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Gulf Air forciert Executive Charter

Bahrains staatliche Fluggesellschaft Gulf Air prescht in das Segment von Charterflügen. Man wendet sich dabei aber nicht an Reiseveranstalter, die Urlauber in den Golfstaat fliegen sollen, sondern will im Bereich Executive-Charter aktiv sein. Mit den Maschinentypen Boeing 787-9 sowie Airbus A321LR und A320neo will man betuchte Kundschaft zum Chartern von Flugzeugzeugen bewegen. Das Geschäftsfeld vermarktet man als Boutique Charter. Als Zielgruppe werden in erster Linie Firmen und Delegationen von Regierungen genannt. Wer das notwendige Kleingeld aufbringen kann, kann sich aber auch für Gruppenreisen, Hochzeiten oder Familienausflüge die im vorherigen Absatz genannten Flugzeuge chartern und zu einem Ort seiner freien Wahl fliegen lassen. Ob Gulf Air mit dem neuen Service signifikante Mehreinnahmen erzielen kann bleibt abzuwarten.

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Easyjet führt „Ryanair-Handgepäck-Optionen“ ein

Die Billigfluggesellschaft Easyjet hat vor einiger Zeit die Größe des zulässigen Handgepäckstücks verkleinert. Man kopierte jenes Modell, das die Mitbewerber Ryanair und Wizz Air schon länger anwenden. Allerdings war das Hinzubuchen eines Trolleys bislang an bestimmte Sitzplatzreservierungen gebunden. Das ändert sich nun, denn jetzt kann man auch ohne Reservierung bestimmter Sitze zusätzlich ein Handgepäckstück mit den maximalen Dimensionen 56x45x25 Zentimeter mitnehmen. Selbstredend ist das kostenpflichtig. Laut Easyjet bewegen sich die Preise zwischen 7,99 Euro und 42,99 Euro.  Da auch “Speedy Boarding” inkludiert ist, ist das Produkt deckungsgleich mit jenen der Mitbewerber Ryanair, Wizz Air und Eurowings. Der zuletzt genannte Carrier, der der Lufthansa Group angehört, gestattet seit einigen Wochen im Basic-Tarif nur noch gegen Aufzahlung die Mitnahme von Handgepäckstücken im IATA-Standardformat.

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Die griechische Charmeoffensive: Im Sky Express A320neo von Athen nach Rhodos

Als im Jahr 2006 die Nachricht die Runde machte, dass der erste russische Billigflieger “SkyExpress” in Kürze den Linienbetrieb zwischen Moskau und Sotschi aufnehmen werde, war mehr als ein Jahr zuvor eine ganz andere Airline gleichen Namens bereits einen Schritt weiter. Auf der sonnigen Insel Kreta als “The Airline of Crete” gegründet, startete Sky Express Greece bereits seine Dienste. In den vergangenen 15 Jahren blieb man sich in einer Sache treu, eine Vielzahl griechischer Inseln mit Propellerflugzeugen zu verbinden. Dazwischen gab es kleinere Ausflüge. So setzte man 2006 kurzzeitig einen einzelnen Boeing 747-200 Frachter ein und stieg 2009 mit zwei ehemals an Austrian Airlines ausgelieferten MD-83 kurzfristig ins Chartergeschäft ein, um diesen Ausflug bald wieder zu beenden. Anschließend konzentrierte man sich erneut über mehrere Jahre auf die ATR42/72 Operation innerhalb Griechenlands und an den Wochenenden verschlug es die Propeller-Flotte hin und wieder sogar nach Österreich, unter anderem auf Charterflügen ab Skiathos. Inmitten der Corona-Pandemie im Herbst 2020 überraschte Airbus dann mit einer Ankündigung, dass mit Sky Express ein völlig neuer Airbus-Betreiber gewonnen werden konnte. Bereits wenige Wochen später startete der erste fabrikneue A320neo in Richtung Griechenland. Während Airlines aus aller Welt ihre Bestellungen auf die lange Bank schoben oder gänzlich cancelten, wählte man bei der privaten griechischen Airline den gegenteiligen Weg, frei nach dem Motto “Angriff ist die beste Verteidigung”. Mit einer völlig überarbeiteten, frischen Lackierung und Corporate Identity und einem neuem Tarifsystem steuert man inzwischen 39 nationale und internationale Ziele an. An den deutschen Flughäfen Hamburg und Dortmund sind

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Air Asia an Airbus A321F interessiert

Die AirAsia Group will sich künftig verstärkt dem Frachtgeschäft widmen. In diesem Zusammenhang hat man das Muster Airbus A321F ins Auge gefasst, setzt jedoch zumindest temporär auch auf Wetlease-Kapazitäten. So wurde dieser Tage eine von K-Mile Asia betriebene Boeing 737-800BCF in Dienst gestellt. Es handelt sich um die HS-KME, die ursprünglich an Ryanair ausgeliefert wurde. Laut CH-Aviation.com befindet sich der thailändische Operator zu 45 Prozent im Besitz von ASL Airlines Switzerland. Bis zum Jahr 2023 soll die 737-Frachterflotte auf zumindest sechs Einheiten erweitert werden. Air Asia hat aber auch erhebliches Interesse an Airbus A321F, jedoch will man diese ab Werk beziehen. Das bedeutet konkret, dass falls der europäische Hersteller ein solches Modell auf den Markt bringen wird, die Fluggesellschaft aus Malaysia bestehende Orders in Cargo-Modelle umwandeln könnte.

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British Airways: Gatwick-Tochter wird kein Billigflieger

Das IAG-Konzernmitglied British Airways konnte mit den Gewerkschaften einen Deal für das Kabinen- und Cockpitpersonal am Standort London-Gatwick ausverhandeln. Lediglich mit dem Bodenpersonal befindet man sich noch in Verhandlungen, teilte IAG-Chef Luis Gallego mit. Unabhängig davon wird man den Aufbau einer neuen Tochtergesellschaft für Gatwick fortsetzen. Gegenüber Bloomberg betonte der Manager, dass es ausdrücklich kein “neuer Billigflieger” wird, sondern eine “effizientere Plattform”. Der Kompromiss, der mit den Arbeitnehmervertretern erzielt wurde, sieht unter anderem vor, dass neue Arbeitsverträge abgeschlossen werden. Zeitweise drohte British Airways mit dem Rückzug aus Gatwick, denn das Management behauptet, dass man hier über Jahre hinweg auf der Kurz- und Mittelstrecke Verluste eingeflogen habe. Nachdem die Schließung verkündet wurde konnte mit den Gewerkschaften doch noch eine Einigung erzielt werden.

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Air Baltic: Immer mehr Kunden zahlen mit Krypto

Im dritten Quartal stieg die Zahl der Buchungen, die mit Kryptowährungen bezahlt wurden, um 44 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Seit 2014 haben mehr als 1.000 Kunden den Service genutzt. Im Jahr 2014 entschied sich die lettische Fluggesellschaft als erste Airline dazu, die Kryptowährung Bitcoin als Zahlungsmittel für ihre Flugtickets zu akzeptieren. In diesem Jahr erweiterte das Unternehmen diesen Service auch um andere Kryptowährungen wie Bitcoin Cash, Ether und Dogecoin. Diese Entscheidungen fruchten offenbar, denn immer mehr Kunden würden den Service in Anspruch nehmen, so das Unternehmen.

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VIE-Vorstand Günther Ofner erhält Infrastruktur-Auszeichnung

Für seine Verdienste um den Infrastrukturausbau in zukunftsentscheidenden Bereichen erhält Flughafen Wien-Vorstand Günther Ofner den „Red Arrow 2021“ der Infrastrukturinitiative Future Business Austria. Übergeben wurde die Auszeichnung von Tourismusministerin Elisabeth Köstinger und Verkehrsstaatssekretär Magnus Brunner im Rahmen des 19. Standort- und Infrastruktursymposiums in Wien. Seit 2005 wird diese Auszeichnung vergeben. Eine namhafte Expertenjury mit Vertretern der Wirtschaftsuniversität Wien, der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft, der Wirtschaftskammer Österreich, dem Tourismusministerium sowie aus der Meinungsforschung und Logistik nominiert dabei Persönlichkeiten, die sich durch besonderes Engagement in den Bereichen Infrastruktur- und Standortentwicklung verdient machen. „Eine leistungsfähige Infrastruktur ist das Rückgrat des gesamten Wirtschaftsstandortes und die Basis einer funktionierenden Volkswirtschaft. Ich freue mich sehr über diese Anerkennung und hoffe, dass die Vorschläge aus der Infrastrukturoffensive auch Gehör finden.“, hält Günther Ofner, Vorstand der Flughafen Wien AG, fest. 

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Boeing verzeichnet mehr Impfpflichtbefreiungen als erwartet

Beim US-Flugzeughersteller Boeing beantragen Insidern zufolge mehr Beschäftigte als erwartet eine Befreiung von der Impfpflicht aus religiösen oder medizinischen Gründen. Von den rund 125.000 US-Mitarbeitenden wollen sich mehr als 11.000 Menschen, also fast neun Prozent, nicht impfen lassen, wie unter anderem auch der ORF berichtet. Boeing verlängere demnach die Frist für die Impfung bis zum 4. Jänner, wie aus Branchenkreisen und einer von Reuters eingesehenen Firmen-E-Mail hervorgeht. „Die Einhaltung bleibt eine Bedingung für die Beschäftigung“, schreibt Boeing in der Mitteilung. Laut den Insidern hatte die Konzernführung damit gerechnet, dass nur etwa zwei Prozent der Beschäftigten eine Covid-19-Impfung aus religiösen oder medizinischen Gründen ablehnen werden.

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KLM fliegt wieder gewohntes US-Programm

Ab sofort öffnet KLM Royal Dutch Airlines ihr Netzwerk in Richtung Vereinigte Staaten wieder für europäische Reisende – vorausgesetzt, diese sind geimpft und führen einen negativen PCR-Test mit sich. Dies bedeutet, dass die Fluggesellschaft alle Ziele, die sie im Winter vor dem Ausbruch der Coronavirus-Pandemie direkt angeflogen hatte, wieder in ihr Programm aufnimmt. Dazu gehören Los Angeles, San Francisco, Chicago, Boston, Atlanta, Miami, Las Vegas, New York, Washington, Minneapolis und Houston. Darüber hinaus bietet der Carrier seinen Passagieren über ihre Partnerin Delta Air Lines ein breites Netz von US-Zielen. In der Gegenrichtung ist Europa seit Mitte Juni für US-Reisende wieder geöffnet. „Dies ist ein grosser Moment für alle, die schon so lange nicht mehr in die USA reisen konnten. Wir freuen uns darauf, das zu tun, was wir am besten können: Menschen zusammenzubringen. Und genau das ist es, was jede und jeden bei KLM antreibt. Dies ist ein Wendepunkt für uns und damit ein wichtiger Schritt aus der Krise heraus“, so Pieter Elbers, Präsident und CEO von KLM.

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Fraport: Anziehender Passagierverkehr sorgt für starkes Umsatzplus

Der deutsche Flughafenbetreiber Fraport hat von der Rückkehr der Reiselust nach den Corona-Beschränkungen profitiert. Die Zahl der Fluggäste dürfte in Frankfurt den oberen Bereich der bisherigen Zielspanne von unter 20 bis 25 Millionen erreichen, teilte das Unternehmen am Dienstag mit. Das Konzernergebnis soll nun sicher positiv ausfallen, und der operative Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) soll bei rund 650 bis gut 700 Millionen Euro liegen. Hier war die Fraport-Spitze bisher nur von 460 bis 610 Millionen ausgegangen. Im dritten Quartal steigerte Fraport den Umsatz im Vergleich zum pandemiegeprägten Vorjahreszeitraum um 70 Prozent auf knapp 691 Millionen Euro. Vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen stand ein Plus von knapp 289 Millionen Euro nach einem Minus von 250 Millionen ein Jahr zuvor. Allerdings hatten ein Jahr zuvor Rückstellungen für einen umfangreichen Stellenabbau das Ergebnis belastet. Diesmal profitierte Fraport von Kompensationszahlungen für seine Beteiligungen in den USA, Slowenien und Griechenland. Unter dem Strich entfiel auf die Aktionäre ein Gewinn von fast 77 Millionen Euro nach einem Verlust von 304 Millionen im Sommer 2020.

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