durchgeführt, denn nach nur wenigen Umläufen zog sich German Airways zunächst ab dem niederländischen Airport zurück. Es dauerte nicht lange, da weigerte sich das deutsche Luftfahrtunternehmen auch ab Paderborn Ultrakurzstreckenflüge nach Westerland für Green Airlines durchzuführen. Die Werbung des Ticketverkäufers wurde dem Flughafen Groningen nun zum Verhängnis. Unter anderem wirbt Green Airlines damit, dass man mehr Emissionen kompensieren würde als bei der Durchführung der Flüge entstehen würden. Weiters stellt man die Charterflüge als „klimafaires Fliegen“ dar. Zuletzt hatte man jedoch nur wenige Bäume an ein Projekt gespendet. In den Niederlanden brachte Eric Stam eine Beschwerde beim Advertising Code Committee (RCC) ein. Dabei ging es um Werbung, die für Green Airlines auf der Homepage des Flughafens Groningen veröffentlicht wurde. Diese enthielt unter anderem die im vorherigen Absatz auszugsweise beschriebenen Werbeversprechen. Der Airport Groningen verteidigte sich dahingehend, dass man die Reklame und die Werbetexte von Green Airlines übernommen habe. Das RCC ist aber der Ansicht, dass der Flughafen hätte erkennen müssen, dass es sich offensichtlich um „Greenwashing“ handelt. So ist im Urteil unter anderem zu lesen: „Der Durchschnittsverbraucher wird diese Behauptung so interpretieren, dass die Umwelt vom Fliegen mit Green Airlines profitiert, da dies in der Summe zu einer Reduzierung von CO2 in der Umwelt führt. Eine

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Fast 40 Prozent mehr Cargo bei den Frachtflügen von und nach München

Frachtgüter werden am Münchner Flughafen vorwiegend in großen Passagiermaschinen als sogenannte Beiladefracht transportiert: Bezogen auf das gesamte Münchner Frachtaufkommen hatte diese Beiladefracht in früheren Jahren einen Anteil von rund 90 Prozent. Vor dem Hintergrund der weltweiten Corona Pandemie haben sich die Gewichte bei der Luftfracht in München allerdings deutlich verschoben: Während die Beiladefracht durch fehlende Passagierflüge auf den Langstrecken nach Asien und Amerika erheblich zurückging, stieg der sogenannte „Nurfrachtverkehr“ im gleichen Zeitraum deutlich an. So wurden im Zeitraum von Januar bis Oktober 2021 am Münchner Airport rund 55.000 Tonnen an Transportgut in reinen Frachtmaschinen abgefertigt. Dies ist ein Plus von 38 Prozent gegenüber dem Vorkrisenjahr 2019. Damit liegt der Anteil des Nurfrachtverkehrs gegenwärtig nicht mehr bei zehn, sondern bei rund 45 Prozent am gesamten Münchner Frachtaufkommen. „Dass München jetzt von immer mehr Frachtmaschinen angesteuert wird, zeigt einmal mehr das enorme Potential, das unser Flughafen als Umschlagplatz für Luftfracht bietet. Hier sehe ich angesichts der exportstarken süddeutschen Wirtschaft und ihrer engen Vernetzung mit Märkten und Produktionsstätten in aller Welt noch erhebliche Entwicklungsmöglichkeiten für unseren Airport“, so Flughafen-Chef Jost Lammers. München profitiere aktuell unter anderem von den regelmäßigen Flügen der russischen Frachtfluggesellschaft Air Bridge Cargo, die sechs Mal pro Woche mit Jumbos vom Typ Boeing B747-8F zwischen der bayerischen Landeshauptstadt und verschiedenen asiatischen Destinationen verkehrt. Die positive Entwicklung im Nurfrachtverkehr wird zudem durch einen Newcomer beflügelt: Die moldawische Aerotranscargo landet seit neuestem zweimal wöchentlich mit einem Frachtjumbo aus Hongkong in München. Die Airline führt diese Frachtverbindung im Auftrag des internationalen Logistikdienstleisters DB

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Vida warnt: Ängste bleiben, Tourismus-Beschäftigte gehen

Ohne Fixkostenzuschuss für Beschäftigte und Perspektive für bessere Arbeitsbedingungen werde Branche Mitarbeiter nicht halten können. „Mit der vierten Corona-Welle droht die nächste Abwanderungswelle von Beschäftigten in der Gastronomie und Hotellerie. Die Kolleginnen und Kollegen haben Angst, dass sie in den nächsten Wochen ihren Job verlieren oder wieder Lohneinbußen in Kauf nehmen müssen und schauen sich nach anderen Möglichkeiten um“, warnt Berend Tusch, Vorsitzender des Fachbereichs Tourismus der Gewerkschaft Vida. Der Gewerkschafter ist irritiert von den Forderungen der Arbeitgeber in diversen Medien nach finanzieller Unterstützung durch die Bundesregierung, auch wenn er Verständnis dafür zeigt, dass die Betriebe Planungssicherheit brauchen und es wahrscheinlich nicht ohne Unterstützungsleistungen geht, wenn die Gäste ausbleiben sollten. „Die Sorgen und Existenzängste der Beschäftigten auf der anderen Seite waren der Regierung bisher aber immer völlig egal und so wie es ausschaut, ändert sich daran nichts“, so Tusch und verweist auf den bereits im Frühjahr geforderten jedoch weiterhin ausbleibenden Fixkostenzuschuss für Beschäftigte.  Kommt der Fixkostenzuschuss nicht, sei die Abwanderung von Mitarbeitenden vorprogrammiert. Dabei könne sich die Tourismus-Branche keine weitere Abwanderung von Beschäftigten leisten. „Die Betriebe beschweren sich seit Jahren über zu wenig Personal und fordern regelmäßig die Öffnung des Saisonierkontingents. Daran, dass man die Arbeitsbedingungen verbessert und den Menschen auf dem österreichischen Arbeitsmarkt Perspektiven gibt, haben die Vertreter der WKÖ aber noch nie gedacht“, so Tusch und betont: „Die Kolleginnen und Kollegen sind aus Überzeugung Gastgeber, aber ein Vollzeitjob muss so viel Einkommen bringen, dass ein gutes Leben möglich ist.“ Auch der Arbeitsmarkt sei ein Markt mit Angebot und

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Emirates auf Erholungskurs

Die arabische Fluggesellschaft Emirates verzeichnet für die erste Hälfte des Geschäftsjahres eine deutliche Umsatzerholung gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Konkret verzeichnete die Unternehmensgruppe innerhalb der ersten 6 Monate (1. April bis 30. September 2021) einen Umsatz von 6,7 Milliarden US-Dollar. Das entspricht einem Plus von 81 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum (3,7 Milliarden US-Dollar). Der Nettoverlust beträgt 1,6 Milliarden US-Dollar, im Vorjahreszeitraum waren es 3,8 Milliarden US-Dollar. Zudem weist das Unternehmen einen positiven operativen Cashflow (Ebitda) von 1,5 Milliarden US-Dollar auf. Das Fracht- und Abfertigungsgeschäft habe dabei die Grundlage für die rasche Wiederaufnahme des Passagierverkehrs gebildet, teilte das Unternehmen mit. Dennoch sei es noch ein langer Weg, um das Niveau von vor der Pandemie und die Rentabilität des Unternehmens wiederherzustellen.

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Türkei schränkt Belavia deutlich ein

Belavia, die staatliche Fluggesellschaft Weißrusslands, kündigte an, dass man mit sofortiger Wirkung keine Staatsbürger Syriens, Jemens und des Iraks zwischen der Türkei und Belarus befördern wird. Das Boarding soll diesen verweigert werden. Betroffene können sich den Ticketpreis erstatten lassen. Dahinter steckt jedoch keinesfalls, dass das Lukaschenko-Regime einlenkt, sondern eine Anordnung der türkischen Regierung. Diese untersagt unter anderem Belavia die Beförderung von Staatsbürgern der eingangs genannten Ländern und zwar auf Flügen von der Türkei nach Weißrussland. Weiters legt die Türkei nun fest, dass keine Oneway-Tickets mehr Richtung Belarus verkauft werden dürfen. Die zuletzt genannte Auflage gilt für alle Passagiere und alle Fluggesellschaften. Für Belavia hat der Bosporus-Staat noch eine weitere Hiobsbotschaft auf Lager, denn die Codeshare- und Interlining-Kooperation zwischen Turkish Airlines und Belavia muss mit sofortiger Wirkung ausgesetzt werden. Das hat zur Folge, dass der weißrussische Carrier die zahlreichen Turkish-Flüge nicht mehr als Zubringer nach Istanbul nutzen darf. Auch Umstiege von Belavia auf Turkish Airlines sollen verunmöglicht werden. Wie lange die Anordnungen der türkischen Regierung in Kraft bleiben werden, ist derzeit nicht absehbar. Zahlreiche EU-Politiker werfen dem Lukaschenko-Regime vor, dass dieses Flüchtlinge von Belavia einfliegen lasse, um sie gezielt an die EU-Außengrenzen zu „stellen“. Zuletzt geriet auch Turkish Airlines unter Druck und einige Politiker forderten gar, dass diese – nach Belavia – ebenfalls ein Flugverbot für den EU-Luftraum kassieren sollte. Vorgeworfen wird unter anderem, dass über die Codeshare- und Interlining-Kooperation der Flughafen Istanbul als „Umsteigehub“ für Flüchtlinge nach Minsk genutzt werde. EU-Flugverbot wäre für Turkish Airlines existenzbedrohend In der Türkei ist

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