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AGB-Klauseln unwirksam: FTI kassiert juristische Schlappe

Der deutsche Reiseveranstalter FTI Touristik GmbH kassierte in Österreich eine juristische Schlappe. Insgesamt 49 Klauseln der Allgemeinen Geschäftsbedingungen erklärte das Handelsgericht Wien für rechtswidrig und damit unwirksam. Der Verein für Konsumenteninformation klagte im Auftrag des Sozialministeriums gegen den deutschen Tour Operator. Zentraler Punkt der Beanstandungen waren Klauseln, die es den Reisenden erschweren sollten, ihre Rechte gegen den Unternehmer durchzusetzen. Weitere Klauseln betrafen Einschränkungen der Gewährleistung und hohe Stornogebühren. Es ergingen dazu mehrere Teilurteile, die nunmehr alle rechtskräftig sind. Insgesamt wurden 49 Klauseln der Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) des Reiseveranstalters für unzulässig erklärt. Mehrere der vom VKI beanstandeten Klauseln betrafen Stornovereinbarungen. Das Handelsgericht (HG) Wien führte in seinem Urteil dazu aus, dass die festgelegten Stornogebühren über die marktüblichen Sätze hinausgehen und gröblich benachteiligend sind. Überdies seien sie intransparent. Selbst für Juristen sei ein mehrfaches Lesen der Bestimmungen erforderlich, um deren Inhalt zu erfassen. Ebenfalls Gegenstand des Verfahrens war eine Klausel, die besagte, dass aufgrund der Ausdehnung touristischer Zonen mit Bautätigkeiten gerechnet werden muss. Durch diese Bestimmung sollten – versteckt in den AGB – störende Bautätigkeiten vom Kunden akzeptiert werden. Mit einer solchen Vereinbarung in den AGB rechnen Durchschnittskundinnen und -kunden aber nicht. Sie ist für diese überraschend und benachteiligend. Das Gericht erachtet die Klausel daher als unwirksam. Eine weitere Klausel schloss die Abtretung von Ansprüchen im Zusammenhang mit dem Reisevertrag weitestgehend aus. „Durch ein solches Verbot können Reisende keine Konsumentenschutzeinrichtungen – wie etwa den VKI – mit der Durchsetzung von Rechten beauftragen. Dies erschwert es Verbraucherinnen und Verbraucher, allfällige Entschädigungen zu erlangen.

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Wiener Eurowings-Europe-Crews werden in Stockholm aushelfen

Die österreichische Eurowings Europe wird im März 2022 eine neue Basis auf dem Flughafen Stockholm-Arlanda eröffnen. Für die zunächst fünf Mittelstreckenjets des Typs Airbus A320 ist man bereits auf der Suche nach Piloten und Flugbegleitern. Die Eurowings Gruppe wird unter Berücksichtigung der neuen Base in Schweden dann insgesamt elf Bases betreiben. Jene in Palma de Mallorca, Prag, Pristina, Salzburg und künftig in Stockholm-Arlanda werden vom österreichischen Ableger betrieben. Innerhalb Deutschlands reduzierte man die Anzahl der AOCs auf Eurowings Deutschland. Für Schweden hat man nun 150 Stellen ausgeschrieben. Dabei handelt es sich um rund 50 Jobs im Cockpit sowie 100 in der Kabine. Zur Basengründung und Aufnahme des Flugbetriebs werden ab März zunächst Crews von Eurowings Europe aus Wien ab Stockholm im Einsatz sein. Mittelfristig sollen die Flüge aber vollständig von lokal stationierten Crews durchgeführt werden. Crewmitglieder, die bereits für Eurowings Europe fliegen, haben gemäß innerbetrieblicher Regelungen ein bevorzugtes Wechselrecht in die skandinavische Metropole. „Wir freuen uns, kurz nach Eröffnung unserer Basis in Prag das paneuropäische Wachstum jetzt auch im Norden Europas voranzutreiben. Mit der Schaffung lokaler Arbeitsplätze freue ich mich, weitere Kollegen im Team begrüßen zu können. Dabei möchte ich insbesondere auch interne Kollegen zu einem Wechsel ermutigen, um von Anfang an unsere Eurowings-DNA als innovatives und kundenorientiertes Team in die neue Base zu tragen“, erklärt Eurowings-Europe-Geschäftsführer Robert Jahn.

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Sommer 2022: Condor kehrt nach Wien zurück

Die deutsche Ferienfluggesellschaft Condor beabsichtigt nach längerer Pause wieder Nonstop-Flüge ab Wien-Schwechat anzubieten. Im Sommerflugplan 2022 sollen die Ziele Heraklion, Kos, Palma de Mallorca und Rhodos ab dem größten Airport Österreichs angeflogen werden. Palma soll neu auch ab Nürnberg und Friedrichshafen angesteuert werden. Ab Düsseldorf plant man auch nach Larnaka, Athen, Rijeka und Dubrovnik zu fliegen. Die beiden kroatischen Destinationen sind auch ab Frankfurt am Main geplant. Von München aus wird es neu nach Sulaimaniyya gehen. Die Anzahl der Flüge nach Split soll auf zwei Umläufe pro Woche verdoppelt werden. Von Leipzig/Halle aus plant Condor Athen anzufliegen. Condor-Ziele ab Wien auf einen Blick: Strecke Flugtage Periode Wien-Heraklion Montag, Mittwoch, Samstag Sommer 22 Wien-Kos Dienstag, Freitag Sommer 22 Wien-Palma de Mallorca Montag, Mittwoch, Freitag, Sonntag Sommer 22 Wien-Rhodos Donnerstag, Sonntag Sommer 22

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Freebird und Corendon mit neuen Strecken ab Köln und Paderborn

Die Fluggesellschaft Corendon Europe wird im Zeitraum von 13. bis 24. April 2022 Nonstopflüge zwischen Paderborn und Hurghada anbieten. Eingesetzt wird der Maschinentyp Boeing 737-800. Derzeit ist ein Umlauf pro Woche geplant. Freebird Airlines Europe hat ab Köln/Bonn eine neue Strecke nach Sharm El Sheik aufgenommen. Der maltesische Ableger des türkischen Carriers fliegt derzeit einmal pro Woche mit Airbus A320. Die Aufnahme weiterer Strecken ist dem Vernehmen nach in Planung. Corendon Europe verfügt derzeit über neun Boeing 737-800. Der Sitz befindet sich im Skyparks Business Centre gegenüber des Hauptterminals des Flughafens Luqa (Malta). Der offizielle Firmenname dieses Carriers lautet Touristic Aviation Services Ltd. Nicht sonderlich weit entfernt davon in der Ortschaft Hamrun sitzt Freebird Airlines Europe. Deren Flotte besteht aktuell aus zwei Airbus A320.

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Azoren wollen Sata mit Kapitalerhöhung stützen

Die Coronapandemie führte dazu, dass die Azoren-Regionalfluggesellschaft Sata gehörig unter Druck geraten ist. Weiters hat man auch das eine oder andere Problem bezüglich Subventionen, die in der Vergangenheit bezahlt wurden. Nun will man den Carrier mit Hilfe einer Kapitalerhöhung stützen. Die Portugal zugehörigen Azoren sind vom Flugverkehr zum Festland abhängig, jedoch ist dieser nie sonderlich profitabel gewesen und die Corona-Pandemie sorgte nicht gerade für Besserung. Dennoch ist die Anbindung der Inseln an das Festland und die Hauptstadt Lissabon von hoher Bedeutung. Es passt jedoch einigen Fluggesellschaften nicht in den Kram, dass Sata und Azores Airlines in der Vergangenheit wiederholt Subventionen, die über übliche PSO-Förderungen hinausgegangen sind, erhalten haben. Festhalten will die Regionalregierung der Azoren in jedem Fall am Flugverkehr zwischen den Inseln und dem Festland. Die komplizierte Finanzlage von Sata soll über eine Kapitalerhöhung beseitigt werden. Laut der portugiesischen Nachrichtenagentur Lusa soll die Fortführung von Sata und ihrer Schwester Azores Airlines eine hohe Priorität genießen.

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Air Baltic führt digitale Nachflugberichte für die Bodenabfertigung ein

Die lettische Fluggesellschaft hat kürzlich ein neues Nachhaltigkeitsprojekt eingeführt und eine digitale Lösung für den Nachflugbericht entwickelt, auf die die Mitarbeiter der Bodenabfertigung über ihre Mobilgeräte zugreifen können. „Mit der Einführung von iPads für unsere Piloten und späteren Flugbegleiter haben wir bereits 2014 mit der Umstellung auf digitale Dokumentation begonnen. Jetzt entwickeln wir jedes Jahr weitere digitale Lösungen, mit denen wir effizienter werden“, so Airline-Chef Martin Gauss. Nach jedem Abflug wird ein Nachflugbericht erstellt, der Informationen über die am Flugzeug erbrachten Leistungen, deren Zeit sowie die Qualität enthält.

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Volocopter absolviert ersten öffentlichen pilotierten Flugtaxi-Testflug in Südkorea

Volocopter hat den ersten Testflug mit seinem 2X-Fluggerät in Seoul absolviert. Dies war der erste öffentliche pilotierte Testflug eines elektrischen senkrechtstartenden und -landen (eVTOL) Flugtaxis in Südkorea überhaupt. Während des fünfminütigen pilotierte Testflugs auf dem Gimpo International Airport, flog der Volocopter 2X eine Strecke von etwa 3 Kilometern, erreichte eine maximale Höhe von 50 Metern und Höchstgeschwindigkeiten von ca. 45 km/h. „Es ehrt uns sehr, den ersten öffentlichen bemannten eVTOL-Testflug hier in Südkorea durchzuführen. Es gibt uns einmal mehr die Chance zu beweisen, dass die Zukunft der Flugtaxis mit Volocopters Fluggeräte hier und jetzt beginnt. Wir freuen uns auf eine enge Zusammenarbeit mit Partnern aus dem öffentlichen und privaten Sektor, um gemeinsam elektrische Flugtaxis nach Südkorea zu bringen“, so Florian Reuter, Volocopter CEO.

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STR: Play fliegt im nächsten Sommer nach Reykjavik

Die isländische Fluggesellschaft Play will ab Anfang Juni 2022 von Stuttgart nach Reykjavik fliegen. Zweimal pro Woche soll es dann von der Landeshauptstadt aus auf die Insel gehen. Die knapp vierstündigen Flüge starten jeweils montags und freitags ab Stuttgart. Die 2021 gegründete Airline verbindet aktuell insgesamt 16 europäische Städte mit ihrer Basis Reykjavik International Airport (KEF). Zur Flotte gehören drei Airbus A321neo mit besonders sparsamen und leisen Triebwerken. Im nächsten Frühjahr wird Play seine Flotte um neue Flugzeuge erweitern und Flüge nach Nordamerika ins Programm aufnehmen.

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Corendon Airlines stationiert zweites Flugzeug in Nürnberg

Corendon Airlines hat 2019 eine Basis in Nürnberg eröffnet und ist inzwischen die größte touristische Airline am Albrecht Dürer Airport. Jetzt stationiert die Airline ein zweites Flugzeug in der Frankenmetropole. Unter anderem fliegt Corendon mit dem FCN-Jet nonstop zu zahlreichen Sonnenzielen in Europa, Ägypten und der Türkei und will 2022 in Nürnberg weiter wachsen. Aktuell würde es einen Trend zu kurzfristigen Buchungen geben. Daher stellen sich der Airport Nürnberg und Corendon darauf ein und halten entsprechende Kapazitäten vor, damit auch Kurzentschlossene noch ein passendes Reiseangebot finden. Um auf die Nachfrage flexibel reagieren zu können, setzt Corendon in dieser Saison gleich zwei Flugzeuge ihrer modernen Flotte mit Boeing 737-800 ein, um zwischen Nürnberg und den Zielgebieten zu pendeln. Für die Kanaren sind drei Flugtage pro Woche nach Fuerteventura und Gran Canaria beziehungsweise zwei nach Teneriffa und Lanzarote koordiniert. So geht es ab November jeweils montags, mittwochs und samstags nach Fuerteventura, dienstags, donnerstags und samstags nach Gran Canaria, donnerstags und sonntags nach Teneriffa sowie dienstags und freitags nach Lanzarote. Weitere Corendon-Ziele im Winter sind das ägyptische Hurghada, das portugiesische Madeira, Palma de Mallorca, Antalya und Izmir. Auch für den Sommer 2022 kündigt Corendon Airlines Großes an: Schon jetzt stehen 23 Ziele und bis zu 50 Flüge pro Woche fest, darunter die Griechischen Inseln und Zypern, Italien, Ägypten, die Türkei, Spanien und Portugal.

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Wetlease: Smartwings vermietet neun B737 nach Israel und in die USA

Die tschechische Smartwings konnte sechs Boeing 737-800 im Rahmen von Wetlease-Aufträgen bei zwei israelischen Fluggesellschaften unterbringen. Auch an die U.S.-amerikanische Swiftair gehen drei Maschinen dieses Typs. Israir mietet insgesamt fünf Boeing 737-800, die von Smartwings betrieben werden und wird diese während der laufenden Winterflugplanperiode 2021/2022 fast im gesamten Streckennetz einsetzen. Der ebenfalls aus Israel stammende Mitbewerber Arkia setzt ebenfalls auf die Dienstleistungen von Smartwings, denn eine Maschine dieses Typs wird im Wetlease fliegen. Mit Israir wurde weiters ein Codeshare-Abkommen vereinbart. Dieses bietet ab Tel Aviv unter anderem Anschlüsse nach Eilat. Die U.S.-amerikanische Swiftair und Smartwings arbeiten schon seit vielen Jahren zusammen. Aufgrund der Coronapandemie bekam die Kooperation eine Pause, jedoch setzten die Amerikaner heuer wieder drei Boeing 737-800 von Smartwings ein. Diese werden im Rahmen eines Wetleasevertrags für Swiftair fliegen. Zwischen dem U.S.-amerikanischen Carrier und der namensgleichen spanischen Airline besteht kein Zusammenhang.

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