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Sommer 2022: Play kündigt vier neue Strecken an

Die isländische Billigfluggesellschaft Play kündigt mit Prag, Bologna, Lissabon und Stuttgart weitere Ziele an, die ab Keflavik angeflogen werden sollen. Die Aufnahme dieser ist für die Monate Mai und Juni 2022 angekündigt. In der Bundesrepublik Deutschland hatte der Carrier bislang nur Berlin im Streckennetz. Ab 3. Juni 2022 soll jeweils an den Verkehrstagen Montag und Freitag auch ab Stuttgart-Echterdingen geflogen werden. Bologna soll ab dem 7. Juni 2022 jeweils an Dienstagen und Samstagen bedient werden. Die tschechische Hauptstadt Prag will Play ab 5. Mai 2022 an den Verkehrstagen Donnerstag und Sonntag anfliegen. Lissabon ist für den 13. Mai 2021 angekündigt und soll ab Keflavik Montags und Freitags angesteuert werden.

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2G-Pflicht: Alltours sieht Entscheidung bestätigt

Es ist noch gar nicht so lange her da sorgte der deutsche Tour Operator Alltours mit der Entscheidung, dass in den konzerneigenen Hotels nur noch Geimpfte und Genesene einchecken dürfen für Aufsehen. Nun erklärt das Unternehmen, dass die Anzahl der Neubuchungen sogar über dem Vorkrisenniveau liegen sollen. Alltours kündigte im Feber 2021 an, dass man ab 31. Oktober 2021 nur noch Geimpfte und Genesene in die selbst bewirtschafteten Allsun-Hotels einchecken lassen wird. Damals ging eine Welle des Erstaunens durch die Branche, jedoch ist die Regel regelrecht sang- und klanglos scharf gegangen. Alltours sieht sich aufgrund der Neubuchungszahlen bestätigt. Während der Wintersaison gibt es für Kinder und Jugendliche eine Sonderregelung. Diese können auch gegen Vorlage eines negativen Coronatests einchecken, wobei im Hotel ein weiterer vorgenommen wird. Die Kosten für die zweite Testung trägt Alltours. Für den Sommer 2022 werden die 2G-Regeln auf Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren erweitert. „Wir freuen uns über die gute Resonanz der Gäste und bieten ihnen ein Höchstmaß an Sicherheit. Das ist der zukunftsweisende Weg in die Normalität“, betont Willi Verhuven, Vorsitzender der Alltours Geschäftsführung.

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Oktober 2021: Zürich mit über 1,6 Millionen Passagieren

Der Flughafen Zürich-Kloten hatte im Oktober 2021 insgesamt 1.613.866 Passagiere. Im direkten Vergleich mit dem Oktober 2021 erreichte man 56,2 Prozent des damaligen Werts. Gegenüber dem Vorjahresmonat konnte man um 244,4 Prozent zulegen. Der größte Airport der Schweiz führt die jüngsten Zahlen auch auf die während der Herbstferien traditionell höhere Nachfrage zurück. Diese führte auch dazu, dass man erstmals seit dem Beginn der Corona-Pandemie wieder mehr als 1,6 Millionen Fluggäste in einem Einzelmonat hatte. An einzelnen Spitzentagen wurden gleichviele Passagiere gezählt wie an den Spitzentagen während der Sommerferien. Die Anzahl der so genannten Lokalpassagiere lag bei 1.263.788 Reisenden. Umgestiegen sind in Zürich-Kloten 344.070 Passagiere. Durchgeführt wurden 16.717 Starts bzw. Landungen. Der Monatsvergleich zeigt, dass die Flugbewegungen 69,5 Prozent des Niveaus von 2019 betragen. Die durchschnittliche Zahl Passagiere pro Flug lag mit 126,4 Fluggästen 61,2 Prozent über dem Vorjahreswert. Die Sitzplatzauslastung ist im Berichtsmonat um 28,3 Prozentpunkte auf 74,6 Prozent gestiegen. Im Bereich der Fracht konnte Zürich ein Plus von 51,3 Prozent verzeichnen. Umgeschlagen wurden 39.132 Tonnen Cargo. Verglichen mit dem Oktober 2019 wurde 1,3 Prozent mehr Fracht abgewickelt.

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Oktober 2021: Boeing lieferte 27 Flugzeuge aus

Für den U.S.-amerikanischen Flugzeugbauer Boeing war der Oktober 2021 nicht gerade von Erfolg geprägt, denn das Unternehmen konnte nur 27 Maschinen an Kunden übergeben. Auch kassierte man drei Stornos. Ausgeliefert wurden unter anderem 18 Boeing 737 Max, zwei B777F sowie je ein Frachter der Typen B747 und B767. Neubestellungen konnte man für acht B737 Max sowie zwei B777F an Land ziehen. Unter Berücksichtigung der Stornos hatte man somit netto sieben Neubestellungen. Unter anderem die Air Lease Corporation hat zwei Boeing 787-10 abstellt. Boeing konnte weiterhin keinen Dreamliner ausliefern, da es noch immer keine behördliche Freigabe gibt. Das hat auch Auswirkungen auf Lufthansa, denn die lange erwartete erste Boeing 787-9 konnte man genau aus diesem Grund noch nicht übernehmen.

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Auch Vueling kopiert „Ryanair-Handgepäcksystem“

Nach Easyjet und Eurowings kopiert nun auch der IAG-Billigableger Vueling die Handgepäckbestimmungen von Ryanair und Wizz Air. Mit Wirksamkeit zum 23. November 2021 ist im Basis-Tarif nur noch die Mitnahme einer kleinen Tasche mit den maximalen Abmessungen 40x20x30 Zentimetern erlaubt. Wer zusätzlich ein Handgepäckstück im IATA-Standardformat mitnehmen möchte, muss eine kostenpflichtige Option kaufen. Die Preise orientieren nach nach Angebot und Nachfrage und sind daher flexibel. Bei Sitzplatzreservierungen in den Zonen „Space One“ und „Space Plus“ ist die Mitnahme einer kleinen Tasche sowie beispielsweise eines Trolleys inkludiert. Die Tarifklassen Optima, Family, Time Flex sowie mit bestimmten Status-Karten gestatten die Mitnahme eines kleinen und eines großen Handgepäckstücks. Personen, die Bestandsbuchungen haben, sind laut Vueling von der Umstellung nicht betroffen. Diese sollen nur für Neubuchungen seit der Verkündung der Änderung gelten.

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Hamburg: Turkish Airlines stockt Türkei-Angebot auf

Das Star-Alliance-Mitglied Turkish Airlines baut die Präsenz auf dem Flughafen Hamburg weiter aus. Ab Ende November 2021 verdoppelt man die Anzahl der wöchentlichen Flüge zum Airport Istanbul Sabiha-Gökçen. Zusätzlich wird der Flughafen Istanbul (IST) am Wochenende dreimal täglich angeflogen. Im Sommer 2022 erwartet die Reisenden zudem ein vielfältiges Saisonangebot in die Türkei, darunter auch ein komplett neues Ziel am Schwarzen Meer: die Küstenstadt Ordu. „Istanbul zählt nicht umsonst zu den beliebtesten Zielen ab Hamburg Airport: Der erst 2018 neu eröffnete Großflughafen fungiert als Drehkreuz und bietet unseren Fluggästen eine umfangreiche Auswahl an Umsteigeverbindungen, zum Beispiel nach Asien, Afrika und zu weiteren Zielen in der Türkei. Aber auch bei Städtereisenden ist die Metropole mit ihren historischen Bauwerken sehr beliebt“, sagt Dirk Behrens, Leiter Aviation am Hamburg Airport. „Die Frequenz wird genau zum richtigen Zeitpunkt erhöht: Zum Jahreswechsel zieht es traditionell viele Familien in die Heimat, auch viele norddeutsche Urlauber verbringen die letzten Tage des Jahres gern in wärmeren Regionen.“

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Deutschlands Reisewarnungen: Reiseveranstalter verweigern Stornos

In Deutschland können sich Pauschalreisende nicht mehr darauf verlassen, dass im Falle einer Reisewarnung eine kostenlose Stornierung möglich ist. Immer mehr Tour Operator verweigern dies und das steht in direktem Zusammenhang mit dem inflationären Aussprechen dieser Maßnahme seitens der Bundesregierung. In Deutschland war es noch nie gesetzlich verankert, dass im Falle von Reisewarnungen kostenfrei von der Buchung zurückgetreten werden kann. Es handelte sich um eine „gelebte Praxis“. Nun sind immer mehr Reiseveranstalter nicht mehr bereit das Risiko der „coronabedingten Reisewarnungen“ zu tragen. Dies wird auch genutzt, um kostenpflichtige Zusatzpakete zu verkaufen. Wer sich gleich bei der Buchung für ein „Flex-Paket“ entscheidet, kann zumeist weiterhin bei Reisewarnungen stornieren oder umbuchen. Wer das nicht haben möchte, dem ermöglichen immer mehr Tour Operator keine kostenfeien Änderungen mehr. Die Praxis der Reisewarnungen steht immer wieder in der Kritik, denn diese suggeriert auch, dass in Deutschland die Corona-Lage bestens wäre. Somit wiegen sich viele in einer falschen Sicherheit. Gleichzeitig hat das inflationäre Aussprechen dieser Empfehlung dazu geführt, dass diese von Reiseveranstaltern und deren Kunden nicht mehr ernst genommen wird. Die Folge daraus: Kein kostenfreies Storno bei Reisewarnungen.

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Trotz Insolvenz: CSA plant Expansion und verhandelt mit Airbus

Die sich in einem Insolvenzverfahren befindliche Fluggesellschaft CSA beabsichtigt im Sommerflugplan 2022 insgesamt 15 Strecken zu bedienen. Das sind um zehn mehr als aktuell bedient werden. Gleichzeitig befindet man sich mit Airbus in Verhandlungen über neues Fluggerät. Der Großteil der Routen, die im Sommerflugplan 2022 ab Prag angeboten werden sollen, sind mit Fluggerät der Konzernmutter Smartwings geplant. Die arbeitet momentan intensiv an einem Reorganisationsplan für CSA. Die Frist für die Vorlage dieses wurde mit gerichtlicher Zustimmung verlängert. Die Flotte der CSA ist zwischenzeitlich auf einen Airbus A319 und einen A320 zusammengeschrumpft. Das „Comeback“, das im Sommerflugplan 2022 bewerkstelligt werden soll, basiert daher überwiegend auf dem von Smartwings eingesetzten Maschinentyp Boeing 737-800. Die Tochter soll diese samt Personal von der Mutter mieten. CSA nutzt derzeit eine ungewöhnliche Einnahmequelle um in der Luft zu bleiben. Aufgrund der Coronapandemie, aber auch wegen dem Insolvenzverfahren, stößt man deutlich weniger Kohlenstoffdioxid aus. Die vom Staat kostenfrei zugeteilten Zertifikate, die auf Planungen „vor Corona“ basieren, sind handelbar und werden verkauft. Mit den Einnahmen kann der Carrier in stark verkleinertem Umfang trotz Insolvenzverfahren in der Luft bleiben. Das Portal Lidovky.cz berichtet, dass sich die Smartwings Group mit Airbus in Verhandlungen über neues Fluggerät für CSA befindet. Im Vorjahr stornierte man einen Auftrag über vier A220-300 und drei A321XLR. Ein Sprecher der Unternehmensgruppe bestätigte die Gespräche mit dem Flugzeugbauer und sagte gegenüber dem Medium unter anderem: „Czech Airlines hat bereits mit den Verhandlungen über die Bedingungen mit Airbus begonnen und ich bin fest davon überzeugt, dass der Reorganisationsprozess

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Freitag: Streiks in Rom angekündigt

Am Freitag, den 12. November 2021, müssten Italien-Reisende mit Verspätungen und Ausfällen rechnen. Die Gewerkschaften rufen erneut zur Arbeitsniederlegung im Transportwesen aus. Der Schwerpunkt wird diesmal an den beiden Flughäfen Roms gebildet. Im Zeitraum von 10 Uhr 00 bis 14 Uhr 00 ist das Personal an den Flughäfen Ciampino und Fiumicino zur Arbeitsniederlegung aufgerufen. Währenddessen ist mit längeren Wartezeiten, Ausfällen und Verspätungen zu rechnen. Auch kann es zu Nachwirkungen kommen. Im öffentlichen Personennahverkehr wird es ebenfalls zu Streiks kommen. Primär betroffen sind die Region Umbrien und die Stadt Neapel. Die Arbeitsniederlegungen sind je nach Verkehrsbetrieb für bis zu 24 Stunden angekündigt. Am 26. November 2021 soll erneut in der Luftfahrt gestreikt werden. Diesmal sind die Mailänder Flughäfen sowie Ancona für 24 Stunden betroffen.

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Vida warnt vor Personalmangel und Chaos

Die Gewerkschaft Vida warnt in einer Aussendung vor drohendem Personalmangel in der österreichischen Luftfahrt. Bereits jetzt sollten sich die Unternehmen wappnen, denn sonst drohe im kommenden Jahr Überlastung der Beschäftigten und Chaos für die Reisenden. „Die Unternehmen sind gut beraten, sich schon jetzt für den Sommer 2022 zu wappnen, sonst drohen eine Überlastung der Beschäftigten und ein Chaos für die Reisenden mit langen Wartezeiten und weniger Service. Das gilt es durch rechtzeitige Planung zu vermeiden“, so Fachgruppenobmann Daniel Liebhart. „Mit einer Rückkehr gewohnter Umsätze werden die Subventionen der öffentlichen Hand ihr Ende nehmen und die Manager werden wieder auf ihre Beschäftigten angewiesen sein, um die Zahnräder der Luftfahrt am Laufen zu halten.“ Die Gewerkschaft geht davon aus, dass bis zum Sommer 2022 etwa 1.000 Mitarbeiter fehlen könnten. Diese wären aber erforderlich, um ein reibungsfreies operatives Geschäft ermöglichen zu können. Liebhart hat aber Zweifel daran, dass dies tatsächlich umgesetzt wird und verweist unter anderem auf die Sicherheitstochter der Flughafen Wien AG. Deren Personalstand verkleinerte sich aufgrund von Eigenkündigungen um etwa ein Dritte. „Jetzt ausreichend neues Personal zu finden, werde sich schwierig gestalten: Die Entlohnung ist niedrig, der Arbeitsdruck ist hoch und andere Branchen wie etwa der Tourismus werben um vergleichbare Beschäftigte. Ähnliche Entwicklungen ziehen sich durch den ganzen Bereich der Arbeiterinnen und Arbeiter, wie insbesondere in der Flugzeugabfertigung. Zweitens sei der Personalmangel bei der Flugsicherung der „traurige Evergreen“ des Personalmangels in der Luftfahrt schlechthin. Bereits heuer konnte der Flugverkehr bei der Austro Control wieder nur mithilfe von Überstunden bewältigt werden, da

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